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Yoga Retreat mit Wein und Hippie im Herzen

Ihr Lieben,

kennt ihr sogenannte Retreats? Auch in Verbindung mit Yoga? Ich muss gestehen, dass ich bis vor ca. vier Wochen zwar schon mal davon gehört hatte, mich aber damit kaum beschäftigte. Vor vier Wochen änderte sich das jedoch, denn bei einer lieben Freundin las ich, dass es noch Plätze für ein wunderbares „Yoga & Wein kann das sein?!“ Retreat gab. 

In dem Moment überkam es mich und ohne lange zu überlegen buchte ich einen dieser Plätze. Mir war mehr als bewusst, dass ich mich dringend einmal zurück ziehen musste. Die letzten Monate waren anstrengend, emotional wie körperlich und irgendwie bewegte ich mich langsam aber stetig auf das Ende meiner Kräfte hin. Ein sch*** Gefühl, wenn man wie ich so ein „Bääääääm POWER los ab das geht schon noch“ Mensch ist.  

Man rödelt und rödelt und kommt einfach nicht mehr vom Fleck. Wie auch, irgendwann ist jede Kraft aufgebraucht. 

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Und je mehr ich über das Yoga Retreat las, umso sichere war ich, dass ich genau DAS brauchte. Ein Wochenende auf dem Gutshof Stolzenhagen bei der wundervollen Tereza, organisiert von Zoë und Nadine, die vor ein paar Wochen „We-Treat“ gründeten, VIEL Natur, Yoga, Wein und Lagerfeuer. Und eben ein bisschen Hippie Gefühl. 

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Ich muss gestehen, dass ich das erste Mal seit langem wieder innerlich richtig Luft holen konnte und vom Moment der Buchung an so richtig, richtig glücklich war. Fast täglich schrieb ich Zoë wie sehr ich mich schon freute und wie glücklich ich wäre und ob es denn nicht bald los gehen würde. 

Und tatsächlich, schwupps war der Tag der Anreise da. Letzten Freitag machte ich mich auf ins tiefste Brandenburg, voller Vorfreude und schon als ich ankam und Zoë und Nadine auf mich zukamen war mir klar, dass das ein wunderbares Wochenende werden würde. Beide strahlten  mit ihren roten Lippen über beide Ohren und wir fielen uns erst einmal in die Arme. 

Nach und nach reisten die restlichen Teilnehmer an und schon am ersten Abend saßen wir bis spät in die Nacht mit Wein am Lagerfeuer und genossen einfach all das Schöne was uns umgab. 

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Samstag ging es gleich früh am Morgen zur ersten Yoga Session und Redschi, die fantastischste Yoga Lehrerin die mir je unter gekommen ist, brachte mir (neben der schönsten Yogastunde die ich je erleben durfte) vor allem zwei Dinge:

– einen (wundervoll) furchtbaren Muskelkater und einen emotionalen Ausbruch. 

Der Ausbruch kam erst am Nachmittag zur zweiten Session, aber der hatte es in sich. Ich lag auf der Matte und heulte einfach nur noch. In dem Moment war mir gar nicht klar, dass das genau richtig und vor allem nötig war. In dem Moment war ich erstmal nur wütend. Über mich selbst, dass ich an meine körperlichen Grenzen stieß und keine Postion mehr halten konnte und irgendwie darüber dass einfach nichts mehr klappte. Also lag ich da und konnte all diese Emotionen nicht mehr bei mir behalten. 

Nach der Stunde kam Theresa (eine der Teilnehmerinnen) von Lvstprinzip zu mir, nahm mich einfach in den Arm und rief laut „Wir müssen jetzt kuscheln“. Ihr könnt euch vorstellen wie gut das tat und dieser Moment verband mich so mit ihr. Und irgendwie wurde mir auch klar, dass dieser Ausbruch wohl einfach nötig gewesen ist und mir nahe brachte, dass man nur bedingt stark sein kann und man einige Dinge einfach mal zulassen muss.  

Am Abend war ich schon wieder voll da, war fröhlich und ließ auch den einen oder anderen Spruch los und Nadine rief laut aus „Hey, die Franzi ist endlich angekommen.“ Und Recht hatte sie. Nach dem Ausbruch war ich da, ich war wieder bei mir, war wieder ich selbst. :-) 

Zoë verwöhnte uns die ganze Zeit mit so unglaublich leckeren Köstlichkeiten, dass ich kurz überlegte, ob ich sie nicht klauen könnte…sie hätte es wirklich gut bei mir gehabt. ;-) 

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Nach diesem anstrengenden Tag fielen wir alle irgendwie sehr zeitig ins Bett und auch der Wein wurde eher verhalten getrunken, wir waren alle völlig k.o und vor allem  aber total ausgefüllt mit verschiedenen Gefühlen und Eindrücken, so dass wir alles andere gar nicht mehr brauchten. Dies war auch eine wichtige Erkenntnis, die wir alle an diesem Wochenende hatten. Wir mussten uns nicht mit Dingen wie Wein ablenken oder „füllen“ um glücklich zu sein. Wir waren es auch so. :-) 

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Den Sonntag ließen wir sehr entspannt mit einem langen und ausgiebigen Frühstück angehen und ich ließ, auch auf Grund von sehr derben Muskelkaters, die Yoga Stunde ausfallen und genoss einfach diesen schönen sonnigen Mittag im Garten. 

Und nach einem gemütlichen Kaffee und Kuchen Ausflug zum Schloss Neuenhagen in Bad Freienwalde machten sich auch alle langsam auf den Heimweg. 

Nur Theresa und ich konnte noch keinen Abschied nehmen und buchten spontan noch eine Nacht in unserem „Paradies“. Und das war auch die beste Entscheidung, irgendwie waren wir Beide noch nicht „fertig“ mit diesem Wochenende und mit uns selbst.

Unseren letzten Abend genossen wir also bei bestem Resteessen und vielen schönen Gesprächen. Es hätte nicht besser sein können. :-) 

Und wisst ihr was? Ich hab so unglaublich viel aus diesen drei Tagen mitgenommen. Viele neue Erkenntnisse über mich selbst, Einsichten und vor allem auch neue Freundschaften die mich sehr glücklich machen. 

So ein Retreat ist so viel mehr als eine kurze Auszeit aus dem Leben und von mir bekommt ihr die Aufgabe mindestens einmal in eurem Leben so ein Retreat zu machen und es an euch selbst zu spüren.  Es lohnt sich so. :-)

(Über We-Treat könnt ihr z.B. wirklich tolle Retreats buchen und ich habe auch schon durchgehört, dass es in Stolzenhagen auch mal wieder eines geben soll. Freu Freu Freu!) 

Meine liebe Zoë, meine liebe Nadine. Ich danke euch von Herzen dafür, dass ihr all dies geschaffen habt! Ich hoffe so sehr, dass euch bewusst ist WIE GUT ihr das gemacht habt und wie wertvoll dieses Wochenende für uns alle war. :-) 

Und wer sich jetzt fragt ob Yoga und Wein sein kann, dem kann ich nur sagen: JA! Genuss mit Genuss verbinden ist mehr als logisch und Wein ist eines der natürlichsten Getränke, die wir zu uns nehmen können. Natürlich nur in Maßen, das versteht sich ja von selbst. ;-) 

Mach doch mal wieder ein Picknick Teil 2 / Fruchtsuppe

Ihr Lieben,

auch wenn das Wetter heut und in den letzten Tagen nicht immer wirklich für ein Picknick geeignet war, die nächsten Wochen geben ganz ganz ganz sicher einige wundervolle Tage her, an denen ihr euer Körbchen, die Decke und den liebsten Menschen an eurer Seite schnappen könnt und zu einem wundervollen Picknick aufbrecht.

Nachdem ich euch beim letzten Mal einen wunderbar frischen Nudelsalat vorgestellt habe, bekommt ihr heute von mir ein Rezept für eine sommerliche Fruchtsuppe, welche ihr z.B. super in Weck-Gläsern (schön dicht verschließen), oder anderen Glasflaschen mit dickem Hals, transportieren könnt.

Auf jeden Fall müsst ihr die Suppe so kühl wie möglich lagern (im See z.B), denn so richtig kalt erfrischt und schmeckt diese Suppe einfach am Besten. :-)

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Fruchtsuppe für 2 Personen
4 Aprikosen
1 Handvoll Weintrauben
2 Handvoll Stachelbeeren
1 gehäufter EL Speisestärke
1 EL Akazienhonig oder 1 EL Agavendicksaft
400 ml Apfelsaft

Zubereitungszeit: 15 Minuten plus ca. 2 h Zeit zum abkühlen

Wascht das Obst gründlich ab. Die Aprikosen vierteln und in kleine Stücke schneiden.
1 Handvoll Weintrauben jeweils in der Mitte durchschneiden. Ebenso die Stachelbeeren, nach dem verputzen, halbieren.

In einem kleinen Topf 400 ml kalten Apfelsaft geben, 1 gehäuften EL Speisestärke in den kalten Saft dazu geben und gut verrühren. Unter Rühren aufkochen lassen und das Obst dazu geben. Noch einmal kurz aufkochen lassen und den Topf vom Herd nehmen. Mit Honig oder Agavendicksaft süßen.

Für einige Stunden kühl stellen und genießen. :-)

Lasst es euch schmecken. :)

PS: Habt ihr einen Picknickkorb? Zeigt mir doch mal ein Foto, ich bin noch auf der Suche nach DEM Korb. :-)