Hausgemachtes Rotkraut

Guten Abend ihr Lieben,

Weihnachten steht mittlerweile extrem nah vor der Tür. Der Weihnachtsmann ist hoffentlich schon startbereit und euer Weihnachtsessen steht? Nein? 

Dann geht es euch wie mir. Ich habe bisher einfach noch gar keine Ahnung, was es geben wird. 
Mittlerweile weiß ich, was wir uns und unseren Gästen vor die Nase setzen werden. Der Mann wird den Gästen, sehr klassisch, Rouladen mit Klößen und Rotkraut vorsetzen. Ich mache mir ein Hauptgericht mit gefüllter roter Beete und Süßkartoffeln. Zur Vorspeise wird es einen leichten und fruchtigen Salat geben, als Dessert bringt der Schwager sein unglaublich (!!!) leckeres Tiramisu mit. 

Wo wir schon beim Thema Rotkraut sind, habt ihr das schon mal selbst gemacht? Das geht so einfach, dass man es auch wunderbar auf Vorrat machen kann, indem man es einkocht oder einfriert. 

Für euch habe ich ein – wunderbar einfaches – Rezept vorbereitet und hoffe sehr, dass es euch ebenso gut schmeckt, wie es uns geschmeckt hat. :-) 

Rotkraut

veganes Rotkraut für 6-8 Personen 

ca. 2 Kilo Rotkohl 
1 kleine Zwiebel
2 Äpfel (am Besten Boskop) 
4 EL Öl 
400 ml Apfelsaft 
1 TL Zimt
2 EL Balsamico 
2 EL Rohrohrzucker
Salz zum abschmecken 

Zubereitung:

Den Kohlkopf von den äußeren Blättern befreien und halbieren. Den Strunk heraus schneiden und den Kohl entweder mit einem scharfen Messer, oder der Küchenmaschine zu feinen Streifen schneiden. 

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden, die Äpfel waschen und das Kerngehäuse entfernen. In kleine Würfel schneiden. 

In einem großen Topf 4 EL Öl heiß werden lassen und das Kraut nach und nach in den Topf hinein geben. Die Apfelwürfel und die kleingeschnittene Zwiebel hinzu geben und gut vermengen. 

Mit 400 ml Apfelsaft auffüllen und auf kleiner Stufe ca. 1 Stunde, bei geschlossenem Deckel, köcheln lassen. 

Mit einem EL Zimt, zwei EL Balsamico, zwei EL Rohrohrzucker und Salz abschmecken. 

Das Kraut noch einige Minuten köcheln lassen. 

Am Besten schmeckt es, wenn es min. eine Nacht durchziehen kann. 

Wer noch einen besonders fruchtigen Geschmack hinzufügen möchte, der legt über Nacht die Schale einer halben Orange zum Kraut. 

Lasst es euch schmecken ihr Lieben und erzählt mir doch gern einmal, was bei euch zu Weihnachten auf den Tisch kommt! :-) 

3 Gedanken zu „Hausgemachtes Rotkraut

  1. Julia

    Dem lieben Frieden wegen grillen wir dieses Jahr. Dazu gibt es Stockbrot, das über dem Lagerfeuer zubereitet wird. Und Kartoffelsalat. So gibt es kein Gezeter und Gezanke und alle freuen sich schon drauf :) Dein Rotkraut würde aber auch noch gut auf den Tisch passen!

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