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Ein kleiner Jahresrückblick, das war 2013!

Hallo ihr Goldstücke, 

es ist der 27. Dezember und das Jahr 2013 ist schon fast wieder vorbei. Wow.

So viel habe ich in diesem Jahr erlebt.

Beruflich hatte ich ein wundervolles Jahr, viele liebe Brautpaare habe ich begleitet, zauberhafte Hochzeiten erlebt. Einfach schön und 2014 geht es ebenso toll weiter! :-) 

Hier im Gemüseregal ging es zwar nicht turbulent, aber beständiger zu, als ich es von dem Jahr erwartet hatte. 

Pünktlich zum dritten Geburtstag des Gemüseregals am 01.01.2013 zog das Gemüseregal zu WordPress um und das neue Design stellte mich und die Idee des Gemüseregals endlich so dar, wie ich es gern hätte. 

Logo_neu_20131.pngDer erste Banner im „neuen“ Gemüseregal 

Der Januar brachte mir – zum testen – die Hello Fresh Box, so richtig überzeugt hat sie mich allerdings im Kompletten nicht. Die Gerichte waren lecker, der Hintergrund etwas undurchsichtig. 

Hello_Fresh (11 von 33)

Kulinarisch versüßte ich euch den Januar u.a. mit einem Wintersalat, fruchtiger Möhren-Curry Suppe , scharfer Ziegenkäsepasta und süßen Sonntagswaffeln

Wintersalat

Den Februar verbrachte ich mit dem wahrscheinlich besten Kartoffelsalats meines Lebens, Hiiilfe, ich wollte fast nichts anderes mehr essen. Dazu noch den Gewürzpudding und mein Tag war perfekt. ;-) 

Kartoffelsalat_2

Amüsieren konntet ihr euch über mich und Kathrin beim Testen der neuen Voelkel Säfte. 

Weiter bestand der Februar aus knusprigen Tofustäbchen, Zitronen-Marmor Kuchen  und der Ansage, dass ich „nicht diskutieren“ möchte. 

Sesamwirsing_2

Im März begann im Gemüseregal der „Wandel“ von vegetarisch zu vegan und ich merkte, dass mir die (in meinem Fall ca. 80 %) vegane Kost wirklich sehr, sehr gut tat und auch tut. 

Ebenfalls im März durfte ich Hessnatur und Sonnentor zu einem wundervollem Wellnesswochenende an den Bodensee begleiten. Dort lernte ich zauberhafte Menschen kennen und genoss das Verwöhnprogramm vom Hotel und den Veranstaltern. 

hessnatur_2

Die Berichte dazu findet ihr hier: 
Tag 1 
Tag 2.1, Tag 2.2
Tag 3 
Party 

Im April lernte ich Chocqlate kennen, eine enorm leckere Schokolade zum selber machen.
Aus dem Kontakt entstand eine wundervolle, immer noch andauernde Kooperation und ich schätze die Macher und die Idee hinter Chocqlate sehr und bin so froh, dass ich die Menschen dahinter kennenlernen durfte. 

ChocQlate_5

Meine liebsten Rezepte im April waren die Kartoffel-Zucchini-Fenchel Pfanne und die Zucchini-Linsen Pfanne. Köstlich…müsst ihr unbedingt mal nach kochen. :-) 

Kartoffel_Zucchini_Fenchel_online

Das Frühjahr stand auch sehr im Zeichen des Frühstücks, mein Hunger auf frische Körner war kaum zu stillen und ich „servierte“ euch viele gesunde Ideen. 

healthy_breakfast_2

Der Mai gestaltet sich mit einer grünen Spargelsuppe , einem grünen Curry , einem grünen Mai-Salat und Pasta mit grünem Spargel ziemlich…ja…grün! Im Mai passt das ziemlich gut. ;-) 

gruenes_Curry_online_1

Auf der Straße war ich mit meiner Freundin Kathrin von „ein bisschen vegan“ auch. In Lübeck klärten wir die Menschen, gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung, über das Thema „Wen streicheln, wen essen?“ auf. Es war ein sehr interessanter Tag, der
– glücklicherweise – eher von positiven Reaktionen begleitet wurde. Trotzdem hörten wir mehr als einmal „Ist uns egal…“. 

Grunz-Mobil_online_4

Pizzateig aus Blumenkohl gab es – mehr oder weniger erfolgreich – im Juni. 

Die darauf folgende Sommerpause wurde – im August – für eine grandios leckere Melonensuppe unterbrochen. Diese Unterbrechung musste einfach sein, zu lecker war dieses fruchtige Süppchen. 

Wassermelonensuppe_online

Im frühen Herbst ging es dann gleich an hausgemachten Holunderbeersaft  und meiner ersten heiß geliebten Gemüsekiste, nach der langen Sommerpause (die muss ich in jedem Jahr einlegen, weil ich beruflich zu oft unterwegs bin). 

Holunderbeerensaft_1

Mit heißem Toddy erwärmte ich euch die ersten kalten Herbsttage und zum ersten Mal probierte ich Quinoa, in Form eines gefüllten Kürbis. Quinoa möchte ich seitdem nicht mehr missen. :-) 

Hot_Toddy_3

Quinoa_Kürbis_5

Ein paar Gedanken machte ich mir im September auch. Wie sollte es weiter gehen mit dem Gemüseregal? 

Der meist betrachtete Beitrag im Oktober, war mein Wutausbruch über das Video mit den Idioten, die einen armen Esel von einer Klippe treten. Noch jetzt schäumt die Wut darüber in mir…

Auch schimpfte ich endlich einmal über die „Sache mit den unverbindlichen Produktproben“, das schlummerte so lange in mir, es musste endlich raus.

Doch ging es im Oktober nicht nur wütend zu, kulinarisch verwöhnte ich euch mit Samhain Küchlein, einer Süßkartoffelsuppe  und Maronenkuchen

Süßkartoffelsuppe_mit_Granatapfel_online_4

Im Oktober war ich mit meiner wundervollen Svea ein paar Tage in Südfrankreich. Was haben wir sie genossen. Es war ein wundervoller Urlaub, den ihr *hier* und *hier* noch einmal mit uns erleben könnt. 

Provence_kulinarisch_2

Kartoffelig wurde es im November, die Tasty Box startete den „Kartoffel-Club“. Tolle Idee, die ich nur zu gern unter die Lupe nahm. 

Kartoffel-Club-Tasty Box_6_online

In Vorbereitung für meinen alljährlichen Stollen, begann ich mit dem Zimt-Orangeat die vorweihnachtliche Zeit. Gefolgt vom Orangen– und Granatapfellikör

Winterorange_online_4 Granatapfel-Likör_1 Zimt-Orangeat_2

 

Die Hosen runter lies ich mit meinem Leidensbericht über meine Magenprobleme, die mich nun schon seit drei Jahren quälen. 

Im November braucht man enorm viele Vitamine, deswegen kreierte ich für euch meine ganze persönliche Vitamin-Bombe, mit der ich auch einen tollen Preis bei der Tomateninsel gewann. Ebenso setzte ich euch einen sehr vitaminreichen Salat mit Rosenkohl vor, mijami. 

Vitaminbombe_Event_2 Herbstsalat_3

Die wundervolle Steffi von Veggiemaid war auch zu Besuch im Gemüseregal, ich stellte sie und ihren Adventskalender im Interview vor. 

Veggiemaid_Adventskalender_1

Der November brachte auch in der Woche vom 11. – 17.11 – fast – jeden Tag ein Buch mit und ich stellte euch ein paar meiner liebsten Bücher vor. 

Auch im November kochte ich einen Küchenklassiker vegan nach – das bis jetzt – meist angeschaute Rezept des Jahres;  ein veganes Ragout fin. :-) 

Ragout_fin_2

Hätte ich meinem liebsten Mann diesen winterlichen Fenchel-Möhren Salat vorgesetzt, er hätte sofort seine Koffer gepackt. ;-) Ihr allerdings fandet ihn toll und ich mach ihn seitdem auch regelmässig. 

Fenchel-Möhren Salat_online_5

Auf der Veganfach Messe in Hamburg war ich mit der Kathrin im November auch. So richtig begeistert waren wir Beide nicht, aber tolle Leute haben wir getroffen. :-) 

Veganfach_3

Nach langer Zeit startete wieder ein Gemüseregal Event, dabei kamen tolle winterliche Menüs zusammen, die ihr euch unbedingt anschauen solltet! :-) 

Der Dezember startete mit einigen Gastbeiträgen und einem ausführlichen Weihnachtsspecial. Dort zeigte ich euch u.a. mein diesjähriges Stollenrezept  und einige kleine Geschenkideen

Stollen_vegan_3

Gegessen wurde im Dezember deftig, es gab Linsensuppe und eine Rosenkohl-Ingwer Suppe, die meine liebe Inez von nye verden auf ihrem Blog vorstellte. :-) 

Linsensuppe_online_1 Rosenkohlsuppe_online_2

Hach, es war ein schönes Jahr, ein wirklich schönes Jahr.

1000 Dank, dass ihr alle da seid und hier lest, kommentiert und euch einfach an meinen Rezepten erfreut. Ich hoffe sehr, dass ihr mir alle im nächsten Jahr erhalten bleibt! :-) 

Liebe Grüße,
eure Franzi :-) 

 

Vegane Rosenkohl-Ingwer Suppe

Guten Morgen ihr Goldschätze,

seit gestern findet ihr bei der wundervollen Inez von nye verden und mi wai einen Gastbeitrag von mir.

Hihi, und – das darf ich schon jetzt verraten – es wird nicht der einzige Gastbeitrag sein.
Ich werde Inez nun öfter einen Besuch abstatten. :-)

Schaut unbedingt einmal vorbei und stöbert auch einmal bei nye verden, absolut lesenswert!!! :-)

Hier geht es nun zur Rosenkohl-Ingwer Suppe! Folgt mir!

Rosenkohlsuppe_online_1 Rosenkohlsuppe_online_2

Zum Test im Gemüseregal: Bring mir Bio

Hallo ihr Lieben :-) 

wie ihr wisst, beziehe ich seit vielen Jahren eine regionale Öko-Kiste. Diese Kiste gehört zu den Heiligtümern meines Lebens, ehrlich ich liebe sie so sehr. :-) Da ich diese Kiste ab und an auch hier einmal zeige, erreichten mich schon oft Mails mit dem Inhalt „Liefern die auch deutschlandweit?“ „Kannst du jemanden empfehlen in meiner Nähe?“ oder „Hier gibt es keine Öko-Kiste, ich hätte aber so gern eine, kennst du da was?“ 

Bis vor Kurzem musste ich da leider oft verneinen, ich kenne selbst nur wenige regionale Anbieter und auch ich war schon in der Situation, dass ich als Überraschung für eine liebe Freundin, einen Anbieter gesucht habe, es in der Region aber leider keinen gab. 

Also habe ich mich in der letzten Zeit ein wenig umgehört und bin dabei auf bring-mir-bio gestoßen. Bring-mir-Bio liefert deutschlandweit, so dass auch die noch nicht regional versorgten Interessenten die Möglichkeit auf eine solche Öko-Kiste haben. 

Vorab habe ich mich mit vielen Leuten über die Idee solch einer Kiste unterhalten, denn ich persönlich bevorzuge natürlich IMMER die regionalen Anbieter, aber ich habe eben auch dieses Glück, dass ich so einen regionalen Anbieter habe.

Wie oben schon geschrieben, es gibt viele Gegenden, in denen das nicht der Fall ist. In diesen Gegenden gibt es dann meist nicht mal einen Bioladen im nahen Umkreis. Man muss erst mal ein paar Kilometer in die nächste Stadt fahren um überhaupt einen Laden zu finden der Demeter, Naturland oder Bioland Qualität anbietet.

Deswegen entschloss ich mich, für euch die Bring-mir-Bio Kiste zu testen, denn im Prinzip nimmt es sich nicht viel ein Paket zugeschickt zu bekommen oder 30 km in die nächste Stadt zu fahren.
(Bei all den Infos vergesst nicht, dass ich mich jetzt nur auf die Menschen beziehe, die wirklich keine Möglichkeit auf nahe regionale Anbieter haben.) 

Auf der Homepage von Bring-mir-Bio findet ihr eine enorme Auswahl an Kisten: Mischkisten, Obstkisten und Gemüsekisten…
Die jeweiligen Kisten sind dann noch mal in verschiedene Kategorien getrennt, z.B. Probierpaket, Familie „S“ (kleine Kiste), Familie „M“ (mittlere Kiste), Rohkostkisten, kunterbunte Vielfalt etc. (schaut euch dort selbst mal um, es ist wirklich interessant) 

Auch könnte ihr euch für eine „deutsche Ernte“ Kiste entscheiden. Bei diesen Kisten bekommt ihr dann wirklich nur Obst und Gemüse aus deutschem Anbau. 

Ihr seht, ihr habt euren Kisteninhalt absolut selbst in der Hand und könnt euch eure Kiste nach euren ganz persönlichen Vorstellungen zusammen stellen lassen. 

Bring-mir-Bio liefert in den Kisten wirklich nur Produkte  die Demeter- Naturland – Bioland – Gäa oder EG-Bio zertifiziert sind, dabei setzt die Firma auf Kooperationen mit kleinen Familienunternehmen. Mehr dazu könnt ihr hier lesen: Bring-mir-Bio Transparenz 

Besonders schön finde ich ja, dass die Firma auch ein ca. 2,5 h Ackerfläche ihr Eigen nennen kann und dort u.a. alte Gemüsesorten wie Erdbeerspinat und Butterkohl anbaut. Gerade im Sommer wird man wohl in den Kisten auch alte Gemüsesorten finden und genießen können. 

Für diesen Test habe ich mir das Probierpaket bestellt, mit diesem kann man sich eine bunte Mischung bestellen und für sich selbst testen. Dieses Testpaket kostet 25 Euro zuzüglich 4,00 Euro Versandkosten.

Der Versand geht wirklich fix, gestern ging meine Kiste in den Versand, heut um 10:00 Uhr kam sie mit DHL bei mir an. 

Der erste Eindruck und die Beigaben: 

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In meiner Kisten waren folgende Produkte enthalten: 

– 500 g Rosenkohl
– 1 mittelgroßer Blumenkohl
– 1 Salatgurke
– 250 g Cherrytomaten
– 1 kg Mangold 
– 250 g Steinchampignons 
– 1 kg Äpfel (Pinova)
– 1 kg Clementinen
– 4 Bananen
– 1 Sweetie
– 1 Kaki 
– 2 kleine Salatköpfe 
– 500 g Möhren

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Eine schöne Zusammenstellung, oder? Ich bin wirklich begeistert. Mangold ist zwar nicht so mein liebstes Gemüse, aber auch der wird verbraucht werden und der Rest sowieso, alles Lebensmittel, die ich so oder so im Haus habe, oder gern einkaufe. :-) 

Kommen wir einmal zum leidigen Thema Müll. Es ist klar, bei so einem Versand fällt Müll an, da gewinnt natürlich deutlich die regionale Kiste,
denn diese wird immer in einer Pfand-Kunststoffkiste geliefert, ohne zusätzliches Papier, Plastik etc., trotzdem auch die Bring-mir-Bio Kiste ist im Vergleich zu anderen Koch-Kisten wirklich noch akzeptabel, was das Thema Müll betrifft.

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Natürlich, auch hier fällt ein Teil Plastik für die Verpackung des Salates und des Mangolds an (in Papier gehüllt sähen diese Lebensmittel leider heute auch nicht mehr so frisch aus), der Rest ist jedoch Papier und wenn man dieses einmal kompakt zusammen knüllt, sieht es schon gar nicht mehr so schlimm aus und ist – gelegentlich – vertretbar. Besser als jede Billig Plastiktüte im Supermarkt ist es allemal. 

Oben schrieb ich ja schon, dass die Kiste sehr zügig geliefert wurde, dies sieht man auch an der Qualität der Produkte, sie sind alle frisch und haben zwar (und das liebe ich) ein paar typische Bio-Macken, aber genau das ist doch wundervoll. Raus aus der Norm, die Clementinen haben keine perfekt glatte Schale? Egal, was ändert das am Inhalt? Der Mangold hat ein Loch im Blatt? Na und? Ist doch wundervoll. :-) Ihr seht, ich bin wirklich begeistert von dieser Kiste und kann sie wirklich jedem, der keinen regionalen Anbieter hat, ans Herz legen. 

Was mir jedoch fehlt, ist tatsächlich ein Beiblatt, auf welchem Infos zu den Produkten zu finden sind. Ich würde sehr gern wissen, woher das Obst und das Gemüse kommt, bei welchem Bauern es heran gezogen wurde und – wenn es nicht aus Deutschland kommt – aus welchem Land es kommt. 
edit: Ich habe den Lieferschein übersehen, dort sind alle Infos zu finden! ;-) 

Wie seht ihr die Idee hinter dieser Kiste, wäre es für euch – und vor allem für die, die keinen regionalen Anbieter haben – eine Option? Ich bin gespannt auf eure Meinungen. :-) 

PS: Gerade jetzt, wo ich diesen Bericht geschrieben habe, mampfe ich die ersten Clementinen. Lecker! Frisch, saftig, süß…nom! :-) 

PPS: Die Kiste wurde mir von der Firma Bring-mir-Bio kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. 1000 Dank dafür! :-)