Suppe vom grünen Hokkaido

Guten Morgen ihr lieben Freunde des Hokkaido Kürbis,

kennt ihr grünen Hokkaido? Nein? Ich kannte ihn bis vor kurzem auch noch nicht, bis ich ihn vor ein paar Wochen auf einem Kürbismarkt in Timmendorf sah.

Er wanderte sofort in meinen Einkaufskorb, bei Kürbissen aller Art kann ich ja fast nie widerstehen (und lande dann schlussendlich doch wieder bei meinem geliebten Hokkaido).

Der Kauf hat sich enorm gelohnt, denn der grüne Hokkaido ist vom Geschmack her irgendwie noch ein wenig nussiger als der bekannte orangene Hokkaido und somit super gut für eine cremige und wundervolle Suppe geeignet.

Ich würde ihn fast zu meinem neuen besten Kürbisfreund erklären, aber leider hab ich ihn bei uns – in der nahen Umgebung – noch nicht entdecken können. :(

Wenn ihr ihn entdeckt, dann packt ihn unbedingt in euren Einkaufsbeutel. :-)

Kürbissuppe

Für die Suppe vom grünen Hokkaido braucht ihr:

1 grünen Hokkaido Kürbis (ca. 1 Kilogramm)
500 ml Gemüsebrühe
2 EL Kürbis Pesto mit Curry (z.B. von LaSelva)
Granatapfelkerne
Kürbiskernöl

Den Kürbis gründlich waschen, entkernen (nicht schälen!) und in kleinere Stücke schneiden. Den gestückelten Kürbis nun ca. 15 Minuten in 500 ml Gemüsebrühe weich kochen lassen.

Kürbissuppe

Den Kürbis vorsichtig in der Brühe pürieren. 2 EL Kürbis Pesto dazu geben und nochmals pürieren.

Bei Bedarf schmeckt die Suppe noch mit Salz und Pfeffer ab. Serviert sie aber unbedingt mit Kürbiskernöl und Granatapfelkernen. Perfekte Harmonie! :-)

Alternativ könnt ihr diese Suppe natürlich auch mit dem bekannten orangenen Hokkaido nach kochen, verzichtet aber nicht auf ein leckeres Kürbispesto (hier mit Curry), das rundet den Geschmack so richtig gut ab.

Lasst es euch schmecken und bis bald – die Hochzeitssaison ist beendet und ich hab somit wieder etwas mehr Zeit fürs Gemüseregal. Yeahhah! :-)

Die BioNord und ihre Neuheiten

Seitdem ich im September 2012 das erste mal auf der BioNord war, freue ich mich am Tag danach schon auf die nächste BioNord. Im letzten Jahr kam mir “leider” ein Kurzurlaub dazwischen. In diesem Jahr war aber klar, dass ich (zusammen mit Kathrin und Jana) wieder dabei sein würde.

Die Vorfreude war riesig, wir hippelig und der Stau auf dem Hinweg nach Hannover hat uns dann auch echt schon ein paar Nerven gekostet. Wir hatten doch Pläne. Mensch. :-D

Nun gut, ca. 1,5 Stunde später als geplant kamen wir an und begaben uns auf unsere jeweilige kleine Reise.

Bei Jana und mir stand der Foodbereich und der Besuch einiger meiner Kooperationspartner im Vordergrund, Kathrin machte sich auf den Weg zu den Beauty Neuheiten und ihren Leuten der Bioszene.

Mein erster Weg führte mich zu meinen Lieblingen von Chocqlate, die mir dann auch gleich und endlich höchstpersönlich das neue Verpackungsdesign und die neuen Chocqbars vorstellten. Die sind gelinde gesagt ENORM LECKER! Und das neue Design hatte mich schon in der Planungsphase überzeugt, denn neben der schönen Verpackung gibt es nun schon Pakete ab 240 g, was für den kleinen Schokoladenhunger und zum verschenken wirklich grandios praktisch ist. :-)

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Der zweite Weg führte ganz fix zu meiner lieben Maria von Sonnentor und haaaach, Sonnentor hat in diesem Jahr wieder eine tolle Idee für einen Adventskalender gehabt. Der Gewürzadventskalender ist online schon zu erwerben und ist für mich echt DAS Highlight in diesem Jahr. Die Idee find ich einfach grandios toll.

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Leider hatte ich ein wenig das Gefühl, dass ich gar nicht alles richtig gesehen habe, vielleicht sind wir auch zu sehr kreuz- und quer gegangen und hätten das besser planen sollen.

Und um euch einen kleinen Eindruck zu vermitteln, lass ich nun noch ein paar mehr Bilder sprechen und zeig euch meine persönlichen Highlights der BioNord 2014.

War zufällig jemand von euch auch da und mag erzählen? :-)

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Der Glühapfel von Elbler ist übrigens DER Tipp aus Hamburg für den Winter. Lecker! Ich freu mich riesig auf den ersten richtig kalten Abend in diesem Herbst. :-)

So, ich hoffe ich konnte euch ein paar Neuheiten näher bringen. Falls ihr Produkte aus meiner Vorstellung hier probiert, erzählt mir auf jeden Fall wie sie euch geschmeckt haben. :-)

Herbstliches Kürbis Brot

Hallo ihr Goldschätze, liebe Kürbis Brot Liebhaber,

es gibt so Dinge im Leben, die muss man einfach besitzen. Ich wollte schon ewig ein Brotgärkörbchen besitzen.

Ich bin ja ewig drumherum geschlichen (wie doof eigentlich, die kosten fast nix), aber seit letzter Woche bin ich endlich, endlich, endlich in Besitz eines solchen Gärkörbchens* und juhuuuuu jetzt back ich erst mal ganz wild Brot in der Hoffnung, dass dieses dann eben diese typische Brotform erhält und nicht – wie sonst – planlos in der Gegend herum läuft. (Ihr wisst, das Backen und ich…nun ja…es klappt halt nicht immer)

Heute morgen machte ich mich voller Tatendrang an ein Brot, welches ich in dem Buch Backen nach Hildegard von Bingen* entdeckt hatte. Ich hab es nicht 1:1 nach gebacken, aber eines der Rezepte aus diesem (sehr tollen) Buch lieferte mir die Inspiration.

Kürbis Brot Kürbis Brot Kürbis Brot

Und da ich gerade an der jeder Ecke Kürbisse sehe und diese dann auch kaufe *pfeif* kam es mir mehr als recht, dass in diesem Brot auch Kürbis seinen Platz fand. :-)

 Für ein Kürbis Brot braucht ihr:

100 g Butter (vegan)
100 ml Sojamilch
300 g geraspeltes Kürbisfleisch (hier Hokkaido)
200 g Dinkelmehl Typ 630
300 g Dinkelvollkornmehl
2 EL Honig (Alternativ Agavendicksaft)
1 TL Salz
1/2 TL Zimt
1 Päckchen Trockenhefe oder 1/2 frischen Hefewürfel

In einem kleinen Topf erwärmt ihr (ganz vorsichtig und nicht wärmer als 40°) die Sojamilch und die Butter.

2 EL Honig oder Agavendicksaft dazu geben. Gut verrühren und nun die Hefe hinein krümeln (bei der frischen) oder streuen (bei der trockenen Hefe).

Wieder alles gut verrühren. Vom Herd nehmen und kurz stehen lassen.

Das Mehl, sowie den geraspelten Kürbis in eine große Schüssel geben. Salz und Zimt unterheben.

Die warme Hefemilch dazu geben und per Hand oder Handrührgerät mit Knethaken einen luftigen Teig kneten. (Ich hab mit dem Handrührgerät gut 10 Minuten geknetet).

Den Teig nun min. 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Gebt den aufgegangenen Teig in das Garkörbchen (vorab etwas mehlen) und lasst ihn noch einmal (an einem warmen Ort) ca. 1 Stunde gehen.

Kürbis Brot Kürbis Brot

Das Brot aus dem Korb nehmen und auf ein Backblech legen und für ca. 40 Minuten bei 180 ° Ober- und Unterhitze (vorgeheizt) backen.

Ein kleines Herbstträumchen, lecker! :-)

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