Schlagwort-Archive: Entspannung

Das Gutshaus Stellshagen

Ihr Lieben, in der letzten Woche durfte ich zwei Tage Aus- und Ruhezeit im ökologisch und vegan / vegetarischen Gutshaus Stellshagen verbringen.

Nachdem ich euch vor ein paar Tagen vom fehlenden Glück erzählte, war dieses Fleckchen Erde genau der richtige Ort für mich.  

Gutshaus Stellshagen_0009

So nah an Mölln dran (ca. 50 Minuten Richtung Ostsee) war ich bisher viel zu selten dort und meist nur um fantastischen Kuchen zu essen, denn was das Gutshaus alles bietet, das fiel mir bis dahin gar nicht auf. Nun wird sich das ändern, denn nicht nur das Gutshaus wird mich wieder in seinen Bann ziehen sondern auch die Menschen dort. 

Bill, der Gutsherr, zeigte mir nach meiner Ankunft erst einmal einen sehr wichtigen Teil des Gutshauses, die Landwirtschaft. Als er mir den Erdkeller (mit ganz viel frischer roter Beete *freu*) und die Felder zeigte und mir dabei die Geschichte des Gutshauses erzählte, da hätte ich ihm am Liebsten stundenlang zugehört. Bill hat so eine unaufgeregte und schöne Art zu erzählen, sein amerikanischer Akzent klingt so wundervoll und überhaupt ist er einer der nettesten Menschen, die mir je begegnet sind. Ich fühlte mich in seiner Gegenwart einfach wohl und irgendwie ein wenig „angekommen“. 

Gutshaus Stellshagen_0000 Gutshaus Stellshagen_0001 Gutshaus Stellshagen_0003 Gutshaus Stellshagen_0004 Gutshaus Stellshagen_0005

Das Gutshaus baut die Produkte nach Bioland Standart an und neben Erdbeeren, Kürbis, roter Beete, Kohl (etc.) gibt es auch den hauseigenen Kräutergarten und Obstbäume, die der Hotelküche wundervolle Lebensmittel liefern. Zum Essen erzähle ich euch in einem weiteren Bericht aber noch einiges mehr. :-) 

W-Lan sucht man im Gutshaus nicht ganz vergebens, aber es ist auf einen Raum – neben dem Restaurant – beschränkt und nach kurzem schlucken fand ich das dann sogar richtig gut. Empfang ist an diesem zauberhaften Ort manchmal ein kleines Glücksspiel, aber dieses „einfach nicht erreichbar sein“ hat eben auch enorme Vorteile und „Kein Netz“ bekam für mich eine ganz neue und befreiende Bedeutung und so verbrachte ich meine Zeit am Liebsten im Park des Gutshauses, ohne Empfang und unerreichbar. 

Gutshaus Stellshagen_0010 Gutshaus Stellshagen_0008 Gutshaus Stellshagen_0007 Gutshaus Stellshagen_0012 Gutshaus Stellshagen_0013 Gutshaus Stellshagen_0011 Gutshaus Stellshagen_0019 Gutshaus Stellshagen_0018

In diesem kleinen Park hat man irgendwie das Gefühl, endlich einmal, in seiner eigenen Blase zu sein. Dort ist alles ruhig und friedlich und tatsächlich wartet man darauf, dass aus irgendeinem Busch ein Troll oder eine Fee hüpft. 

Und so drehte ich dort meine Runden und erkundete den Duftgarten, das Kräuterbeet und die Apfelbäume und war für diese Zeit einfach ganz seelig mit mir selbst. 
Gutshaus Stellshagen_0015 Gutshaus Stellshagen_0016 Gutshaus Stellshagen_0017

Zwischendurch ging ich auf mein Zimmer, für mich wurde ein Zimmer im japanischen Stil gewählt, und schlief hier und da ein paar Minuten, las ein Buch oder genoss einfach die Ruhe und den Blick, durch wunderschöne Herbstbäume, auf die Felder.

Im TAO Gesundheitszentrum, welches gleich neben dem Gutshaus zu finden ist, kann man nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper etwas gutes tun und sich ausgiebig verwöhnen lassen und auch eine wunderschöne Saunalandschaft besuchen. Auch hier erzähle ich euch in einem weiteren Bericht noch ganz viel mehr, denn dort habe ich so viel fantastisches erlebt, dass ich es nicht kurz fassen kann. :-) 

Gutshaus Stellshagen_0020 Gutshaus Stellshagen_0011

Ach ihr Lieben, ich will es gar nicht erst im letzten Bericht schreiben, denn dazu brennt es mir viel zu sehr auf der Seele. Besucht diesen Ort, egal ob es nur zum Kuchen essen ist, zum abschalten oder einfach nur zum schauen. Das Gutshaus Stellshagen ist ein so wundervoller und zauberhafter Ort, ich bin sicher, dass ihr es dort ebenso schön finden werdet wie ich. 

Freut euch schon jetzt auf die weiteren Berichte zum Thema Essen und Wellness. :-) Gutshaus Stellshagen_0006

*Die Beitragsreihe über das Gutshaus Stellshagen entstand in Zusammenarbeit mit dem Gutshaus Stellshagen und entspricht meinen persönlichen Erfahrung und meiner persönlichen Meinung. 

Hol mal das Glück zurück!

Kennt ihr diese Tage an denen einem alles zu viel wird. Viel zu viel? Ich versuche ja generell mich in meinem Leben, so gut es geht, von negativen Menschen oder Begebenheiten fernzuhalten.

Viel zu sehr schätze ich die schönen Momente und Erlebnisse mit wichtigen Menschen in meinem privaten wie beruflichen Leben, aber außerhalb diese Umfeldes muss man sich oft mit Dingen um her schlagen, die einem nicht gut tun. Und dann rutscht all das Schöne manchmal in den Hintergrund…

Ich hab das Gefühl, dass – gerade in der letzten Zeit – so viel negatives in der Welt herrscht. Die Menschen sich spalten und man fast erschlagen wird von Hiobsbotschaften und Leid. Und man selbst sitzt dazwischen und fühlt sich hilflos, weil man gern mehr tun würde als man es manchmal kann, oder man mehr Menschen klar machen möchte, dass wir aufeinander achten müssen. EGAL woher wir kommen. Aber gegen manche Dinge kommt man kaum noch an, nicht mit Argumenten und nicht mit guten Worten. 

Und was ist unter all dem passiert? Genau, auch in meinem Kopf wurde es negativ, die Kraft war und ist am Ende. Überladen von negativen Dingen bin ich schnell gereizt und finde meine innere Ruhe nicht mehr, weil ich all das negative nicht mehr abschirmen kann. Ich gab, in den letzten Wochen, zwar noch vielen Menschen eine Menge Energie (und das auch sehr gern) aber für mich selbst blieb nicht mehr viel übrig. Der Akku entlud sich und ich merkte es nicht, denn die Energie die ich zurück bekam, die konnte den Rest nicht mehr auffüllen. 

Wo sonst ein natürliches Schutzschild und eine „NEIN“ Zone war, sitzt jetzt ein bockiges Kind, dem alles zu viel ist, das müde ist und dem nichts mehr passt und welches unfair ist zu anderen Menschen.

Und eigentlich bin ich überhaupt nicht so…das ist so ziemlich das Schlimmste an dem Ganzen. ICH bin DAS nicht. Und ich will das vor allem nicht sein. Und deswegen denke ich mir die ganze Zeit „Hol mal das Glück zurück!“

Wie genau ich das machen werde? Ich bin ehrlich, ich weiß es gerade nicht. Anfangen werde ich mit Entspannung. Diese Woche verbringe ich zwei schöne Tage im Gutshaus Stellshagen und werde einfach mal mit mir allein sein. Gedanken freien Lauf lassen und einfach ganz viel für mich selbst tun. 

Und endlich wieder mehr kochen. Das kam viel zu kurz. Mehr – ruhige – Zeit mit lieben Menschen verbringen und viel lesen, den Abend mal ohne Internet und Smartphone verbringen. Einfach Ruhe rein bringen und mich selbst wieder finden.

Hol mal das Glück zurück. :-) 

 Mein Mantra für die nächste Zeit. Habt ihr auch eines? 

Herbstwald 0001

Entschleunigung Tag 3

Tag 3, der letzte Tag des kurzfristigen „Ich entgifte-entschleunige-und-ruhe Projektes“, heut gibt es Saft. Eine MENGE Saft. Grandios leckere Saft.

online_DeliDetox_Gemueseregal (1 von 2)

DeliDetox hat mich nämlich mit einer wunderbaren 1 Tages Detox Kur ausgestattet und so schwebe ich gerade im 7. Saft Himmel (und denke trotzdem immer noch an Marmorkuchen…)

Lustigerweise habe ich – bis auf den Marmorkuchen – NULL Gelüste auf was süßes. Mir tropft eher der Zahn nach etwas deftigem. Pizza z.B., die schwebt mir die ganze Zeit – im übertragenen Sinne – vor der Nase herum. Wuahhahaa. Die kann ein Saft leider nicht ausgleichen.

Aber der grüne Saft (Juice VI) der hilft schon ein klein wenig, ich bin froh, dass ich ihn mir zum Mittag aufgehoben habe.

Und sonst, sonst geht es mir unheimlich gut. Ich bin wach und fit, nur kalt ist mir. Da merkt man eben doch, dass der Körper ein wenig herunter gefahren ist. Ich hab kalte Füße wie schon lange nicht mehr. Ein paar dicke Socken und eine Wärmflasche tun aber sehr gut.

DeliDetox biete euch die Säfte in ihrer reinsten Form (unerhitzt und kaltgepresst), durch das Kaltpressverfahren bleiben alle wichtigen Vitamine, Enzyme, Mineralien etc. im Saft). Deswegen werden sie auch gekühlt und innerhalb von 24 Std. geliefert. Haltbar sind sie dann immer noch ein paar Tage, aber natürlich gilt hier „Je schneller, desto besser“ und die Finger kann man eh nicht von ihnen lassen, wenn sie schon mal da sind. ;-)

online_DeliDetox_Gemueseregal (2 von 2)

Meine Kur war jetzt eine eher süße Kur, weil ich – ihr habt es gestern ja gesehen – mich mit zu viel Gemüse im Saft oder Smoothie einfach recht schwer tue, ihr könnt bei DeliDetox aber auch auf grünere Kuren zurück greifen. Gerade wer so richtig fastet und seinen Körper reinigt, der ist mit grünen Säften besser bedient, weil die süßen Säfte natürlich auch – ganz natürlichen – Zucker enthalten und je nachdem wie man fastet, vielleicht einfach zu süß sein könnten.

Wer von euch jetzt ein wenig auf der Website von DeliDetox geschaut hat, dem wird aufgefallen sein, dass diese Säfte natürlich ihren Preis haben. 39,90 Euro für 5 x 0,5 Liter Saft ist natürlich erst mal eine Ansage, ABER all das Gemüse und Obst zusammentragen (in ordentlicher Qualität), Säfte herstellen etc. pp, das kostet auch alles Zeit und Geld und ggf. habt ihr zum Ende eine Ersparnis von 5 Euro. Natürlich, 5 Euro sind 5 Euro, aber manchmal fehlt auch die Zeit und Fasten oder so eine Detoxkur soll ja alles sein, aber nicht stressig.

online_DeliDetox_Gemueseregal (1 von 1)

DeliDetox füllt da in meinen Augen wirklich eine gute Lücke, einzig die Plastikflaschen stören mich sehr. Vielleicht kann man da in naher Zukunft auf Glasflaschen / Pfandflaschen zurück greifen? :-)

Fazit zu den drei Tagen: Es war schön, ich fühl mich sehr gut und ein wenig durchgepustet, hab trotz der kurzen Zeit wieder einmal viel über mich selbst gelernt und kann nur jedem raten, mal den Körper und den Geist ein wenig zu entschleunigen. Wie ihr seht geht das sogar über die Ernährung. Denn je weniger fettes und ungesundes Zeug in uns ist, um so leichter und besser fühlen wir uns. :-)

*Die Produkte wurden mir von DeliDetox kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.