Leb doch mal plastikfrei(er) – beim Einkaufen

Ihr Lieben,

schon lange habe ich von dieser Beitragsreihe gesprochen. Heute startet sie endlich. Ich möchte euch damit ein klein wenig das plastikfrei(er)e Leben ans Herz legen.

Denn, da gibt es nichts gegen zu sagen, es gibt ZU VIEL Plastik auf dieser Welt und zu viel Menschen, die es immer noch – oft leider absolut unreflektiert – konsumieren.  

Angefangen mit der Plastiktüte an der Kasse, über den Plastikbecher auf der Party bis hin zum Duschgel, welches in der hübschen Plastikflasche daher kommt.

Plastik findet sich überall und wenn man selbst mal in den eigenen Haushalt schaut, herrje, da findet sich einiges. Bei uns auch. Auch wenn ich Materialien wie Holz, Glas, Emaille etc. liebe, auch wir sind nicht zu 100 % Plastikfrei. 

Und ihr Lieben, es ist – trotzdem das Thema heikel ist – auch völlig ok nicht 100 % frei davon zu sein.  Für mich verhält sich das Thema so: 

„Irgendwo und irgendwann muss man anfangen und jeder neue Einkauf ohne Plastik ist ein riesiger Schritt in die richtige Richtung.“

Also, nicht verzagen und gleich alle Plastikschälchen in den Müll werfen. Schaut erst mal auf euer zukünftiges Konsumverhalten und kümmert euch danach um die Altlasten. Ganz in Ruhe und bewusst, denn einfach schnell wegwerfen ist KEINE Lösung. 

Die Beitragsreihe „Leb doch mal plastikfrei(er)!“ hab ich für euch in drei Beiträge aufgeteilt.

Teil 1 am 17.11.2015: Leb doch mal plastikfrei(er) – beim Einkaufen 
Teil 2 am 23.11.2015: Leb doch mal plastikfrei(er) – zu Hause
Teil 3 am 02.12.2015: Leb doch mal plastikfrei(er) – unterwegs 

Heute starte ich mit dem Thema „Leb doch mal plastikfrei(er) – beim einkaufen“, denn das Einkaufen ist eines meiner liebsten Themen. Nicht im Sinne von „shoppen“, aber ich liebe es Lebensmittel einzukaufen. Ich könnte stundenlang in meinem liebsten Hofladen (Domäne Fredeburg) stöbern, fühlen, riechen und probieren. Das gibt mir tatsächlich enorm viel und beruhigt mich, egal wie stressig es gerade ist. 

Und gerade in Läden wie der Domäne Fredeburg kann man – zu einem sehr großen Teil – plastikfrei einkaufen. Das Obst und das Gemüse gibt es Lose, viele verarbeitete Produkte im Glas und Käse, Fleisch etc. kann man an der Theke kaufen. Eine Alternative ist da auch der Wochenmarkt, der sehr, sehr viele unverpackte Lebensmittel liefert.

Mittlerweile gibt es in Berlin den Supermarkt „Original unverpackt“ und in Kiel den „Unverpackt“ Laden, dort könnt ihr wirklich jedes Produkt unverpackt kaufen und eure eigene Verpackung mitbringen. In den nächsten Jahren wird die Menge solcher Märkte sicher noch steigen und mehr Menschen die Möglichkeit bieten dort einzukaufen. 

Trotzdem, wie ich oben schon im Beispiel der Domäne erwähnte, auch in unserer alltäglichen Umgebung ist es möglich plastikfrei(er) einzukaufen. Angefangen z.B. damit, dass ihr euch euren eigenen Beutel mitnehmt und auch immer einen Beutel bei euch tragt. Spontane Einkäufe passieren ja doch immer mal wieder. ;-) 

Neben meiner (sehr großen Liebe) zu Jutebeuteln aller Art, schwöre ich seit einiger Zeit auf mein wunderschönes Einkaufsnetz* (als Sonderedition „Gemüseregal“) aus dem Shop von „Maschen & Mäuse„. Die herzallerliebste Angela stellt dort, aus Baumwolle, nicht nur wunderschöne Einkaufsnetze, sondern auch Halstücher, Stulpen etc. her.

Und glaubt mir, mit so einem schönen Einkaufsnetz tut man nicht nur der Umwelt gutes, man ist auch ein kleiner Hingucker! :-) Also, vergesst doch mal die Plastiktüte und schafft euch so ein schönes Netz an! 

beim einkaufen_online 0006 beim einkaufen_online_1 00021000 Dank an den liebsten Mann von allen, der hat dieses schöne Bild von mir gemacht! 

An der Gemüsetheke angekommen greift man, zwangsläufig, ja doch mal zur Plastiktüte um Obst und Gemüse zu verstauen. Es ist so einfach und immer greifbar. 

Besorgt euch doch, gleich heute,  einfach mal ein paar Gemüsenetze* (hier vom wundervollen plastikfreien Shop Monomeer) und vergesst die ollen Tüten. Die Gemüsenetze sind waschbar, wiederverwendbar und kosten dazu nicht einmal viel Geld. Ihr seht, es gibt gar kein Argument gegen diese kleinen Helfer.

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Für alle frischen Dinge, die ihr im Supermarkt – Hofladen – auf dem Markt kaufen könnt (z.B. Käse) nutzt doch ab heute sogenannte „Foodwraps„* für den Transport nach Hause. Ein Foodwrap ist ein Tuch aus Hanf und Biobaumwolle, getränkt in Bienenwachs, Baumharz und Jojobaöl und ist so vielseitig zu verwenden wie z.B. Frischhaltefolie. Nur wieder mit dem Unterschied, dass man die Wraps, nach dem Gebrauch, nicht wegwerfen muss und sie min. ein Jahr haltbar sind. Wenn ihr euren Verbrauch an Alu- und / oder Frischhaltefolie mal auf ein Jahr hochrechnet, dann werdet ihr ggf. merken, dass ihr mit dem Kauf der Foodwraps kaum mehr Geld aufbringen müsst. 

Trotzdem müsst ihr bedenken, mal so eben den Foodwrap über die Käsetheke reichen, das geht hier in Deutschland nicht. Die Hygienebestimmungen sind sehr hoch und so etwas ausgeschlossen. Aber, ihr könnt euch – an Beispiel des Käses – den Käse im Käsepapier geben lassen und umpacken. Das Käsepapier bleibt zwar als Müll zurück, aber ihr habt dann kein Plastik im Kühlschrank. Das ist zwar eine semi gute Lösung, aber bitte bedenkt auch, dass das Käsepapier so oder so zum abwiegen genutzt werden muss. Vorschriften, Vorschriften, Vorschriften. 

Was ihr aber trotzdem nicht braucht sind Butterbrotpapier, Alufolie und Co. wenn ihr geschmierte Brote transportiert, da eignen sich die Foodwraps mehr als perfekt! :-) 

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Und auch wenn ihr beim Bäcker ggf. immer eine Papiertüte bekommt, auch die kann man sich sparen. Besorgt euch einen solch wunderschönen Leinenbeutel* wie ich ihn jetzt habe. Der hält wirklich ewig, kann zur Not genäht werden und auch Papiermüll ist eben Müll und man sollte das nicht unterschätzen. 

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Ihr seht, mit wenig Aufwand könnt ihr euren Einkauf schon ziemlich plastikfrei gestalten und für alle verpackten Dinge, auf die ihr keinen Einfluss habt, macht es euch nicht zu schwer. Nudeln, trockene Hülsenfrüchte, Reis etc. sind leider noch sehr selten plastikfrei zu erwerben. Und leider, leider gibt derzeit es auch keine Alternativ neben den Tetra Packs für Pflanzenmilch bzw. pflanzlichen Joghurt, da wünsche ich mir wirklich für die Zukunft Alternativen oder gibt es welche von denen ich noch gar nichts weiß? 

Übrigens, bei Facebook gibt es eine sehr feine Gruppe zum Thema „Plastikfrei leben – Tipps und Tricks“ , sicher für den / die Eine/n oder Andere/n interessant. :-) 

Ich hoffe ihr hattet ein wenige Freude an diesem Beitrag und vielleicht war ja ein Tipp dabei, den ihr gern umsetzten möchtet. 

Am 23.11 geht es dann weiter mit „Leb doch mal plastikfrei(er) – zu Hause“. Seid gespannt! 

  • Monomeer sowie Maschen & Mäuse unterstützen mich für diesen Beitrag mit Warenmustern. 1000 Dank dafür! Meine Meinung blieb davon unberührt und entspricht meiner persönlichen Erfahrung :-) 

48 Gedanken zu „Leb doch mal plastikfrei(er) – beim Einkaufen

45 Kommentare

  1. Nadine

    Liebe Franzi,
    eine ganz tolle Zusammenfassung. Monomeer kannte ich bisher noch gar nicht und diese Netze sind ja total genial! Danke dafür. :)
    Auch bei uns geht es dem Plastik nach und nach an den Kragen. Schritt für Schritt, genauso wie du es geschrieben hast. Du klaubst mir damit also die Worte von der Zunge. :)

    Ich drück dich
    Nadine

    Antworten
  2. Ye Olde Kitchen

    Hallo Franzi,
    eine super Beitragsreihe! Wir beginnen gerade auch uns bewusst von Plastik zu trennen und sind schon auf die nächsten Beiträge gespannt. Die Netze in verschiedenen Größen für das Gemüse finde ich ja besonders super. Da muss ich gleich mal im Shop stöbern gehen.
    Eine ganz neue (und super gute) Erfahrung war die letzte Shoppingtour, bei der ich konsequent alle Kleidung in Jutebeutel gepackt habe und somit einige Plastiktaschen weniger daheim habe.
    Liebe Grüße aus Ye Olde Kitchen, Eva

    Antworten
    1. Franzi Beitragsautor

      Liebe Eva, ach ich freu mich, dass dir der Beitrag gefällt. Wurdet ihr auch so komisch angeschaut mit den Beuteln? Mir geht das immer so, wenn ich im Laden stehe, Klamotten kaufe und dann meinen Beutel zücke :P

      Antworten
      1. Ye Olde Kitchen

        Das war gar kein Problem! Ich war ganz baff, dass mich keine Verkäuferin komisch angeschaut hat. Allerdings habe ich vor ein paar Wochen im Supermarkt ein paar einzelne Kartoffeln auf das Band gelegt, das kam nicht so gut an ;-)

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  3. Alena

    Das ist ein ganz toller Beitrag, vielen Dank dafür! Ich versuche auch, Plastik zu vermeiden, vor allem in der Obstabteilung fand ich das schwierig – ich hab da zwar auch immer nur ein Tütchen für alle Obststücke genommen, aber das fand ich trotzdem suboptimal. Jetzt überleg ich echt, ob ich mir so ein Netz kaufe… danke auf jeden Fall für den Tipp ;)
    Ich freu mich auf den nächsten Beitrag der Reihe! Weiter so :)
    Liebe Grüße,
    Alena

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  4. Ela

    Supertolle Tipps, die ich nur so unterschreiben kann! Wir verwenden seit geraumer Zeit Baumwolltaschen aus Bio-Fairtrade-Baumwolle zum Brot & Semmeln kaufen und alle Bäcker reagieren total positiv darauf. Im Supermarkt kaufen wir kein Gemüse & Obst mehr, sondern bei einem Gemüsehändler wo es alles lose gibt – die Sachen wandern dann ins Gemüsenetz oder in dünne Baumwoll-Beutel. Damit spart man schon mal eine Menge Müll :)
    Bin gespannt auf die weiteren Tipps dieser Reihe!
    Liebe Grüße,
    Ela

    Antworten
  5. Angela

    Was für ein toller Beitrag und soooo schöne Fotos mit dem Einkaufsnetz! ♥

    Ich habe übrigens eigens für Schnelle einen Couponcode ‚Gemueseregal‘ eingerichtet, der ab heute für eine Woche 10 % Rabatt auf den Kauf eines solchen Einkaufsnetzes generiert. Nur für die, die davon wissen. ;-) (Ich hoffe, das funktioniert auch so, wie ich es mir gedacht habe)

    Und ich für mich brauche unbedingt so einen Leinenbeutel fürs Brot!!!

    Danke für die Tipps! Bin schon gespannt auf die weiteren Beiträge.

    Liebe Grüße
    Angela

    Antworten
    1. Franzi Beitragsautor

      Liebe Angela, ich hab das schon ganz fleißig bei FB und Twitter verraten. Hihi, mal sehen wie lange die Beutel noch zu haben sind :D

      Und ja, so einen Leinenbeutel braucht man unbedingt. Einfach schon weil der so schön ist :D

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  6. milchmädchen

    Einiges wusste ich, vieles mache ich – und trotzdem sind auch für mich noch viele gute neue Ideen dabei, allen voran das Mehrfach-Käsepapier. Freu‘ mich schon auf den Rest der Serie! MERCI!

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  7. Krisi von Excusemebut...

    So ein wichtiges Thema und leider wirklich manchmal nicht leicht umzusetzeh. In all den Supermärkten in meiner Nähe ist alles Bio Gemüse und Obst immer schon in Plastik verbpackt, sehr nervig. Solche Gemüsenutze sind wirklich praktisch, muss ich mir unbedingt auch noch zulegen!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    Antworten
    1. Franzi Beitragsautor

      Liebe Krisi, das liegt tatsächlich daran, dass die Händler dazu verpflichtet sind das Bio Gemüse und Obst ausreichend von dem konventionellen Gemüse und Obst zu „schützen“. Bisschen merkwürdiges Regelung, man könnte es auch einfach woanders lagern, aber gut :(

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      1. Chaaron

        Das hat nicht nur etwas mit „Schutz“ zu tun…
        So können die Leute an der Kasse die konventionellen von Bio unterscheiden. Wenn z.B. beide Sorten Salatgurke gleich aussehen, dann kann man an der Kasse ja immer behaupten, das sei die günstigere Version.
        Eine Verpackung kann immer unterschiedliche Daseinsberechtigung haben, auch wenn sie uns im ersten Moment gar nicht ersichtlich ist.
        1. Schutz der Ware, z.B. vor Umwelteinflüssen, Beschädigung, Verunreinigung, (Mengen-)Verlust
        2. Schutz vor Verletzungen, z.B. bei scharfkantigen, spitzen oder giftigen Gegenständen
        3. Konservierung von Lebensmitteln, z.B. durch luftdichte und/oder -leere Verpackungen
        4. Schutz vor Diebstahl, z.B. bei übergroßen Verpackungen trotz kleines Artikels
        5. Dosierung, z.B. eine 500g Schale Erdbeeren
        6. Information, z.B. Inhaltsstoffe oder MHD
        7. Werbung, Sondereditionen, etc.
        8. usw…

        Meistens ist eine Verpackung nicht nötig, aber manchmal doch eben Sinnvoll.

        Antworten
  8. Regina

    Liebe Franzi

    Was ein toller Beitrag und ich freue mich jetzt schon auf den Rest der Serie :-)
    Ich musste schmunzeln beim Satz, dass du auch so gerne lange und gemütlich einkaufen gehst. Ich liebe das auch total und wundere mich immer wieder, wie schnell die Zeit beim Einkaufen rumgehen kann…

    Alles Liebe
    Regina

    Antworten
    1. Franzi Beitragsautor

      Liebste Nikki, mein Blog – meine Party! Geschickt untergebracht ist hier gar nichts . Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
      1. schon vor Monaten habe ich einen Beitrag zu dem Thema geschrieben und Partner für dieses Projekt gesucht
      2. Ist alles nach Vorschrift gekennzeichnet, da nicht bezahlt bedarf es kein „Werbung“ in der Überschrift.
      3. Du darfst hier lesen, musst es aber nicht.
      Schönen Abend noch! :-)

      Antworten
  9. Caro von Zuckergewitter

    Super Beitrag, liebe Franzi!
    Wir kaufen schon seit mehreren Jahren mit Jutebeuteln und anderen gesammelten Taschen ein und unterwegs habe ich immer eine Einkaufstasche zum Falten dabei. Wenn man dann mal Kleidung kauft, kann man die Sachen im zweiten Laden wenigstens mit in die Tasche vom ersten Laden packen, auch wenn man sich damit ziemlich unbeliebt macht :D
    Die Beutel für Obst und Gemüse hab ich auch schon ins Auge gefasst, allerdings will ich die selbst nähen. Ganz einfach aus alter Gardine und Band, ich bin jetzt schon gespannt, wie die Kassiererinnen im Supermarkt gucken. Die sind schon wenig begeistert von vier einzelnen Kohlrabis. :)

    Liebste Grüße, Caro

    Antworten
  10. petra

    für pflanzendrinks ist der vegiefino eine günstige anschaffung. getreide und nussdrinks sind superschnell zubereitet und der trester schmeckt gut im müsli oder bratling.eine lohnende alternative. gruß von der mosel.

    Antworten
  11. Karin

    Liebe Franzi,
    ich finde nicht nur Deinen Blog mit den wunderschönen Fotos ansprechend & inspirierend, sondern freu‘ mich auch besonders, dass Du das super wichtige Thema der Plastikvermeidung ansprichst und dafür Tipps gibst!

    Auf http://www.veganblatt.com habe ich auch ein paar Artikel im Rahmen der Serie ‚Plastikfrei‘ dazu geschrieben. Vielleicht findet sich dort noch die eine oder andere Idee. Hier der Link zum allerersten Artikel: http://www.veganblatt.com/plastik-problematik
    Je nachdem was man einkauft, eignen sich übrigens auch alte Schraubgläser oder Jausenboxen super.

    Bin schon gespannt auf die weiteren Teile der Serie…

    Liebe Grüße,
    Karin

    Antworten
  12. Organisation mit Sabine

    Ein wichtiges Thema! Gerade beim Einkaufen bin ich oft zu einfallslos. Also vielen Dank für deine plastikfreien Einkaufstipps.
    Beim Thema Waschen (Waschmittel ist ja immer in Plastikfolie oder gar in dicken Plastikflaschen) habe ich einen tollen Waschmittelersatz gefunden: http://www.organisation-mit-sabine.de/2015/11/03/mit-kastanien-w%C3%A4sche-waschen-fl%C3%BCssigwaschmittel-selber-machen/
    Ich freue mich schon auf die nächsten Beiträge zu diesem Thema.
    LG
    Sabine

    Antworten
  13. Annkathrin

    Hach Franzi, da geht mein Herz auf bei so einer tollen Beitragsreihe <3

    Ich hab leider auch noch viel zu viel Plastik im Haushalt, ein paar Kleinigkeiten schaff ich aber ganz gut. Dazu gehört das Gemüse/Obst größtenteils lose einzukaufen, anstatt alles in Plastik zu packen und grundsätzlich immer drauf achten eine Plastik freie Alternative zu nehmen.

    Einen Stoffbeutel/Rucksack habe ich meistens dabei, wenn dass nicht ausreicht verwende ich die Plastiktüte dann als Müllbeutel.

    Gibt es denn für Duschgel/Shampoo Plastikfreie Alternativen?

    In Karlsruhe macht nächstes Jahr auch ein unverpackt Laden auf, da freue ich mich schon sehr drauf.

    Antworten
    1. Franzi Beitragsautor

      Oh Annkathrin, wie toll. Da kannst du dich ja aufs nächste Jahr sehr freuen :)

      Und ich freu mich, dass dir der Beitrag so gut gefällt :) :) :)

      Antworten
  14. nike

    klasse beitrag, liebe franzi.

    in meiner tasche befinden sich immer ein paar jute beutel, aber richtig begeistert bin ich von den gemüsenetzen. die werde ich mir mit sicherheit zulegen, genau wie die foodwraps.
    danke für die tipps & danke auch für die verlinkungen zu den anbietern. das macht´s dann noch mal einfacher! :)

    liebe grüße & ein schönes wochenende
    nike

    Antworten
  15. Maria

    Hallo!

    Ich freue mich sehr, dass Du dieses auch mir sehr wichtige Thema aufgreifst. Ich freue mich schon auf die anderen Teile Deiner kleinen Serie!

    Selbst beschäftige ich mich schon über 2 Jahre mit dem plastikreduzierten Einkauf, habe auch schon einiges darüber auf meinem Blog geschrieben.

    Solche Gemüsenetze verwende ich auch, habe ich mir selbst genäht.

    lg
    Maria

    Antworten
  16. GZi

    Hach, liebe Franzi, Dein Einkaufsnetz erinnert mich sehr an meine Schulzeit, da haben wir in der Grundschule solche Netze gehäkelt und meine Mutter fand die gruselig – wer hätte gedacht, dass die mal wieder in und stylisch werden, schade, dass sie das nicht mehr erlebt :)
    Ich hatte auch mal ein Erlebnis im Supermarkt, als ich von diesen blöden dünnen Plastiktütchen der Gemüseabteilung weg wollte, fragte ich an der Kasse, ob sie eine Zuwiegefunktion hat (weil ja z.B. Porree auch immer schon auf eine Plastikschüssel zum Wiegen gelegt wurde) und brachte das nächste mal – ok Plastik aber ja vorhanden – Tupperschüsseln mit. Das klappte nicht, weil die dort vorhandene Schale fest gebucht ist….. aber man gab mir den Tipp, dass es Papiertüten für die losen Kartoffeln gibt. Die hatte ich noch nicht gesehen. Seitdem habe ich von den Tüten 3 in meinem Korb, die ich so lange verwende, bis sie „hin“ sind: eine für Kartoffeln wegen des möglichen Sandes, und zwei in die ich je nach dem alles andere packe und das Schöne: ich kann die in der Hand neben meinem Korb tragen und habe genug Platz für alles andere und da sie das Logo des Marktes tragen ist auch das kein Problem und sie haben an der Seite ein kleines Gitternetz, so das auch jederzeit ohne von oben reinzugucken gesehen werden kann, was in etwa drin ist. Wobei ich die Gemüsenetze auch ganz hinreißend finde… aber für mich interessant sind die „Wraps“ – denn mein Mann steht auf Alu im Kühlschrank (die auch nicht bessere Frischhaltefolie klebt ihm zu sehr) und das treibt mich in den Wahnsinn, denn er geht damit auch noch großzügigst um ….. :D Auch mit den Tuppersachen bin ich hin- und hergerissen…. sie sind massenhaft vorhanden: meine Mutter „sammelte“, meine Großmutter und ich zu Studentenzeiten auch und wir hatten einen großen Nutzgarten und haben viel eingefroren….. Einen Teil will ich versuchen zu verkaufen…. und einen Teil behalten, denn weggeben um was Neues zu kaufen ist auch irgendwie nur suboptimal…. Von unverpackt in Kiel habe ich auch schon viel gehört, habe es aber noch nicht geschafft mal hinzufahren….. Liebste Grüße!

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    1. Franzi Beitragsautor

      Ich fand Tupper ja eigentlich schon immer doof und verstehe bis heute nicht, wie da manche sogar auf Partys rennen *lach* :D

      Ich hätte gern mal eine Weck Glas Party oder so :D

      Antworten
  17. Christoph

    Hi Franzi! Danke für deinen Beitrag. Das Gemüsenetz nutze ich auch, erleichtert einfach so viel. Es ist eigentlich so unkompliziert ohne Plastik, aber so viele verstehen denn Sinn dahinter immer noch nicht. Liebe Grüße, Christoph

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