Archiv der Kategorie: Plastikfrei

Konsumferien im Februar

Ihr Lieben, so „totale“ Konsumferien, die plane ich an und für sich schon recht lange, aber wie es so oft ist „Keine Zeit“ und eigentlich fehlte dann doch einfach nur die Lust und die Motivation. Ihr kennt das, oder? 

Dabei scheint es mir gar nicht so schwer, mal einen Monat komplett auf den Konsum zu verzichten, denn seitdem ich im letzten Jahr so viel entrümpelt und sortiert habe, ist mir bewusst geworden, dass ich eigentlich nicht viel brauche.

Vor allem nach meinem Beitrag zum Thema „Konsum als Trost und der Weg hinaus“ stand es fest. Es wird eine Auszeit geben! 

Konsumferien

Denn mit dem Schreiben des Beitrags über meinen Konsum wurde mir vieles so klar. Ich stellte fest, dass ich mich nämlich immer dann mit Konsum umgebe, wenn es mir psychisch nicht so gut geht, ich gestresst bin und/oder das Gefühl habe, dass ich mir etwas gönnen müsste. Geht euch das auch so? 

ABER, seitdem ich das festgestellt habe, hat sich dieser „Trost-Konsum“ verändert. Er beschränkt sich auf etwas kleines. Ein schönes Shirt, ein Buch oder mal ein paar teurere Blumen. Damit geht es mir sehr gut und das geht für mich klar. 

Meine absolute Schwachstelle sind aber die Kleinigkeiten im Alltag. Hier mal eine Zeitschrift (die, die ich kaufe kosten dann gern mal 6 Euro oder mehr), dort mal wieder ein Buch oder zwei oder drei…und dann meine absolute Schwachstelle Lebensmittel. 

Natürlich, die brauchen wir auch, nur lass ich mich zu gern von besonderen Obst- oder Gemüsesorten in den Bann ziehen, kaufe gern Feinkost etc. pp. Manchmal geht das soweit, dass ich einiges davon wieder verschenke (damit ich es nicht wegwerfen muss) und mal ehrlich, wie doof ist denn das? Ich muss da wirklich ein Konzept hinein bringen, ein Budgetplan erstellen und endlich mal wieder ganz bewusst und geplant einkaufen gehen. Ihr ahnt gar nicht, was wir monatlich so an Geld für Lebensmittel ausgeben. 

Das hat vor ein paar Jahren mal deutlich besser geklappt, als ich einen Wochenplan hatte und vieles daheim selbst gemacht habe. Sprossen selbst gezogen, Feta selbst eingelegt etc. pp. Die Liste ist lang. 

Konsumferien

Was in diesem Monat erlaubt ist: 

  • Grundnahrungsmittel (wie z.B. Obst, Gemüse, Brot, Mehl etc.) 
  • sollte mir ein wichtiges (!) Kleidungsstück kaputt gehen, dann kauf ich es nach
  • Ende des Monats bin ich beruflich ein paar Tage in Spanien, dort werde ich sicher ein oder zwei Dinge kaufen, das ist ok. 
  • Kino oder Kultur generell 
  • Dinge, die ich für meine Firma benötige 

Was definitiv nicht konsumiert wird: 

  • Zeitschriften jeder Art 
  • unnötige Lebensmittel oder Lebensmittel, die selbstgemacht deutlich günstiger wären 
  • Fertigprodukte – bzw. Fertigessen
  • Feinkost
  • Bücher (der Stapel der ungelesenen ist so hoch…) 
  • jegliche wunderschönen Sachen aus dem bösen TK…ihr wisst schon…der mit dem Maxx
  • Netflix, Audible und Co. kündigen bzw. nicht reaktivieren (auch hier, noch genug DVDs und Hörbücher auf dem Stapel) 

Was ich generell ändern möchte: 

  • Wieder mehr mit meinen kleinen Stoffbeuteln und Dosen los 
  • wieder mehr auf biologische Lebensmittel achten 
  • bewusster und geplanter einkaufen gehen 
  • mehr selber machen
  • wieder plastikfreier einkaufen
  • Brote und Getränke für unterwegs wieder von daheim mitnehmen
  • euch meine Einkäufe zeigen und Tipps und Tricks bloggen  

So, wie schaut es es bei euch aus? Wer begleitet mich vom 01. bis zum 28. Februar 2017? 

Auf Instagram werde ich den #konsumfrei nutzen, macht auch dort gern mit! :-) 

Wenn ihr selbst über das Thema bloggt, dann hinterlasst gern euren Link hier. Ich sammele alle Links und stelle sie dann zu einer Übersicht zusammen. 

Leb doch mal plastikfrei(er) – unterwegs

Ihr Lieben,

nun sind wir schon am Ende dieser kleinen Serie angelangt und ich freue mich riesig, dass diese so gut bei euch ankam und einige von euch neue Ideen und Inspirationen fanden. :-) 

Nachdem ich euch schon ein paar  Tipps für das plastikfrei(er)e Leben beim Einkaufen und
zu Hause gab, bekommt ihr heute Tipps zum plastikfrei(er)en Leben unterwegs. 

Im Prinzip könnt ihr euch einige Tipps für unterwegs auch aus den anderen Beiträgen ziehen, z.B. die Foodwraps und die Beutel. Die sind so vielseitig, dass man sie für viele Lebenslagen verwenden kann. 

Unterwegs ist es oft das Problem, dass man selbst ziemlich plastikfrei startet und plötzlich doch umgeben ist von Plastik und Co. Schon beim Picknick kann es passieren, dass irgendjemand doch die Plastikteller und Gabeln auspackt. Viele kennen es selbst einfach nicht anders und für viele  klingt das Plastikgeschirr auch erst mal praktisch. Nur, gut für die Umwelt und auch für sich selbst ist es eben nicht.

Ich habe mir, für solche Fälle, im Sommer ein paar Geschirrteile aus Bambus (damals bei Budni) gekauft. Die sind leicht, abwaschbar und wiederverwendbar. 

Plastikfreier unterwegs_0004

Für den Transport von Salaten, geschnittenem Obst, Gemüse, Suppe, Käse etc. habe ich seit kurzem diesen tollen Essensträger* von der Firma Riess. Der ist nicht nur unglaublich praktisch, sondern – da muss man ja ehrlich sein – einfach auch unglaublich schick. Mit dem kann man sich echt sehen lassen. ;-) 

Und es passt einiges rein, jede dieser Schüsseln fasst ca. 1 Liter. 
Plastikfreier unterwegs_0001Plastikfreier unterwegs_0003(Übrigens, auf diesem Foto seht ihr meinen fertigen Rumtopf. Lecker oder?)

Bei einem Picknick (oder im Auto) stören auch Glas- statt Plastikflaschen nicht. Natürlich, sie sind etwas schwerer, da man aber (z.B) beim Picknick selten allein ist kann man das Gewicht gut verteilen. In den Flaschen könnt ihr nicht nur Getränke transportieren, sondern auch cremige Suppen oder Fruchtsuppen (für ein winterliches Picknick z.B. diese Fruchtsuppe).

Schöne Glasflaschen könnt ihr schon beim Einkaufen leicht bekommen, falls ihr Milch und oder Saft trinkt, dann greift doch mal auf die Milch oder den Saft in der Glasflasche zurück.

Ansonsten gibt es gute Onlineshops (wie z.B Gläser & Flaschen) wo ihr tolle Flaschen für einen günstigen Preis erwerben könnt. 

Für die Schule gibt es – schon länger als ich denken kann – die Emil Flaschen und für die, die es lieber etwas stylischer mögen, gibt es seit einiger Zeit die Soulbottles. Die sind jeweils sehr stabil und leicht zu handhaben. 

Unterwegs sollte ihr auch immer euren eigenen Müllbeutel dabei haben und der muss nicht mal aus Plastik sein. Ein waschbarer Jutebeutel tut es auch und wieder daheim könnt ihr euren Müll in die jeweiligen Tonnen sortieren. Und mal weitergedacht, je weniger Müll ihr mitnehmt, umso weniger Müll nehmt ihr natürlich auch mit zurück. Bei guter Planung werdet ihr nicht mal den Jutebeutel als Müllbeutel brauchen. 

Ihr Lieben, ich hoffe sehr, dass ihr einen guten Einblick in ein plastikfrei(er)es Leben bekommen habt und vor allem gemerkt habt, wie einfach es oft sein kann und wie wenig Aufwand dahinter steckt. Sollten euch noch Tipps einfallen, dann scheut euch nicht sie in den Kommentaren los zu werden. :-) 

  • Der Essenträger wurde mir als Warenmuster freundlicherweise von der Firma Riess zur Verfügung gestellt. 1000 Dank dafür! 

Leb doch mal plastikfrei(er) – zu Hause

Ihr Lieben,

ich freue mich riesig, dass ihr ein so großes Interesse an der „Leb doch mal plastikfrei(er)“ Serie habt und ich finde es soooo wundervoll, wie viele Tipps ihr hier (auch gegenseitig) gebt. Hört bloß nicht auf damit. Dieses wichtige Thema lebt von Menschen wie euch! :-) 

Nachdem ich euch letzte Woche einige Tipps für ein plastikfreieres Einkaufen gab,  geb ich euch heute ein paar Tipps für ein plastikfrei(er)s Leben daheim. Denn dort findet sich doch (leider) in vielen Ecken das olle Plastik. Trotzdem, ich schrieb ja schon im ersten Beitrag, fangt jetzt nicht an alles sofort wegzuwerfen. Das ist nicht der Weg. Beschäftigt euch mit dem Thema und versucht nach und nach das Plastik aus dem Haus zu verbannen. :-) 

Leb doch mal plastikfrei(er) – zu Hause

Wie sieht das eigentlich bei euch aus, kauft ihr diese typischen „Spüllappen“ oder auch „Spülbrote“ (so sehen die irgendwie aus), die die sich so merkwürdig anfühlen, sich so vollsaugen und irgendwie so schwammig eklig sind? Ich hab sie einige Jahre gekauft, ein bis zweimal gewaschen und dann doch weggeworfen, weil sie hinüber waren. Dann stieg ich auf die knallbunten Baumwolllappen aus der Drogerie um und fand damit eine – waschbare – Alternative, die zwar in einer Plastikverpackung daher kam, aber sonst eben plastikfrei war.

Bis zum Wochenende war das auch eine gute Alternative, nur fand ich dann beim Late Night Shopping bei Seaside64 die perfekten Spüllappen. Gestrickt, aus Baumwolle, ohne Plastikverpackung und waschbar. Die kamen, gerade für diese Serie, so gerufen, dass ich sie gleich kaufen musste. 

Und wisst ihr was? Wer ein bisschen stricken kann, der brauch die nicht mal kaufen. Also, spielt doch mal wieder Omi und schwingt die Stricknadeln. Solche Lappen eignen sich auch super zum verschenken! Weihnachten kann also auch mit plastikfreien Geschenken kommen.

Plastikfrei(er) zu Hause Plastikfrei(er) zu Hause Plastikfrei(er) zu HauseUnd wo wir gerade in der Küche sind, welche Schneidebretter nutzt ihr eigentlich? Welche aus Plastik? Die könnt ihr ab heute wirklich verbannen (die dann gern sofort). Nicht nur, dass sich bei jedem benutzen miiiiiiniiikleine Plastikartikel in euer Essen graben, diese Bretter sind einfach eine sehr, sehr, sehr unhygienische Wahl. Bakterien sammeln sich in den Ritzen und vermehren sich dort nur zu gern. Kauft euch lieber zwei gute Holzbretter, die sind hygienisch, natürlich frei von Plastik und schonen auch eure Messer. 

Plastikfrei(er) zu Hause

Und wo wir schon beim Thema Messer sind. Schlummern in euren Besteckkästen noch Messer mit Plastikbesatz? Benutzt sie auf jeden Fall auch weiterhin (hier braucht es kein sofortiges Wegwerfen), aber sollte euch mal eines kaputt gehen, dann kauft nicht das nächste günstige Messer mit Plastikbesatz, sondern schaut euch doch ggf. mal die Variante aus Olivenholz an. Schöne Messer* dieser Art findet ihr z.B. im nachhaltigen Onlineshop von NATUREHOME. Seit einiger Zeit nutze ich nun dieses feine Gemüsemesser* und so nach und nach werde ich unseren Messerbestand aufstocken um irgendwann einen wirklich plastikfreien Besteckkasten zu haben. Plastikfrei(er) zu Hause Plastikfrei(er) zu Hause

In Sachen Aufbewahrung mindere ich schon länger den Bestand an den unsäglich (geerbten) Dosen mit dem „T“ davor und bewahre viele Lebensmittel in großen Gläsern oder Dosen aus Emaille auf. Meine neuste Errungenschaft sind die Vorratsdosen von Riess(über One Kitchen). Diese Emailledosen (mit Escheholzdeckel) sind fruchtsäure – und laugenresistent und eignen sich damit hervorragend für die Lagerung von allem, was ihr sonst in eure Plastikdosen getan hättet. Da lohnt sich so ein Austausch nicht nur optisch. ;-) 

Plastikfrei(er) zu Hause

Wenn ihr eure letzen Duschgeltuben aufgebraucht habt, dann schaut euch doch mal nach Naturseifen, als Alternative zum Gel in der Plastikflasche, um. Die gibt es nicht nur in vielen Sorten und Gerüchen, die gibt es auch für alle Anlässe. Haare, Haut, Rasur etc. pp.  Und auch bei Cremes finden sich Alternativen wie Glastiegel, nicht nur im Naturkosmetikbereich, auch im konventionellen Bereich findet ihr diese Tiegel. Zwar kommen sie oft mit Plastikdeckel daher, aber immerhin plastikfrei(er). Und das sollte ja auch das Ziel sein. 

Plastikfrei(er) zu Hause

Im Haushalt finden sich – wenn man mal genauer hinschaut – wirklich viele Dinge, die mit Plastik zu tun haben. Zahnbürsten, Verpackungen, Kochlöffel aus Plastik, Kleinteile wie Strohhalme (die ich blöderweise sehr liebe) etc. pp. 

Gerade wir Frauen sollten auch einmal in unsere Hygienetasche schauen, Dinge wie Tampons, Slipeinlagen, Binden etc. sind weder gut für die Umwelt, noch für uns selbst. Gute und grüne Alternativen findet ihr da z.B. bei Lunapads, ich selbst schwöre auf die Lunette, nicht nur aus Umweltgründen – auch generell. Schaut euch da unbedingt mal um! :-) 

Vielleicht sollten wir alle mal mit einer Checkliste durch die Wohnung gehen und aufschreiben wo überall Plastik zu finden ist. Und dann jeweils entscheiden, ob man bestimmte Dinge austauschen möchte bzw. ob es nötig ist sie zu tauschen. 

Ich habe z.B. schon einmal eine Holzzahnbürste gekauft um dort nachhaltiger zu werden. Nur, ich konnte dieses Gefühl im Mund einfach nicht ertragen. Das heißt nicht, dass ich es nicht noch mal probieren werde, das heißt nur, dass ihr auch ein bisschen schauen müsst wo plastikfrei bei euch passt und wo ggf. (noch) nicht.

Wichtig ist wirklich nur, dass ihr bei den nicht langfristigen Produkten des Lebens darauf achtet Plastik zu meiden. Olle Plastiktüten, unnötig eingeschweißte Lebensmittel etc.

Wenn ihr da verzichtet dient ihr der Umwelt schon in einem guten Maß und geht einen großen Schritt in die richtige Richtung! :-) 

Am 02.12.2015 geht es weiter mit „Leb doch mal plastikfrei(er) – unterwegs“ und weiteren Tipps für ein plastikfrei(er)es Leben! 

  • OneKitchen sowie NATUREHOME unterstützen mich für diesen Beitrag mit Warenmustern. 1000 Dank dafür! Meine Meinung blieb davon unberührt und entspricht meiner persönlichen Erfahrung :-)