Zero Waste für Anfänger – Popobrause oder Klopapier?

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum nächsten Teil der “Zero Waste für Anfänger” Kolumne. :-) 

Heut wird es etwas intimer und wer dieses Thema nicht so wirklich ertragen kann, der sollte jetzt lieber weg klicken. ;-) 

Das heutige Thema habt ihr der wundervollen Julia von German Abendbrot zu verdanken.

Sie fragte mich via Facebook “…wohin mit all dem Plastik rund um Wasch-/Putzmittel, Toilettenpapier, Küchenrollen, Zahnpastatuben. Welche Alternativen gibt es?” 

Liebste Julia, den intimsten Teil deiner Frage möchte ich dir heute beantworten, denn ich habe recherchiert! 

Popobrause oder Klopapier Beitragsbild

1000 Dank an meine liebste Franzi Molina, die – versehentlich – dieses passende Knallerbild von mir schoss.

Auf meiner Suche nach Alternativen zum herkömmlichen Klopapier, stieß ich auf dem tollen Blog “Zero Waste Lifestyle” und dabei ganz schnell auf die “Popobrause” von Olga & ihrer Familie.

Die Popobrause sieht ein wenig aus wie ein kleiner Feuerwehrschlauch und soll die Nutzung von Klopapier völlig überflüssig machen. Abgetrocknet wird der Po dann mit einem waschbaren Waschlappen. 

Eigentlich eine super einfache und sinnige Sache, nur die Überwindung, ja diese liebe und elende Überwindung. Man ist es anders gewohnt, aber diese Brause stellt ziemlich sicher die angenehmste Art des Klopapierverzichts dar. 

Es gibt nämlich auch noch Alternativen wie das Klopapier aus alten Stoffresten. Waschbar und wiederverwendbar. Eine super Sache, aber diese Lappen müssen auch erst mal gelagert werden bis zur nächsten Wäsche und nuuuuun ja, DAS ist nun so gar nicht meins.
Irgendwie fehlt mir da komplett die Überwindungskraft, obwohl auch das sicher eine weiche und sehr flauschige Angelegenheit ist.

Wer nicht so wirklich auf das Papier verzichten mag (ich gestehe, ich bin da auch noch lange nicht soweit) der kann z.B. bei Shops wie “Naturlieferant” unverpacktes Toilettenpapier kaufen. Dort kostet die Rolle zwar mächtig Geld, ist aber tutti kompletti plastikfrei und animiert durch den Preis natürlich auch dazu, mal ein wenig intensiver über den Verzicht bzw. den aktuellen Verbrauch nachzudenken. 

Für euch klingt das alles noch ein wenig “Ähm ja Franzi, ist klar…!?” Versteh ich total, beginnen wir aber doch alle einfach mal damit DEUTLICH weniger Klopapier zu verwenden, denn sind wir mal ehrlich, das Papier rollt sich auch nur zu gut von der Rolle und da werden schnell mal ein paar mehr Blätter benutzt als nötig wären, oder? 

Wie seht ihr das? Wäre eine Popobrause oder waschbares Toilettenpapier eine Option für euch? 

Ich grüß euch lieb und wünsche ein fröhliches Nachdenken über das Thema “Klopapier”, 

eure Franzi :-) 

Lieblinge im… Juni 2016

Ach ihr Lieben,

bei Facebook schrieb ich es ja schon. Die letzten Tage für die Arbeit an meinem neuen Buch sind angebrochen. Himmel herrje, es ist noch soooo viel Arbeit und wenn der Tag nicht reicht, dann nehm ich derzeit die Nacht dazu. So läuft der Hase und vom romantischen Autorenleben ist derzeit keine und auch nicht mal eine winzige Spur. ;-) 

Nun denn, die Lieblinge des Junis möchte ich euch trotzdem noch zeigen! :-) 

Meine persönlichen Lieblinge im Juni 2016 waren:

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Liebling Nr. 1
Fentimans Ginger Beer, ach du meine Güte da schlug mein Ingwer-Herz gleich ein wenig höher. WELCH ein grandioser Ingwer Geschmack und dazu kommt das Ginger “Beer” sogar alkoholfrei daher. Ich kann es jedem Ingwer Liebhaber nur ans Herz legen! Gefunden habe ich es, in einem gut sortieren Supermarkt, in der Nachbarstadt. 

Liebling Nr. 2 
Pulled Soja vom Veganz. Als ich es vor ein paar Woche sah, da konnte ich nicht dran vorbei gehen. Mittlerweile habe ich es auch schon eimal verkocht und bin tatsächlich arg begeistert. Eine schöne Konsistenz hat das Pulled Soja, etwas fester als man es sonst von Soja Medaillons oder Geschnetzeltem gewohnt ist. Und es schmeckt sehr gut. Kann ich mir auch gut als Frikassee vorstellen. 

Lieblinge Nr. 3 
Eigentlich ein Klassiker und für viele kaum neu, die Bambus Zahnbürste. Ich habe sie vor zwei Jahren schon einmal ausgiebig genutzt und konnte damals das holzige Gefühl im Mund nicht so gut ertragen. Im Zug der “Zero Waste für Anfänger” Kolumne, gab ich der nachhaltigen Bürste aber noch einmal eine Chance. Eine Gute Entscheidung, diese Zahnbürste darf ich keinem Bad fehlen. 

Liebling Nr. 4
Mieps. Hallo, müssen wir darüber reden WARUM ich diese Bio-Schorle kaufte? Der Name Kinder, der Name. Miiiiieps. Hach, da bin ich doch wieder Opfer des Designs und der Niedlichkeit. Aber das ist ok, denn diese Schorle (hier Apfel-Holunderblüte) ist auch noch enorm lecker und erfrischend. Es gibt sie auch noch in der Sorte Gurke-Rose und Zitrone-Minze. Leider hab ich diese Sorte hier noch nirgends entdecken können. Arg schade. 

Liebling Nr. 5 
Die Bear Yo Yo`s, auch im Veganz gefunden. Purer Fruchtgenuss auf der Rolle. Ein bisschen wie süßes Fruchtgummi, aber viel viel gesünder und leckerer. Ein schöner Snack zwischendurch.

Liebling Nr. 6 
Wie auch beim letzten Mal die “Trend Raider” Box. Diesmal ist mein Liebling die Fitness Box* 
In dieser fand ich auch mein absolutes Lieblings Teil, welches mich – hoffentlich – lange begleiten wird. Die Mini Black Roll. Denn die nutze ich jetzt zwischendurch, wenn ich lange am Schreibtisch sitze, rolle meine Handgelenke und Unterarme aus und verschaffe mir so deutliche Linderung von Verspannungen in diesem Bereich. Dazu knabbere ich das Ananas-Apfel Fruchtpapier, welches sich auch in der Box befand.

Hach, ich mag diese Box. Ganz ehrlich, eine feine Sache und immer wieder tolle Produkte! (Bald gibt es auch ein Gewinnspiel für euch, nur schon mal so am Rande bemerkt.) 

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Wie sieht es bei euch mit euren Lieblingen aus? Was begleitet euch gerade und was hat euch in den letzten Wochen so richtig überzeugt? Hinterlasst mir gern einen Kommentar, ich bin auf euer Lieblinge sehr gespannt! :-) 

*Die Trend Raider Box wurde mir kosten-und bedingungslos zur Verfügung gestellt. 

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Ein Tag Ferien am Schaalsee

Ach ihr Lieben,

denkt ihr auch noch so oft an eure Sommerferien als Kind zurück? Die Tage die so sanft begannen, die man fast nur am See verbrachte oder faul im Garten mit dem liebsten Buch in der Hand. Aus dieser wohligen Ferienwelt tauchte man damals nur selten auf. 

Meine liebsten Ferienerinnerungen, die haben mit meiner Omi zu tun. Bei ihr verbrachte ich oft einen großen Teil meiner Sommerferien und als ich so 8 oder 9 Jahre alt war, da war ich völlig vernarrt in die “Reiterhof Dreililien” Serie von Ursula Isbel.

Meist gab es in meinen Sommerferien einen neuen Band dieser tollen Serie und sobald ich diesen neuen Band in der Hand hielt, steckte auch schon meine Nase im Buch. Ich verschwand dann für ein paar Stunden in das kuschlige Bett meiner Omi und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. In der Zwischenzeit stand sie in der Küche und backte Berge von Pfannkuchen und lediglich der Duft dieser Köstlichkeiten bewegte mich dazu, dass ich das Buch dann auch irgendwann mal zuschlug. 

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Am Nachmittag gingen wir meist in das örtliche Freibad (min. ein Buch aus der Serie kam mit) und dieser intensive Geruch von Chlor und frischen Pommes, der löst in mir heute noch die wohligsten Gefühle aus. 

Geht euch das auch so? 

In den letzten Jahren dachte ich oft darüber nach, dass es so schön wäre diese Ferien-Gefühle noch einmal zurück zu holen. Irgendwie tut man sich als Erwachsener damit schwer. Mal sechs Wochen nichts tun? Undenkbar und oft auch gar nicht möglich. 

Noch einmal Ferien…

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Vielen (inkl. mir) fällt es oft schon schwer, mal einen Tag lang wirklich nur Dinge zu tun, die man tun möchte. Ohne über die Arbeit nachzudenken, ohne daheim irgendwas zu richten und ohne ans Telefon zu gehen. 

Trotzdem, es gibt diese seltenen Tage. Diese Tage an denen man sich liebe Menschen schnappt, sich einfach treiben lässt und Ferien hat. 

Einen solchen Tag, den habe ich gestern verbracht. Ich habe mir meine liebe Freundin Christina und ihre Kinder (Mimi & Eddy) geschnappt und wir haben Ferien gemacht. Einen Tag. Genau genommen nicht mal 10 Stunden, aber angefühlt hat es sich wie eine kleine wunderschöne Ewigkeit. 

Einen Tag Ferien am Schaalsee. Genau genommen im Biosphären Reservat Schaalsee, denn die Region besteht zum größten Teil aus geschützten Gebieten und ist eine so naturbelassen Region, wie man sie sonst kaum noch in Deutschland findet. 

Und praktischerweise genau bei mir um die Ecke.

Der Tag beginnt. 

Wir begannen mit einem wunderbaren Frühstück im vegetarisch / veganen Bistro Liebstöckel in Ratzeburg. Das ist zwar nicht am Schaalsee, aber so nah dran, dass es zu Ferien am Schaalsee zählt und man muss ja gestärkt in den Tag starten, oder? 

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Das Bistro hat von Montag bis Freitag von 09.00 – 15.00 Uhr die Türen für euch offen und bietet neben einem tollen Frühstück und auch einen wechselnden Mittagstisch.

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In gerade mal 15 Minuten (mit dem Auto) seid ihr dann auch schon am Schaalsee und unser kleiner Tripp, der führte uns zuerst einmal nach Rögnitz zu Kunst & Käse.

Denn dort kann man nicht nur den besten Ziegenkäse kaufen und absolut schnucklige Ziegen bewundern, nein dort wurden auch einige Szenen des Filmes “Hände weg von Mississippi”* gedreht.

Und da dieser Film – ja ich gestehe – zu einem meiner liebsten Filme gehört, musste dieser Ort in unseren Ferientag eingebunden werden. Der Untertitel heißt ja nicht umsonst “Für immer Sommerferien”. 

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Weiter ging es dann zur Elfenschule in den – ungelogen zauberhaften – Ort Neuenkirchen. Ein wenig versteckt findet man dort das urige Haus von Ines, der Betreiberin der Elfenschule. Dort findet ihr in der Galerie einige ihrer wunderbaren Naturkunstwerke (und könnt sie auch käuflich erwerben), ihr könnt bei ihr aber auch Elfenwochenenden & Elfennachmittag buchen und dabei eure eigenen Elfen ins Leben erwecken. Ein Besuch lohnt sich immer, allein schon um die Natur drumherum zu erkunden. 

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So richtig feste Öffnungszeiten gibt es nicht.  Wenn ihr auf Nummer sicher gehen möchtet, dass jemand vor Ort ist, ruft einfach vorab an und erkundigt euch.

Mittagessen in Lassahn.

Nach all dem Käse, den Elfen und der unberührten Natur der Magen knurrt uns der Magen und seit neustem kann man im “Landtag Lassahn”, grandios bodenständig und trotzdem so enorm fein und lecker einkehren und sich verwöhnen lassen. Der Landtag ist eine Kantine, die neben einer regionalen Bio-Speisekarte – zu sehr fairen Preisen – auch zusätzlich einige vegetarische und vegane Köstlichkeiten bereit hält. Und Eis, LECKERES EiS. Natürlich Bio und auch vegan erhältlich! 

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Ein kleiner Tipp.

Wohlig vollgefuttert solltet ihr euch dann erst einmal eine schöne Stelle suchen, an der ihr ein kleines Nickerchen macht. Eine Decke auf die Wiese, drauf kuscheln und über dem Gesang der vielen Vögel, um euch herum, einfach ein wenig weg dösen.  

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Gestärkt und gesättigt machten wir uns auf den Weg nach Zarrentin. Dort kann man sich am Seepavillon (Uferpromenade. 1 – 19246 Zarrentin) ein Tretboot mieten und ganz gemütlich über den Schaalsee fahren. Packt unbedingt die Badesachen ein und hüpft zwischendurch mal ins kühle Nass. ;) 

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Diese kleine Bootsfahrt genossen wir gleich über eine Stunde, denn am Schaalsee gibt es viel zu sehen und vor allem viiiiiel zu genießen. Und nicht zu vergessen, es geht um einen Tag Ferien! Also muss man sich das auch gönnen.
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Da wir eh schon in Zarrentin waren, machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Regionalwarenladen in der Hauptstr. 15. Dort findet man neben dem köstlichen Käse von Kunst & Käse auch weitere regionale Lebensmittel und auch Kunsthandwerk. 

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Am Ende dieses Ferientages ließen wir uns einfach noch ein wenig treiben. Der perfekte Abschluss für den Tag. Erkundet die Gegend doch noch ein wenig zu Fuß, mit dem Fahrrad oder für weitere Strecken mit dem Auto. Das lohnt sich immer und zu schauen gibt es eine Menge. 

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Euer Abendbrot könnt ihr dann im Brückenhaus am Schaalsee in Lassahn zu euch nehmen, die regionale und saisonale Küche dort ist absolut zu empfehlen und das Ambiente lässt keine Wünsche offen. Denn bei einem Glas Wein könnt ihr direkt am Schaalsee sitzen und dem abendlichen Froschkonzert auf dem See lauschen. 

Und falls ihr euch ein paar Tage länger Ferien gönnt, dann übernachtet doch in Kneese im Forsthof. Die Betreiberin, Anke Kalbfleisch, führt den Forsthof als vegetarisch / veganes Hotel und zaubert euch mit ihrem tollen Frühstück, den schnuckligen Zimmer und dem wunderschönen Ambiente ganz sicher ein Lächeln ins Gesicht. 

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Ihr Lieben, unser Ferientag war so wunderschön und entspannend und ich hoffe sehr, dass ich euch ein wenig Inspiration für so einen freien Tag liefern konnte.

Manchmal sind es eben wirklich die kleinen Dinge im Leben und so ein kleiner Tag Auszeit hilft oft über vieles hinweg und gibt viel Kraft. 

Gönnt euch ab und an mal so einen Tag. Und falls es euch wirklich mal in die Schaalseeregion treibt, dann sagt mir doch gern vorab Bescheid, vielleicht verrate ich euch dann meine geheime und liebste Badestelle. ;-)