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Ein Weihnachtsnachmittag bei…der Küchenmamsell

Heute habe ich die wundervolle Elena vom zauberhaften Blog „Küchenmamsell“ zu Gast, sie hat für euch ein paar super leckere Honigkuchenmänner vorbereitet. Habt viel Spaß mit diesem Gastbeitrag! :-) 

Viel Spaß mit Elenas Beitrag zum Weihnachtsspecial! :-) 

Huu was hab ich mich gefreut, als die liebe Franzi mich gefragt hat, ob ich gerne auf ihrem Blog schreiben würde! Und weil ich mich so gefreut habe, gibt es ein extra putziges Rezept von mir: Honigkuchenmänner :)

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Glücklicherweise stamme ich aus einer Familie, in der es ca. zwanzig verschiedene ausgezeichnete Plätzchenrezepte gibt, die auch jedes Jahr konsequent von meiner Mutter und einer meiner Omas gebacken werden. Man kann also jeweils zwischen einer feinen Auswahl Oma Plätzchen oder Mamma Plätzchen wählen.

Eines aber können (oder wollen…?) beide nicht: Lebkuchen backen. In beiden Küchen habe ich es schon erlebt, dass sich penibel ans Rezept gehalten wurde, nur, um am Ende einen tadellosen Stein aus dem Ofen zu holen. Ob der wenigstens lecker war, war nie herauszufinden, da man damit Löcher in die Wand hätte werfen können.

In der Zwischenzeit habe ich kurzerhand beschlossen, Lebkuchen doof zu finden, da es mir genetisch bedingt schlicht unmöglich ist, welchen zu produzieren. Außerdem habe ich etwas gefunden, was viel leckerer ist, hübscher aussieht und einen obendrein zum Lächeln bringt: die Honigkuchenmänner.

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Zutaten
(für ca. 50 kleine Honigkuchenmänner)

 

Für den Teig:
75 g Margarine
50 g brauner Zucker
125 g Honig (lieber eine etwas herbere Sorte wählen, Edelkastanie wäre perfekt)
250 g Mehl
50 g Mandelmehl
2 TL Backpulver
½ TL Zimt
3 Gewürznelken

Für die Verzierung:

ca. 130 g Puderzucker
1 – 2 EL Wasser
50 g Zartbitterschokolade
alle Nüsse, getrockneten Früchte und Streusel, die der Küchenschrank hergibt :) 

Nehmt einen kleinen Topf und erwärmt ihn auf dem Herd. Bringt darin die Margarine zum Schmelzen und gebt den braunen Zucker und den Honig dazu.

Bei mittlerer Hitze so lange unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker und der Honig aufgelöst haben und ihr eine schöne goldene Flüssigkeit habt. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

Rückt den Gewürznelken mit einem Mörser zu Leibe. Wenn ihr gerne Anis mögt, könnt ihr auch noch ein wenig zermörserten Sternanis mit in den Teig geben.

Mischt Mehl, Mandelmehl, Backpulver und die Gewürze miteinander in einer Schüssel. Gebt die flüssige Honig Zucker Mischung dazu und verknetet das Ganze zu einem geschmeidigen Teig.

Wickelt die kleine Kugel in Frischhaltefolie und lasst den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank (oder draußen im Garten/auf dem Balkon) ruhen.

Heizt euren Ofen auf 200° C vor.

Auf einer bemehlten Fläche rollt ihr nun den Teig mit Hilfe eines Nudelholzes ca. einen halben Zentimeter dick aus. Stecht nun mit Hilfe eures kleinen Mannes lauter Honigkuchenmänner aus und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Einige Dekorationen kann man schon gut vor dem Backen in den Teig drücken, die Zuckerherzen zum Beispiel. Die halten dann auch besser :)

Bunte vegane Zuckerstreusel gibt’s bspw. von BioVegan.

Gebt die erste Fuhre Honigkuchenmänner für ca. 5 Minuten in den Backofen (lasst die Kleinen lieber nicht aus den Augen, es dauert nicht lange, bis sie schön goldbraun sind!). Wenn sie fertig sind, lasst sie abkühlen, während ihr auch noch den restlichen Teig in kleine Männer verwandelt.

Während die Plätzchen abkühlen, rührt ihr aus dem Puderzucker und wenig Wasser den Zuckerguss an. Schokolade ist auch immer gut und eignet sich später super, um den kleinen Männern Hosen, Schuhe und Gorillakostüme (siehe Fotos) zu verpassen. Deswegen solltet ihr unbedingt auch etwas Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen.

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Sind eure kleinen Freunde abgekühlt, kann es mit dem Verzieren los gehen: füllt den Zuckerguss in eine Plastiktüte, von der ihr eine winzige Ecke abschneidet. Damit könnt ihr jetzt nach Herzenslust euren kleinen Honigkuchenmännern Gesichter, Strickjacken und Hosenträger auf den Leib malen. Mit Hilfe eines Pinsels und der geschmolzenen Schoki verpasst ihr ihnen noch ein paar Schokoladendetails; zum Beispiel Haare und Bärte. Irgendwo auf den Fotos ist auch ein sehr vornehmer Herr mit einem Schnürres aus dunkel gefärbtem Marzipan zu sehen.

Und natürlich viel Glitzer! Honigkuchenmänner wollen auch mal schick ausgehen :)

Weil die Honigkuchenmänner sehr hübsch anzusehen sind, haben sie vielleicht das Glück, ein bisschen länger aufbewahrt zu werden. Wenn ihr sie in Papier- oder Plastiktüten aufbewahrt, werden sie mit der Zeit ein wenig mürber, was auch lecker ist. Wollt ihr sie lieber knusprig halten, bewahrt sie luftdicht verschlossen auf.

Ich wünsche euch viel Spaß beim kreativen Austoben an den kleinen Honigkuchenmännern!

 

 

 

 

 

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Ein Weihnachtsnachmittag bei…Bushcooks Kitchen

Guten Morgen ihr Goldschätze! 

Heute haben wir die zauberhafte  Dorothée von bushcooks kitchen zu Gast, sie hat euch einen weihnachtlichen Spinatsalat mit gebracht und erklärt euch, wie man einen Granatapfel SPRITZFREI öffnet! Diese Anleitung hat mir mein Leben mit den Granatäpfeln SEHR erleichtert! ;-) 

Herzlich Willkommen liebe Dorothée! 

Grüß Gott, ich heiße Dorothée und blogge seit 2 1/2 Jahren unter dem Namen
bushcooks kitchen“ aus München. 

Warnung: ich bin keine Vegetarierin, wir essen aber sehr gerne und viel Gemüse.

Heute darf ich für Franzi einen weihnachtlichen Salat zaubern. Sie liebt Gemüse und bevorzugt saisonale und regionale Produkte. Das wollte ich natürlich alles berücksichtigen und es ist mir auch ganz gut gelungen.

Der Kürbis und die Quitten im Salat sind aus unserem eigenen Garten. Der Granatapfel hat eine kleine Reise hinter sich, aber er ist Bio.

Ein Salat ist bei mir oft „Resteküche“. Ich liebe es aus kleinen unterschiedlichen Resten etwas Neues zu machen. Da bietet sich natürlich Salat, also eine bunte Mischung, an.

Bei einem weihnachtlichen Salat ist das anders, er sollte festlich sein und nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch überzeugen. Und man darf sich ruhig mal ein bisschen mehr Arbeit machen.

Viel Kürbis habe ich dafür nicht gebraucht und es entsteht so ein großer Rest, dass der gleich ein eigenes Gericht ergibt. Wer es nachkochen möchte, dem empfehle ich, den Kürbis einen Tag vorher zu verarbeiten. Die Kürbistaler und die Kürbisstreifen können einen Tag abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Aus dem großen Kürbis könnt ihr dann eine Suppe, ein Püree, ein Gemüse, oder, oder kochen. Wer noch Anregungen sucht, für den habe ich einige Rezepte im Blog bereit. Einfach mit dem Suchbegriff „Kürbis“ suchen.

Aber vorsichtig: da sind auch Nicht-Vegetarische Rezepte dabei. :-)

Spinatsalat weihnachtlich

Zutatenliste Spinatsalat: 

1 Butternut-Kürbis
1 Quitte
1 Granatapfel
Baby-Blattspinat (da nimmt man soviel, wie man Portionen machen möchte)
Kürbiskerne
1 EL Sojamehl
Rapsöl
1 Limette
Meersalz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Quittenessig oder Weißweinessig oder weißer Balsamico
Olivenöl

Quitte:

Die Quitte vierteln, schälen und entkernen. Die Quittenspalten in Scheiben schneiden und mit Salz und Zucker marinieren. Mindestens eine Stunde stehen lassen, damit sie Wasser ziehen. Die Limette auspressen und den Saft zu den Quitten geben. Mit Wasser aufgiessen, bis die Quittenstücke knapp bedeckt sind.

Bei geschlossenem Topfdecke uns sanfter Hitze dünsten, bis die Quitten bißfest sind.

Butternut-Kürbis:

Das untere runde Stück abschneiden, mit einem Messer schälen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel auskratzen. Diesen Teil für ein anderes Gericht verwenden. Das lange Stück mit einem Sparschäler schälen, bis nur noch das orange Fruchtfleisch zu sehen ist. Für jede Salatportion eine schmale Scheibe für die Kürbistaler abschneiden. Vom restlichen Stück Kürbis mit dem Sparschäle lange Streifen abschälen. Pro Portion braucht man 4 – 5 Streifen. Den restlichen Kürbis mit den beiden Kürbishälften für ein anderes Gericht verwenden. Kürbisstreifen und Kürbistaler getrennt mit Salz und Zucker marinieren, bis sie Wasser gezogen haben. Etwas Olivenöl zugeben und mit geschlossenem Topfdeckel und sanfter Hitze dünsten. Die Streifen sind schnell fertig, die Taler dauern länger. Beide Gemüse auskühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

Granatapfel:

Die Kerne aus einem Granatapfel lösen macht etwas Arbeit. Es gibt viele Anleitungen, für mich gibt es nur eine Richtige und die habe ich in Marokko gelernt und etwas „adaptiert“. Eigentlich sollte man einen Granatapfel aufbrechen, dazu fehlt mir die Kraft in den Händen. Ich schneiden den Deckel oben ganz dünn ab, ohne in die Kerne zu schneiden. Dann ritze ich die Schale an einer Stelle mit dem Messer von oben bis unten ein. Jetzt kann ich ihn aufbrechen. Das Innere des Granatapfels ist in Kammern eingeteilt. Ich ziehe die innere Haut ganz leicht ab und breche die Granatapfelkerne mit den Fingern heraus. Wenn die Kammer leer ist, breche ich das nächste Stück ab, bis wieder eine offene Kammer zu sehen ist.

So arbeite ich mich Stück für Stück durch die ganze Frucht. Das Ergebnis sind unverletzte Granatapfelkerne. Achtet mal darauf, wie oft die Kerne nass sind. Meine sind trocken, weil ich keine kaputten Kerne habe. So müssen sie sein und so halten sie auch ein paar Tage im Kühlschrank. Eigentlich logisch, dass so auch nichts spritzt und die Küche einsaut.

Spinat:

Die Spinatblätter gut waschen und trocken schleudern. Von den größeren Blättern die Stiele abzupfen. Bei den kleineren Blättern evtl. die Stiele kürzen. Kaputte oder unansehnliche Blätter aussortieren.

Kürbiskerne:

Die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne knusprig rösten. Dies kann einen halben Tag vor dem Anrichten erledigt werden. Einen Teil der Kerne grob hacken, sie werden für die Kürbistaler benötigt.

Vinaigrette:

Salz, eine Prise Zucker und Pfeffer in eine Tasse geben und mit dem Essig mit einer Kuchengabel verschlagen. Danach das Olivenöl zugeben und zu einer cremigen Vinaigrette verrühren. Abschmecken. Die Vinaigrette kann einen halben Tag vorher zubereitet werden. Das Öl wird sich im Lauf der Zeit wieder absetzen. Deshalb schlägt man sie kurz vor dem Servieren nochmals auf.

Anrichten:

Die Teller aufstellen. Spinatblätter mit den Quittenstücken vermischen und dekorativ auf die Teller geben. Mit den Kürbisstreifen, Kürbiskernen und Granatapfelkernen garnieren. Das Sojamehl mit einem EL Wasser verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kürbistaler teilweise (wie auf dem Bild sichtbar) darin wenden und danach in den gehackten Kürbiskernen. Die Taler in einer beschichteten Pfanne mit Rapsöl braten und sofort auf die Teller geben. Die Vinaigrette erneut aufschlagen und den Salat damit leicht überziehen. Sofort servieren.

Arbeitsplan:

2-3 Tage vorher: Quitte dünsten, Granatapfel auslösen
1 Tag vorher: Kürbisstreifen und Kürbistaler dünsten
1/2 Tag vorher: Vinaigrette machen, Blattspinat waschen und aussortieren

vor dem Servieren: anrichten, Kürbistaler panieren und braten

(Ihr müsst das Rezept aber nicht über mehrere Tage vorbereiten, ihr könnt es auch an einem Tag machen.) 

Den Winter genießen mit Voelkel

Ihr Lieben,

wie ihr wisst, ich bin Voelkel Fan, ich liebe die Säfte, Limos und vor allem Ayurveda – inner peace! ;-) 

Vor rund 75 Jahren begannen Karl und Margret Voelkel Obst und Gemüse – aus dem eigenen Garten – zu verarbeiten. Heute, knapp 75 Jahre später, steht Stefan Voelkel ( der Enkel ) für den Grundsatz der ganzheitlichen Wirtschaftsweise und den biologisch-dynamischen Anbau.

Festgehalten wurden diese Grundsätze zum 75. Jubiläum der Firma. Diese Grundsätze könnt ihr *hier* nachlesen.

An Voelkel mag ich die Reinheit der Säfte. Wer hier Aromen sucht, der wird sie nicht finden. Dafür wundervolle (Winter-) Fruchtsäfte und Gewürze, die  – nach einem langen kalten Tag –  den Körper von innen wieder aufwärmen.

Als mich meine liebste PR Agentur sieben&siebzig vor ein paar Wochen anschrieb und mir die Liste der diesjährigen Winterkreationen vorstellte, sicherte ich mir sofort (aber sooofooort *g*) ein Probepaket dieser Köstlichkeiten.

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Bekannt war mir schon längst der Granatapfelpunsch, Winterpunsch und der heiße Apfel.

Die restlichen Kreationen habe ich vorher noch nicht probiert, werde dies aber nun nach und nach tun und euch sicher das ein oder andere Mal etwas davon vorstellen.

Der Granatapfelpunsch ist übrigens in diesem Winter mein allerliebstes Heißgetränk, ihr ahnt gar nicht, WIE VIELE Flaschen ich im letzten Monat schon hier stehen hatte. *hust*

Man sagt mir ja eine gewisse Sucht nach Granatapfel nach, ich habe ja gar keine Ahnung wie die Menschen um mich herum auf diese Idee kommen…

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In diesem Jahr könnt ihr die folgenden (hauptsächlich veganen) Kreationen genießen: 

(ohne Alkohol)
– Heißer Winterapfel
– Granatapfelpunsch
– Familienpunsch
– Holunder Glühpunsch (nicht vegan, auf Grund von Honig)
– Winterpunsch
– heiße Winterkirsche (nicht auf dem Bild) 

mit Alkohol
– Spanischer Glühwein

Nach dem stürmische Xaver, der gestern über den Norden fegte und mir hier und da wirklich Muffensausen bescherte, gönnte ich mir heute Morgen – passend zum Schneefall – erst einmal einen heißen Winterapfel und sah dem Schneetreiben vor meinem Fenster zu.

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Ein richtig romantischer Wintermorgen. :-)

Kennt ihr die Säfte von Voelkel und vor allem die Winterkreationen? Wie schmecken sie euch?