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10 Tipps für den perfekten Wellnesstag zu Hause

10 Tipps für den perfekten Wellnesstag zu Hause  – Die Winterausgabe 

Ihr Lieben,

draußen stürmt es, es ist nass-kalt und irgendwie ist es schlichtweg ungemütlich. Der Körper und die Seele sehnen sich nach einer wunderbaren und vor allem warmen  Auszeit.

Mal eben in einen Wellnesshotel oder Hamam fahren ist gerade nicht möglich? Der nächste Urlaub einfach noch viel zu weit weg?

Nicht verzagen, ich zeige euch heute 10 Tipps für einen wundervollen Wellnesstag daheim. 

Tipp 1: Steh früh auf 
Ja, es mag verrückt klingen, aber lange schlafen ist nicht immer entspannend. Heute stehst du (auch wenn euer Wellnesstag auf einen Sonntag fällt) um 7:00 Uhr auf, kochst dir deinen liebsten Tee und genießt ihn an deinem liebsten Platz im Haus / der Wohnung. Ohne Fernseher und ohne Handy. Genieß einfach mal ganz bewusst die morgendliche Ruhe. 

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Tipp 2: Lass doch mal ein Pulver Wunder bewirken 
Berlin Organics
* liefert dir mit den Superfood Produkten* „Kraftpaket“ „Ruhepol“ „Schutzschild“ „Saubermann“ und „Beauty Queen“ all das, was du für einen entspannten Tag brauchst. In pflanzliche Drinks, Saft oder Smoothies gerührt bringt es dir Power für den ganzen Tag. Und das schöne daran? Du kannst täglich wählen, welche Power du am Meisten brauchst. Ich schwöre derzeit auf „Ruhepol“ und genieße ihn gern im Saft.  
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Tipp 3: Mach einen langen Spaziergang, egal bei welchem Wetter
Auch wenn es regnet. Raus mit dir. Spring in deine Gummistiefel und raus in die Natur. Lass dich so richtig durchpusten vom Wind und atme bewusst ein und aus. Nimm tiefe Atemzüge und bleib an schönen Plätzen ruhig einmal stehen. Schau dich um und wenn es dir gefällt, dann bleib doch einfach noch einen Moment länger dort. 

Und falls die Sonne scheint. Umso besser, dann genieß sie so richtig. Halte die Nase in die Sonne und genieße, genieße, genieße. Tank mal so richtig Licht. :-) 

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Tipp 4: Geh doch mal wieder in die Sauna oder schwimmen 
Anders als ein Wellnesshotel oder ein Hamam, gibt es eigentlich in fast jedem Ort eine Sauna und die solltet ihr an diesem Tag unbedingt mal besuchen. Denn Sauna ist Erholung für Körper, Geist und vor allem für die Haut. Sie stärkt dein Immunsystem und trainiert das Herz-Kreislauf System. 

Nehmt euch etwas mehr Zeit für euren Besuch dort und solltet ihr euch das erste Mal in die heiße Luft stürzen, dann lest vorab diesen tollen Beitrag von Monte Mare. Dort findet ihr alles wissenswerte rund um den Gang in die Sauna. 

Eine kleine Beauty Empfehlung für dich, die Sauna Arctica Creme* mit Peeling Effekt von Mellis. Während des Saunaganges aufgetragen, peelt sie dein Haut sanft und spendet eine Menge Feuchtigkeit. 

Wem die Sauna nicht ganz geheuer ist, der geht ein Stündchen schwimmen. Am Besten in ein Schwimmbad mit wärmerem Wasser. Das tut mir immer besonders gut und lockert die Muskulatur. 

Tipp 5: Kuschel dich so richtig ein
An entspannten Tagen darf nichts kneifen. Keine olle Jeans, kein Shirt was falsch sitzt und überhaupt, vergiss die schicke Kleidung. Werf dich, nach der Sauna oder dem Schwimmen, in Kleidung die so richtig zum kuscheln einlädt, in so genannte „Homeware„*. 

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Meine neuesten Errungenschaften dafür sind mein Kuschelanzug, meine Kuschelschuhe und mein Kuschelmantel von Tchibo* (bis auf die Schuhe aus der Cotton Made Kampagne). So dick und flauschig eingemummelt gehen wir gleich zu Punkt 6 über.

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Tipp 6: Lies ein gutes Buch oder hör dir eines an
Nun sitzt du dick eingekuschelt auf dem Sofa, lässt die Füße über den Sofarand baumeln und ja, jetzt ist die perfekte Zeit um wieder eine Tasse Tee zu trinken und ein gutes Buch zu lesen, oder einfach mal zu hören.

Mein liebstes Hörbuch derzeit Der Elefant, der das Glück vergaß** 

Ein Buch voller Geschichten rund um Achtsamkeit, praktischem Lebenswissen und berührenden Anekdoten und Märchen.  Absolut hörenswert!

Tipp 7: Geh nochmal spazieren 
Ja, auch wenn du jetzt ganz warm eingekuschelt bist. Geh noch einmal vor die Tür und genieß die kalte Abendluft in vollen Zügen. Du musst nicht mal weit gehen. Einmal um den Block und dann wieder heim ins warme. Du wirst sehen wie gut es dir tun wird. 

Abend

Tipp 8: Nimm ein Bad
Ein heißes Bad ist doch wohl eine der schönsten Formen der Entspannung. Such dir einen schönen Badezusatz (am Besten mit Lavendel), zünde ein paar Kerzen an und genieße für min. 20 Minuten die wohlige Wärme des Wassers. Lass die Seele baumeln und es dir selbst richtig gut gehen. Achte mal ganz bewusst auf die Gerüche deines Badezusatzes und atme wieder bewusst ein und aus. Schlaf aber bloß nicht in der Wanne ein. ;-) 

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Tipp 9: Schreib doch mal deine Wünsche auf
Bevor es gleich ins Bett geht, mach dir doch einmal Gedanke über die Wünsche und Ziele in deinem Leben. Schreib sie auf und halte sie fest. Schau sie dir an, wenn sie dir einmal gedanklich abhanden geraten. So eine Liste hilft ungemein dabei diese Wünsche und Ziele auch umzusetzen. Und vielleicht fällt dir ja heute auch ein neues Ziel oder ein Wunsch ein? 

Tipp 10: Geh früh schlafen und mach dir eine Wärmflasche  
Du bist früh aufgestanden und heute heißt es somit auch früh schlafen gehen. Schnapp dir deine Wärmflasche, mach dir – wenn du magst – noch einmal das Hörbuch an und dann ab ins Bett. Lass den Tag noch einmal durch deine Gedanken ziehen und freu dich über die gewonnene Entspannung. 

Toll was ein Tag schon ausrichten kann, oder? :-) 

*Die vorgestellten Produkte wurden mir von den jeweiligen Firmen kosten- und bedingungslos als Warenmuster zur Verfügung gesellt. Meine Meinung ist davon komplett ausgenommen und entspricht meinem ganz persönlichen Eindruck.

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Das Gutshaus Stellshagen

Ihr Lieben, in der letzten Woche durfte ich zwei Tage Aus- und Ruhezeit im ökologisch und vegan / vegetarischen Gutshaus Stellshagen verbringen.

Nachdem ich euch vor ein paar Tagen vom fehlenden Glück erzählte, war dieses Fleckchen Erde genau der richtige Ort für mich.  

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So nah an Mölln dran (ca. 50 Minuten Richtung Ostsee) war ich bisher viel zu selten dort und meist nur um fantastischen Kuchen zu essen, denn was das Gutshaus alles bietet, das fiel mir bis dahin gar nicht auf. Nun wird sich das ändern, denn nicht nur das Gutshaus wird mich wieder in seinen Bann ziehen sondern auch die Menschen dort. 

Bill, der Gutsherr, zeigte mir nach meiner Ankunft erst einmal einen sehr wichtigen Teil des Gutshauses, die Landwirtschaft. Als er mir den Erdkeller (mit ganz viel frischer roter Beete *freu*) und die Felder zeigte und mir dabei die Geschichte des Gutshauses erzählte, da hätte ich ihm am Liebsten stundenlang zugehört. Bill hat so eine unaufgeregte und schöne Art zu erzählen, sein amerikanischer Akzent klingt so wundervoll und überhaupt ist er einer der nettesten Menschen, die mir je begegnet sind. Ich fühlte mich in seiner Gegenwart einfach wohl und irgendwie ein wenig „angekommen“. 

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Das Gutshaus baut die Produkte nach Bioland Standart an und neben Erdbeeren, Kürbis, roter Beete, Kohl (etc.) gibt es auch den hauseigenen Kräutergarten und Obstbäume, die der Hotelküche wundervolle Lebensmittel liefern. Zum Essen erzähle ich euch in einem weiteren Bericht aber noch einiges mehr. :-) 

W-Lan sucht man im Gutshaus nicht ganz vergebens, aber es ist auf einen Raum – neben dem Restaurant – beschränkt und nach kurzem schlucken fand ich das dann sogar richtig gut. Empfang ist an diesem zauberhaften Ort manchmal ein kleines Glücksspiel, aber dieses „einfach nicht erreichbar sein“ hat eben auch enorme Vorteile und „Kein Netz“ bekam für mich eine ganz neue und befreiende Bedeutung und so verbrachte ich meine Zeit am Liebsten im Park des Gutshauses, ohne Empfang und unerreichbar. 

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In diesem kleinen Park hat man irgendwie das Gefühl, endlich einmal, in seiner eigenen Blase zu sein. Dort ist alles ruhig und friedlich und tatsächlich wartet man darauf, dass aus irgendeinem Busch ein Troll oder eine Fee hüpft. 

Und so drehte ich dort meine Runden und erkundete den Duftgarten, das Kräuterbeet und die Apfelbäume und war für diese Zeit einfach ganz seelig mit mir selbst. 
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Zwischendurch ging ich auf mein Zimmer, für mich wurde ein Zimmer im japanischen Stil gewählt, und schlief hier und da ein paar Minuten, las ein Buch oder genoss einfach die Ruhe und den Blick, durch wunderschöne Herbstbäume, auf die Felder.

Im TAO Gesundheitszentrum, welches gleich neben dem Gutshaus zu finden ist, kann man nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper etwas gutes tun und sich ausgiebig verwöhnen lassen und auch eine wunderschöne Saunalandschaft besuchen. Auch hier erzähle ich euch in einem weiteren Bericht noch ganz viel mehr, denn dort habe ich so viel fantastisches erlebt, dass ich es nicht kurz fassen kann. :-) 

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Ach ihr Lieben, ich will es gar nicht erst im letzten Bericht schreiben, denn dazu brennt es mir viel zu sehr auf der Seele. Besucht diesen Ort, egal ob es nur zum Kuchen essen ist, zum abschalten oder einfach nur zum schauen. Das Gutshaus Stellshagen ist ein so wundervoller und zauberhafter Ort, ich bin sicher, dass ihr es dort ebenso schön finden werdet wie ich. 

Freut euch schon jetzt auf die weiteren Berichte zum Thema Essen und Wellness. :-) Gutshaus Stellshagen_0006

*Die Beitragsreihe über das Gutshaus Stellshagen entstand in Zusammenarbeit mit dem Gutshaus Stellshagen und entspricht meinen persönlichen Erfahrung und meiner persönlichen Meinung. 

Hol mal das Glück zurück!

Kennt ihr diese Tage an denen einem alles zu viel wird. Viel zu viel? Ich versuche ja generell mich in meinem Leben, so gut es geht, von negativen Menschen oder Begebenheiten fernzuhalten.

Viel zu sehr schätze ich die schönen Momente und Erlebnisse mit wichtigen Menschen in meinem privaten wie beruflichen Leben, aber außerhalb diese Umfeldes muss man sich oft mit Dingen um her schlagen, die einem nicht gut tun. Und dann rutscht all das Schöne manchmal in den Hintergrund…

Ich hab das Gefühl, dass – gerade in der letzten Zeit – so viel negatives in der Welt herrscht. Die Menschen sich spalten und man fast erschlagen wird von Hiobsbotschaften und Leid. Und man selbst sitzt dazwischen und fühlt sich hilflos, weil man gern mehr tun würde als man es manchmal kann, oder man mehr Menschen klar machen möchte, dass wir aufeinander achten müssen. EGAL woher wir kommen. Aber gegen manche Dinge kommt man kaum noch an, nicht mit Argumenten und nicht mit guten Worten. 

Und was ist unter all dem passiert? Genau, auch in meinem Kopf wurde es negativ, die Kraft war und ist am Ende. Überladen von negativen Dingen bin ich schnell gereizt und finde meine innere Ruhe nicht mehr, weil ich all das negative nicht mehr abschirmen kann. Ich gab, in den letzten Wochen, zwar noch vielen Menschen eine Menge Energie (und das auch sehr gern) aber für mich selbst blieb nicht mehr viel übrig. Der Akku entlud sich und ich merkte es nicht, denn die Energie die ich zurück bekam, die konnte den Rest nicht mehr auffüllen. 

Wo sonst ein natürliches Schutzschild und eine „NEIN“ Zone war, sitzt jetzt ein bockiges Kind, dem alles zu viel ist, das müde ist und dem nichts mehr passt und welches unfair ist zu anderen Menschen.

Und eigentlich bin ich überhaupt nicht so…das ist so ziemlich das Schlimmste an dem Ganzen. ICH bin DAS nicht. Und ich will das vor allem nicht sein. Und deswegen denke ich mir die ganze Zeit „Hol mal das Glück zurück!“

Wie genau ich das machen werde? Ich bin ehrlich, ich weiß es gerade nicht. Anfangen werde ich mit Entspannung. Diese Woche verbringe ich zwei schöne Tage im Gutshaus Stellshagen und werde einfach mal mit mir allein sein. Gedanken freien Lauf lassen und einfach ganz viel für mich selbst tun. 

Und endlich wieder mehr kochen. Das kam viel zu kurz. Mehr – ruhige – Zeit mit lieben Menschen verbringen und viel lesen, den Abend mal ohne Internet und Smartphone verbringen. Einfach Ruhe rein bringen und mich selbst wieder finden.

Hol mal das Glück zurück. :-) 

 Mein Mantra für die nächste Zeit. Habt ihr auch eines? 

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