Sommer mit (Selbst-)Liebe & nachhaltiger Mode

*Kooperation

Guten Morgen ihr Lieben,

der Sommer beginnt! In wenigen Tagen dann sogar hochoffiziell. Welch Freude. Oder?  

Ich hasse den Sommer…

Sommer war lange Zeit für mich ein Graus. Mit meiner (damals noch) fehlenden Selbstliebe bedeutete Sommer für mich eher „Welche lange Kleidung kann ich anziehen und dennoch nicht zu sehr schwitzen? Was verdeckt am Besten?“ 

Und denkt nicht, dass das mit der Gewichtszunahme der letzten Jahre zu tun hatte. Dieses Problem kenne ich noch aus der Zeit, als ich gerade mal 63 kg wog…weil man es mir mal eingeredet hatte. Ab da an verließ mich dieses elende Problem einfach nicht. 

Ich verbrachte meine Sommer eher „verhüllt“ als frei und frisch und wild. Eine kurze Hose ging bei mir eher bis zu den Waden, als dass sie über dem Knie endete. Ein Kleid ohne Strumpfhose? Vergesst es! Und öffentlich im Badeanzug? Pfff…da musste schon viel passieren, dass ich diesen Schritt wagte. 

Tja, Gedankenbullshit vom Feinsten oder? Wenn ich heute, kurz vorm Sommerbeginn 2017, darüber nachdenke, dann wird mir ganz schlecht bei dem Gedanken daran, was ich mir selbst da angetan habe. 

Ich liebe den Sommer…

Und genau deswegen wird in diesem Sommer all dies sowas von geändert. Ich hab mir einen Badeanzug gekauft und möchte Kleider tragen, Kleider wie z.B. dieses wundervolle Sonnenkleid* von Hessnatur.

Sommer mit Hessnatur Sommer mit Hessnatur Sommer mit Hessnatur

In diesem Kleid strahlt man so schön, findet ihr nicht auch? 

Und vor allem möchte ich Farbe tragen, denn das tue ich sonst extrem selten. Ich werde meine neue mintfarbene Hose* mit diesem wundervoll leichten Shirt aus Hanf* von Hessnatur tragen. 

Sommer mit Hessnatur Sommer mit Hessnatur Sommer mit Hessnatur Sommer mit Hessnatur

Ich werde einfach all das, was gefühlsmäßig in mir steckt, auch einmal nach außen tragen. Soll die Welt doch ertragen, dass ich keine 36 trage sondern eine 42.

Ich denke, dass sie damit umgehen kann und verdammt nochmal auch soll! 

Ich kann es ja auch! :-) 

Und da ich immer mehr mit mir selbst nachhaltig werde, tue ich es auch mit meiner Kleidung und wähle mittlerweile auch hier lieber (wo es geht) die Bio- als die Konventionelle Alternative. 

Wie geht es euch im Sommer? Spielen eure Gedanken auch fürchterliches Bullshit Bingo mit euch oder seid ihr ganz frei, wild und wundbar und voller Selbstliebe? Erzählt es mir gern mal, ich freue mich auf einen regen Austausch.

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Hessnatur. Ich danke für euer Vertrauen und die Unterstützung dieser Idee.

Mein Leben ohne die Pille: Der erste Zyklus ohne Pille

Guten Morgen ihr Lieben,

So, da war er. Der erste Zyklus ohne Pille. Punktgenau 28 Tage. Verrückt. 

Verrückt deswegen, weil ich es mir so gar nicht vorgestellt hätte. Ich dachte eher an völliges Chaos und zum Verrücktwerden nervende Zwischenblutungen etc. 

Aber vom Chaos fehlte tatsächlich jede Spur.

Ich spürte brav meinen Eisprung und hatte seitdem aber ständige Schmerzen im Unterleib. Das trieb mich fast in den Wahnsinn.

Während der Regel war dann plötzlich nix mehr. Nicht mal ein kleines Stechen. 

Zyklus-Schmerzen…

Während meiner  „Zyklus-Schmerzen“ (ich benenne sie jetzt einfach so) haben mir dann zwei kleine Helfer einen guten Dienst erwiesen, denn ich hatte keine Lust ständig Schmerztabletten einzuwerfen. So behalf ich mich mit einer Wärmflasche und meinen kleinen Helfern.

YOU & OIL Ki Periode* &  YOU & OIL Ki Emotionale Erschöpfung*. Zwei ätherische Öle, die mir wirklich sehr halfen. Bei leichten Schmerzen oder auch einem Schub von wilden Hormonen. (Und oh ja, diese Hormone waren sowas von spürbar…)

Zyklus ohne Pille

Neben diesen Hormonschüben bzw. genau wegen dieser Hormonschübe, begleitete mich die Übelkeit den ganzen Zyklus über. Wenn auch mal mehr und mal weniger schlimm, war sie doch immer da und bleibt wohl auch noch ein wenig. 

Mein Essverhalten hat sich – relativ schnell sogar – geändert. Der ständige Heißhunger blieb aus und verlagerte sich auf genau zwei Tage vor meiner Periode. Davor und danach aß ich ganz normal. Hatte sogar noch mehr Lust auf gesunde Lebensmittel als eh schon und wenig Lust auf Süßkram.

Diese Gefühle…

Was sich aber verstärkte waren tatsächlich meine Gefühle. Einige von euch deuteten ja schon an, dass sich da eine enorme Veränderung bemerkbar machen kann. Ja, dies war bzw. ist bei mir der Fall, ich bin noch empfindsamer und an manchen Tagen auch anfälliger für emotionale Schwankungen. Doch irgendwie ist das ok, wir wissen ja woher es kommt und so kann auch der liebste Mann ganz gut damit umgehen. 

Während sich mein aufbrausendes Wesen zeitweise ein wenig verschlimmerte, wuchs in mir aber auch die Selbstliebe enorm an. Ich kann euch nicht sagen warum, aber ich bin sanfter mit mir selbst geworden und es gab einige Tage an denen ich mich wirklich einfach mal „schön“ und „genug“ fand. Ob das mit mir selbst, oder der veränderten Hormonlage zusammenhängt, ich weiß es nicht, aber es fiel mir stark auf.

Zyklus ohne Pille

Ich hätte nicht gedacht, dass sich SO schnell etwas ändern wird, einige sagen sogar, dass man es so schnell gar nicht merken würde.

Da ich aber generell kleinste Veränderungen meines Körpers fix bemerke, wundert es mich hier jetzt gar nicht. Mein Körper zeigt mir immer sehr zeitnah und gut verständlich an, dass was fehlt oder auch anders ist. Ich seh das als enormen Vorteil an. 

Ja und nun bin ich gespannt, wie es weiter geht. Ob der zweite Zyklus ohne die Pille auch so berechenbar sein wird, wie wird die nächste Periode sein und ist mir am Ende immer noch schlecht? 

Wie geht es denn euch, die mit oder zeitnah mit mir die Pille abgesetzt haben? Merkt ihr einen Unterschied? 

PS: (Eine Leserin hat mir übrigens die Clue App empfohlen und diese Empfehlung kann ich zu 100 % weitergeben, der beste Menstruationskalender, den ich je hatte!)

*PR-Samples die mich absolut überzeugt haben! 

 

Soltis Obstgarten, ein kleines Paradies in Sachsen

Jó napot* ihr Lieben,

manchmal ergeben sich die inspirierendsten Treffen ganz zufällig, oder auch mit ein wenig Hintergedanken des Vaters. ;-) 

Es ist ein heißer Frühsommertag in den letzten Tagen. Voller Geier auf frische Erdbeeren, steuert mein Herr Vater – sehr zielstrebig – auf „Soltis Obstgarten“ in Crimmitschau (Sachsen) zu.

„Wenn, dann kaufen wir sie dort. Dort schafft es die Schale nicht mal bis zum Auto, so lecker sind die.“ – Zitat vom Herrn Vater.

Soltis Obstgarten

Ein Hauch von Sommerferien als Kind…

Als wir auf den Hof fahren, empfängt mich ein Hauch von Landleben (in der Stadt), ein wenig Nostalgie & eine zarte Spur dieses Gefühls von „Sommerferien als Kind“.

An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken und innerlich möchte ich dort, natürlich immer barfuß, den Sommer verbringen. Einfach das Leben genießen, Erdbeeren essen und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. (Die Arbeit, die solch eine Anlage macht, die blende ich für ein paar Minuten aus.) 

Soltis Obstgarten

Im „Sommerwohnzimmer“, welches in einem der Gewächshäuser zu finden ist, ist man dann gefühlt in Ungarn. Maiskolben hängen an den Wänden, ein großer Tisch steht in der Mitte und überall findet man kleine Details die vermuten lassen, dass gleich eine ungarische kleine Omi hinter der Ecke hervor kommen könnte. Urig, muckelig und so schön. 

Soltis ObstgartenÖkologisch ohne Siegel…

Manuela & ihr Mann Tamas (er kommt gebürtig aus Ungarn) betreiben den „Obstgarten“ seit April 2013. Der Obstgarten ist ein rein ökologischer Betrieb, ohne dass es irgendwo geschrieben steht. 

Ist dort auch nicht nötig, es hat sich schon längst herum gesprochen, dass die Produkte von besonders guter Qualität sind und in der Stadt habe ich mehr als einmal die Frage gehört „Gibt es schon Erdbeeren bei Soltis? Das sind nämlich die Besten!“ 

Soltis Obstgarten

Respektvoller Umgang mit Mensch, Tier & Natur…

Die Soltis legen großen Wert auf den respektvollen und auch natürlichen Umgang mit ihren Pflanzen und den Tieren.  Fleisch kommt bei den Beiden ab und an auf den Teller, aber nur das der eigenen Tiere. 

Auch wenn ich persönlich dies nicht essen könnte, ich finde die Einstellung gut und würde mir sehr wünschen, dass mehr Menschen (wenn es denn sein muss…) so durchdacht und bewusst Fleisch konsumieren würden. 

Soltis Obstgarten Soltis Obstgarten

Lebensmittel und ihr Wert…

„Lebensmittel müssen etwas wert sein.“ mit dem Satz hat mich Manuela dann komplett und ich weiß nun endgültig, warum mich mein Herr Vater hier her geführt hat. Ihm war schon klar, dass dieser Betrieb für mich interessant sein wird. 

Soltis Obstgarten Soltis ObstgartenSoltis Obstgarten

Übrigens, auf Grund dieser Wertschätzung, gegenüber allen Lebewesen, wird den Hühnern bei Schnupfen auch Salbeitee gekocht und ein Dampfbad in den Stall gestellt. (Bitte wie unfassbar liebevoll ist denn das?!)

Ebenso findet ein mittelgroßes und ordentlich dickes Hängebauchschwein (liebevoll „Fleischberg“ genannt) sein Gnadenbrot auf dem Hof. 

Soltis Obstgarten

„Er wäre doch eh nur noch Leberwurst geworden, da kann er auch bei uns seinen Ruhestand genießen.“ erzählt mir Manuela liebevoll. 

Seitdem lebt der „Fleischberg“ auf dem Hof und dreht hier täglich seine Runden. Manchmal findet man ihn unter den Erdbeeren, manchmal auch im Gebüsch. Abends, wenn es kühler wird, kommt er auch mal raus aus seinen Verstecken und wackelt über den Hof. 

Absolut ökologische Erdbeeren…

Als wir schließlich „in den Erdbeeren“ stehen und wir uns über meine Reise zu den spanischen Erdbeeren unterhalten, erzählt Manuela: „Die in Spanien übertreiben so mit dem Spritzen, aber die Beeren hier, die müssten ja auch immer mal gespritzt werden.“

Ich blickte sie etwas ungläubig an, aber sie lachte nur und sagt „Na ja, mit Kräuterjauche, Brennnessel, Schachtelhalm und so.“ 

(Muss ich erwähnen, dass ich schlagartig noch ein wenig mehr verknallert war in diese Frau?)

Soltis Obstgarten Soltis Obstgarten Soltis Obstgarten

Neben diesen selbst hergestellten Jauchen, dürfen hier auch kleine Nützlinge ihre Arbeit tun. Die werden alle paar Wochen – manchmal auch einfach nur vorsorglich – im 1000er Pakt bestellt und kommen auf angefeuchteten Blättern daher. 

Alles im Einklang und Rhythmus der Natur. 

Soltis Obstgarten

Ist es nicht schön zu sehen, was alles so geht ohne die dicken Chemiekeulen?

Die Gewächshäuser, in denen das Obst der Beiden heranwächst, haben enorme Tradition und die Region scheint sehr glücklich, dass Manuela und Tamas diesen wunderbaren Glashäusern wieder Leben einhauchen. 

Soltis Obstgarten(Bis in die 90er Jahre hinein waren die Gewächshäuser in der Hand von Dr. Walter Richter, einem weltbekannten und geschätzten Orchideenzüchter. Ja, lacht jetzt mal wegen der Orchideen, die verfolgen mich, haha.) 

Solltet ihr mal in der Gegend sein, dann stattet dem Obstgarten bzw. Manuela und Tamas unbedingt einen Besuch ab, es lohnt sich! Nicht nur wegen des Obstes, sondern auch wegen des kleinen Hofladens, in dem sich allerlei ungarische Spezialitäten finden sowie allerlei selbst gemachte Marmelade, Ketchup etc. 

Soltis Obstgarten findet ihr hier:
Helmut-Bräutigam-Str. 52,
08451Crimmitschau

Soltis Obstgarten

*ungarisch = Guten Tag