(Reklame) Mit der Bionade in der Wanne + Gewinnspiel

Ich weiß ja nicht ob ihr es schon einmal getan habt, aber ich lag vor ein paar Wochen mit der ganzen (!!!) Bionade GmbH in der Badewanne.

Jetzt habt ihr Bilder im Kopf, ja? Ferkel ihr! ;-) 

Natürlich beruhte das auf einem kleinem Missverständnis und wurde nur auf Grund der Verlinkung bei Twitter so lustig. Und auch die Aufklärung am Ende des Tweets konnte keine Abhilfe mehr schaffen.

Die Nation lachte. Bionade

Und Bionade auch. Die Guten schrieben mir zwei Tage später eine lange und liebe Mail, anscheinend habe ich dort viele Menschen zum lachen gebracht. Wundervoll, Menschen zum lachen bringen ist doch eine feine Sache! 

Die Bionade begleitet mich schon seit wirklich vielen Jahren. Genau genommen seit 1996/97, zu dem Zeitpunkt gab es sie zwar schon länger, aber sie kam mit einem neuen Etikett daher und meine Mama – die zu dem Zeitpunkt in der Rhön arbeitete – bekam an der Arbeit immer diese wunderbaren Flaschen. Und natürlich brachte sie auch mal welche mit heim. Und seit diesem Zeitpunkt begleiten sie mich, diese bunten Flaschen mit herrlich prickelnder Bio-Limonade, das Rhöner Urgestein.

(An dieser Stelle sei gesagt, wer von euch noch nicht in der Rhön war. Hin da. Nicht nur wegen der Bionade. Die Rhön zählt für mich zu den schönsten Fleckchen unserer Welt und ist immer einen Besuch wert.) 

Bionade_1 0002

Mittlerweile gibt es so viele Sorten, die altbekannten Sorten wie Kräuter, Ingwer-Orange, Litschi und Holunder haben mittlerweile Verstärkung von den Sorten Streuobst, Himbeer-Pflaume und Zitrone-Bergamotte bekommen. Bionade BionadeUnd nun kommt die große Frage.

WELCHE Sorte ist denn nun die Beste, die Leckerste, die Unglaublichste???

Meine Wahl hab ich schon längst getroffen, aber welche Sorte es genau ist, das verrate ich euch noch nicht. Da dürft ihr noch ein wenig geduldig sein. :-) 

Bionade

Für die Wahl zur tollsten, besten und leckersten Bionade treten an: 

Holunder, die rote Bionade mit Pepp und Herz.  
Zitrone-Bergamotte, die gelbe Bionade für den Anspruchsvollen Genießer
Ingwer-Orange, kommt in orange und mit viel Erfrischung daher
Litschi, die ebenfalls gelbe Bionade, frisch und süß
Kräuter, grün und mit einem Geschmack wie frisch aus dem Garten
Streuobst, grün und frisch von wilden Bäumen
Himbeer-Pflaume, die perfekte lila Mischung zwischen Sommer und Herbst

Jetzt seid ihr dran! Verratet mir – hier in den Kommentaren – eure liebste Sorte. Erzählt mir warum gerade diese Sorte DIE tollste Sorte ist und was euch daran so gut gefällt! 

Mit etwas Glück gewinnt ihr eine von zwei Kästen bunter Bionade und wer mir via Facebook (*hier*) noch ein Bild von sich und seiner Lieblings-Bionade in der Badewanne schickt (keine Nacktbilder, gell *g*), der hat (unabhängig von diesem Gewinnspiel) noch die Chance eines meiner Bücher (Franzi Schädel – Mein veganer Adventskalender) zu gewinnen! :-) 

Das Gewinnspiel läuft bis zum 30. August 2015 – 23.59 Uhr und der / die Gewinner/in wird im Laufe der nächsten Woche bekannt geben! 

Also los, wählt EURE liebste Bionade! :-) 

Mit der Teilnahme an einem Gewinnspiel auf www.gemueseregal.de erkennt jeder Teilnehmer die nachfolgenden Teilnahmebedingungen an:

Das Gewinnspiel ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind volljährige Personen aus Deutschland. Minderjährige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Jeder Teilnehmer kann nur in eigenem Namen teilnehmen und erhält lediglich nur eine Gewinnmöglichkeit.

Die Barauszahlung eines Gewinns sowie ein Umtausch dessen sind ausgeschlossen. Darüber hinaus ist der Gewinn nicht übertragbar. 

Eine Gewinnauslosung unter allen korrekten Einsendungen findet im Rahmen eines Losverfahrens statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Deine Adresse wird an Bionade GmbH übermittelt und wird nur in Verbindung mit diesem Gewinnspiel genutzt.

Der ausgeloste Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt. Die weiteren Formalitäten der Übergabe des Gewinns werden nach der Verlosung individuell mit dem ermittelten Gewinner vereinbart. Es besteht kein Anspruch auf Geltendmachung gegenüber dem Ausrichter der Verlosung.

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Bionade

Menschen für Menschen! #BloggerFuerFluechtlinge

Ihr Lieben,

ich weiß nicht wie es euch geht. Aber die Ereignisse der letzten Tage und Wochen, die machen mich nicht nur traurig, die machen mich wütend. So wütend, wie ich schon ewig nicht mehr war. 

Ich bin wütend über die Zustände in Ländern wie Syrien und Co., Zustände welche die Menschen dort ZWINGEN ihre Heimat zu verlassen. Hab und Gut zurück zu lassen und auch die Angehörigen, die die Flucht nicht überstehen würden. Sie nehmen diese Reise auf sich, fliehen vor Gewalt, Hass und Tod. Diese Menschen kommen hier her und empfangen genau was? 

Gewalt und Hass. 

Schaut nach Freital, schaut nach Heidenau. Schaut in viele andere Orte. Selbst hier in Mölln hab ich schon die Stimmen gehört „Was? Hier bei uns? Die beklauen uns, nehmen uns unsere deutschen Frauen weg.“ 

GEHT ES NOCH? 

Wie kann man so denken, wie kann man so etwas überhaupt laut aussprechen und wie kann man davon ausgehen, dass DAS die Wahrheit ist? 

In all den Lagern befinden sich Menschen. Menschen die fühlen wie du und ich. Menschen die das Schlimmste erlebt haben, Menschen die oftmals einen großen Teil ihrer Familie verloren haben, Menschen die körperlich und seelisch verletzt wurden.

Fangt doch endlich (!!!) einmal an nach darüber nachzudenken.

Warum überlagert das Gefühl von Hass, das Gefühl von Liebe und Mitgefühl? Was geht in den Menschen vor, dass sie die Liebe klein machen und dem Hass so einen großen Platz einräumen? 

In meiner kleinen Welt, da existiert eine Menge Liebe. Liebe für alle und Liebe für jeden und Dinge wie Gewalt und Hass, die braucht dort niemand. Und in dieser kleinen Welt, da versteh ich es einfach nicht, wie es anders sein kann. Bis die Realität kommt und mir immer wieder vorhält, dass es so leicht eben nicht ist. 

Und doch kann jeder von uns seinen Beitrag leisten, sei es in Form einer Spende oder der emotionalen Unterstützung der Menschen, die da zu uns kommen und Schutz suchen. 

(Danke an die Menschen hinter Blogger für Flüchtlinge ! Danke, dass ihr diese Aktion ins Leben gerufen habt! Ihr seid toll!) 

Vor allem aber WERDET LAUT! Erhebt eure Stimme und lasst diese sinnlose Gewalt und diesen Hass nicht zu. Versprüht eure Liebe, euer Glück und eure guten Gefühle. Gebt dem Hass einfach keine Chance. Macht was! Sagt was! Lasst euch das nicht gefallen!

#BloggerFuerFluechtlinge 

BloggerfuerFluechtlinge

Das Secrets Festival

Ihr Lieben, 

vor einigen Monaten lernte ich durch meine lieben Freunde  von Wetreat das Secret Festival kennen. Auf der Website zum Festival war ein Video zu sehen, welches mich sofort und rundum verzauberte. 

Wälder und Lichtungen, Lichtspiele, Kerzen, mystische Fleckchen, leise Musik und vor allem, es sollte ein Festival für alle werden, auch für Familien. 

Die Karten waren in dem Moment gebucht, in dem es sie gab. Ich wollte dahin und somit auch das erste Mal in meinem Leben Festivalluft schnuppern.

Mit Festivals verband ich – unerfahren – all die Jahre eigentlich nur „Matsch, zu viele Menschen, schlimme Klos, laute Musik, viel Alkohol“, das war so meine Interpretation davon. Dass dies natürlich nicht immer der Fall ist, das sollte klar sein. Es war eben meine „Durchschnittsvorstellung“. 

Bei Secretes wirkte von Anfang an alles anders. Ausgewählt, leicht, ruhig und vor allem durch all die Food Trucks enorm lecker. Ich sah mich gedanklich schon federleicht durch die Wälder hüpfen und mit einem Buch auf der Wiese liegend. 

Am letzten Freitag (14.08.15) war es endlich soweit und wir machten uns auf nach Marienwerder, zu diesem wundervollen Festival voller Magie und Leichtigkeit. 

Leider wurde uns diese Leichtigkeit schon bei der Ankuft das erste Mal genommen. Auf der Facebookseite von Secrets wurde schon vor Tage erwähnt, dass man vom Parkplatz bis zum Gelände ca. 800 m Fußweg hat. Das ist natürlich bei der Hitze und dem Gepäck nicht ganz optimal, aber wir sagten uns „800 m ist ja kein Ding.“ Blöd nur, dass es nicht 800 m waren, sondern vom Parkplatz bis zum Campingplatz knapp 4 km Fußweg zurück gelegt werden mussten. Bei über 30° im Schatten. Der Liebste und ich standen bei der Ankunft am Campingplatz dem ersten Hitzschlag nah und meine Laune sank schon da etwas in den Keller. 

Der Campingplatz lag in der prallen Sonnen und von „schön“ und „mystisch“ konnte keine Rede sein. Staubiger Acker (war natürlich der Trockenheit zu verdanken, da mach ich dem Festival keinen Vorwurf“) in praller Sonne. Wir schlugen uns ein klein wenig in den anliegenden Wald hinein und fanden dort ein schattiges Plätzchen. Im Zelt liegend konnte ich wundervoll in das Windspiel der Baumkronen schauen und fühlte mich schon fast ein wenig „Secret“. 

Secrets Festival 1 (1 von 5)

Im Nachhinein war dieser Moment dann irgendwie auch der einzige Moment der sich so anfühlte. 

Der erste Schock kam bei den Toiletten. Auf dem Camping Geländen waren für die Masse an Menschen auf jeden Fall zu wenig Toiletten, diese standen in der prallen Sonne und waren schon am Freitag Nachmittag voll. Richtig voll. Denn Wasserspülung gab es nicht. 

Ihr müsst wissen, dass mich vieles nicht stört, ich härter im nehmen bin als ich selbst manchmal denke, aber hier stieß ich an meine Grenzen. Nach einmaligem Pullern begann ich das Trinken aufs minimum einzustellen. Bei eben 30° im Schatten. Alle anderen Toiletten auf dem Gelände zeigten leider das gleiche Bild und nun ja, gerade die Mädels machten oft die Tür auf und sofort wieder zu. Man suchte sich ein Fleckchen im Wald. Nicht die beste Lösung, aber bei den Anblicken mehr als verständlich. (Die Toiletten wurden am Samstagmorgen gereinigt, aber schon ein paar Stunden später…na ihr ahnt es.)

Das Festival Gelände selbst lag auch in der prallen Sonne, aber an einem Kanal und dort holten sich viele die erste Erfrischung und auch meine Beine landeten umgehend im kühlen nass. Das tat unglaublich gut und ich konnte von dort aus den Blick richtig schön übers Gelände streifen lassen. Mir gegenüber befand sich eine kleine Wiese mit angrenzenden Apfelbäumen, der Ort sah vielversprechend aus und war es tatsächlich auch. Es war der schöne Platz auf dem Gelände. Dort zwischen den Apfelbäumen konnte man in Hängematten baumeln (wenn sie nicht besetzt waren *g*) und sich einfach ein wenig im Schatten ausruhen. 

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Die Wiese auf denen die Foodtrucks standen und auch die große Bühne gelegen war, die lag eben ungeschützt in der prallen Sonne und dass wir dort eher weniger Zeit verbringen würden, das war sehr schnell klar. 

Die Foodtrucks waren nahezu das Highlight des Festivals, das Essen war bombastisch. Ich aß bei Bun Bao einen unfassbar leckeren Burger mit Zitronen Tofu und Koriander und bei CRÊPES MAMAN eine mit Ziegenkäse gefüllte Galette. Ein Träumchen! Trotzdem, die meisten Trucks waren nicht mit genug Essen ausgestattet und vieles war schon zu früher Abendstunde nicht mehr zu bekommen.

Der Mann und ich begaben uns – auf Grund von Müdigkeit und irgendwie auch Erschöpfung (250 km Anreise plus zweimal 4 km schleppen) relativ früh ins Zelt. Von dort aus konnte man der Musik noch sehr gut lauschen. 

Im Grunde zu gut, denn die Musik dröhnte bis 8 Uhr morgens über den Platz und an Schlaf war nicht so wirklich zu denken. Ich glaube bei mir waren es ca. 3 Stunden. Hatten wir am Abend schon beschlossen ggf. schon am Samstag wieder heim zu fahren, war es nun mehr als beschlossen. Neben der Tatsache, dass ich immer weniger trank um nicht auf diese fürchterlichen Toiletten zu gehen, war Schlafmangel einfach nicht das, was ich gerade brauchte. Den habe ich seit Wochen genug und irgendwie hatte ich mir auf Grund der Tatsache, dass es ein Familien Festival sein sollte auch irgendwie mehr Ruhezeiten erhofft. 

Leid taten mir in dem Moment vor allem die Bewohner der „Glamping Zelte„, für diese Schlafmöglichkeit mussten bis zu 750 Euro gezahlt werden und die Zelte lagen direkt gegenüber der Hauptbühne.

Secrets Festival 2 (2 von 2)

Auf der Facebookseite vom Festival ging derzeit die Post ab. Mittlerweile sind min. die Hälfte alle Postings gelöscht. Viele schimpften und bemängelten die Planung und die Umsetzung. Als wir am Samstag abreisten, trafen wir viele Menschen, denen es ebenso ging und die auch sehr enttäuscht von dem Ganzen waren. 

Auch Musiker, wie z.B. Maxim, sagten ihren Auftritt ab. Grund waren wohl Sicherheitsmängel im Bühnenbereich. 

Für uns war es – neben der leichten Enttäuschung – aber vor allem die Erfahrung, dass campen eine tolle Sache ist und wir das definitiv wieder öfter machen werden. Festivals aber einfach nicht unsere Welt sind. Auch nicht wenn sie „Secrets Festival“ heißen und so viel Magie und Leichtigkeit versprechen…

Secrets Festival 1 (2 von 5)

Trotzdem, der Ansatz des Ganzen war schon schön (vor allem die Angebot der Workshops, wie z.B. Yoga und Kräuterwanderungen etc.) und ich denke, dass die Veranstalter mit diesen Erfahrung ggf. das nächste Festival etwas anders aufziehen werden. Ich würde es mir wünschen und vielleicht ist es ja dann wirklich so, wie man es sich vorgestellt hat bzw. wie es auch vermittelt wurde.