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20 Euro – eine Woche: Tag 3

Seit gestern Abend „quälen“ mich ein paar Gedanken. Ich habe das Gefühl, dass ein paar Menschen ein wenig zu viel von mir und dem Experiment erwarten…das ist nicht schlimm, es ist verständlich, dass jeder seine eigenen Gedanken und Ansichten dazu hat und wer weiß, vielleicht würde es mir anders herum ähnlich gehen. 

Bitte, bitte vergesst aber nicht, ich gebe hier mein Bestes ohne Profiköchin zu sein, ohne mich in der Lebensmitteltechnik perfekt auszukennen. Ich habe mit enorm viel Kopfzerbrechen geplant und eingekauft, geschaut welche Nährstoffe ich wo her bekomme und mir war und ist bewusst, dass es auch Tage gibt, an denen die Kalorienaufnahme viel zu gering war und auch sein wird. Aber dafür ist es eben ein Experiment, ich hab das vorher auch noch nie so intensiv gemacht, für mich ist das auch neu und ich möchte hier niemandem einen perfekten Plan vorlegen, nur eben eine Tagebuch wie es sein könnte.

Im Fall eines Falles muss eben auch jeder selbst schauen, wie er etwas gestaltet und ich bin doch sehr überzeugt, dass mein Experiment sich schon so gesund gestaltet, dass man eigentlich nicht meckern kann, oder? Besser geht immer, aber ich kann es einfach nur immer wieder erwähnen, es ist auch für mich ein Experiment. :-)  Mit Höhen und Tiefe! 

Wichtig dabei ist mir auch, dass es ehrlich stattfindet. Als ich gestern bei Facebook schrieb, dass ich tierische Lust auf Pommes hätte *g* kamen seeeehr viele super liebe und tolle Antworten, wie ich mir denn fix Pommes machen könnte. 

Davon abgesehen, dass ich schon öfter Kartoffelsticks im Ofen gemacht habe *g*, wenn das Experiment echt mein Alltag wäre (und so ist es ja nur in dieser Woche), dann wäre ggf. auch diese eine Kartoffel verplant und einfach nicht im Budget drin. Für viele ist das der Alltag. 

Da sieht man mal, wie schön und einfach man es hat, wenn man sich keine Gedanken um diese eine Kartoffel machen muss, oder? 

Ich hätte mir (aus unseren Vorräten)  gleich ein ganzes Blech in den Ofen hauen können, aber das wäre nicht authentisch gewesen. Also hab ich es nicht gemacht, nicht mal eine Kartoffel. 

Obwohl ich gestern Abend mächtig Hunger hatte. Ungelogen. Natürlich, Hunger ist wieder so ein Begriff, denn wir hier alle eigentlich gar nicht kennen können, aber wenn wir von der allgemeinen Definition des Begriffes ausgehen, da hatte ich Hunger. Mächtig Hunger, mein Magen knurrte mich sich selbst um die Wette. 

Das ging dann soweit, dass mein liebster Mann mir ein Brötchen schenkte. Trocken auf die Hand, tja. So kann es auch gehen. Wenn man Glück hat, bekommt man etwas geschenkt. Ich war echt froh, denn mit dem knurrenden Magen ins Bett zu gehen wäre nicht einfach gewesen.

Wie schlimm, dass es Menschen gibt, die das vielleicht täglich tun müssen…da fängt man wieder enorm an nachzudenken… 

Nachdem ich gestern über die Tafel berichtete, recherchiere ich gerade zum Thema „containern“, ein sehr interessantes Thema, wovon zwar leider nicht sehr viele Menschen profitieren können, aaaaber vielleicht eben doch der ein oder andere. :-) Ihr dürft auf jeden Fall gespannt sein. :-) 

Was mir in diesem Zuge besonders wichtig ist, zu keinem Zeitpunkt wollte ich das Gefühl erwecken mich zu den Menschen zu gesellen, die Aussagen wie „Na ja, wir könnten ja das Hartz4 kürzen, man kann doch wohl mit SO VIEL Geld auskommen.“

Diese Aussage vertretet ich nicht ansatzweise und darum geht es in diesem Projekt wirklich nicht. Im Gegenteil, es geht darum eben aufzuzeigen WIE schwierig es ist mit einem kleinen Budget gesund zu leben und dabei irgendwie auch noch eine Art „Genuss“ zu spüren.
Was man tun kann, damit man gesünder leben kann, welche Möglichkeiten man hat etc. 

Darum geht es hier. Ganz allein darum und – damit ihr den Hintergrund dieser Aussage versteht – mir wurde heute genau das was ich hier NICHT zeigen möchte vorgeworfen und es hat mich enorm getroffen und traurig gemacht. 

Nun gut, kommen wir zu einem anderen Thema, nachdem ich gestern so arg Hunger hatte, hat sich mein Plan für heut ein bisschen geändert und ich habe die Gerichte der nächsten Tage getauscht.

Heut wird es einmal kohlenhydratreicher mit der Hoffnung, dass mir heute Abend der Magen nicht mehr so knurrt und natürlich in der Hoffnung, dass das auch alles im Budget ist. 

Genug erzählt, mein Frühstück war heute deutlich üppiger und das fühlte sich auch sehr, sehr gut an! :-) 

Frühstück:

  • 2 Scheiben Dinkelbrot (73 g) – 0,21 Euro
  • 10 g Alsan – 0,03 Euro
  • 10 g Sirup – 0,03 Euro 
  • 1 Apfel – 0,15 Euro 
  • 1 Müsliriegel – 0,11 Euro 

Kalorien vom Frühstück: 484 kcal

Yeaah, super Wert! Daran kann man arbeiten, vor allem, wenn man bedenkt, dass das ganze Frühstück nur 0,53 Euro gekostet hat und verdammt lecker war! :-) 

So gestärkt konnte ich auch einmal einen schönen Winterspaziergang mit einer lieben Freundin machen. Brrr, jetzt wirklich Winter. :-) Und danach endlich Tee kochen…schon wieder nicht sofort gemacht *narf*  (2 Beutel – 0,11 Euro

Generell hab ich mir heute Vormittag eine Menge Gedanken gemacht, ich hab hier wirklich den Luxus, dass ich das Experiment zu einer Zeit machen kann, in der ich beruflich etwas herunter gefahren und nicht so oft unterwegs bin.

Jemand der jeden Tag hart arbeitet, wie kann der mit so wenig Budget leben? Ist es dann schon eine Art „hungern“? Denn sind wir mal ehrlich, wenn wir z.B von einem Mann oder einer Frau ausgehen, der / die jeden Tag hart arbeitet und trotzdem nicht mehr Geld zum Leben hat als ein Student mit Nebenjob…reichen bei diesen Menschen 1700 kcal? Die Antwort ist eigentlich relativ einfach. Nein. Es kann nicht reichen. Nicht ansatzweise und nicht auf Dauer. 

Mir wird immer klarer, warum Menschen in diesen Situationen vielleicht zu den billigen Fertigprodukten greifen. Sie liefern Kalorien…schlicht und ergreifend. Schnell und einfach noch dazu. Eigentlich gar nicht schwer nachzuvollziehen.  :( 

Neben all den Gedanken steht das Mittagessen an.
Heute wird es reichhaltiger und sättigender. :-) Ich entscheide mich dafür eine Tofubolognese zu machen. Und diese Entscheidung bereue ich nicht einen Moment, auch wenn das Experiment erst Tag 3 erreicht hat, ich genieße die Pasta so, als hätte ich sie schon Wochen nicht mehr gegessen. Das mag aber auch daran liegen, dass sie in ihrer Einfachheit einfach nur grandios lecker ist. :-) 

Tag 3

Für die Tofubolognese habe ich verbraucht: 

  • 100 g Dinkelnudeln – 0,48 Euro
  • 250 ml Tomatenpassata – 0,18 Euro
  • 100 g Tofu – 0,70 Euro 
  • 5 Rosenkohlröschen (55 g) – 0,33 Euro
  • 1 Möhre (68 g) – 0,14 Euro 
  • 1/2 Zwiebel – 0,06 Euro 
  • etwas Öl (ca. 10 ml) 
  • Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker

Die Pasta wie gewohnt kochen.

Die Möhren, die 1/2 Zwiebel und den Rosenkohl säubern und in kleine Würfel schneiden. Den Tofu mit einer Gabel fein zerdrücken. 

In etwas Öl den Tofu und die Zwiebel kurz anbraten lassen. Das Gemüse dazu geben und gut unterrühren. 

Mit Tomatenpassata auffüllen, ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen und mit einer Prise Zucker, etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig. :-) 

So, an und für sich war dieses Mittagessen nun tatsächlich „teuer“, mit 1,89 Euro ist das bei dem Budget schon fast Luxus, nun kommt aber das große ABER: Die Sauce reicht für zwei Portionen, sprich für das morgige Mittagessen ist schon gesorgt. :-) Also, berechne ich für das Mittagessen nur noch 1,19 Euro. Geht schon fast wieder. :-)  

Kalorien für das Mittagessen: 611 kcal
Sehr, sehr, sehr, sehr guter Wert! 

Ein Nachtisch muss heute mal wieder sein, es sind noch zwei Gläschen Milchreis da. Eines davon schnapp ich mir und schnibbel noch einen halben Apfel darüber, die andere Hälfte wartet bis heute Nachmittag. 

Milchreis – 0,30 Euro
Apfel – 0,15 Euro  

Kalorien Nachtisch: 327 kcal
Wunderbar, ich bin sehr sicher, dass ich heut eine relativ gute Bilanz erreichen werde. :-) Einzig das Budget macht mir Bauchweh, ich bin schon jetzt über zwei Euro und der Abend kommt erst noch. Na mal sehen, da findet sich schon eine Lösung. :-) Heute bin ich viel zu gut gelaunt um mir davon die Stimmung vermiesen zu lassen. :-) 

Meine Stimmung wird doch noch etwas vermiest. Heute Morgen habe ich entschieden, dass ich die ollen Antibiotika (die ich vorsorglich auf Grund der Blasenentzündung hier hatte) doch nehmen werde. *narfnarfnarf* Aber nachdem diese Entzündung nach zwei Wochen immer noch nicht ausgeklungen ist und sie mal zurück geht, mal wieder kommt hat das alles so keinen Sinn mehr. Also rein damit. 

Und nun, nun ist mir verdammt übel. Übliche Nebenwirkungen halt. Börgs. Der Appetit ist vollständig erloschen und ich schiebe das Abendessen weit nach hinten. Da alles geplant ist, kann ich euch trotzdem schon erzählen  was es – hoffentlich – später geben wird (hoffentlich bezogen darauf, dass ich überhaupt noch etwas herunter bekomme). 

Generell kann ich sagen, dass ich sehr lange vom Mittagessen gesättigt bin, auch ohne Übelkeit würde ich das Abendessen heut um ein Stündchen nach hinten schieben. Ist also wirklich nicht verkehrt mittags ein wenig mehr aufzutischen. Man soll ja abends eh nicht so und überhaupt…ihr kennt das ja alles. *g* 

Mein (bisher noch fiktives) Abendessen: 

  • 250 ml Tomatenpassata – 0,18 Euro 
  • 100 g weiße Bohnen –  0,18 Euro
  • etwas Salz und Pfeffer

Alles zusammen in einen Topf geben, kurz erhitzen und als tomatige Bohnensuppe genießen, dazu dann noch: 

  • 1 Scheibe Dinkelbrot 60 g – 0,17 Euro
  • 10 g Alsan – 0,03 Euro 

Auf meinem Plan steht noch ein Möhren-Apfel Salat, hm…ich überlege ihn heute zu streichen, schon der Gedanke…ach vergesst es. Mein Magen ist gerade völlig überfordert. Schlechter Zeitpunkt… Und meine Obst / Gemüse Ration für heute ist schon ok, es wäre dahingehend kein Drama es auf morgen zu schieben. 

Kalorien Abendessen: 182 kcal 

Die heutigen Kalorien betragen 1676 kcal, da wäre definitiv noch etwas mehr gegangen, der Blick auf die heutigen Ausgaben: 2,84 Euro. Theoretisch ein guter Wert, der Blick auf die Kalorien aber im Vergleich, nun ja…

Wie ich zu Anfang schon schrieb, für den Durchschnittsbürger sind 1600 kcal täglich einfach doch zu wenig. Ich hätte heut noch ein wenig mehr essen können, theoretisch, das hätte das Budget auch nur minimal nach oben gedrückt. Praktisch – verzeiht es mir – der Magen macht es einfach nicht mit. :-( 

Gesamt habe ich nun schon 9,10 Euro verbraucht. Fast die Hälfte des Budgets und morgen startet erst Tag 4. Huiii, ich bin selbst gespannt, wie es weiter geht.  

20 Euro – eine Woche – wie viel Bio und Nachhaltigkeit ist möglich?

Ihr Lieben,

seit zwei Wochen geht es im Hause Gemüseregal hoch her, wir rannten durch die Märkte, haben Preise notiert, verglichen, die Haare gerauft, verzweifelt drein geschaut und dann eben doch eine Lösung gefunden. Wofür? Das erkläre ich euch jetzt. :-) 

Vor etwa zwei Wochen, gab es in meinem „Stammforum“ eine Diskussion zum Thema Sparen. Irgendwann im Laufe der Diskussion ging es darum, dass eine Userin demnächst nur noch 15 – 20 Euro in der Woche übrig hat für Lebensmittel. Vorher lebte sie auf einem hohen Standart, hat viel Bio bzw. Demeter konsumiert und steht nun natürlich vor der Frage „WAS ist überhaupt noch machbar?“ 

Tja, und ich wollte es auch wissen. 

Wie viel Bio ist für 20 Euro in der Woche möglich?
Was ist drin, was nicht?
Wie fühlt es sich an so abhängig von einem bestimmten Budget zu sein? 
Kann man ausgewogen und gesund leben, mit einem gewissen Anspruch an die Lebensmittel und die Nachhaltigkeit eben dieser? 

Wie oben erwähnt, ich plante und wusselte die letzen zwei Wochen von A nach B, schrieb Preise auf, verglich, entschied wo ist Bio nötig, wo nicht. Wie weit komm ich überhaupt? 

Heraus kam, dass mein Einkauf deutlich teuer als 20 Euro war. Zack, der erste Rückschlag. Ich saß verzweifelt auf dem Sofa und rechnete heraus, rechnete herein und kam zu keiner Lösung.

Der liebste Mann von allen, hatte diese Lösung aber parat; es ist nicht schlimm wenn der Einkauf über 20 Euro geht, die Frage ist WAS genau verbrauche ich in dieser Woche? Denn nicht alle Lebensmittel werde ich aufbrauchen und das kann ich mir wiederum einfach heraus rechnen und so kann es dennoch sein, dass ich zwar für mehr als 20 Euro eingekauft habe, am Ende der Woche aber tatsächlich etwas unter 20 Euro oder nur gering drüber heraus kommen kann und eben schon Lebensmittel für die (fiktive) nächste Woche habe . Juhu.

So mache ich es nun, ich schreibe die Kosten der Tage einzeln auf. Genau so wie es die liebe Rosa Wolff in ihrem Buch Arm aber Bio!* gemacht hat. (Übrigens eines meiner liebsten Bücher, welches ich jedem nur als Herz legen kann) 

Heraus gerechnet habe ich auch Zucker, Salz und ein paar Grundgewürze (Pfeffer, Zimt), gerade diese Dinge halten viiiiiel länger und das jetzt in eine Woche Selbstversuch hinein zu rechen, ich gestehe, der Aufwand wäre so enorm…puuuh und wenn wir es realistisch betrachten, jemand der in die Situation kommt nur mehr 20 Euro in der Woche zum leben zu haben, der hat – in den meisten Fällen – doch auch noch ein paar Vorräte. Deswegen, Zucker etc. werde ich nicht einzeln nennen, da ich sie eh nur in minimalen Mengen verwenden werde. :-) 

Nun zum Einkauf; hier die Liste der Einkäufe, die ich getätigt habe. 

Bio bzw. Demeter: 
1 Weißkohl 640 g –  1,44 Euro
2 Bananen 220g – 0,54 Euro
2 Zwiebeln 90 g – 0,25 Euro
Rosenkohl 140 g – 0,83 Euro
2 Orangen 360 g – 0,99 Euro
1 Steckrübe 330 g – 0,75 Euro
Möhren 512 g – 1,00 Euro
1 Stange Poree 110 g – 0,40 Euro 
Tomatenmark 1 Glas – 0,99 Euro
Brühwürfel – 0,99 Euro
Tofu 250 g – 1,39 Euro
Soja Drink natur 1 Liter – 0,99 Euro
Sojajoghurt 400 g – 1,69 Euro
Pasta (Dinkel) 500 g – 1,19 Euro
Kräutertee 20 Beutel – 1,15 Euro
Haferflocken 500 g – 1,19 Euro
Milchreis 500 g – 1,25 Euro
Backmischung Dinkelbrot – 3,49 Euro (reicht für zwei Brote) 

nicht bio 
Deutsche Äpfel 1,5 kg – 1,99 Euro
Deutsche Kartoffeln 610 g – 0,75 Euro (nicht auf dem Bild zu sehen, ich hab sie vergessen *g*) 
Alsan Margarine 250g – 0,79 Euro
Graupen 250 g – 0,59 Euro
Datteln 200 g – 0,99 Euro
passierte Tomaten 500 ml – 0,35 Euro
weiße Bohnen 720 g – 1,29 Euro
Grafschafter Sirup (nicht auf dem Bild) 450 g – 1,49 Euro 

gesamt: 28,76 Euro 

Einkauf (1 von 1)

Ihr seht, ein ganzes Stück über den 20 Euro drüber. Mal sehen, ob sich das im Laufe der Woche irgendwie heraus rechnet und wo ich ggf. mehr oder weniger verbrauchen werde. 

Für euch werde ich täglich Tagebuch führen, die aktuellsten Beiträge werde ich jeden Abend gegen 21 Uhr online stellen. Ich werde euch berichten ob ich satt bin, ob es überhaupt so möglich ist die geschätzten 2000 kcal (Durchschnittswert) täglich zu erreichen und ob ich das Gefühl habe, dass mir etwas fehlt (mein Obst- und Gemüseverbrauch ist sonst wirklich deutlich höher).

Fakt ist schon jetzt; das Planen kostet eine Menge Nerven. Gestern Abend war ich kurz davor das Projekt abzublasen, weil ich mich schon da völlig in meinem Alltag gehemmt fühlte und es mich nervte, dass ich in dieser Woche nicht spontan sein kann. (Für mich die Hölle auf Erden *lach*). Trotzdem, ich möchte wissen wie es sich anfühlt mit weitaus weniger Geld als wir es sonst zur Verfügung haben, gut und so ausgewogen wie möglich zu essen. 

Und vielleicht möchte ich mir selbst und auch anderen Beweisen, dass es eben möglich ist. Das man bei kleinem Budget mit ein bisschen Fantasie eben nicht die billigste Fertigpizza oder fertige Nudelgerichte kaufen muss, sondern sich wirklich gut ernähren kann. 

Beim Schreiben dieser Zeilen, fällt mir wieder ein, dass ich vor über 10 Jahren – in Ausbildungszeiten – oft auch nicht mehr als 20 Euro die Woche zur Verfügung hatte. Ob es immer so super geklappt hat, ich erinnere mich nicht mehr daran, was ich aber weiß ist, dass mein Speiseplan schon damals sehr vegetarisch war (obwohl ich zu dem Zeitpunkt wirklich sehr gern Fleisch gegessen habe).

Fleisch war einfach nicht drin.

Außer Freitags, da bin ich zum Bioloaden um die Ecke und habe mir 100 g Hackfleisch, 1 Zwiebel und 4 Kartoffeln gekauft und habe mir damit zwei kleine Buletten, Kartoffelpüree und gebratenen Zwiebeln gemacht. Ehrlich, das war damals mein kulinarisches Highlight und ich hab es geliebt und mich jede Woche aufs neue darauf gefreut. 

Nur, das ist 10 Jahre her und neben den Preisen hat sich auch meine Ernährung sehr geändert, ich bin gespannt welches Fazit ich am Ende der Woche ziehen werde. 

Eure Anregungen sind mir in dieser Woche immer gern willkommen, ich freue mich riesig auf Kommentare von euch und enorm viel anregenden Austausch. :-) 

1000 liebe Grüße,
Franzi :-) 

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Zusammenfassung des Experiments 

Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Tag 5
Tag 6
Tag 7