Ofenapfelmus, süß und karamellig

Als ich vor ein paar Jahren Michas wunderbares Ofenapfelmus sah war ich einfach nur fasziniert davon. Ich wollte es haben. Unbedingt, sofort und unausweichlich.

Aber was passierte? Genau, ich habs einfach vergessen. Über drei ganze Jahre. Bis es mir vor ein paar Tagen wieder unter die Augen kam und zu dem Zeitpunkt schämte ich mich ein wenig vor mir selbst. WIE konnte ich das nur vergessen?

Micha, an dieser Stelle einmal 1000 Dank für dieses grandiose Rezept. Ich werde wohl NIE wieder anderes Apfelmus essen als dieses hier. :-)

Mein Apfelmus ist ein klein wenig abgewandelt, Nelken darf ich so gut wie nie einsetzen, weil mir sonst der Mann davon läuft. *seufz*

Also ein Rezept ohne Nelken, dafür mit Anis (mag er auch nicht so sehr, muss er nun aber durch. Zur Not ess ich das ganz allein auf *g*)

Ofenapfelmus_Gemueseregal

Für ca. 4 Gläser à 350 ml Ofenapfelmus braucht ihr:

5 kg Äpfel 
1 Zimtstange
3 Sternanis
1 Vanillestange

Die Äpfel gründlich waschen und eventuelle unschöne Stellen entfernen. Die Äpfel entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. (Ich hab die Äpfel nicht geschält, ihr könnt das aber natürlich gern machen, wenn euch das lieber ist.)

Ofenapfelmus_Gemueseregal_3

Gebt die geschnittenen Äpfel in einen Bräter oder in einen großen und ofenfesten Topf.

Die Zimtstande, Sternanis und die Vanillestange zwischen die Äpfel verteilen.

Dadurch, dass der Fruchtzucker karamellisiert braucht ihr KEINEN extra Zucker. Das Mus wird so süß genug! :-)

Den Bräter (oder Topf) nun für ca. 5 Stunden bei 160°C (Umluft) in den Ofen stellen.
(ohne Deckel)

Das fertige Mus sofort in sehr saubere Gläser füllen und verschließen.

Stellt euch aber unbedingt eine Portion zum sofortigen Verzehr zur Seite, dieses Mus ist so karamellig, zart, cremig, süß. Ihr müsst es einfach sofort probieren!

Ofenapfelmus_Gemueseregal

Und ihr werdet sehen, auch ihr möchtet kein anderes Apfelmus mehr vorgesetzt bekommen. Nääää. :-)

Lasst es euch schmecken!

27 Gedanken zu „Ofenapfelmus, süß und karamellig

26 Kommentare

  1. Milchmädchen

    Hast recht, dieses Zeug ist durch und durch genial! Habe seit Entdeckung auch kein anderes Rezept mehr angerührt. Fehlt nur noch der Apfelbaum, der so viel abwirft, dass man RICHTIGE Mengen davon machen kann… ;)
    Schönen Tag Dir!

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    1. Franzi Beitragsautor

      Liebe Sandra, schau dazu mal bei der Micha (hab ich verlinkt) vorbei, sie hat eine Angabe gemacht. Vom Gefühl her würde ich (für mein Kompott hööööchstens drei Nelken rein machen. Nur so vom Gefühl *g*)

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  2. Der Mann

    Der Mann bekommt dennoch ab und zu etwas von dem schrecklichem Nelken-Zeug verabreicht.
    Dann aber mit dem Satz: „Nöööö, da ist doch gar nichts drin…. *kicher*“
    Anschließend heißt es dann: „ich dachte du merkst das nicht…“

    Liebe Grüße vom Mann…

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  3. Claudia

    Hey, danke für den Rezepttipp!

    Blöde Frage: Hast du die heißen Äpfel aus dem Ofen vor dem Abfüllen noch püriert oder sind die bei dir von selbst schon weich-breiig geworden?
    Möchte das Rezept auf jeden Fall ausprobieren, evtl mit ein paar Rosinen, Nüssen oder Cranberries verfeinern. Wie lange ist das fertige Mus ca. haltbar? Möchte es meiner Mama zu Weihnachten schenken, da sie sich im Jahr 2015 gerne gesünder ernähren will und Apfelmus liebend gerne isst. ;)

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    1. Franzi Beitragsautor

      Liebe Claudia, da musst du gar nichts mehr pürieren. Das ist soooo weich und zart und cremig :)
      Bei der Haltbarkeit kann ich nur schätzen, das es ja sozusagen einge“kocht“ wird, sollte es sich schon einige Monate halten. Ich vermute aber fast, dass das so lange gar nicht hält (zu lecker *hust*) :-P

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  4. Natalie im Holunderweg

    Ich bin ein großer Apfelmus-Fan, bisher in der ganz klassichen Variante. Aber wenn ich dein Ofenapfelmus sehe, werde ich von klassischen Weg sehr wahrscheinlich abweichen – das sieht ja wahn.sinnig lecker aus!!! Und dann mit diesen tollen, schmackofatzwohlfühl Gewürzen drin… Ich muss Äpfel kaufen gehen.
    Liebe Grüße aus dem Holunderweg
    Natalie

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    1. Franzi Beitragsautor

      Liebe Natalie, hihi, dann viel Spaß beim Äpfel kaufen! Berichte mir auf jeden Fall mal wie es dir geschmeckt hat :-)

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  5. Micha

    Ich wiederum habs von der Nachbarin und ja, esse auch kein anderes mehr. Apfeliger geht nicht und dann noch ohne Zucker – was kann man mehr wollen! Und Merci fürs Mitschwärmen (Mail folgt ;)

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    1. Franzi Beitragsautor

      Was ist denn schief gegangen Liebes? Vielleicht ist gar nix schief gegangen, es ist halt nur eine andere Konsistenz als „normales“ Apfelmus :-D

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  6. Jens

    Eine ganz andere Apfelmus zu machen, das gefällt mir. Das klingt super lecker. Ich denke dass ich das nächste Apfelmuss mal so machen muss.
    Eine sehr schöne Anregung!

    Gruß,
    Jens

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  7. Sybill

    Da hinten im Garten viel Fallobst liegt hab ich mich jetzt auch zu diesem Ofenmus animieren lassen :D
    Es duftet einfach hammermässig in der ganzen Wohnung, dabei ist es gerade mal 1 Stunde im Ofen. Ich bin schon sehr gespannt wie es dann schmecken wird *freufreufreu*
    Wenn es so köstlich schmeckt wie es duftet werde ich noch viele Äpfel so zubereiten!

    Liebe Grüße
    von Herzen
    Sybill

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  8. Anja

    Sieht das geil aus! Und das verbrennt ganz sicher nicht so lange im Ofen? Ich bin da immer ein Angsthase. Da ich aber noch gaaaaaanz viele leere Einmachgläser zu Hause habe werde ich das Rezept auf jeden Fall probieren denn das sieht mega lecker aus, fast ein bisschen wie Bratapfel.

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    1. Franzi

      Liebe Anja, ein ganz kleine wenig „anbrennen“ muss es sogar, aber nicht so, dass es schwarz wird. Das ist bei mir – auch bei der Temperatur – noch nie passiert. Hab einfach ein Auge drauf und rühr zwischendurch lieber einmal zu viel um. ;-)

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