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Ein Tag auf der Veganfach 2013 in Hamburg

Den gestrigen Tag verbrachte ich, zusammen mit Kathrin von Ein bisschen vegan und auch Jana von Nom Noms – treats of life (die eine liebe Freundin dabei hatte) auf der
Veganfach in Hamburg.

Schon lange vorher hatten wir uns auf diese Messe gefreut, war sie doch eine der wenigen veganen Events hier im Norden.

Auf der gestrigen Fahrt nach Hamburg redeten wir lange darüber ob und wie viel auf dieser Messe los sein wird. Beim Flughafen angekommen, wurden wir sehr, sehr überrascht
(im positiven) – Es war voll. Wir durften die erste halbe Stunde unseres Besuches in der Warteschlange vor dem Terminal Tango (in diesem fand die Messe statt) verbringen.

Veganfach_1

In der Halle angekommen, verschafften wir uns erst einmal einen groben Überblick und waren im ersten Moment ziemlich enttäuscht. Eine Halle, ein paar Stände…das wars? Nein, das war es gar nicht, es gab noch eine zweite Halle. Leider war diese so schlecht ausgeschildert, dass wir sie erst später fanden und im Nachhinein sogar erfuhren, dass in der ersten Stunde der Messe NIEMAND dort war, weil es eben so schlecht ausgeschildert war.

Und in eben dieser zweiten Halle hielten wir uns dann doch auch die meiste Zeit auf, war doch dort Veggiemaid , Lovecock , Denkefair , muso koroni  und viiiele viiele andere tolle Aussteller zu finden.

Veganfach_3

Da die Veganfach eine Endverbraucher Messe ist, standen Gespräche mit Firmen eher im Hintergrund. Für mich ein wenig schade, gerade das macht mir auf Messen immer besonders viel Spaß. Trotzdem kam es zu ein paar wenigen, dafür aber ganz wundervollen Gesprächen, aus denen auch ein paar Ideen gewachsen sind. Mal sehen, was sich davon umsetzten lässt. :-)

Die Vorträge ließen wir, bis auf die Kochshow mit Jérôme Eckmeier  und Stefano Vicinoadio – außen vor. Um alles zu sehen und alles zu hören, wären die paar Stunden einfach zu wenig gewesen.

Schlemmen konnte man, an fast jedem Stand konnte man ausgiebig probieren und sich viele wundervolle vegane Köstlichkeiten auf der Zunge zergehen lassen.

Veganfach_2

Wenig schön waren dann die Preise, die man aufgerufen bekam, wenn man sich an div. Verpflegungsständen etwas zu essen oder trinken kaufen wollte. Ein Mini veganer Döner (wirklich klein) für 5,50 Euro. Puh…da hab ich echt schlucken müssen. Auch Getränke gab es kaum unter 3 Euro. Gut, ich habe mir sagen lassen, dass das bei Endverbrauchermessen die Regel sei.

Gegönnt haben wir uns aber dann doch einen Vegacun (Die vegane Version des Lahmacun), einen Hotdog (hab ich mir noch gegönnt) eine Menge Eis (welches köstlich war und einen sehr fairen Preis hatte) und eine Flasche Spiruli, die mich echt umgehauen hat. Man kennt es ja, neue Getränke schmecken…na ja…meist halt auch irgendwie süß oder fruchtig oder oder oder…Spiruli schmeckt tatsächlich einfach mal anders und super lecker! Witzigerweise wurden wir beim Trinken der Flasche sogar vom Spiruli Chef persönlich „erwischt“ und hatten ein wirklich lustiges und nettes Gespräch mit ihm.

Mein Fazit zur Messe halt ich relativ kurz, es war für mich ein schöner Tag, ohne große neue Überraschungen, ich hatte eher das Gefühl, dass die Messe nicht richtig zu Ende geplant war und vieles nicht ganz so rund lief, wie es hätte laufen können (allein die Sache mit Halle 2 und der fehlenden Ausschilderung). Toll fand ich jedoch das sehr bunt gemischte Publikum, von Windelpupsern bis hin zu älteren Damen und Herren war wirklich alles vertreten, das hätte ich so tatsächlich gar nicht erwartet, war aber jedoch sehr erfreut darüber wie VIELE Menschen sich wirklich für das Thema Vegan interessieren. Ein riesiger und wundervoller Fortschritt.

War jemand von euch da? Wie fandet ihr die Messe? :-)