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orientalische Blätterteigtaschen – veganes Fastfood

Hallo ihr Lieben :-)

heut ist Dienstag, welcher sich für mich wie ein Montag anfüllt und vollgepackt mit Arbeit (u.a. Buchhaltung für Januar wäääh bäääh. *g*) bleibt  für Essen heute nicht sooo viel Zeit.

Es muss also schnell gehen.

Blätterteigtaschen sind für solche Tage immer super geeignet, weil man außer der Vorbereitung der Füllung nicht viel zu tun hat. (Blätterteig ist eines der wenigen Dinge, die ich einfach nicht selbst machen kann…*hust*)

Und da ich gern fernöstlich esse, war mir heute nach einer etwas orientalischen Füllung, ein wenig Curry, ein paar Nüsse…hmmm, lecker! :-)

orientalische Blätterteigtasche_online

Für vier orientalische Blätterteigtaschen braucht ihr: 

1 Packung Blätterteig (vegan ohne Butter)
100 g Naturtofu
1 mittelgroße Möhre
1 Lauchzwiebel
1 handvoll Cashews
4 TL Sauerrahm (vegan z.B. von Soyananda)
1 TL Currypulver (orientalisch)
1 Schluck Wasser
Öl
Salz

Die Möhren schälen und (ebenso wie den Tofu) in kleine Würfel schneiden.

Die Lauchzwiebel gründlich waschen und in feine Ringe schneiden.

In einer Pfanne etwas neutrales Öl erhitzen und die Tofuwürfel hinein geben. Kurz anbraten.

Das Gemüse, die Cashew Kerne sowie einen TL Currypulver dazu. Gut miteinander vermengen. Kurz anschwitzen lassen, mit einem Schluck Wasser ablöschen und 1-2 Minuten auf kleiner Stufe einkochen.

Die Füllung abkühlen lassen und in der Zwischenzeit aus dem Blätterteig vier gleich große Stücke schneiden.

Auf je ein Stück Teig, einen TL (veganen) Sauerrahm verteilen.

Die abgekühlte Füllung mittig auf den Teigplatten verteilen und die Teigseiten nach oben drücken, dann die Ränder zusammen falten (wie kleine Brote).

Die Blätterteigtaschen nun für ca. 20 Minuten bei 200 ° C in den Ofen geben und goldbraun backen lassen.

Und schwupps in den Mund! Genießt euren Tag, ich hänge wieder über der Arbeit! Bis ganz bald! :-)

Curryreis wie früher

Hallo ihr Goldstücke :-) 

mit Curryreis verbinde ich immer meine Grundschulzeit, damals Anfang der 90er Jahre war das irgendwie DAS Gericht schlechthin und im Laufe der Jahre habe ich es völlig aus den Augen verloren. 

Nachdem ich bei der wundervollen Katharina Seiser von esskultur.at das
„vegane Experiment“ las (welches ihr übrigens unbedingt einmal verfolgen solltet, ich mag ihre Ehrlichkeit sehr gern) kam mir der Curryreis geschmacklich wieder auf die Zunge und Kinheitserinnerungen hoch. 

Und warum? Weil sie – im Zuge des Experimentes – genau diesen „80er Jahre Curryreis“ gekocht hat. Juheisa. Ich hatte ihn ehrlich völlig vergessen und nun, ja nun schnabuliere ich
– während ich hier schreibe – diesen köstlichen Reis und verspreche mir selbst, dass ich ihn ab jetzt wieder öfter kochen werde! :-) 

Curryreis (2 von 3)

Für zwei Portionen Curryreis braucht ihr: 

90 g Basmatireis 
400 ml Kokosmilch
200 g Ananas (entweder frisch oder – wie hier – aus der Dose, die war nämlich noch da) 
1 reife Banane 
etwas Salz
2 TL Bananen Currypulver oder orientalisches Currypulver 
200 g Tofu
Öl 

Den Basmatireis in 400 ml Kokosmilch mit etwas Salz gar kochen (nicht wundern, es bleibt Flüssigkeit übrig und das soll auch so sein, also probiert lieber zwischendurch mal – so rundum könnt ihr aber ca. 15 Minuten einplanen) 

Den Tofu in Würfel schneiden und in Öl schön knusprig anbraten.

Sobald der Reis gar ist, rührt das Currypulver unter und würzt mit etwas Salz nach. 

Die in Scheiben geschnittene Banane, Ananas und den gebratenen Tofu dazu geben, gut unterheben und mit einem Spritzer Limettensaft verfeinern. 

Curryreis (1 von 3)

Fertiiiiig. :-) 

Lasst es euch schmecken und erzählt mir doch einmal, was eure liebsten Gerichte aus Kindertagen sind! :-) 

PS: Wer es verpasst hat, ich habe gestern die Antworten, zum Thema regional und saisonal, von HelloFresh veröffentlicht. Lest einmal und schreibt in dem Zug ruhig eure Meinung dazu auf. :-) 

Winter Curry fruchtig und lecker

Kann das Jahr eigentlich besser beginnen als mit einem richtig schön fruchtigem, heißem und kräftigem Curry? Eigentlich nicht, oder? :-) 

Die Gemüsevielfalt ist derzeit natürlich etwas geringer als im Frühjahr und im Sommer. Trotzdem, gerade das Wintergemüse eignet sich enorm gut für so ein Curry. 

Nicht nur lecker ist es, sondern auch sehr, sehr günstig. Dieses Curry hier hat mich – grob überschlagen – gerade mal 5 Euro gekostet. Essen kann man davon mit 2 Personen mindestens zwei Mal.  :-) 

Ebenso eignet sich ein Curry wunderbar zur Resteverwertung, denn im Prinzip könnt ihr so ziemlich jedes Gemüse verwenden und selbst das Gemüse, welches vielleicht nicht mehr vor Frische und Knackigkeit strahlt (war bei meiner Pastinake so), findet dort noch eine super Verwertung.

Winter_Curry_online

Also ran an euer Gemüse, schärft die Messer und kocht euch ein Curry! :-) 

Für das Gemüseregal Winter Curry braucht ihr: 

1/4 Weißkohl
3 Möhren
1 mittelgroße Pastinake
2 Schalotten
1/4 frischen Knoblauch
1 fingerdickes Stück Ingwer
2 Stangen Zitronengras
Saft einer Limette
1 EL Tomatenmark 
330 ml Kokoswasser
400 ml Kokosmilch
2 getrocknete Chilis (alternativ einfach ein wenig Chili aus der Mühle) 
2 TL Bananen Curry (alternativ ein orientalisches Curry) 
ggf. Salz 
Rapsöl 

Den Weißkohl waschen und in feine Streifen schneiden oder raspeln. 
3 Möhren und die Pastinake schälen und in ca. 2 mm starke Scheiben schneiden. 

Die Schalotten, den Ingwer sowie den Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden.

Eine Limette auspressen und den Saft zur Seite stellen. 

In eine heiße Pfanne 3 EL Raps Öl erhitzen. Die Schalotten, den Ingwer und den Knoblauch dazu geben und – auf nicht zu hoher Flamme – leicht anbraten. 

Das Zitronengras mit einem Hammer platt klopfen und in die Pfanne geben. 

Mit dem Limettensaft ablöschen und 1 EL Tomatenmark hinzu geben. Gut verrühren.

Das Gemüse nun nach und nach in die Pfanne geben und gut mit den angebratenen Gewürzen vermengen. 

Das Kokoswasser, sowie die Kokosmilch dazu gießen. 2 getrocknete Chilischoten hinein geben. Gut vermengen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. 

Mit dem Bananen Curry abschmecken und – nach Bedarf – noch etwas Meersalz hinzu geben.

Serviert euer Curry mit Reis oder esst es einfach pur, auf jeden Fall lasst es euch wunderbar gut schmecken! :-) 

Ach, nehmt vor dem Servieren aber das Zitronengras und die Chilischoten heraus. :-) 

Lasst es euch mächtig schmecken! :-)