Zero Waste für Anfänger: Aus und vorbei, es reicht!

Hallo ihr Lieben,

keine Sorge, “Aus und vorbei, es reicht” bezieht sich nicht auf das Ende dieser Kolumne. Im Gegenteil, irgendwie fängt es jetzt erst richtig an und ich möchte derzeit ganz laut rufen:

“Aus und vorbei, es reicht!” 

Denn diese Kolumne löst bei mir sehr, sehr, sehr viel aus. Ich gehe anders durch unseren Haushalt und möchte derzeit ca. 60 % davon nehmen und einfach vernichten. Peng und weg.

Kosmetika, Verpackungen, Tuben, Putzmittel etc. pp. All diese bräuchte ich überhaupt nicht mehr in meinem Leben. Und trotzdem, diese Sachen sind halt doch noch da und gehen auch nicht von allein.

Vielleicht packe ich nächste Woche einfach alles in einen Karton, stell es in eine örtliche Facebook Gruppe und verschenke es. Mir wäre sehr danach. Ich kann es nicht mehr sehen und ertragen und vor allem, ich brauche es nicht mehr. 

Im Haushalt nutze ich, zum putzen, seit Wochen zu ca. 90 % einen einfachen Essigreiniger. Mehr nicht und mehr braucht es auch gar nicht. 

Aufgabe an mich selbst:  Altes Zeug verschenken.

Dazu bekam ich in dieser Woche zwei Pakete, die an Wahnsinn nicht zu übertreffen waren. Ein Shirt (ich bekam so etwas in der Art hier in Mölln leider nicht), einpackt in Plastik, verpackt in einem Karton mit den Maßen 70 x 40 cm. Dazu ein Akku Ladegerät, winziges Teil. Es kam in einem Karton, der ca. 6 x so groß war wie dieses Gerät.

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BITTE? Was geht denn da schief? Es ist ja nicht  das erste Mal, dass ich solchen Verpackungsirrsinn bekomme, aber in der letzten Zeit stößt es mir richtig an den Kragen. 

Nicht nur, dass sich all das Zeug erst einmal in den eigenen vier Wänden befindet, nein es muss auch entsorgt werden (wenn man es nicht selbst noch einmal verwenden kann) und ist eine Verschwendung von Ressourcen, wie sie eigentlich nicht sein dürfte.

Wer denkt sich denn so etwas aus und warum denkt da niemand mal weiter? 

Aufgabe an mich selbst: Wieder versuchen weniger zu bestellen, so generell. 

Ein kleiner Lichtblick in dieser Woche waren zwei Bücher, die mich erreichten. 

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Zero Waste – Weniger Müll ist das neue Grün von Shia Su*  und 
Besser leben ohne Plastik von Anneliese Bunk & Nadine Schubert*

In beiden Büchern findet ihr, neben wichtigen Hintergrundinfos, auch viele Tipps & Rezepte um Müll & Plastik zu vermeiden. Wer sich für das Thema interessiert, der sollte sich diese Bücher unbedingt zulegen. 

Dank dieser Bücher werde ich demnächst u.a. unser Waschmittel & Geschirrspülmittel selbst herstellen, ohne viel Aufwand und mit einem guten Gefühl. 

Ich bin wirklich dankbar, dass es diese Bücher nun auf dem Markt gibt, denn sie machen es für JEDEN einfach. Mit ihrer Klarheit und Übersichtlichkeit, ihren undogmatischen Ansätzen schaffen sie es einfach, dass man sie in die Hand nimmt, darin stöbert und die Dinge umsetzen möchte.  

Aufgabe an euch: Schaut euch die Bücher unbedingt einmal an! :-) 

Wie sieht es denn bei euch und eurer persönlichen “Zero Waste für Anfänger” Challenge aus? Kommt ihr zurecht? Stößt euch auch so viel auf? Habt ihr schon etwas verändert? Berichtet mir doch gern in den Kommentaren, ich würde mich sehr freuen an euren Erlebnissen teilhaben zu können! :-) 

Ich grüß euch alle lieb & wünsche euch einen schönen Sonntag,

Franzi 

*Affiliate Links – Kauft die Bücher bitte trotzdem in eurem regionalen Buchhandel. Die Bücher wurden mir von den jeweiligen Verlagen kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. 

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Wo ist man daheim?

Ihr Lieben,

habt ihr euch das schon einmal gefragt? Wo ihr eigentlich daheim seid? Was diesen Ort ausmacht und warum es eigentlich genau dieser Ort ist, der sich in euren Gedanken als “daheim” bezeichnet?  

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Das Thema “daheim” ist bei uns in den letzten Monaten so riesengroß und derzeit gibt es nichts, was wir noch so bezeichnen würden. 

Wir leben in einer Wohnung, mit einem kleinen Garten , in einer so urigen Straße die wir sehr lieben. Neun Jahre lang war all dies unser “daheim”. Egal wo wir waren, egal was anderen hier marode und alt vorkam, wir kamen immer wieder gern heim und wir haben diesen Ort so geliebt.

Nun haben sich die Umstände geändert, seit einiger Zeit schon. Das passiert.

Wir müssen diesen Platz verlassen, aus Gründen, die so nachvollziehbar sind, wie sie für uns trotzdem viel zu plötzlich kamen. Theoretisch könnten wir nach den Sanierungsmaßnahmen sogar zurück kehren, aber unser Vermieter hat hier so viel Dinge geändert, die uns zu Lasten fallen, es wäre bzw. es IST einfach nicht mehr das Gefühl, was wir immer hatten. 

Es ist zu viel passiert in den letzten Monaten.

U.a. wäre mein Garten nicht mehr mein Garten, sonder der unserer Nachbarn. In unserer Wohnung wurden schon vorab so viele (unsinnige…) Umbauten vorgenommen, die Liste ist arg lang und die Gründe warum es hier einfach nicht mehr geht zu enorm.

Ich fühle mich in den letzten Wochen ziemlich einsam, müde, kaputt und ständig schwebt die Frage  “Wo sind wir denn eigentlich daheim?” über mir.  Dazu kommt, dass ich über all diesem eine schöne Magenschleimhautentzündung bekommen habe. Wen wundert es.

“Tu nur das was dein Herz dir sagt
Alles andere soll dich nicht stören
Doch mein Herz steckt im Kopf und mein Kopf steckt im Sand
Darum kann ich mein Herz nicht richtig hören”
Sportfreunde Stiller 

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Vergangenheit.

Vor ein paar Jahren hätte, bei der Frage “Wo bist du daheim?” noch laut gerufen “Egal, Hauptsache in Hessen oder Niedersachsen, nahe an den Orten, in denen ich aufgewachsen bin.” (Ich muss dazu sagen, dass ich direkt an der Grenze Niedersachsen / Nordhessen aufwuchs und das deswegen ein wenig schwammig ist.)

Aber auch hier hat sich so viel geändert.  Wenn ich heute dort bin, dann möchte ich so schnell wie möglich wieder zurück in den Norden. Nichts fühlt sich in meiner alten Heimat noch nach Heimat an, obwohl dort so viele Dinge und Menschen sind, an denen mein Herz so hängt. Dort findet sich mein “daheim” auch nicht mehr und das tut manchmal etwas weh, denn in mir drin, das wünsche ich mir sehr, dass ich dort eine Art “Homebase” hätte. 

Gegenwart.

Vorhin saßen wir im Auto, fuhren übers Land und ich hatte das erste Mal – seit langem – mal wieder Bilder im Kopf, die mir ein Gefühl von “daheim” vermittelten. 

“Ich sah mich in einem wilden und ländlichen Garten, hinter einem alten Haus. Es war Herbst draußen stürmte es. Doch all das  war mir egal. Ich sammelte die letzten Äpfel meines alten Apfelbaumes auf, schnitt die Äste zurück und kam später wohlig kalt und durchgepustet ins Haus zurück, wo der liebste Mann schon auf dem Sofa wartete.” 

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Was jetzt so klingt, als sei es einem Rosamunde Pilcher Film entsprungen, soll so kitschig eigentlich gar nicht sein.

Nur ist es so, das genau diese Bilder mir ein so starkes Gefühl vermitteln, sie wecken eine so starke Sehnsucht nach diesem Ort. Diesen Ort, den ich bzw. wir einfach nicht finde(n). 

Mir fehlt die Heimat und mir fehlt mein Daheim. Gelinde gesagt ist das ein sch*** Gefühl. 

Kennt ihr diese Gedanken auch?

PS: Mir ist sehr bewusst, dass es immer schlimmere Fälle gibt, immer Menschen denen es viel schlechter geht. Glaubt mir, darüber bin ich mir mehr als bewusst. Nur ist das gerade hier mein Leben und es beschäftigt mich knapp 24 Std. am Tag. Deswegen seht bitte von solchen Kommentaren ab. Danke! 

Der ” Ein Hauch von Provence” Cocktail

*Der Beitrag “Ein Hauch von Provence” enthält Werbung und entstand in Kooperation mit Taoasis  

Guten Morgen ihr Lieben,

auch wenn derzeit wieder einige Unwetter über Deutschland fegen, in unseren Herzen haben wir doch mächtig Sommer, oder? 

Und in meinem Herzen, da mache ich regelmäßige Ausflüge in die Provence, zu den Lavendelfeldern und den Märkten. Haaaaaaach, wie schön es doch wäre da jetzt wirklich zu sein.

Ich habe ja mal gehört, dass es  Menschen gäbe, die keinen Lavendel mögen. Für die ist das heutige Rezept dann leider nichts, denn hier gibt es mächtig Lavendel um die Ohren.

In meinem “Ein Hauch Provence” Cocktail, da findet sich aber nicht nur Lavendel. Da findet sich auch Basilikum, herbes Tonic & ein ein süß / bitterer Grapefruitsaft.

Falls ihr jetzt ein wenig zusammenzuckt, beim Gedanken an diese Mischung, ihr müsst es probieren!!! All diese Geschmäcker vereinen sich nämlich zu einem super erfrischendem Geschmackserlebnis! Und der Lavendel gibt diesem Cocktail eben diesen “Hauch von Provence”. 

Ein Hauch von Provence

Die BIO Aromen von Taoasis*, die ich im Rezept verwende, die habe ich bei der letzten BioFach in Nürnberg kennengelernt und mich sehr verliebt. Sie sind sortenrein, teilweise sogar Demeter zertifiziert & geben jeder Speise oder jedem Getränke noch so einen – ganz natürlichen – Kick. 

Ein Hauch von Provence

Wer mag, der kann hier auch noch einen Schluck Gin hinzufügen, das würde sehr, sehr gut passen. ;-) 

Für 1 Liter “Ein Hauch von Provence” Cocktail braucht ihr: 

250 ml Grapefruit Saft (eiskalt)
250 ml Tonic (eiskalt)
500 ml Wasser (mit Kohlensäure) (schön kalt) 
1 Tropfen BIO Lavendel Aroma*
2 Tropfen BIO Basilikum Aroma*

Die Zutaten gebt ihr in eine große Karaffe & besonders lecker und sommerlich wird der Cocktail, wenn ihr – statt mit Eiswürfeln – mit gefrorenen Früchten kühlt. 

Passt aber bitte wirklich bei der Menge der Aromen auf, das sind hochdosierte und reine Aromen, ein Tropfen zu viel und das Geschmackserlebnis wird ein GANZ besonderes, welches ihr sicher nicht mehr im Mund haben möchtet. ;-) 

Ein Hauch von Provence

Nachdem ihr aber sorgfältig dosiert habt und mit eurem Cocktail im Garten oder auf dem Balkon sitzt, könnt ihr eure Gedanken ein wenig fliegen lassen und vielleicht auch einen Abstecher in die Provence machen! Oder wohin immer es euch treibt.

Lasst euch den Cocktail schmecken und genießt jeden Sonnenstrahl, den ihr finden könnt! 

Ach, aber bevor ich es vergesse, euer Cocktail ist gesichert, bis Sonntag (19.06.2016) 23:59 Uhr
könnt ihr bei mir 3 x die Aroma Kombination Basilikum & Lavendel gewinnen, dazu auch noch jeweils ein kleines Buch mit Rezepten für die Aromen. 

Was ihr dafür tun müsst? Hinterlasst mir doch einfach ein Kommentar (mit gültiger Email Adresse) und erzählt mir dort, wohin euch eure Gedankenreise immer so treibt und welche Aromen von Taoasis ihr damit verbindet. :-) 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die Teilnahme ab 18 Jahren gestattet. Der Gewinn wird direkt von Taoasis verschickt.