Schlagwort-Archive: Afrika

Futtern wie bei Muttern – vegane Klöpse mit Mo’ringa

Erinnert ihr euch auch gern an die Zeit zurück, in der ihr nach der Schule heim kamt und das Essen stand auf dem Tisch? Ich muss gestehen, ich hatte das nicht so oft. Meine Mama war Vollzeitberufstätig und wir konnten erst abends gemeinsam essen, aber bei meiner Tagesmutter z.B. da gab es dann immer die gute Hausmannskost zum Mittag, wie man sie halt auf dem Dorf isst.

Damals hab ich das Essen geliebt. Gebratene Würstchen, dicke Tomatensaucen mit Butter, Klöpse etc. pp. ( Das setzte damals auch nicht an, weil man danach ja bis zum Sonnenuntergang wieder durch den Wald stromerte, auf Bäume kletterte, Fangen spielte etc. *g*)

Heute ist das alles ein wenig anders, nicht nur der Gesundheit wegen verzichte ich auf all zu schweres Essen, sondern auch, weil mir die leichten Gerichte in den meisten Fällen besser schmecken. Fleisch ist ja eh vom Teller verbannt.

Trotzdem,  ab und an überkommt mich die Lust nach etwas deftigem, nach etwas, was es eben damals gab. Etwas, wobei man sich irgendwie wohlig fühlt. Ihr kennt das sicher. :-)

Das Wohlige kann man dann aber auch mit etwas enorm gesundem verbinden, denn vor ein paar Tagen erreichte mich ein Paket meiner Lieblings PR Agentur sieben&siebzig und darin war eine Packung Mo’ringa Pulver* und eine Flasche Mo’ringa Öl*.

online_Moringa_Gemueseregal (1 von 8)

Die gemahlenen Blätter des afrikanischen Mo’ringabaums (Mo’ringa oleifera) stecken voll Minerallstoffen, Ballaststoffen, Vitaminen, Bitterstoffen und auch Eiweiß, welches von unserem Körper enorm gut verstoffwechselt werden kann.

online_Moringa_Gemueseregal (6 von 8)

Mo’ringa liefert dem Körper mehr Vitamine, Kalzium, Proteine und Eiweiß, als die üblichen Verdächtigen (Gemüse, Hülstenfrüchte, Sojaprodukte etc.), deswegen wird das Pulver oft in die morgendlichen grünen Smoothies gemischt. Da ich aber immer noch keinen gescheiten Mixer habe, hab ich die Smoothies erst einmal aufgegeben und mich satt dessen von einem Rezept inspirieren lassen , welches mir von den Vertreibern der Mo’ringaprodukte, nämlich „The Essence of Africa“, vorgeschlagen wurde.

Mo’ringa Frikadellen – also Mo’ringa Klöpse in meiner Sprache, hihihi. ;-) Und warum ich die gleich so toll fand, könnt ihr euch nach dem Einleitungstext ja denken.

(Mehr über die wundervollen Mo’ringa Produkte und die Wirkung, sowie die Heimat des Mo’ringabaumes könnt ihr *hier* nachlesen.)

online_Moringa_Gemueseregal (7 von 8)

Für diese Moringa Klöpse braucht ihr: 

100g Sojagranulat
300 ml Gemüsebrühe
2 TL Dijonsenf
1 EL rote Currypaste (vegan)
3 EL Sojasauce (dunkel)
2 EL mo’ringa Pulver
1 rote Zwiebel
50g Paniermehl
130g Mehl

Das Sojagranulat in heißer Gemüsebrühe einweichen.

In der Zwischenzeit eine rote Zwiebel in kleine Würfel hacken und mit dem Senf, der Currypaste, der Sojasauce und dem Mo’ringa Pulver vermengen.

Das weiche und abgekühlte Sojagranulat dazu geben und gut mit den Zutaten vermischen.

Mehl und Paniermehl dazugeben und noch einmal gründlich miteinander vermengen.

Aus dem „Teig“ nun kleine Klöpse formen und in reichlich Öl von allen Seiten schön knusprig braun anbraten.

online_Moringa_Gemueseregal (8 von 8)

Und weil zu solch einem Essen unbedingt eine Sauce gehört, hier noch eine ganz fixe Variante (die ihr trotzdem vor dem Braten der Klöpse zubereiten solltet)

Ihr braucht: 

2 Möhren
2 Frühlingszwiebel
3 Stängel Liebstöckel
1 EL Tomatenmark
2 EL Balsamico (dunkel)
300 ml Gemüsebrühe

Die Möhren und die Frühlingszwiebeln schälen und in kleine Würfel (Möhre) bzw. Ringe (Zwiebel) schneiden.

In einem Topf etwas Öl erhitzen lassen und das Gemüse hinzugeben. So lange anbraten, bis es gut angebräunt, fast angebrannt ist.  Tomatenmark und Liebstöckel dazu geben und kurz mit anschwitzen lassen.

Mit Balsamico ablöschen und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Ca. 5 Minuten einköcheln lassen.

Die Sauce durch ein Sieb geben und noch einmal ca. 5 Minuten auf kleiner Flamme / Stufe köcheln lassen.

Lasst es euch schmecken! :-) Ich bereite in den nächsten Tagen noch etwas köstliches mit dem Mo’ringa Öl zu, bis dahin könnt ihr bei Kathrin ein mal nachlesen, was man in Sachen „Beauty“ mit dem Öl so anstellen kann. :-)

PS: Geschmacklich erinnert mich das Wunderpulver übrigens ganz leicht an Spinat, also keine Angst vor dem grünen Wunder. ;-)

*Die Produkte wurden mir von sieben&siebzig und „The Essence of Africa“ kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür.