Schlagwort-Archive: Gastblogger

Ein Winternachmittag bei…NO FASTFOOD TODAY

Guten Morgen ihr Goldschätze, nach dem ersten Teil des Weihnachtsspecials, darf ich euch heute – passend zum Nikolaus – einen wundervollen Einblick in die Welt einer anderen bezaubernden Foodbloggerin gewähren. 
 
Heute ist die liebe Ilona von NO FASTFOOD TODAY bei mir zu Gast und erzählt euch, wie sie einen Nachmittag in der Weihnachtszeit verbringt.
 
 
Genießt diesen kleinen Ausflug und besucht sie unbedingt auf ihrem wundervollen Blog! :-) 
 
Herzlich Willkommen liebe Ilona! 
 
 
Hallo ihr Lieben,
 
mein Name ist Ilona und ich blogge auf NO FASTFOOD TODAY.
 
Das Kochen und Backen ist meine größte Leidenschaft. Wie sich diese bei mir äußert? Ich denke ständig nur ans Essen und fast meine ganze Freizeitgestaltung dreht sich um dieses Thema. Mit der Planung und Umsetzung von leckeren Gerichten kann man schließlich viel Zeit verbringen, wenn alles frisch und lecker zubereitet werden soll. Daher ist auf meinem Blog frisch gekochtes Essen Programm. Ganz nach meinem Motto „No Fastfood Today“, wird Fastfood links liegen gelassen. Ich möchte meine Leser motivieren selber zu kochen und zu backen, sich nicht für das bequeme Essen vom Lieferservice oder dem nächsten Fastfoodrestaurant zu entscheiden oder sich nur von Fertiggerichten aus dem Supermarkt zu ernähren. Frisch gekocht schmeckt es doch einfach am besten.
 
Als die liebe Franzi mich einlud von einem schönen Nachmittag im Winter zu erzählen, spielte sich in meinem Kopfkino folgende Szene ab: Ich sah mich und meinen Freund, eingekuschelt in eine warme Decke, auf unserer Couch sitzen. Sah uns, wie wir bei einem Kaffee gemütlich einen Bratapfel essen. Kerzenduft liegt in der Luft und leichte Melodien machen es richtig gemütlich. Der Bratapfel schmeckt köstlich. Während wir im Genuss schwelgen, können wir unseren Gedanken nachgehen und für einige Zeit von der stressigen Vorweihnachtszeit abschalten. Herrlich. 
 
nofastfoodtoday_couch
 
 
Dies war mein erster Gedanke zum Thema. Mir fallen natürlich noch viele andere Szenarien ein, wie man einen schönen Nachmittag im Winter verbringen könnte. Sehr gerne verbringe ich einen winterlichen Nachmittag in der Vorweihnachtszeit auch mit einem Spaziergang über den Weihnachtsmarkt. Man kann dort so viele schöne Dinge entdecken und bei einem Glas Glühwein mit Freunden kann es bei einem bitterkalten Tag auch richtig gesellig und gemütlich werden. Im warmen Zuhause bin ich aber immer am liebsten. 
 
Leider kann ich die Weihnachtszeit in den letzten Jahren nicht mehr so gemütlich und besinnlich verbringen, wie ich es so gerne tun würde. Diese Zeit ist vor allem geprägt durch viele Termine, Weihnachtsfeiern und einer ordentlichen Portion Stress auf der Arbeit, weil meine Kunden an eine Weihnachtspause gar nicht denken und nochmal richtig Programm machen. So wird es jedenfalls nicht langweilig. Zu guter Letzt müssen auch noch einige Weihnachtsgeschenke gekauft oder gebastelt werden. Mir liegt viel daran, dass man nicht einfach en beliebiges Geschenk kauft, sondern sich darüber Gedanken macht, was den Liebsten besonders erfreuen würde. Dies braucht aber auch seine Zeit. Da ist ein Nachmittag auf der Couch in schöner Zweisamkeit mit einem leckeren Bratapfel echter Luxus. So ist es wichtig, dass  man diese wertvolle Zeit besonders genießen kann.
 
nofastfoodtoday_bratapfel_2
 
Für Franzis Weihnachtsspecial habe ich mir ein ganz besonderes Rezept ausgedacht:
 
Ich stand vor der Herausforderung ein veganes Rezept zu kreieren und habe mir zunächst alle gewünschten Zutaten aufgeschrieben, um die einzelnen Zutaten nochmal einzelnd durchzugehen und zu überprüfen, ob sich wirklich keine Milch oder Butter verirrt hat. Zudem hatte ich mir überlegt, ein bisschen von dem klassischen Bratapfelrezept abzuweichen und z.B. kein Zimt für die Würze zu verwenden. Ich wollte ein frisches leichtes Bratapfelrezept kreieren, was nicht zu süß ist. Manche Bratäpfel sind mit einer so süßen Füllung bestückt, dass man den Apfel nicht mehr wirklich schmeckt.
 
 

Folgendes Rezept mit einem Hauch von Aprikose und Orange ist entstanden:

 
Apfel und Füllung:
2 Äpfel, z.B. Braeburn
35 g Marzipan
2 EL milden Orangensaft
 
 
Streusel:
25 g Margarine
10 g Rohrzucker
60 g Mehl
10 g gehackte Mandeln
20 g getrocknete Aprikosen
 
 
Den Ofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Äpfel waschen und jeweils den „Deckel“ des Apfels mit einem scharfen Messer abschneiden. Nun einen Apfelausstecher/entkerner verwenden und die Kitsche ausstechen. Wichtig ist, dass ihr nicht bis zum unteren Ende des Apfels durchstecht, sonst lässt er sich später nicht mehr füllen. Ihr bekommt die Kitsche nicht direkt heraus. Einen Rand von ca. 5 mm umlaufend lassen und auch den Rest des Apfels rund um die Kitsche mit dem  Apfelausstecher ausstechen. Auch hier darauf achten, dass der Apfel von außen nicht beschädigt wird. Nun könnt ihr die ausgestochenen Stücke des Apfels mit einem Löffel vorsichtig entnehmen. Die Kitsche entfernen und die Stücke klein schneiden. Genauso mit dem zweiten Apfel verfahren.
 
Die Stückchen in eine Schüssel mit dem Orangensaft geben und alles gut miteinander vermischen. Im nächsten Schritt den Marzipan in ganz kleine Würfel schneiden und mit den Apfelstückchen vermengen.
 
Jetzt können die Äpfel mit den Apfelstückchen bis zum Rand gefüllt werden und es kann mit der Streuselproduktion begonnen werden: Die Margarine, den Zucker und das Mehl mit dem Handrührgerät zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Streusel entstehen dabei von selber. Die getrockneten Aprikosen in feine Streifen schneiden und zusammen mit den gehackten Mandeln mit den Händen unter den Teig kneten und durch den erneuten Einsatz des Handrührgerätes wieder zu Streuseln formen.
 
Die Streusel auf den Äpfeln und den Apfeldeckeln verteilen und für ca. 20 min in den Ofen geben.
 
Nun müsst ihr nur noch genießen.
 
 
Liebe Grüße, 
Ilona
 
 
ueberntellerrand_logo_ohnehintegrund_800x800px