Slow Living Conference in Berlin – einen Tag durchatmen

Hallo ihr Lieben,

am gestrigen Tag hab ich die erste deutsche Slow Living Conference in Berlin besucht. Diese wunderbare Conference wurde von Kati Drescher (PR Agentur sieben&siebzig) und Dr. Ragnar Willer (OC EO Consult) ins Leben gerufen.

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Die Slow Living Conference kam für mich wie gerufen. Die letzen Wochen waren enorm hart und anstrengend. Ich bin viel (beruflich) herum gereist, war an zig Orten habe zig Menschen gesehen, hatte enorm viel Spaß und Freude aber irgendwann zerrt es eben doch an allem. Es fing damit an, dass ich erst mal eine ganz ordentlichen Erkältung bekommen habe und ich mich hier und da ziemlich schwach fühlte. So eine Hochzeitssaison ist eben auch anstrengend (wenn denn auch wunderschön und erlebnisreich und haaaach einfach nur toll).

In der letzten Woche habe ich schon angefangen mich ein wenig herunter zu fahren. Manchmal einfach nur in dem ich Arbeit auch mal nach hinten geschoben habe und mir selbst ZEIT dafür gegeben habe. Ihr müsst wissen, ich bin ein Mensch der die Arbeit sehr schnell erledigt und damit immer wieder meine Kunden überrasche und erfreue, aber natürlich  geht das alles nicht spurlos an mir vorbei. Aus diesem Grund hab ich einfach mal geschoben, ganz bewusst! Das tat schon ziemlich gut. :-)

Als ich gestern im “Supermarkt” ankam, herrschte schon ein freudiges Gewussel. Die Mädels von sieben&siebzig kümmerten sich liebevoll um die Gäste und es standen schon enorm viele kulinarische Köstlichkeiten bereit. (Das hat mich enorm erfreut, weil ich nach knapp 3 Stunden Autofahrt doch ziemlich hungrig war).

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Überhaupt gab es den ganzen Tag ein Catering vom Feinsten. Zuständig dafür waren Wild&Root und ich kann es nur mit “GÖTTIN WAR DAS LECKER” ausdrücken. Ein kulinarischer Wahnsinn. Ich hab schon lange nicht mehr so gut gegessen. Gesund, frisch, ein wenig frech und vor allem so gut durchdacht. Ein riesiges Lob an dieser Stelle.

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Durch den Tag führten uns unter anderem wunderbare Referenten wie Laura Roschewitz, die in einer wissenschaftlichen Studie die Lage hinsichtlich Zeit, Zeitdruck und Stress untersucht hat und u.a. dabei fest gestellt hat, dass es nicht die Berufstätigen sind die den meisten Stress verspüren, sondern die Studenten. Nun höre ich schon einige von euch auflachen, aber in ihrem Vortrag wurde klar, dass das sehr wohl die Realität ist, denn Laura stellte dabei auch fest, dass Menschen die relativ autonom leben weniger den Wunsch nach Entschleunigung spüren als die Menschen, denen ein ewiger Zeitplan vorgegeben ist. Studenten gehören wohl eher nicht zum autonomen Volk allein durch die Vorbestimmung von Zeiten, Abgaben, Kursen, Scheinen etc. pp. (An dieser Stelle kann ich selbst nicht mehr viel dazu sagen, da ich da Studentenleben nicht kenne. Jedoch habe ich ähnliche Wortlaute schon öfter von studierenden Freunden vernommen. Es wird also etwas dran sein.)

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Überhaupt war Laura wirklich die Referentin des Tages für mich. Ihr hätte ich noch einige Stunden mehr zuhören können, denn was sie über die Zeit an sich und unser Nutzung der Zeit erzählte, das zog mich richtig in den Bann. In vielen Dingen erkannte ich mich wieder. Ich hab z.B. mal wieder fest gestellt, dass 2011 der Schritt zur Selbstständige wirklich DER Schritt für mich war, der richtige Schritt und der beste Schritt. Seitdem ich selbständig bin, wird mein Wunsch nach Entschleunigung immer kleiner, denn mein Leben ist entschleunigt. Das mag sich jetzt in Bezug auf eine Selbstständigkeit komisch anhören, aber allein die Arbeit mit relativ freier Zeiteinteilung tut mir enorm gut. Da fallen ab und an 70 Wochenstunden gar nicht auf.

Erwischt hat sie mich mit dem Thema “vergleichen”. Ja, auch ich bin ein Mensch der sich ständig vergleicht, misst und unter andere Menschen stellt. Das passiert mir immer wieder und laut Laura ist das besonders ein Phänomen unserer Generation. Allein durch Facebook und Co. ziehen wir immer wieder Vergleiche. Oft passiert das nicht einmal bewusst, aber es passiert und es passiert auch mir immer wieder und der Vortrag gestern hat mir – wieder einmal – gezeigt, dass ich daran dringend arbeiten muss um Abstand zu finden.

Wie sieht das bei euch aus? Geht es euch ähnlich? 

Ebenso in den Bann gezogen hat mich gestern das Start-up Unternehmen “OFFTIME”. Offtime hat eine App entwickelt, mit der man sich und sein Smartphone Verhalten ein wenig umerziehen kann. Komplette Auszeiten des Smartphones, aber auch ausgewählte Abschaltungen von Apps oder Anrufen über eine gewisse Zeit sind möglich.

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Schaut euch diese App unbedingt einmal an.

Neben Beiträgen von Pausenkicker, Umasan, Enzo Forciniti, Jonas Breme, cittaslow und Alila bleiben mir vor allem noch die Beiträge von Fateh Singh und der wundervollen Glücksministerin im Gedächtnis.

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Fateh, einer der Gründer von Hari Tea und erfahrener Yogi zeigte den Teilnehmern der Conference zum Schluss noch einige Achtsamkeitsübungen. Prinzipiell wäre ich diesen Übungen auch selbst gern gefolgt, ABER mir fiel das stundenlange sitzen einfach enorm schwer (trotz vieler Pausen). In meinem Beruf laufe ich viel, ich stehe viel und natürlich sitze ich ab und an ein paar Stunden am Mac, aber ich bin es nicht mehr gewöhnt. Ich brauch eine Menge Bewegung über den Tag verteilt und zu dem Zeitpunkt als Fathe auf der Bühne war, hatte ich eher einen aktive Phase und konnte mich so überhaupt nicht auf diese Achtsamkeits- und Entspannungsübungen einlassen. Wieder ein Punkt wo ich sehe, dass mir die Entschleunigung tatsächlich gar nicht so sehr fehlt. Ich bin eigentlich so ausgeglichen und kenne mich und meinen Körper so gut, dass ich doch sehr gut einschätzen kann wann ich Ruhe brauche und wann nicht.

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Die Glücksministerin hat mich dann mit ihren wundervollen Worten und Ideen zum Thema sehr inspiriert hat. Ihr Lachen ist auch einfach nur ansteckend. Gina, 1000 Dank dafür.
(Ihr schaut euch unbedingt mal dieses zauberhafte Projekt an *klick*)

Die Erkenntnis, dass ich gar nicht so viel Entschleunigung brauche, ist auch genau das für mich tollste Erlebnis an dieser Conference gewesen. Ich habe mich wieder ein Stücken näher kennen gelernt und festgestellt, dass ich doch die meiste Zeit meines Lebens sehr in mir selbst Ruhe, ausgeglichen bin und glücklich so wie es ist. Ein wunderbares Gefühl :-)

Solltet ihr auch Interesse an dieser wunderbaren Conference und den Eindrücken, Aufgaben und Reflektionen haben, dann schreibt euch den 17. September 2015 dick in den Kalender. Dann findet nämlich die 2. Slow Living Conference statt. Seid ihr dabei? :-)

Von Herzen möchte ich an dieser Stelle dem Team von sieben&siebzig danken, die mich zu dieser wunderbaren Veranstaltung eingeladen hat. Ihr seid wundervoll! :-)

Süßkartoffel Burger mit Pflaumen-Tomaten Sauce – vegan

Hallo ihr Goldschätze,

ihr habt es gemerkt, um eine kurze Sommerpause bin ich nicht herum gekommen. Passend zum Herbst (hahahaha) bin ich aber wieder da. :-)

Habt ihr auch schon eure Wolldecken, die liebsten Teetassen und die Wärmflaschen heraus geholt? Mir wurde gesagt, dass die Kraniche sich schon versammelt hätten (viel zu früh…) und wir uns darauf einstellen können, dass das Wetter so bleiben wird.

Kinder, ich mag den Herbst, ich liebe den sehr, aber der August hätte echt mal noch schön warm bleiben können. Oder?

Ich wäre gern noch mal bei wunderbarem Abendsonnenschein im See baden gewesen, hätte mir die Sonne auf den Rücken scheinen lassen und hätte so gern noch einmal bei lauen Temperaturen am See gesessen um ein Glas Wein zu trinken. Nun gut, dick eingewickelt mag das alles schon gehen, aber noch mal so ein wenig Sommer…haaaach.

Passend zum Wetter hab ich für euch aber einen grandios lässigen Süßkartoffel Burger gezaubert, der euch sicher wieder ein Lächeln ins Gesicht bringt. :-)

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Für zwei Süßkartoffel Burger braucht ihr:

2 Ciabatta Brötchen
1 Süßkartoffel
4 Pflaumen
1 kleine Handvoll getrocknete Tomaten
1 EL Balsamico (dunkel)
1 kleine Handvoll Rauke
Olivenöl
1/2 TL Rohrohrzucker
1 TL grobes Meersalz
3 Rosmarinnadeln
1 kleines Stück frischen Ingwer

Kleiner Tipp: Die Süßkartoffeln am Besten schon ein paar Stunden vorab zubereiten!

Die Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. In ein wenig Alufolie legen, mit Olivenöl bedecken und den gewürfelten Ingwer und etwas grobes Meersalz dazu geben. Gut verpacken und ein paar Stunden marinieren lassen.

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4 Pflaumen waschen und in kleine Würfel schneiden. Die getrockneten Tomaten ebenso in Würfel schneiden.

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In einem kleinen Topf etwas Olivenöl heiß werden lassen. Die gewürfelten Pflaumen und Tomaten hinzu geben. Kurz anrösten lassen.

Einen halben TL Rohrohrzucker und die Rosmarinnadeln dazu geben, gut verrühren und mit Balsamico ablöschen.
Ca. 2 Minuten einköcheln lassen, dann vom Herd / der Flamme nehmen.

Die marinierten Süßkartoffelscheiben in etwas Öl goldbraun anbraten.

Auf dem Ciabatta Brötchen verteilt ihr nun einen großzügigen Klacks von der Pflaumen-Tomatensauce und gebt gewaschene Rauke und ein paar Süßkartoffelscheiben hinzu.

Zuklappen, fertig, genießen! Yummie!

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Lasst es euch schmecken :-)

Pasta in einem Pott

Ihr Lieben,

ich gebe es zu, die One-Pot-Pasta kam hier im Gemüseregal etwas spät an. Bisweilen wurde sie min. auf 100000 anderen Blogs gepostet, ABER ich hab mich blöderweise so arg in sie verliebt, dass ich sie euch auch hier noch einmal aufs Auge drücken muss. ;-)

Die One-Pot-Pasta ist für mich wirklich die Entdeckung des Sommers, denn noch fixer kann man gar nicht gesund und ausgewogen speisen und so vermute ich stark, dass es in den nächsten Wochen noch diverse One-Pot-Gerichte geben wird.

Ihr könnt euch jetzt freuen oder stöhnen, beides wird wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Den gestrigen Tag hab ich mir übrigens einfach mal ganz frech frei genommen und ganz entspannt mit Kathrin am Meer und mit einer kleinen Rundfahrt in der dortigen Gegend verbracht. Dieser kleiner Mini-Mini-Mini-Urlaub tat so gut. :-) Sollte man öfter mal machen.

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So und da ihr jetzt sicher Hunger habt, fix das Rezept für die sommerliche One-Pot-Pasta.

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Ihr braucht (für 2 Personen)

150 g Pasta nach Wahl (hier Kamut Pasta)
2 große Tomaten
einige Blätter Basilikum
das Grün einer Frühlingszwiebel
grobes Meersalz (ca. 1 TL)
1 TL Kräuter der Provence
400 ml Wasser

Die Tomaten waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Basilikum und Zwiebelgrün waschen und klein schneiden.

Nun alle oben genannten Zutaten in einen Topf geben.

Mit 400 ml Wasser bedecken und für ca. 12 – 15 Minuten (ohne Deckel) köcheln lassen.

Das Wasser kocht ein und ihr könnte das Pasta Gericht direkt aus dem Topf genießen. :-)

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Ich gestehe, ich hätte nie gedacht, dass sie sooooo grandios lecker schmecken würde. Also ran an die Töpfe und probiert sie selbst einmal aus.

Der Sommer ist zu kurz um lange in der Küche zu schwitzen! :-)