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Entschleunigen Tag 2

Guten Abend ihr Lieben,

seid ihr entspannt? :-)

Mein Tag fing heut lediglich mit einem Glas Apfelsaft an. Nicht wirklich das, was ich gern zum Frühstück gehabt hätte, aber ich hatte einfach keinen Appetit und falls da doch einer war, dann hatte der eher Lust auf Marmorkuchen. ;-) (Wird am Donnerstag sofort gebacken, ich hab nämlich blöderweise schon seit Taaaagen Lust darauf!)

Dank dem Kommentar von Lena zum gestrigen Tag, hab ich mir heut einige Gedanken zum Thema Entspannung gemacht und dabei festgestellt, dass ich vielleicht gar keine Typ bin, der in der Ruhe Entspannung findet. Ich merke immer wieder, wie gut es mir geht, wenn ich mit Freunden unterwegs bin, irgendetwas schönes unternehme oder ja, sogar wenn ich arbeite. Vielleicht beschert mir die Ruhe mehr Stress als das aktive Leben!? Kann das sein?

Ich erinnere mich daran, dass ich vor ein paar Jahren einmal autogenes Training ausprobiert habe. Puuuuh, ich lag da rum und dachte die ganze Zeit „Wann ist das endlich vorbei?“ oder beim Yoga, die letzte Entspannungsrunde ist für mich eher unangenehm als angenehm, denn ich finde diese Ruhe nicht und manchmal will ich sie auch gar nicht finden. Vielleicht brauch ich diese Ruhe gar nicht? Hm, da sind gerade einige Gedanken in meinem Kopf. Vielleicht könnt ihr dazu etwas sagen? :-)

Bevor ich es vergesse, ich wollte euch natürlich noch mein gestriges Abendbrot nachreichen. Das war sooo köstlich, kocht es unbedingt einmal nach :-)

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Quinoa Spargel Pfanne für 1 Person

1/2 Tasse Quinoa (noch nicht gequollen)
200 g Tofu
Mungobohnensprossen
4 Stangen grünen Spargel
Olivenöl

Den Quinoa – am Besten in Gemüsebrühe – nach Packungsanleitung kochen.

Den Tofu und den Spargel in mundgerechte Stücke schneiden. In einer heißen Pfanne mit ca. 2 EL Olivenöl knusprig braun anbraten. Spargel dazu geben und leicht anbräunen lassen.

Die Pfanne von der Flamme oder dem Herd nehmen und den gekochten Quinoa dazu geben. Mungobohnensprossen (ca. 1 kleine Handvoll) dazu geben und alles gut vermengen.

Schon fertig und sooooo lecker. :-)

Heute habe ich mich endlich an den wundervollen Fastenkasten von Voelkel* gemacht und was soll ich sagen, beim auspacken kam mir sofort der Gedanke „WAS hast du dir dabei nur gedacht…“ GEMÜSESAFT. Brrr…das ist ungelogen etwas, was ich – bis auf Möhrensaft – noch NIE probiert habe, weil ich einfach den Schweinehund nicht überwinden konnte.

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Und dann stand ich so vor meinen  Flaschen und wusste gleich, dass dieser Test nicht ganz so ausfallen würde, wie ich das fröhlich geplant hatte. Ich entschuldige mich in aller Form bei Voelkel und sieben&siebzig. Herrje. DAS ist echt peinlich.

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Verstehen einer, warum ich enorm viel Gemüse esse, es aber nicht trinken kann…das muss man wohl nicht. Ich finde da auch keine große Erklärung, aber lasst euch gesagt sein:
Ich saß lange vor diesen wunderschönen bunten Flaschen und saß da und saß da und…

Heraus gesucht habe ich mir für den heutigen Tag nun den Möhrensaft und den Sauerkrauftsaft. Den Sauerkrautsaft halte ich für meine Verhältnisse für echt mutig! Ich hoffe sehr, dass ich morgen früh nicht das Schlafzimmer gesprengt habe, wer weiß, wie dieses Säftchen so wirkt *hust* ;-)

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Als ich bei der Zubereitung des Mittagessen stand, füllte ich mir das erste Glas Sauerkrautsaft ab. Was dann passiert…seht selbst.

*KLICK*

Wisst ihr was? Ich glaube, dass die Säfte an und für sich wirklich, wirklich lecker sind und Voelkel hatte da ja auch einfach eine tolle Idee, aber ich, ich bekomm es einfach nicht runter. Wer allerdings Gemüsesaft mag, der ist bei Voelkel immer gut aufgehoben. Super Qualität! (Und ich bin ja eh bekennender Voelkel Fan *g*)

Den Rest des Tages trinke ich brav den Möhrensaft und Kräutertee.

Zum Mittag gab es wieder Spargel, man muss die Zeit ja auskosten in der man ihn kaufen kann.

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Spargel-Rauke Suppe mit Tofuknusper für 1 Person

200 g grünen Spargel
300 ml Gemüsebrühe
1 Handvoll Rauke
100 g Tofu
Mungobohnensprossen

Den Spargel waschen und in kleine Stücke schneiden, (wer mag, der lässt die Spargelköpfe weg und brät diese später mit dem Tofu an) die Spargelstück in einen Topf mit 300 ml Gemüsebrühe geben, ca. 15 Min. köcheln lassen.

Für den Knuspertofu schneidet ihr 100 g Tofu in kleine Würfel und bratet sie in etwas Olivenöl schöööön knusprig an.

Den gekochten Spargel mit der Brühe in einen Mixer geben, Rauke (vorher klein geschnitten) dazu geben und ordentlich mixen.

Mit Mungobohnensprossen und knusprigem Tofu genießen! :-) So, so, soooo lecker. :-)

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Heute fühl ich mich übrigens enorm gut, ich hab viel getan und mich dabei ernsthaft mehr entspannt als gestern. Ich hab das Bad und die Küche geputzt, im Garten gebuddelt und bin in meiner Bildbearbeitung der letzten Shootings sehr gut voran gekommen.

Gleich geht es noch mit der neuen Flow in die Badewanne und zum Abendbrot mach ich mir einen schönen knackig frischen Salat aus dem Garten. :-) Rundum guter Tag! :-)

Genießt den Abend, morgen starte ich einen reinen Safttag mit DeliDetox und freu mich schon riesig! :-)

PS: Irre wie wenig Hunger ich habe. Da sieht man aber mal wieder, was eine ausgewogene und pflanzenreiche Ernährung so mit dem Körper macht. :-)