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Ein Weihnachtsnachmittag im…Gemüseregal

Einen wundervollen 1. Advent ihr Goldstücke,

mein Tag begann heute sehr früh, hatte ich mir doch vorgenommen den Stollen zu backen und der brauch ja für gewöhnlich seeehr viel Zeit.

Es kam dann auch wie es kommen musste, ich hatte vergessen Hefe zu kaufen. Typisch.

Alles war da! 

Nur die Hefe nicht. Nach einem panischen Facebookaufruf nach Hefe, hatte eine seeehr liebe Leserin aus meiner Stadt ein Herz mit mir und gab mir zwei Hefewürfel. Welch ein Glück.

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Ich legte mir meine liebste Weihnachtsmusik von Michael Bublé* ein und dem Stollen stand nichts mehr im Weg. :-)

In diesem Jahr habe ich eine Mischung aus den beiden letztjährigen Stollen gemacht, es ist kein klassischer Stollen geworden, dafür aber ein ganz besonders leckerer, saftiger und fruchtiger Stollen. Und, er ist vegan! :-)

Für  3  Stollen braucht ihr: 

1000 g Dinkelmehl (1050)
1 Würfel Hefe
400 ml Hafermilch
250 g vegane Butter (Alsan)
150 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
100 g gehackte Mandeln
125 g Cranberrys
125 g Rum-Rosinen (am Tag vorher einfach in ein wenig Rum einlegen)
100 g Datteln
1/2 TL Muskatblüte
200 g Orangeat

für die Füllung braucht ihr: 

200 g Marzipan

zum bestreichen braucht ihr:

200 g Alsan
Puderzucker
2 TL Vanillezucker

Zucker und Hefe in eine große Rührschüssel geben. Die handwarme Hafermilch dazu geben und gründlich verrühren. 1 Prise Salz dazu. Die vegane und zimmerwarme Butter in kleinen Teilen dazu geben.

1000 g (vorher gesiebtes) Mehl – nach und nach – unter rühren – dazu geben und zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig nun min. 2 h an einem warmen Ort ruhen lassen.

Die Datteln zerkleinern und mit den Rumrosinen, sowie den gehackten Mandeln in den Teig geben. Orangeat und Zimt dazu. Alles gründlich in den Teig einkneten.

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Der Hefeteig soll nun wieder min. 1 h an einem warmen Ort ruhen.

Den ausgeruhten Teig in drei Teile teilen.

Die Teigteile jeweils zu einer länglichen Brotlaibform geknetet. In diesen „Brotlaib“ drückt ihr entlang der langen Seite, mit der Hand eine tiefe Kerbe. Das Marzipan in drei gleich dicke Würste drehen.

Diese „Würstchen“ nun in die Teigkerbe geben.

Klappt die hohen Seiten aufeinander und drückt von allen Seiten den Teig wieder ordentlich zu.

Drückt wieder eine leichte Kerbe in die Mitte des Stollens.

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Verständlich? Falls nicht. Sagt Bescheid! :-)

Den Stollen nun für ca. 20  Minuten bei 200°C (vorgeheizt) Ober- und Unterhitze in den Ofen zum backen geben.

Wenn er fertig ist, nehmt ihn heraus und lasst ihn abkühlen. Sobald er lauwarm ist, bestreicht ihn mit flüssiger (veganer) Butter. Das Ganze noch einmal wiederholen, wenn er ganz abgekühlt ist.

Den Stollen nun mit Puderzucker (direkt nach dem Auftragen der Butter) bestäuben. Die nächste Schicht Puderzucker streut dann kurz vor dem Servieren über den Stollen.

Die Bilder von meinem fertigen Stollen zeige ich euch in den nächsten Tagen, der Gute ist erst morgen so richtig fertig (gekühlt, mit veganer Butter und Puderzucker verziert etc.) .

Es lohnt sich also in den nächsten Tage noch einmal hier vorbei zu schauen. :-)

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Gegen Mittag schmückte ich den Tannenbaum, ich hab ihn gestern im örtlichen Gartenmarkt gekauft. Er ist ein wenig schief und hat hinten fast ein Loch…aber ich liebe ihn, weil er so lieb in seinem Töpfchen steht, einfach perfekt zu uns passt und nach Weihnachten an einem schönen Ort „ausgesetzt“ wird. (Ich hoffe sehr, dass er die Kraft hat, dann auch gut anzuwachsen. Es ist ja nie so sicher, ob das wirklich klappt).

Während des Schmückens lief  – wie sollte es anders sein – DER Weihnachtsfilm schlechthin Drei Haselnüsse für Aschenbrödel*.

Jedes Jahr aufs neue schön! :-) Allein die Filmmusik versetzt mich SOFORT in eine weihnachtliche Stimmung. Und auch wenn ich ihn auswendig mit sprechen kann, ich seh ihn in jedem Jahr min. 5 bis 6 mal. *hust*

Welcher Film ist denn euer liebster Weihnachtsfilm?

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 Am heutigen Tag gab es ja auch das erste Türchen im Adventskalender zu öffnen!

Was war bei euch drin? :-)

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In meinen Kalendern befanden sich ein toller veganer Schokoladenlolli, ein wunderschönes Lidschatten-Pigment und ein Beutel Rooibos Apfel-Vanille Tee. Lauter feine Sachen, ich bin soooo sehr auf morgen gespannt.

Ein Adventskalender gehört für mich ja absolut dazu – egal in welchem Alter und freudig jeden Morgen zum Adventskalender hüpfen, dass kann ich heut noch genauso gut wie damals, als ich selbst klein war.

Besonders schön, finde ich ja diesen Hörbuch Kalender, dort könnt ihr euch jeden Tag ein anderes schönes Hörbuch für 3,99 Euro kaufen. Vielleicht ist ja auch für euch etwas dabei?

An so einem Adventssonntag, zieht es mich immer besonders stark in die Küche. Es ist die gesamte Atmosphäre, der Duft der im Haus liegt, mir bringt es einfach ein ganz wohliges Gefühl in meiner Küche zu stehen und ein wenig zu „zaubern“.

Viele von euch erinnern sich sicher noch an den „Winterbeerentraum“, welchen ich 2010 das erste Mal zubereitete. In diesem Jahr hatte ich wieder unheimlichen Appetit auf diesen Traum, deswegen kochte ich heut morgen in der früh die „2013er Version“.

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Für 3 kleine Gläser à 250 ml braucht ihr: 

600 g gemischte Beeren (TK)
200 g Vollrohrzucker
1 Fingerdickes Stück Ingwer
1 TL frisch gemahlene Kardamonkapseln, alternativ Kardamonpulver
1 TL Zimt
1 TL Muskatblüte
1 Vanilleschote (Mark)
1 Sternanis
25 g Geliermittel z.B Apfelpektin

Die Beeren in einem Topf auftauen lassen.

Sobald sie aufgetaut sind,  die Beeren auf kleiner Flamme erwärmen.

Gebt den Zucker, die Gewürze und den klein geschnittenen Ingwer hinzu.

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Die Beeren ca. 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen (ab und an umrühren).

Zwischendurch mit einem Kartoffelstampfer die Beeren ein wenig zerkleinern.

Nach 15 Minuten sammelt ihr den Sternanis aus dem Topf und gebt das Apfelpektin hinzu. Schnell unterrühren und die Konfitüre mindestens 5 min. auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Die Konfitüre nun in saubere und trockene Gläser füllen, die Deckel sofort verschließen und kopfüber abkühlen lassen.

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Weihnachtliche Düfte liebe ich, deswegen liegt aktuell – nebem dem Geruch nach frischem Stollen und Konfitüre – der Duft von Wintermärchen, einem wundervollen Winterduftöl von Primavera im Raum.

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Sternentraum duftet nach Zimtrinde, Orange und Kardamon und legt einen so wundervoll winterlich frisch fruchtigen Duft in den Raum, dass man sich gar nicht daran satt riechen kann.

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Und nun verziehe ich mich, muckelig eingewickelt mit meinem liebsten Weihnachtsbuch auf unser Sofa. Weihnachten, als ich klein war* umfasst Geschichten von Kinder- und Jugendbuchautoren. Sie erzählen von den jeweiligen Weihnachtsfesten, als sie noch klein waren.

Ein wundervolles Buch, dass ich jedem ans Herz legen kann.

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Ihr Lieben, nun habt ihr den ersten Einblick in meine Weihnachtszeit gewonnen, ich wünsche euch noch einen wundervollen 1. Advent.

Startet wohlig und fröhlich in die neue Woche! :-)

*=Affiliatelink 

Primavera hat mir freundlicherweise das „Wintermärchen“ Duftöl, sowie noch weitere schöne Produkte kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür!