Plündert den Kühlschrank, wir kochen mit Resten

Guten Morgen ihr liebsten Leser,

Reste sind doch eigentlich ein Graus. Überall sind sie zu finden. Da liegt hier noch eine Möhre, dort noch ein Gürkchen, da hinten noch eine einsame Lauchzwiebel.

Hach seufz, ich würde gern einmal so kochen, dass diese Reste einfach nicht entstehen.

Schlimm dabei, ich kaufe schon loses Obst und Gemüse und trotzdem sitze ich irgendwann in der Woche da und denke mir „Herrje und nun?“

Restesuppe (1 von 7)

Wie gut, dass es ja so etwas wie Resteküche gibt!
(Ich beschäftige mich gerade – passend dazu –  mit dem Buch „Restlos!: Clever kochen mit Resten„* aus dem Kosmos Verlag und werde euch das auch demnächst einmal rezensieren.)

Restesuppe (6 von 7) Restesuppe (7 von 7)

Aber gut, nicht verzagen, nicht wegwerfen, einfach mal wild experimentieren und schauen was dabei herum kommt. Resteküche ist meist sogar die bessere und kreativere Küche.

Aus diesem Grund landeten gestern die folgenden Dinge in einem Topf (2 Personen):  

  • 1 kleiner verlorener Brokkoli
  • 2 kleine doch sehr frische Pastinaken
  • 1 rote Zwiebel im staubigen Kleid
  • 1 leicht welke Fenchelknolle
  • 600 ml Gemüsebrühe

Die Pastinaken schälen und klein schneiden, den Brokkoli stammt Strunk waschen und grob zerkleinern.

Das Gemüse – bei geschlossenem Deckel – ca 20 Min. in der Gemüsebrühe gar köcheln lassen.

Die Zwiebel in der Zeit schälen und in halbe Ringe schneiden. Den Fenchel waschen, von welken Stellen befreien und in mundgerechte Stücke zerteilen.

Restesuppe (2 von 7)

In etwas Öl nun die Zwiebel und den Fenchel ganz langsam gar ziehen lassen. Es soll leicht brutzeln, aber nicht richtig braten. Nach ca. 10 Minuten ist das Gemüse gar, aber noch leicht knackig.

Jetzt könnt ihr auch schon das Gemüse in der Brühe vom Herd nehmen und pürieren.

Nachwürzen braucht ihr nicht einmal, das ist alles so hoch aromatisch, da braucht es nichts extra.

Restesuppe (4 von 7) Restesuppe (5 von 7)

Die Suppe auf Tellern servieren und das Zwiebel-Fenchel Gemüse obenauf verteilen.

Purer Genuss! Lasst es euch schmecken!

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10 Gedanken zu „Plündert den Kühlschrank, wir kochen mit Resten

  1. Nadine

    ooooh, davon hätte ich gern heute Abend ein warmes Tellerchen von. Ich habe aber zum Resteverwerten derzeit nur Zuccini Zuhause. Na super, muss ich wohl doch einkaufen gehen ;)

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  2. irka

    hihi

    bei mir heißt das entweder Stashcooking – also das wegkochen der lagerfähigen Dinge, damit der Schrank wieder Luft bekommt oder Rumfort-Kochen, also alles was rumliegt und Fort muss ;)

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  3. Verboten gut!

    Das Buch liegt hier auch herum, Ich sollte dann da wirklich mal reinsehen ;)
    Resteverwertung kann sooooo lecker sein, wie man bei Dir sieht, da würde Ich jetzt gerne ein klein wenig probieren ;)

    LG Kerstin

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    1. Franzi Beitragsautor

      Meine liebe Kerstin, ich würde dir auch sofort was abgeben, aber leeiiiiiider ist schon alles in meinem Bauch! :-P

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  4. Claudi

    Hört sich lecker an!
    Ab und an muss das wohl überall mal sein: Resteverwertung
    Ich find’s übrigens auch spannend so zu kochen. Man weiß eigentlich erst was man gekocht hat, wenn man sich an den Tisch setzt und essen möchte. Meine Kinder legen hin und wieder mal die Stirn in Falten, sind dann in der Regel aber positiv überrascht. Ein kleines Problem bekomme ich erst dann, wenn sie sagen, dass ich das uuunbedingt nochmal kochen soll. – Oft habe ich dann schon vergessen, was ich alles zusammengeschmissen hatte *räusper*

    LG,
    Claudi

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  5. Caro

    Hi Franzi, ich versuche schon länger mein Gefrierschrank leer zu kochen. Deine Tipps sind sehr wertvoll!
    Ich hab nie gewusst das ein Gemüseregal so entspannen kann :-)
    LG Caro

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