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Marmor-Zupfbrot

Einen wundervollen guten Tag ihr Lieben,

diese Zupfbrote gingen in den letzten Monaten ja durch die Bloggerwelt, Wahnsinn.
Überall lachte mich (und sicher auch euch) so ein wundervolles Brot an. Gefüllt mit Früchten, Zuckerguss, Pesto…die Vielfalt kannte keine Grenzen. 

Und ich? Ja ich traute mich mal wieder nicht ran. Fragt nicht.  :-D 

Gestern aber, in einem Wahn von „Das kann doch verdammt noch mal nicht so schwer sein“, machte ich mich an so ein Brot und siehe da: ES GEHT DOCH. 

Schwer oder umständlich ist es übrigens auch nicht. *hust* :-D 

Zupfbrot (2 von 5) Zupfbrot (5 von 5)

Für ein wundervolles Marmor-Zupfbrot braucht ihr: 

350 g Dinkelmehl fein
200 ml Sojamilch
1 Tütchen Hefe
4 EL Backkakao 
4 EL Zucker
1 Prise Salz

1 kleine Kastenform 

Lauwarme Sojamilch (nicht über 40°C) mit der Hefe und dem Zucker vermengen. Gut unterrühren und kurz stehen lassen. 

Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in die Mitte formen und dahinein die warme Hefe-Milch geben.

1 Prise Salz dazu.

Nun – entweder mit den Händen oder dem Rührgerät – die Milch ordentlich mit dem Mehl vermengen, so dass ein glatter Teig entsteht. (Sollte der Teig noch zu „matschig“ sein, gebt einfach noch ein klein wenig Mehl dazu bis es passt) 

Den Teig nun min. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. 

Teilt den Teig nun in zwei Hälften. In eine Hälfte gebt ihr den Backkakao und knetet oder rührt diesen ordentlich ein. 

Nun – nacheinander – beide Teighälften ausrollen (großflächig) und aus diesem Teig ca. (pro Hälfte) 12 gleichgroße Quadrate schneiden. 

Diese Quadrate legt ihr nun im Wechsel übereinander und gebt sie so in die Form. (sollte das irgendwie nicht verständlich sein, schreibt mich ruhig an. *g*) 

Teigreste könnt ihr ein wenig ausrollen und in ggf. Zwischenräume oder an den Rand „stopfen“. 

Das Zupfbrot nun bei 200° C (Umluft) für ca. 35 – 40 Minuten in den Ofen geben. Nach 20 Minuten habe ich mein Brot mit Alufolie abgedeckt, damit es nicht zu dunkel wird. :-) 

Und schon fertig, genießt sich wunderbar mit (veganer) Butter und Marmelade! :-) 

Zupfbrot_2

Mächtig leckere Pfannkuchen…

….so wie sie eben sein müssen. 

Ich bin kein großer Crêpes-Fan, sie sind mir zu dünn. Pfannkuchen hingegen, die sind perfekt. Etwas dicker und schön fluffig! Grandios gut und irgendwie erinnern Pfannkuchen uns doch alle an einen Mittag bei der Oma, oder? 

Viele Erinnerungen habe ich nicht mehr an meine Großeltern, sie sind alle viel zu früh gestorben.

Aber an die Pfannkuchen meiner Oma, an die kann ich mich gut erinnern. Sie waren mit vielen Eiern und Butter und ich bin ehrlich, so richtig gut bekomm ich sie vegan nicht hin, aber mein persönliches Rezept hier, das ist auch super! Dick und fluffig, schon fast ein Pancake und auf jeden Fall eine schöne Prise „Oma“!  :-) 

Pfannkuchen (1 von 2)

Wer von euch lieber dünnere Pfannkuchen mag, der fügt dem Teig einfach noch einen Schluck mehr Sojamilch hinzu. 

Für fünf – sechs dicke Pfannkuchen braucht ihr: 

150 g Dinkelvollkornmehl
200 ml Sojamilch
2 EL Rohrohrzucker
1/2 TL Zimt
1 TL Weinsteinpulver
Alsan (vegane Butter) 

Das Mehl mit dem Weinsteinpulver gut vermengen. 

Die Milch dazu schütten und gut verrühren. Zucker und Zimt hinzu geben und noch einmal kräftig rühren, bis der Teig leicht (nicht zu dünn) vom Löffel fließt. 

In einer Pfanne ein Löffel vegane Butter heiß werden lassen und nun eine Kelle Teig hinein geben und den Pfannkuchen von links und rechts schön braun werden lassen. (Mit dem restlichen Teig verfahrt ihr ebenso, gebt immer schön Butter dazu, dann werden sie am Besten) 

Dazu könnt ihr ein super fixes Apfelkompott machen. Bei mir lagen vier kleine verschrumpelte Äpfel in der Ecke, die mussten dringend weg *hust* 

Für das fixe Apfelkompott braucht ihr:

4 kleine Äpfel
2 EL Zucker
1/2 TL Zimt
1 Schluck Wasser

Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden und in einem kleinen Topf mit dem Zucker heiß werden lassen.

Sobald die Äpfel leicht anbraten einen Schluck Wasser dazu geben und für ein paar Minuten auf kleiner Flamme einkochen lassen.

Mit Zimt abschmecken und zu den Pfannkuchen servieren. :-) 

Pfannkuchen (2 von 2)

Lasst es euch schmecken und habt schöne Erinnerungen an eure Kindheit! :-)