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Wintergemüse – was kannst du alles?

Diese Frage bekam ich am Anfang der Woche von dem wundervollen Blog Finding Sustainia und dessen Autorinnen Santa und Anna gestellt.

Bei Finding Sustainia geht es vor allem um eines; die Nachhaltigkeit. Wie lebe ich eigentlich Nachhaltig? Wie wirkt sich das aus und vor allem, sind Firmen die sich nachhaltig ausweisen WIRKLICH nachhaltig? All diesen Fragen geht das Team – auch im Selbstexperiment – auf den Grund. Wer von euch sich für das Thema interessiert, sollte auf jeden Fall einmal bei den Beiden vorbei schauen! :-)

Ein Auszug aus Santas Gedanken zum Thema Wintergemüse:

„Ich glaube, nicht jeder ist ein Fan davon. Ich verbinde es, wenn ich ganz offen und ehrlich bin, mit viel Arbeit und finde es auch nicht immer so furchtbar lecker.  Ja, das liebe Wintergemüse. Viel verwende ich mittlerweile roh in Smoothies, aber ansonsten, hmmmm, was mache ich damit?“

Liebe Santa, liebe Anna,

Wintergemüse ist etwas ganz feines und ich hoffe sehr, dass ihr nach meinem Beitrag auch davon überzeugt seid, dass Wintergemüse wirklich, wirklich toll ist! :-)

Zuerst aber einmal; was zählt denn genau zum Wintergemüse?

Einen richtig tollen Saisonkalender findet ihr bei Alnatura und wenn wir uns nach diesem richtigen, dann haben gerade Hochsaison:

Chicorée
Feldsalat 
Grünkohl

Geringe Auswahl, oder? Nun ja, vergesst nicht, es gibt noch Gemüse, welches sich gerade in der „Nebensaison“ befindet, noch vorhanden, aber nicht mehr in großen Mengen und nicht so lagerfähig. Da wären z.B.:

Chinakohl
Endiviensalat
Lauch
Rosenkohl
Wirsing
Blumenkohl

Die Auswahl wird schon größer, aber es geht sogar noch mehr. Denn hinzu kommt jetzt noch das Lagergemüse. Und gut gelagert halten sich den ganzen Winter:

Äpfel
Kartoffeln
Kürbis
Möhren
Pastinaken
rote Beete
Rotkohl
Schwarzwurzeln
Sellerie
Weißkohl 
Zwiebeln

Die Auswahl ist doch schon ziemlich bunt und vielfältig, oder? :-)

Bevor ich euch mein Rezept aus div. Wintergemüsen zeigen, entführe ich euch ein wenig in die Bloggerwelt und zeige euch WIE vielfältig ihr mit Wintergemüse kochen könnt.

Setzt euch hin und genießt. Danach werdet ihr ganz anders über das hübsche Gemüse denken. :-)

  • Steph kochte einmal eine Winterwurzel-Suppe, Suppen sind immer toll und mit Wintergemüse noch viel besser.
  • Kürbis-Falafel bekommt ihr in der kleinen Küche und die solltet ihr unbedingt einmal ausprobieren.
  • Ich selbst mache gern Suppe aus winterlichen Resten, manchmal kaufe ich Wintergemüse auch extra nur für so eine Suppe. :-)
  • Schwarzwurzeln nach Shermins Oma, Omas kochen immer gut! Solltet ihr also unbedingt probieren.
  • Lust auf Curry? Svea hat für euch ein Wurzelcurry. Lecker!
  • Marmelade aus Kürbis? Die Zombiekatze zeigt wie es geht und ich bin sicher, dass euch das auch schmeckt.

Blumenkartoffelstampf_2

In den letzten Tagen habe ich sogar extra für euch gekocht und gleich vier Wintergemüse miteinander vereint und ich hoffe sehr, dass euch das jetzt noch einmal final vom Wintergemüse überzeugt! :-)

Für 2 Portionen „Blumenkartoffelstampf mit fruchtigem Rosenkohl“ braucht ihr: 

1 kleiner Blumenkohlkopf
1 Stange Lauch
3 Kartoffeln
10 Rosenkohlröschen
200 ml Sojasahne
Saft einer Orange
Öl, Salz, Pfeffer

Schneidet den Blumenkohl in kleine Röschen, die Kartoffeln schälen und waschen und in Würfel schneiden. Den Blumenkohl und die Kartoffeln in Salzwasser weich kochen (ca. 15 Minuten)

Blumenkartoffelstampf_1

In der Zwischenzeit putzt ihr den Rosenkohl und den Lauch. Den Rosenkohl halbieren, den Lauch in Ringe schneiden.

Blumenkartoffelstampf_3

In einer Pfanne mit heißem Öl den Rosenkohl und den Lauch leicht anbraten. Mit dem Saft einer Orange ablöschen. 100 ml Sojasahne hinzu geben. Gut unterrühren. Die Flamme runter stellen oder die Pfanne vom Herd nehmen (sonst gerinnt die Sahne so schnell).

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den gekochten Blumenkohl und die Kartoffeln abgießen und mit einem Kartoffelstampfer schön klein stampfen. Nach und nach 100 ml Sojasahne hinzu geben und unterheben. Mit etwas Salz abschmecken.

Schon fertig! Von wegen viel Arbeit. ;-)

Blumenkartoffelstampf_5 Blumenkartoffelstampf_6

Lasst es euch schmecken und ich hoffe ihr Zwei und auch alle anderen Leser, haben jetzt mächtig Lust auf Wintergemüse! :-)

Ein Weihnachtsnachmittag im…Gemüseregal / Kleine Geschenke für die Seele

Hallo ihr Lieben,

heut ist schon der zweite Advent, Weihnachten rückt immer näher. Sicher habt ihr die ein oder andere Weihnachtsfeier zu „bestreiten“ oder nehmt bei einem Wichteln teil. Vielleicht wollt ihr aber auch nur lieben Freunden ein kleines Geschenk machen?  :-)

2.Advent

Im heutigen 3. Teil des Weihnachtsspecials stelle ich euch drei kleine Geschenkideen vor, die ihr entweder einfach selbst machen könnt, oder für wenig Geld kaufen könnt und dabei noch etwas gutes tut.

Fangen wir mit dem Orangenöl an. Orangenöl ist eigentlich für jeden, der gern selbst kocht eine sehr feine Sache. Über den Salat oder über gedünstetes Gemüse ein absoluter Traum mit viiiiiel Frische und angenehmer Süße.

Orangen-Öl_1

Für 10 Fläschchen à 200 ml braucht ihr:

1 Liter neutrales Öl
die getrockneten Schalen von ca. 5 großen Orangen

Trocknet euch die Schale von gegessenen Orangen auf der Heizung oder an einem anderen warmen Ort.

Die getrockneten Schalen – zerkleinert – in die Flaschen geben und mit Öl auffüllen.

Lasst die Flaschen nun ein paar Tage stehen und schnuppert dann einmal daran,
…was ein Duft! :-)

Orangen-Öl_2

In diesem Jahr habe ich mich auch wieder einmal an einen Sirup gewagt.

Nach unserem kurzen Urlaub in Ostfriesland, waren wir vollgepackt mit dem besten schwarzen Tee und irgendwie wuchs in mir die Idee, diesen wundervollen Tee auch einmal in einen Sirup zu packen und somit Früchtee oder einfach pflanzliche Milch ein wenig aufzupeppen.

Teesirup_1 Teesirup_4

Für ca. 400 ml Teesirup braucht ihr: 

– 450 ml Wasser
– 300 g Kandis
– 3 TL schwarzer Tee (hier Broken von Thiele)

Das Wasser mit dem Kandis in einem Topf zum kochen bringen. Ca. 15 – 20 Minuten – bei offenem Deckel – zu einer sirupartigen Masse einkochen lassen. Zum Schluss 3 TL schwarzen Tee dazu geben, gut unterrühren und 5 Minuten weiter köcheln lassen.

Den Sirup nun – durch ein Sieb – in saubere Flaschen füllen und sofort verschließen.

Teesirup_2

Aus der kulinarischen Ecke, kommen wir nun einmal in die kosmetische Ecke, bei diesem Geschenk geht es einmal nicht um die kulinarischen Gelüste.

Primavera hat in diesem Jahr ein ganz wundervolles Geschenkset heraus gebracht, das Geschenkset „Eine handvoll Glück“ . Ein zauberhafte kleine Geschenkidee, mit der ihr
(für 12,00 Euro) ein wundervolles Geschenk habt und gleichzeitig etwas sehr gutes unterstützt!

Eine_handvoll_Glück_1

Enthalten ist in diesem Set eine Naturseife mit Lemongrass, Ingwer und Senföl und eine Handcreme mit Ingwer und Limette.

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Der Erlös der Seifen geht zu 100 % in das „Bhutan Seifenprojekt“. Schon 1990 begann die Zusammenarbeit von Primavera mit Bhutan und dort ansässigen Lemongrass-Bauern.

Eine_handvoll_Glück_2

Im Jahre 1997 bezog Primavera zum ersten Mal Lemongrass-Öl aus Bhutan und nahmen dieses von dort an auch in ihr Sortiment auf.

2009 wurde das Projekt „Lemongrass-Seifen“ gegründet.
Ziel von Bio-Bhutan war es die Lemongrass-Seifen Herstellung einzuführen, um zusätzliche Einnahmequellen für die Bauern zu schaffen.

2010 wurden die ersten Seifen hergestellt, in den Räumen der Firma Bio-Bhutan und mit nur 5 Angestellten.

Die Primavera Produktmangerin erfährt von diesem Projekt, begeistert schlägt sie vor, diese wunderbaren Seifen mit in das Primavera Sortiment aufzunehmen.

Von zu Anfang 3000 produzierten Seifen, steigt die Produktion auf 18.000 Seifen!

In diesem Jahr – nach Fertigstellung der Seifenmanufaktur –  kam dann das Geschenkset
„Eine handvoll Glück“ auf den Markt und der Erlös der Seifen geht zu 100 % in dieses wundervolle „Seifen aus Bhutan“ Projekt.

Mit so einem Geschenkset könnt ihr also gar nicht falsch liegen und einfach ein wenig Glück verschenken! :-)

Ihr Lieben, ich hoffe ich konnte euch eine kleine Anregung für eure Weihnachtsgeschenke oder Wichtelgeschenke geben!

Habt noch einen wuuuuundervollen Sonntag! Wir lesen uns später ggf. noch einmal! :-)

Das Geschenkset „Eine Handvoll Glück“ wurde mir von Primavera kosten – und bedingungslos zur Verfügung gestellt. 1000 Dank! :) 

Weihnachtsbäckerei, es geht los! Zimt-Orangeat

Hallo ihr Lieben :-) wie in jedem Jahr, mach ich auch in diesem Winter mein Orangeat selbst. Diese wabbelige, eklige Zeug aus den Supermärkten ist schon ewig verbannt und kommt nie wieder in meinen Stollen. Lieber gebe ich das selbst gemachte Orangeat hinein. :-)

In diesem Jahr, habe ich mich dazu entschlossen dieses ein klein wenig mit Zimt zu verfeinern. Eine feine Idee war das, das gibt dem Ganzen noch einen ganz besonderen Pepp.

Zimt-Orangeat_1

Für ca. 400 g fertiges Orangeat braucht ihr:

– die Schale von 5 Bio-Orangen
– Vollrohrzucker (ca. 300 – 400 g)
– ca. 200 ml Wasser
– 1 TL Zimt

Schält die Orangen und schneidet die Schalen dann in kleine Würfel.

In einem Topf die Orangenschalen mit ordentlich Wasser bedecken und aufkochen lassen. Abschütten und wieder in den Topf, mit Wasser bedecken und aufkochen lassen, abschütten…das Ganze min. 3 x, damit die Orangenschalen nicht bitter sind.

Nach dem letzten Wasserbad die Schalen gut abtropfen lassen und einmal wiegen. Wenn eure Orangenschalen nun – angenommen – ca. 400 g wiegen, wiegt ihr euch auch 400 g Zucker ab. Das Verhältnis ist immer 50:50.

Gebt die Orangenschalen, den Zucker und das Wasser in einen sauberen Topf. Lasst die Schalen nun ca. 45 – 60 Min. ganz leicht köcheln (bitte steht immer in der Nähe des Topfes und rührt regelmässig um).

Wenn die Schalen ganz leicht durchsichtig schimmern und die Flüssigkeit so gut wie verdampft ist, gebt den Zimt dazu und rührt ihr ordentlich unter.
Schüttet dann die Schalen durch ein Sieb und fangt den Rest „Sirup“ unten auf, der ist nämlich grandios lecker. ;-)

Die abgetropften Schalen nun auf einem Backblech (mit Backpapier) verteilen und für ca. 3 – 4 Std. bei 50°C Umluft im Ofen trocknen lassen. Trennt die Schalen zwischendurch immer mal wieder voneinander, damit sie besser trocken.

Zimt-Orangeat_2

Die Farbe der Schalen geht leicht ins bräunliche, das ist aber völlig normal und liegt am Vollrohrzucker und dem Zimt. Öko-Orangeat eben. *g*

Das getrocknete Orangeat gebt ihr in ein verschließbares Glas und dazu noch ca. 2 EL Vollrohrzucker. Gut schütteln, damit jede Schale etwas Zucker abbekommt und nicht an einer anderen kleben bleibt. :-)

Das Orangeat ist so – gut verschlossen – ein paar Monate haltbar.

PS: Nicht nur für den Stollen eine feine Sache…*mund voll stopf* ;-)

Das Orangeat reiche ich auch gleich einmal bei der lieben Isabell von Küchenplausch ein. Dort gibt es nämlich ein ganz tolles Weihnachtsevent! :-)

Weihnachtsrezepte