Mein persönlicher 3 Tage Cuxhaven Guide

Hallo ihr Lieben, 

ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal so richtig im Urlaub war. Ich fürchte es ist ewig her. 

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Allerdings versuche ich mir, ein paar mal im Jahr, kleine Oasen zu schaffen. 2-3 Tage Auszeit, einfach mal raus, an einen schönen und unaufgeregten Ort. Einfach mal die Seele baumeln lassen. 

Deswegen war ich gerade ein paar Tage in Cuxhaven und habe ordentlich viel Nordseeluft geschnuppert.

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Falls ihr auch mal einen Kurztrip nach Cuxhaven plant, dann könnte der folgende

“3 Tage Cuxhaven Guide”

interessant für euch sein. :-) 

Die Unterkunft: 

Unterkünfte gibt es in Cuxhaven ja wirklich wie Sand am Meer. Ich verbrachte die Zeit in einem kleinen, aber gemütlichen Zimmer im “Haus Deichvoigt”  in Cuxhaven/Döse. Zu zweit, oder auch allein eine gute Wahl. Das Frühstück kann im 3 km entfernten Hotel eingenommen werden, aber ein paar Meter vom Haus entfernt ist schon ein Bäcker, bei dem man gut frühstücken kann. Alternativ macht man sich auf zu einem kleinen Spaziergang und geht im direkt angrenzenden Duhnen frühstücken. 

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Was tun in 3 Tage? 

Die meiste Zeit solltet ihr mit Spaziergängen am Strand und vor allem zur Kugelbake verbringen, das ist Pflicht. Auch eine Wattwanderung oder eine Kutschfahrt zur Insel Neuwerk kann auf dem Programm stehen. Bei der Kutschfahrt solltet ihr euch rechtzeitig informieren, die Abfahrtszeiten variieren durch die Gezeiten und auch auf Grund der Wetterlage. 

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Zeit für eine kleine Hafenrundfahrt, oder eine Fahrt zu den Seehundbänken solltet ihr euch auch nehmen, das ist nicht nur interessant, sondern irgendwie auch urig und witzig. Denn neben furchtbarer Musik bei sanftem Wellengang, gibt oft der Kapitän schlechte Seefahrerwitze zum Besten. Es hat einfach einen besonderen Charme, den man ruhig einmal erlebt haben sollte. 

Bisschen Wellness? 

Nicht nur der Regen hat mich, am zweiten Tag meines Kurztrips, in den Wellnessbereich des “Moin Hotels” in Döse getrieben. Auch die Tatsache, dass ich einfach enorm verspannt und auch angespannt war, machte die Entscheidung dort eine Anwendung zu buchen sehr einfach. Ich entschied mich für die Orient Zeremonie und wurde nicht enttäuscht. Ich schlummerte sogar ein wenig ein, so sanft und wohlig waren diese 75 Minuten. 

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Was ist mit Kuchen?  

Nach langen Strandspaziergängen ist es unabdingbar min. 1 Stück Kuchen zu essen. Am Besten mit Blick aufs Meer. Das kann man im Leuchtfeuer in Duhnen ziemlich gut. Bei gutem Wetter auch auf der Terrasse. Vorsichtig ist aber geboten, wenn man mit kleinem Hunger dahin kommt. Die Kuchenstücke sind groß bzw. manchmal auch doppelt auf dem Teller. Aber wozu nimmt man sich eine Auszeit, was? ;-) 

Was tun wenn es regnet? 

Welch Frage, dann geht man natürlich auch am Strand spazieren, nur dick eingepackt mit einer Regenjacke. ;-) 

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Allerdings sollte man – vor allem bei Regen – auch unbedingt dem Museum “Windstärke 10” in Cuxhaven einen Besuch abstatten. Dort ist es dann nicht nur trocken, nein es ist auch spannend und erlebnisreich. Das Museum ist auf alle Sinne ausgelegt und es gibt – vor allem für Kinder – viele Bereiche zum aktiven mitmachen. 

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Einen kleinen Bummel durch die Innenstadt von Cuxhaven kann man sich auch vornehmen und dann für einen (veganen) Milchkaffee oder eine Limo im “Curry” einkehren. 

Ihr Lieben, 3 Tage gehen viel zu schnell vorbei. Ich hoffe aber sehr, dass ich euch mit meinem kleinen Guide ein wenig Inspiration geben konnte. :-) 

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PS: Auch wenn ich jetzt im Sommer – mit herbstlichem Wetter – in Cuxhaven war, die schönste Zeit um sich dort eine Auszeit zu nehmen ist der Herbst!  :-) 

Himbeer-Dessert mit Haselnuss-Sesam Krokant

Ihr Lieben, 

nun war es eine Zeit lang ruhig hier. Ich brauchte eine kleine Auszeit, vom bloggen, von der Welt an sich und vor allem auch von den kleinen Dramen, die ganz nah passierten.

Zum Beispiel der Tatsache, dass wir von einem Vermieter mächtig übers Ohr gehauen wurden und uns unsere – zu dem Zeitpunkt – Traumwohnung auf den letzten Metern wieder genommen wurde. Der Vorvertrag lag schon in unseren Händen und er vermietete die Wohnung anderweitig. Wir erfuhren erst 5 Tage später davon. 

All die Dinge die so passierten, die konnte mein Kopf einfach nicht mehr ordnen und ich war müde und musste einfach irgendwo mal ein wenig zurück fahren.

In meinem Hauptberuf als Hochzeitsfotografin, da war das nicht möglich und auch nicht nötig, denn all das Glück was ich dort erlebe, das hält meinen persönlichen Glücksfaktor immer ganz weit oben. Und solch ein Glück pausieren, niemals! :-) 

Also zog ich hier mal kurz den Stecker und das tat ganz gut. Aber lange konnte der Stecker gar nicht gezogen bleiben, denn in meinem Kopf da kamen wieder so viele Ideen und der Glücksfaktor stieg wieder ein wenig nach oben. 

fixes Sommerglück 

Und wisst ihr was ich noch mit Glück verbinde, vor allem im Sommer? 
Himbeer-Dessert

Himbeeren. Runde, rote und saftige Himbeeren. Am Liebsten an jedem Finger eine Beere aufgesteckt und dann nach und nach in den Mund geschoben. Besser kann Glück kaum schmecken und deswegen habe ich heute mein liebstes Himbeer-Dessert für euch vorbereitet. 

Himbeer-DessertHimbeer-Dessert

Für zwei Portionen braucht ihr:
300 g Sojaghurt 
4 El gehackte Zartbitter Schokolade 
100 g frische Himbeeren 

50 g Haselnüsse
2 EL Sesamkörner 
2 EL Rohrohrzucker 
1 TL Fleur de Sel

Die Haselnüsse  fein hacken und zusammen mit den Sesamkörnern in einer heißen Pfanne ohne Zugabe von Öl anrösten. 

Mit 2 EL Rohrohrzucker leicht karamelisieren, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Sobald das Krokant abgekühlt ist, mischt ihr 1 TL Fleur de Sel unter. 

Himbeer-Dessert

Den Sojaghurt mit 4 EL gehackter Schokolade und 100 g Himbeeren vermengen.

Mit vielen frischen Himbeeren und Haselnuss-Sesam Krokant servieren und genießen. 

Lasst euch den Sommer schmecken, auch wenn es gerade so herbstlich ist! :-)

PS: Und weil ich schon sooooo oft gefragt wurde. Die Gummistiefel könnte ihr ganz einfach nachkaufen.  Schaut einfach hier –*klick* – und verliebt euch so wie ich! :-) 

Himbeer-Dessert

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Zero Waste für Anfänger – Popobrause oder Klopapier?

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum nächsten Teil der “Zero Waste für Anfänger” Kolumne. :-) 

Heut wird es etwas intimer und wer dieses Thema nicht so wirklich ertragen kann, der sollte jetzt lieber weg klicken. ;-) 

Das heutige Thema habt ihr der wundervollen Julia von German Abendbrot zu verdanken.

Sie fragte mich via Facebook “…wohin mit all dem Plastik rund um Wasch-/Putzmittel, Toilettenpapier, Küchenrollen, Zahnpastatuben. Welche Alternativen gibt es?” 

Liebste Julia, den intimsten Teil deiner Frage möchte ich dir heute beantworten, denn ich habe recherchiert! 

Popobrause oder Klopapier Beitragsbild

1000 Dank an meine liebste Franzi Molina, die – versehentlich – dieses passende Knallerbild von mir schoss.

Auf meiner Suche nach Alternativen zum herkömmlichen Klopapier, stieß ich auf dem tollen Blog “Zero Waste Lifestyle” und dabei ganz schnell auf die “Popobrause” von Olga & ihrer Familie.

Die Popobrause sieht ein wenig aus wie ein kleiner Feuerwehrschlauch und soll die Nutzung von Klopapier völlig überflüssig machen. Abgetrocknet wird der Po dann mit einem waschbaren Waschlappen. 

Eigentlich eine super einfache und sinnige Sache, nur die Überwindung, ja diese liebe und elende Überwindung. Man ist es anders gewohnt, aber diese Brause stellt ziemlich sicher die angenehmste Art des Klopapierverzichts dar. 

Es gibt nämlich auch noch Alternativen wie das Klopapier aus alten Stoffresten. Waschbar und wiederverwendbar. Eine super Sache, aber diese Lappen müssen auch erst mal gelagert werden bis zur nächsten Wäsche und nuuuuun ja, DAS ist nun so gar nicht meins.
Irgendwie fehlt mir da komplett die Überwindungskraft, obwohl auch das sicher eine weiche und sehr flauschige Angelegenheit ist.

Wer nicht so wirklich auf das Papier verzichten mag (ich gestehe, ich bin da auch noch lange nicht soweit) der kann z.B. bei Shops wie “Naturlieferant” unverpacktes Toilettenpapier kaufen. Dort kostet die Rolle zwar mächtig Geld, ist aber tutti kompletti plastikfrei und animiert durch den Preis natürlich auch dazu, mal ein wenig intensiver über den Verzicht bzw. den aktuellen Verbrauch nachzudenken. 

Für euch klingt das alles noch ein wenig “Ähm ja Franzi, ist klar…!?” Versteh ich total, beginnen wir aber doch alle einfach mal damit DEUTLICH weniger Klopapier zu verwenden, denn sind wir mal ehrlich, das Papier rollt sich auch nur zu gut von der Rolle und da werden schnell mal ein paar mehr Blätter benutzt als nötig wären, oder? 

Wie seht ihr das? Wäre eine Popobrause oder waschbares Toilettenpapier eine Option für euch? 

Ich grüß euch lieb und wünsche ein fröhliches Nachdenken über das Thema “Klopapier”, 

eure Franzi :-)