Mein veganes Weihnachtsessen 2016 inkl. Gewinnspiel

….und warum es zwar absolut lecker, aber optisch eine große Katastrophe war. 

Ihr Lieben, es kann nicht immer gut gehen. Nicht im Hause Gemüseregal und auch sonst nirgends und heute Nacht habe ich den Gedanken „du kochst es einfach nochmal schön, fotografierst es mit mehr Ruhe etc. pp“ einfach über Board geworfen. 

Dann ist es halt mal nicht so schön…

Die Wahrheit hinter dem Essen ist, es sieht nicht sonderlich schön aus, bzw. ich habe es nicht sonderlich schön hin bekommen. Die Bedingungen waren hart. Wir hatten Besuch, mit Kindern. Tollen Kindern, aber wilden Kindern. Motzigen Kindern. Müden Kindern. Eigentlich genau das, was bei vielen im normalen Alltag so passiert, wenn sie das Essen für die Familie auf den Tisch bringen wollen. 

veganes-weihnachtsessen_0002Ein bisschen Weihnachtsstimmung kann ja nie schaden.

Und mit diesem Hintergrund habe ich mir den Druck genommen, um euch als Lesern den Druck zu nehmen. Warum nicht auch mal das zeigen, was pure Realität ist. Schlussendlich zählt doch eh nur, dass das Essen köstlich war und der Abend wunderbar.

Genießt also das leckere Essen, stört euch nicht an den Feinheit und stöbert doch gern noch wenig meinem ersten Buch „Mein veganer Adventskalender“* dort finden sich nämlich viele Ideen für ein tolles veganes Weihnachtsmenü. Und Stollen, und Kekse…Kekse! Wichtig. Kekse!!! 

Mein veganer Adventskalender 0001-2

(Am Ende dieses Beitrages verlose ich – als kleines Schmankerl – auch noch zwei meiner Bücher)

Für den gefüllten Kürbis mit bunter Süßkartoffel-Möhren Beilage – für 4 Personen – braucht ihr:

gefüllter Butternutkürbis:

veganes-weihnachtsessen_0003Schmeckt viel besser, als es aussieht! Versprochen! 

1 Butternut Kürbis ca. 1 kg 
200 g Kartoffeln (am Besten mehlige)
1 TL Stärke
250 g Champignons 
1 kleiner rote Zwiebel
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer, Muskat

Die Kartoffel, mit der Schale, in Salzwasser gar kochen lassen.

Den Butternutkürbis gründlich waschen und mit einem scharfen Messer halbieren. Die Kerne mit einem Löffel ausschaben und den Kürbis, wie auf dem Bild zu sehen, aushöhlen. Das geht ganz gut mit einem kleinen scharfen Messer, einem Löffel und etwas Geduld. 

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Das ausgeschnittene Kürbisfleisch schneidet ihr in kleine Würfel und stellt es euch zur Seite. 

Die Champignons putzen und in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. 

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Meine Hände sind nie sonderlich fotogen, meine neue Bratpfanne von Zwilling*, die ist jedoch mächtig fotogen und die erste Pfanne meines Lebens, in der mir nicht alles anbackt. ENDLICH! 

In einer Pfanne, mit etwas Öl, schön knusprig anbraten. Das Kürbisfleisch, welches ihr zur Seite gestellt habt, dazu geben. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 5 Minuten, auf kleiner Stufe, schmorren lassen. 

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die garen Kartoffeln abschütten und ein klein wenig abkühlen lassen, bevor ihr die Schale entfernt. Die nackten Kartoffeln dann in eine Schüssel geben und mit den Händen oder einem Kartoffelstampfer schön klein stampfen. Die Pilze und Zwiebeln, sowie 1 TL Stärkemehl dazu geben und alles gut miteinander vermengen. Mit etwas Salz, Muskat und gemahlenem Pfeffer abschmecken. 

Die Masse nun in die Kürbishälften füllen und diese in eine ofenfeste Form legen. 

Den Kürbis nun für ca. 60 Minuten (bis er weich ist), bei 180 ° C Umluft backen. 

Bunte Süßkartoffel-Möhren Beilage

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2 Süßkartoffeln
4 bunte Möhren
4 EL Olivenöl übergießen
1 TL Meersalz (gut einmassieren) 
1/2 Granatapfel 
1 Bund Petersilie

Die Süßkartoffeln und die Möhren schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. 

In eine Auflaufform geben und mit 4 EL Olivenöl und 1 TL Meersalz vermengen. 

Die Form nun zu den Kürbishälften stellen und für ca. 40 Minuten weich garen lassen. 

Die Süßkartoffel-Möhren Pfanne mit frischer, klein geschnittener, Petersilie und den Granatapfelkernen servieren. 

Lasst es euch schmecken, ihr großartigen Menschen und für das Wochenende habe ich euch einen wunderbaren Artikel zum Thema „Gastfreundschaft“ vorbereitet, denn seitdem wir in unserem neuen Daheim sind, brennt sie wieder in mir, die Lust Gäste zu empfangen.

Seid gespannt. :-) 

Unter allen Kommentaren unter diesem Beitrag verlose ich zwei Ausgaben meines Buches „Mein veganer Adventskalender“. Kommentiert bis zum 6. Dezember 2016, der Rechtswegs ist ausgeschlossen und ich verschicke den Gewinn kostenfrei innerhalb Deutschlands.

* Affiliate Link, beim Kauf eines Produktes über diesen Link zahlt ihr den gleichen Preis wie immer, nur bekomme ich vom Anbieter eine kleine Provision.

* Die vorgestellten Produkte wurden mir von Zwilling kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Die Kooperationsanfrage ging von mir aus, da ich die Produkte für diesen und den kommenden Beitrag sehr passend fand. :-) 

50 Gedanken zu „Mein veganes Weihnachtsessen 2016 inkl. Gewinnspiel

  1. Cristina Caballero

    Ich war in Spanien bei meiner Familie und habe ganz viele Granatäpfel mitgebracht, da freue ich mich doch über das Rezept.
    Ich werde Weihnachten für meine Familie kochen, die mich aus Spanien besuchen kommt und der Druck ist jetzt schon groß.
    Ich würde mich sehr über das Buch freuen, eine gute Vorbereitung nimmt mir vielleicht ein wenig den Druck.
    Liebe Adventsgrüße Cristina

    Antworten
  2. Linda

    Also ich finde, das sieht alles super aus! :) Mehr Mut zur Realität, die oft gar nicht so schlimm ist, wie man zuerst denkt. :-*
    Ja, ich würde gern ein Buch gewinnen. <3

    Antworten
  3. Susanne

    Liebe Franzi,

    ich weiß gar nicht, was Du hast – das sieht doch alles ganz köstlich aus! Ich habe sofort Lust bekommen, es nachzukochen! Schon beim Lesen des Rezeptes ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen ;-).

    Ich freue mich sehr, dass es Euch im neuen Heim so gut geht. Das hast Du Dir so sehr verdient!

    Ganz liebe Grüße
    Susanne

    Antworten
  4. Zuzana

    Also es klingt sehr lecker,liebe franzi, dein butternutkürbis. Muss gestehen,ich liebe kürbis aber bis jtz habe ich nur den hokkaido benutzt. Werde dein rezept demnächst nachkochen. Schöne adventszeit in deinem neuen heim :-) danke dir

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  5. Regina

    Also das sieht doch echt lecker aus :-)
    Meine Fotos sind auch unperfekt aber die Hauptsache ist doch, dass es schmeckt und man einen schönen Abend mit netten Menschen hatte!

    Antworten
  6. Susanne B.

    Manchmal ist weniger eben mehr. Hauptsache es schmeckt köstlich und wärmt Bauch, Herz und Seele!
    Ich finde Deinen Beitrag incl. Fotos sehr schön!!

    Eine schöne Adventszeit
    Susanne

    Antworten
  7. Konstanze

    Ich mache regelmässig „Pinterest vs Realität“- Essensfotos in meiner Küche.

    Selbst wenn die Igel-Muffins“ eher Ähnlichkeit haben mit den Igeln auf der Autobahn als denen Abends im Garten, Hauptsache sie schmecken und die Kinder sind glücklich.

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  8. susa

    Ich schliesse mich an: Realität ist eben anders als gepimpte Foodbilder…. wird irgendwie alles zum Wahn. Btw. ich entkerne Kürbisse mit einer Eiskugelkelle … probier es mal aus, geht viel schneller.

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  9. Kathrin

    Franzi, wie schön! Ich kenne das mit den Menüs, einmal habe ich eine Wintergemüselasagne gemacht, auf den Fotos sah sie einfach nur wie ein Häufchen Elend aus, hat aber super geschmeckt ;)

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  10. Angela

    Genau so seh ich das auch: Franzi hat Perfektionitis. Aber die Kombi Bloggerin, tolle Köchin, Fotokünstlerin kann wohl nicht so recht anders… :-*

    Auf Blogs sind die Fotos mitunter sowas von durchgestylt, dass man beim Nachkochen und Servieren fast nur ein Frusterlebnis haben kann. Eine gesunde Portion Realitätssinn ist da wirklich mal eine erfrischende Abwechslung.

    Übrigens sieht das Essen sehr lecker aus, finde ich! Ich hätte es ohne ein Problem mit Vergnügen und sicher auch mit Genuss verzehrt. :-)

    Das Buch wäre natürlich noch ein tolles Zuckerl oben drauf.

    Ganz liebe Grüße
    Angela

    Antworten
      1. Angela

        Liebste Franzi,
        das ist ja schon wie Weihnachten und Geburtstag an einem Tag…. obwohl ich das eh immer hab. ;-)

        Herzliches Dankeschön! Ich freu mich grad ganz riiiiiiiesig.

        Liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest
        Angela

        Antworten
  11. Melanie

    Also ich persönlich bekomme gleich Hunger wenn ich das leckere Bild vom Ergebnis sehe :)

    Bei der Einleitung hätte ich etwas ganz anderes zu sehen erwartet von daher zum einen ein Lob für die Entscheidung zum „ehrlichen“ Bild und zum anderen zwei Daumen hoch für das gut aussehende Ergebnis ;)

    Antworten
  12. Sarah

    Tolles Rezept und auch das Bild auf dem Cover des Buches spricht mich direkt an :-) Gefüllten Butternut Kürbis habe ich tatsächlich letztes Jahr an Weihnachten für mich gemacht (wenn auch in etwas einfacherer Variante). Ist nämlich eine super Sache, falls es für den Veganer in einer omnivoren Festtagsgesellschaft eine „Extrawurst“ sein muss. Den Kürbis konnte ich prima vorbereiten und einfach zum Fleisch der anderen in den Ofen packen =) Über das Buch würde ich mich natürlich sehr freuen!
    Liebe Grüße
    Sarah

    Antworten
  13. Denise W.

    Liebe Franzi,
    ich habe eben bei Facebook von deinem Blogbeitrag gelesen und musste richtig schmunzeln. Das kennt doch jede von uns, wir stehen lange am Herd, haben alles geplant, die Bilder im Rezeptbuch sehen genial aus und dann ist unser liebevoll zubereitetes Essen nur ein Autounfall. Man will es nicht sehen, kann aber auch nicht weggucken :D
    Ich glaube, wir sind alle sehr verwöhnt (oder doch geblendet?) durch Social Media insbesondere instagram, wenn es um Essen geht. „#foodporn“
    Dein Rezept hört sich super lecker an und sieht auch viel besser aus als du denkst, besonders mit den gesunden Granatäpfeln sollte man viel mehr rumprobieren. Ich habe es mir auf jeden Fall gespeichert und werde es nachmachen :)

    Viele liebe Grüße und eine schöne Vorweihnachtszeit
    Denise

    Antworten
  14. JO

    Da ist mir ein echtes leckeres Mahl lieber, als ein aufgehübschtes Foto; ich habe an den Fotos partout nichts zu meckern!!!
    Meine vielen selbstangebauten Hokkaidokürbisse harren schon der Verarbeitung…
    Liebe Grüße
    JO

    Antworten
  15. Kirsten

    Hallo,
    ein schönes Gewinnspiel. Über das Kochbuch würde ich mich sehr freuen. Ich fühle mich immer so aufgeschmissen, wenn der vegane Teil des Freundeskreises zum Essen kommt… und Silvester mit den Freunden naht schon wieder… Und ich finde es auch schon als Nicht-Veganer mal vegan zu kochen, da ich selber ein großer Gemüsefan bin.

    Antworten
  16. Tina

    Wir haben letztes Jahr das Weihnachtsessen für Eltern und Geschwisterfamilien ausgerichtet, alle Fleischesser… War auch großer Druck, aber keiner ist hungrig aufgestanden. Wir haben ein Kichererbsencurry im Slowcooker als Hauptgang gemacht und es war nicht besonders hübsch aber lecker und sättigend.
    Dieses Jahr ist eine andere Familie dran, das Weihnachtsessen zu kochen und ich mache mich drauf gefasst, mal wieder nur Beilagen zu essen, oder mir selber was mitzubringen…

    Nun bin ich auf der suche nach Rezepten für leckeres veganes Backwerk, da käme dein Buch grade recht :-)

    Antworten
  17. Lisa

    Na das sieht doch fabelhaft aus. :) Hat bestimmt sehr lecker geschmeckt.
    Ich würde mich über eines der Bücher freuen, denn als Vegetarier unter Fleischessern ist es an Weihnachten doch manchmal recht fade nur mit Beilagen.

    LG, Lisa

    Antworten
  18. Tabea

    Auch wenn Kürbis ja gar nicht mein Fall ist, so klingt die Beilage wirklich köstlich ;)
    Und ich finde es übrigens spitze, dass du hier auch schreibst, dass Essen nicht immer perfekt aussehen kann -auch nicht bei größeren Essen mit der Verwandtschaft!

    Dein Buch würde ich aber liebend gern gewinnen ;)

    Antworten
  19. Petra

    Hallöchen,
    da möchte ich unbedingt versuchen, ein Buch zu ergattern. Bei uns kommt nämlich nie irgendwelches Fleisch an Weihnachten auf den Tisch. Wir sind zwar nicht Vegetarier und schon gar nicht Veganer, aber Fleisch gibt´s trotzdem kaum. Daher ist das Weihnachtsessen bei uns traditionell fleischlos, aber oft das gleiche wie im Vorjahr. Da kämen die Anregungen für eine Abwechslung wirklich gerade recht.
    Liebe Grüße
    Petra

    Antworten
  20. Melanie R

    Hallo,

    ich liebe Kürbis und das Butternut Rezept hört sich einfach klasse an.
    Über das Buch würde ich mich sehr freuen.

    Herzliche Grüße und eine schöne Vorweihnachtszeit,

    Melanie

    Antworten
  21. Dorothee

    Liebe Franzi,
    ich würde gerne dein Buch gewinnen um meine Familie etwas mehr von veganem Essen zu überzeugen :)
    Viele Grüße

    Antworten
  22. Julia

    Ich finde es einen super tollen Beitrag mein Mann und wir leben seit einem Jahr Vegan und ich bin so sehr auf der Suche nach Weihnachtsrezepten. Das Buch wäre mir eine Große Hilfe.

    Liebe Grüße aus dem Süden

    Antworten
  23. Henriette

    Liebe Franzi,

    hauptsache das Essen schmeckt und macht alle glücklich, perfektes Aussehen ist doch nur nebensächlich, außerdem wird das Essen beim hübsch dekorieren bestimmt nur kalt ;)
    Dein Buch würde ich gerne gewinnen, ich brauche dringend Inspiration für Weihnachten und Silvester

    Lieben Gruß, Henriette

    Antworten
  24. Heidi

    Also ich hab‘ mir gleich mal den gefüllten Butternutkürbis vorgemerkt. Ob ich damit wirklich bis Weihnachten warte…?
    Und übrigens : Lieber mal ein bisschen „unperfekt“ aussehend und lecker als bis aufs letzte Salatblatt durchgestylt und dann doch irgendwie „naja, man kann’s essen“.

    Antworten
  25. Pauline

    Ich habe dieses Jahr vor, ein Adventsdinner zu kochen. Da kommt dieser Beitrag gerade richtig – danke. Ich würde mich auch sehr über das Buch und weitere Inspiration freuen.

    Antworten
  26. Peter

    Jetzt habe ich aber mit Schreckensbildern gerechnet – aber nix da – sieht richtig lecker aus :O Vielleicht ist nur dein Anspruch zu hoch denn ich kann mich den anferen nur anschließen: die Bilder machen direkt Appetit darauf. Vor Sllem die Süßkartoffel-Möhren-Beilage hat es mir angetan. Werde ich bestimmt mal drauf zurückgreifen

    Antworten
  27. Inga

    Liebe Franzi,
    du bist manchmal aber auch ein wenig zu kritisch mit dir selbst. Aber ich kenne das. Mein Mann und ich sind kreative Handwerker und während von anderer Seite beteits Lob kommt, wollten wir 110% zeigen und beenden mit einem „naja geht so“ den Arbeitsplatz.
    Mittlerweile, auch dank vier lauten und wilden und oftmals nöligen müden Kindern, hab ich gelernt „5 gerade sein zu lassen“. …und so gab es zb. zu Weihnachten auch schon mal Spaghetti mit Tomatensoße 😉 Ausserdem macht das unperfekte, die kleinen Fehler und Makel, uns Menschen doch erst so sympathisch.

    Antworten

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