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Entschleunigen Tag 1

Ihr Lieben,

man hört das Wort „Entschleunigen“ aus vielen Ecken. Jeder will es, viele probieren es, nur wenige schaffen es.

Es ist aber auch ein Graus mit dem Entschleunigen. Bei dem Versuch zu entschleunigen stresst man sich oft noch viel, viel mehr und schwupps ist er wieder da. Der Stress.

Meine letzten Wochen waren enorm stressig. Schön, aber stressig. Was einige von euch noch gar nicht wissen, ich trage seit knapp 1,5 Monaten ein Schleudertrauma mit mir spazieren. Geholt habe ich mir das in einer S-Bahn, die eeetwas zu schnell unterwegs war und die dann eine Kurve eeeeetwas zu hart genommen hat. Bumms, es war passiert. (Bisher sieht die Diagnose so aus, dass ich da noch länger etwas von haben werde…)

Die Schmerzen der ersten Tage waren höllisch. Zum Glück waren sie nach ein paar Tagen weg, aber geblieben ist der Schwindel und die Übelkeit bei jeder Anstrengung.

Was das für meinen Beruf bedeutet, ich denke das könnt ihr euch vorstellen. Es geht alles, es muss ja auch und hätte ich nicht so viel Freude an meiner Arbeit, ich wäre enorm aufgeschmissen. Trotzdem, ich bin gestresst. Besonders durch dieses Trauma. Die Übelkeit und der Schwindel, das stresst mich!!! Das stresst mich so sehr, dass ich mich derzeit oft verkrümmel und meine Ruhe haben möchte, angespannt und gereizt bin.

Wie gerufen kamen jetzt drei freie Tage. Ein wenig Luft holen, entspannen, was für mich tun. Perfekter Zeitpunkt um herunter zu fahren.

Auch in Sachen Ernährung muss ich entschleunigen. Durch den Stress habe ich mich elendig ernährt. Viel zu süß und trotz des Wissens, dass es mir dabei nicht gut geht, habe ich den „Absprung“ nicht geschafft.

Schon seit Februar wollte ich ein paar Tage fasten, aber auch hier: nicht geschafft.
Weil es mich noch mehr unter Druck gesetzt hat überhaupt Zeit dafür zu finden.
Ein Teufelskreis.

Und ich kann es nur wieder sagen, diese drei Tage, die ich jetzt habe, sind der perfekte Zeitpunkt um auch dieses Problem in Angriff zu nehmen und auch hier Ruhe rein zu bringen.

Unterstützt werde ich bei diesem kurzen Entschleunigungsvorgang von Voelkel und DeliDetox. Im Vorfeld schon einmal 1000 Dank dafür.

Die nächsten drei Tage werden also wie folgt aussehen:

Montag 12.05.2014
80 % basische Ernährung wenig Kohlenhydrate

Dienstag 13.05.2014
basische Ernährung wenig bis keine Kohlenhydrate + Gemüsesäfte

Mittwoch 14.05.2014
reiner Safttag

Los geht es heute mit einem basischen Tag, beginnend mit einem grünen Smoothie (und ihr ahnt nicht, wie sehr ich mich heut wieder über meinen Mixer geärgert habe *seufz* Irgendwann muss ich mir endlich einen Hochleistungsmixer anschaffen, denn JA das was ihr da seht, das schmeckt so pampig wie es aussieht)

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Guten Morgen Smoothie:

1 halber Kopfsalat
1/4 Gurke
1 Banane
1 kleiner Apfel
Saft einer Orange

(in den Mixer rein und los gehts)

Passend zu den grünen Smoothies kann ich euch übrigens das Buch 7 Tage grün* von Franziska Schmid (Veggie Love) empfehlen. In diesem Buch bekommt ihr alle Infos rund um das Thema Smoothies und Detoxing. Von mir gibt es für dieses wundervolle und handliche Buch eine absolute Kaufempfehlung. Kathrin von „ein bisschen vegan“ hat das Buch mal so richtig unter die Lupe genommen, lest euch ihre Rezension unbedingt einmal durch. :-)

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Den Vormittag habe ich völlig entspannt bei meiner Freundin Cindy im Möllner Gewürzkontor verbracht. In meinem Kopf war ich heute ein wenig in Paris und saß – wie es dort ja alle Künstler tun *g* – mit meiner Arbeit und einem Glas Kräutertee im Cafè. (Mittlerweile hat sie nämlich eine wundervolle kleine Cafè Ecke eingerichtet.)

Geschafft habe ich nicht sonderlich viel, aber wisst ihr was. Das war ok, das arbeite ich heute Nachmittag und am Abend nach. :-)

Dafür habe ich mich mit ihr ausführlich über Ernährung generell unterhalten und Pläne für einen Gastbeitrag geschmiedet. Denn zu gutem Essen gehören auch gute Gewürze und die hat sie hier! Solltet ihr euch einmal nach Mölln verirren, dann schaut unbedingt vorbei.

Das Schöne an so einem basischen Tag ist, dass man tendenzielle ja enorm viel essen kann und als ich mir diese Liste der basischen Lebensmittel ansah, da sah ich WIE basisch ich im Alltag schon esse. Gute Gefühl.

Und zum Mittag was Warmes in den Bauch! :-)

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Süßkartoffel-Salbei Suppe (1 Person)

2 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 300 g)
4 Blätter Salbei
300 ml Gemüsebrühe
2 EL weiße Bohnen
2 EL Mungobohnensprossen

Die Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In Gemüsebrühe köcheln, bis die Karotffeln weich sind (ca. 10 Min.)

2 EL weiße Bohnen und den Salbei dazu geben und das Ganze pürieren, bis es eine feine und sämige Suppe wird.

Mit Mungobohnensprossen servieren und genießen.

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Am Nachmittag fällt mir auf, dass ich ständig daran denke WAS noch alles zu tun ist. Gleichzeitig bin ich enorm müde. In den letzten Wochen war es etwas schwierig mit dem Schlaf, so richtig durchgeschlafen habe ich nur selten und demnach gerädert war ich am Tag. An Hinlegen war nicht zu denken, ich kann tagsüber ganz schwer zur Ruhe kommen, weil ich mich faul und nutzlos fühle. Bekloppt oder?

Heut habe ich mich einfach ein halbes Stündchen hingelegt. Knallhart. Und bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich die Augen öffnete, war auch alles ok. Dann ging der Gedankenkreis los WAS heute noch alles auf meine To-Do-Liste steht.

Boah, raus aus meinem Kopf, das wird alles noch gemacht, aber es muss nicht sofort gemacht werden.

Schafft ihr es mal völlig zur Ruhe zu kommen? Wenn ja, WIE macht ihr das???

Hier sollte jetzt auch eigentlich mein Abendbrot zu sehen sein, aber ich hab noch gar keine Ahnung was ich machen werde. Irgendwas mit Quinoa und viel Gemüse und ggf. auch Tofu. Hm, da bekomm ich fast schon Hunger (der ist noch nicht da).

Und nach langem hin und her (schon wieder soooo ein Gedankenaufwand), habe ich beschlossen, dass ich euch das heutige Abendbrot erst morgen zeige. :-)

Entschleunigung Tag 1, ich bin ja enorm gespannt ob ich morgen entspannter bin. ;-)

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