Zero Waste für Anfänger – Die Kolumne

Hallo ihr Lieben,

Zero Waste ist ja – passend zum Minimalismus – wirklich ein Thema, welches unsere Welt derzeit sehr bewegt. Zurecht finde ich, denn das Thema Müll geht uns alle an und sind wir mal ehrlich, JEDER  von uns produziert eigentlich zu viel davon. 

Nicht nur Plastikmüll, sondern auch Restmüll und Papier fallen in die Sparte “zu viel”!

Unsere Gesellschaft muss endlich lernen, dass man Müll nicht besser macht, wenn man ihn trennt, sondern man ihn einfach gleich – so gut es geht – vermeiden sollte.

Nun ist das mit dem Thema “Zero” Waste so eine Sache, null Müll zu produzieren ist tatsächlich eine ziemliche Herausforderung, also warum fangen wir nicht einfach mal mit Zero Waste für Anfänger an?

Zero Waste

Aktive Müllvermeidung auf eine entspannte Art, für jeden machbar und leicht umsetzbar. 

Um diese einfache Art der Müllvermeidung soll sich diese Kolumne drehen.

Ich werde euch, alle 14 Tage, ein paar Anregungen geben, ein paar Tipps und Tricks vermitteln und  generell mit euch über das Thema Müll reden. 

Seid ihr dabei? :-) 

Was ist in eurem Haushalt die größte Müllsünde?

Bei uns ist – Schande auf mein Haupt – tatsächlich oft noch das Plastik. Nicht mal, dass ich bewusst Produkte aus Plastik kaufe, aber viele Dinge wie zB. TK Obst (was ich einfach übers ganze Jahr gern esse) findet sich LEIDER sehr oft in Plastiktüten wider. Bio wie konventionell. 

Hier gäbe es die Option doch auf die – deutlich teurere – Version in der Papierpackung (trotzdem Müll) zurück zu greifen, oder es einfach nicht mehr zu kaufen und wirklich komplett saisonal zu essen.

Am Liebsten würde ich ja, in diesem Sommer, fleißig Beeren pflücken und sie in Gläsern einfrieren, aber da wir leider nur ein kleines TK Fach haben, fällt das raus. 
(Solltet ihr einen großen Tiefkühler besitzen, dann probiert es unbedingt einmal aus!)

Obst einwecken wäre eine Option, aber das ist dann auch gleich eine ganz andere Konsistenz und eigentlich nicht das, was ich gern hätte.

Ihr seht, auch bei mir besteht noch großer Optimierungsbedarf. Nicht nur bei diesem Beispiel, aber ich will nicht zu weit vorgreifen. :-) 

Schreibt euch doch einmal auf, WO ihr den meisten Müll produziert, führt es euch vor Augen und versucht bewusst dagegen anzugehen und ihn Schritt für Schritt zu vermeiden. 

Ich freu mich auf eure Inspiration, eure Ideen und Kommentare und ihr dürft euch schon auf die nächste Kolumne zum Thema “Zero Waste für Anfänger” freuen! :-) 

Falls ihr euch übrigens fragt, warum ich ausgerechnet ein Bild von Hühnern für den ersten Beitrag gewählt habe, das kann ich sehr einfach erklären. Hühner sind wahre Zero Waste Experten. Sie fressen verpackungsfrei (im besten ökologischen Fall) und produzieren verpackungsfrei bzw. gleich in hauseigener abbaubarer Verpackung. ;) 

Eure Franzi 

 

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11 Gedanken zu „Zero Waste für Anfänger – Die Kolumne

10 Kommentare

  1. Jennifer

    Danke für diese Kolumne, danke!

    Ich beschäftige mich auch ein wenig damit und versuche erst einmal darauf zu achten, was ich denn für Müll produziere. Es fängt schon damit an, dass wir Wasser aus Plastikflaschen trinken. 6 Stück sind zusammen noch einmal in Plastik eingewickelt. Brr. Und dann – eigentlich will ichs gar nicht erwähnen – benutzen wir eine Kaffee-Kapselmaschine, weil sie uns geschenkt wurde. Schlimmer geht es eigentlich kaum – immerhin sind die Kapsel aus Plastik und nicht aus Alu und kommen in einer Papierpackung. Naja, weit entfernt von umweltfreundlich. Milch und Säfte kommen natürlich im TetraPak und Gemüse hat auch noch viel zu oft eine Plastikschicht. Wobei ich da schon versuche, loses Gemüse zu kaufen und nie diese Plastiktütchen mitzunehmen.

    Je mehr ich darüber nachdenke, desto unzufriedener bin ich mit meiner Situation.

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    1. Franzi Beitragsautor

      Hey meine Liebe, ich kenne diese Unzufriedenheit SO gut. Ehrlich. Irgendwie ist man noch so weit weg von optional, aber weißt du was: wir rocken das! Gemeinsam! :-)

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  2. Janice

    Ein schöner Bericht von dir! :)
    Zero Waste ist für uns noch ziemlich weit weg, aber wir versuchen es wo wir können Müll einzusparen und allem voraus Plastik.
    Milch, Joghurt, Quark und Säfte kaufen wir im Pfandglas, Obst und Gemüse kommt in unsere Baumwollnetze oder gar lose in den Einkaufswagen, Wasser nehmen wir aus dem Hahn, so manches unserer Vorräte konnten wir in Kiel im Unverpackt Laden auffüllen und das ein oder andere kaufen wir im Glas und verwenden das leere Glas zum einfrieren, portionieren oder aufbewahren.
    Das Einzige, was bei uns wirklich noch merklich an Plastikmüll anfällt ist der vom Aufschnitt. Wir essen zum Glück nur sehr selten welchen, aber da gestaltet sich das Ganze noch etwas schwierig.
    Ich bin gespannt auf das Buch von Shia von Wasteland Rebel und hoffe dort noch den ein oder anderen
    Tipp zu bekommen.

    Vielleicht als kleinen Hinweis: TK Obst in Papier mag nach Papier aussehen, ist aber auch mit Plastik beschichtet…leider :(

    Freue mich auf den nächsten Beitrag! Liebe Grüße aus Hamburg,
    Janice

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    1. Franzi Beitragsautor

      Liebe Janice, oh echt? Ich kenne nur die Bio Verpackungen, die komplett aus Papier sind. Nur leider ist ja auch Papier nicht der bessere Müll. *seufz*
      So ein Unverpackt Laden hätte ich auch soooo gern in der Nähe, allein bei Nudeln, Hülsenfrüchten und Co. hat man hier gar keine Chance sie müllfrei zu kaufen. :(

      Antworten
      1. Janice

        Reines Papier wäre schon ein Problem beim einfrieren vermute ich. Aber TK-Obst, Spinat, Buttergemüse, Chicken Nuggets und was man nicht noch alles in diesen “Papier”-Verpackungen findet sind von Innen beschichtet.
        Da hast du definitiv recht, Papier ist auch nicht so viel besser, aber für uns die bessere Variante im Gegensatz zu Plastik.
        Wir wohnen in Hamburg, somit ist Kiel auch keine Dauerlösung für uns, aber beruflich zu tun hat mein Freund da hin und wieder, dann wird er mit Beuteln bestückt und darf einkaufen gehen ;)

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  3. multikulinaria

    Spannendes Thema, bei dem wir sicherlich alle was lernen können. Bin gespannt auf Inspirationen und Erfahrungen. Deine und die deiner Leser …
    Unsere größte Plastik- (und wohl auch Lebensmittel-) Sünde heißt Kaffeeweißer, der – im Gegensatz zu früher – nicht mehr in Glas- sondern nur noch in Plastikdosen verkauft wird. Eine lieb gewonnene Familientradition. Alternative wäre die über das Internet zu kaufende Großpackung (in Metallbeutel), die aber im Verhältnis, trotz des goßen Gebindes, wesentlich teurer ist. Da wir leider auf jeden Euro schauen müssen, haben wir den Umstieg noch nicht vollzogen. Blöd.

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    1. Franzi Beitragsautor

      Oh Peggy, Kaffeeweißer, denn kenn ich auch von früher *lach* Bei meinem Papa steht immer eine Packung davon im Garten. :D

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  4. Tabea

    Dann freue ich mich schon auf die weiter Kolumnen-Beiträge. Denn Müll finde ich schon seit Ewigkeiten doof, nur leider fällt es mir sehr schwer, den zu minimieren.

    Also ich glaube, wir produzieren auch einfach zu viel Plastikmüll durch Plastik an Gemüse und Obst, da wir dieses nur bei Lidl kaufen und es dort immer abgepackt ist… vor allem bei meinem hohen Möhrenkonsum schlägt das echt zu Buche…

    Papier verschwenden wir dagegen eher weniger – alte Kartons und Rückseiten von Papieren werden noch für schnelle Notizen verwendet.

    Liebe Grüße

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  5. Ela

    Hihi, Hühner sind Zero Waste Experten! Das finde ich süß. Und stimmt natürlich :)
    Es gibt so ein paar Sachen, da komme ich um das Plastik nicht drumherum. Klopapier und Taschentücher, Schokolade/Chips und Nuss/Soja/Reismilch sind Beispiele.. Obst und Gemüse, Joghurt etc. fallen mir hingegen gar nicht schwer. Für Nüsse, Käse, Trockenfrüchte etc. habe ich auch Alternativen gefunden.
    Bin gespannt was du noch so erzählst in nächster Zeit :)
    LG
    Ela

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