FairWertung mit Tchibo + Nachhaltigkeit im Kleiderschrank

*Werbung. Dieser Beitrag ist ein Kooperationsbeitrag mit Tchibo. Das Thema liegt mir sehr am Herzen und ich bin sehr glücklich, dass ein großes Unternehmen wie Tchibo sich diesem auch annimmt. Seid also sicher, dass ihr hier meine absolut 100 % persönliche Meinung findet.Denn auf diesen Blog kommt nichts, was nicht absolut zu mir passt. :-) 

Ihr Lieben,

lasst uns über ein wichtiges Thema sprechen, das Thema „Wohin gelangt eigentlich unsere aussortierte Kleidung und was können wir damit eigentlich noch so anstellen?“

Denn auch wenn man denkt: „Ach, ab damit in den Sack. Zur Altkleidersammlung und los bin ich es.“ So einfach ist es leider dann doch nicht. In der Vergangenheit kam u.a. heraus, dass all unsere Kleider eben NICHT kostenlos und frei bei all den Bedürftigen landen, sondern ganz andere und absolut nicht faire Wege gehen. (Mehr dazu könnt ihr *hier* nachlesen) 

FairWertung mit Tchibo

Diesem wichtigen Thema hat sich auch das Unternehmen Tchibo* angenommen und sich dafür mit FairWertung zusammen geschlossen um sich gemeinsam stark für eine faire
Abgabe von Altkleidern zu machen. 

Doch fangen wir doch erst einmal ganz vorne, bei uns selbst, an! Denn wir können mit jedem Kauf oder auch NICHT-Kauf ein Zeichen setzen und so viel mehr Nachhaltigkeit in unseren Kleiderschrank bringen. 

FairWertung mit Tchibodunkelblauer Funktions-Parka von Tchibo* – perfekt für jedes Shietwetter 

Mein persönlicher Umgang mit Kleidung & meine Routine im Schrank

Meine Routine im Kleiderschrank ist grundsätzlich erstmal eine völlig chaotische. Was soll ich lügen, so ist es und so war es auch immer. 

Ich für meine Teil, wünschte mir ja wirklich, dass ich so ein Mensch wäre, der sagen könnte „Ja, am Besten räumst du XY so und ABC legst du so und schwuuuupps alles super.“

Nein, so bin ich nicht. Leider!!! Denn dieser / mein Umgang mit Kleidung führt gern einmal dazu, dass man die Übersicht verliert. Das habe ich in der Vergangenheit schmerzlich lernen müssen.

Die wichtigste Devise bei mir heißt „Bleib bitte einfach nur sichtbar liebes Kleidungsstück.“ denn „Aus dem Auge aus dem Sinn.“

Ich wäre eigentlich die ganze typische „offene Kleiderschrank“ Zielperson, nur konnte ich dazu den Mann nicht dazu bewegen und deswegen passiert bei mir oft folgendes: 

Es stehen meist 1 – 2 Wäschekörbe VOR meinem Schrank oder die Wäsche hängt fein säuberlich auf dem Wäscheständer. *hust* Sichtbarer halt. Ich vergesse alles was im Schrank ist und greife eh nur darauf zurück, wenn ich hektisch etwas suche und wieder mal NIX aber auch GAR NIX zum Anziehen habe. 

Trotzdem, mittlerweile weiß ich sehr genau was ich habe und kann euch deshalb auch ein paar Tipps für einen nachhaltigen Kleiderschrank (und das nicht nur im Sinne von – fairer ökologischer Kleidung sondern auch im allgemeinen nachhaltigen Sinn) geben.

Dann ist es auch egal WO sich der Inhalt des Kleiderschranks schlussendlich befindet. ;-) 

10 Tipps für einen nachhaltigen Kleiderschrank

  • stellt euch eure liebsten Outfits zusammen und hängt sie als Team in den Schrank (oder auch davor…) 
  • Ein Spontankauf oder ein Schnäppchenkauf ist nicht per se etwas schlechtes, aber überprüft euch – vor dem Kauf – einmal selbst.  Stellt euch immer wieder diese Fragen: Brauch ich dieses Kleidungsstück?  Wozu passt es? Wie oft würde ich es tragen? Würde ich es auch kaufen, wenn es nicht so günstig wäre? 
  • Findet euren Stil!!! Zugegeben das ist KEINE leichte Aufgabe, aber man kann sich damit beschäftigen und schlussendlich ist das genau der Weg, der zur Reduzierung von Unnötigem führt. 
  • Setzt euch ein Limit an Kleidungstücken. Ja, hört sich fies an, bringt aber enorm viel für die Übersicht und überhaupt auch die Möglichkeiten die Kleidung zu tragen. Am Anfang hilft vor allem „Ein Teil kommt, dafür geht ein anderes Teil“ und spätestens da fängt man an zu überlegen WIE wichtig das neue Teil wirklich ist. 
  • Eine gute und warme Jacke, eine Regenjacke und eine Übergangsjacke gehören in JEDEN Kleiderschrank. 
  • Auch wenn es wirklich schöne Wäsche gibt, mehr als 5-7 Sets (Slip + BH) brauch wirklich kein Mensch, denn im Normalfall wäscht man eh alle paar Tage. Dafür dann lieber auf hochwertige und robuste Wäsche setzen. 
  • Wenn ihr eine Bluse, eine Shirt, eine Hose o.ä. habt, welche perfekt sitzt, euch rundum gut gefällt und einfach EUER Highlight ist – kauft sie gleich noch einmal nach. Eine kleine Ecke für ein Backup der wirklich allerliebsten (!) Sachen ist immer vorhanden. 
  • Gebt hochwertige Teile auch ruhig mal zum Schneider, wenn sie nicht mehr zu 100 % passen, ein kleines Loch haben oder aus anderen Gründen nicht mehr ganz tauffrisch sind. Kleine Reparaturen sind nicht all zu teuer und im Vergleich zur Neuanschaffung deutlich besser für den Geldbeutel und die Nachhaltigkeit.
  • Die Zeiten des „alten Schlafshirts“ sollten vorbei sein. Kauft euch min. 2 schöne Pyjamas. Das ist auch gut für die Seele! 
  • Fangt verstärkt an auf Kleidung mit nachhaltigem Hintergrund zu setzen und gebt eurer Kleidung ebenso viel Wert wie euren Lebensmitteln. Hört auf zu billig und zu viel zu kaufen. Ein gutes, hochwertiges und nachhaltiges Kleidungsstück macht so viel mehr Spaß! 

FairWertung mit TchiboPyjama von Tchibo* für kuschlige Stunden

Und wie ist es nun mit den Altkleidern? 

Egal wie viel Nachhaltigkeit im Schrank steckt, irgendwann fallen doch mal Teile an, die als „Altkleider“ gelten. Wohin nun damit? 

Auf der Seite von FairWertung findet ihr – links oben – ein Suchfeld, in welches ihr eure Postleitzahl und euren Standpunkt eintragen könnt und findet so – wirklich faire – Altkleidercontainer in eurer Umgebung.

In meiner direkten Nähe (ca. 1-2 km Umkreis) finden sich gleich drei dieser Container. Wunderbar, da zählt selbst hier bei uns auf dem Dorf nicht die Ausrede „zu weit weg“. 

Wenn ihr eure Kleidung nicht in einen Container stecken möchtet, dann gibt es in fast jeder Kleinstadt auch Anlaufstellen wie Sozialkaufhäuser (wobei die gut erhaltene Kleidung aus den FairWertungs Containern auch im Sozialkaufhaus landet) oder Kleiderkammern. Dort könnt ihr ganz persönlich eure Kleidung abgeben und die vielen soziale Ziele unterstützen, die Menschen in Armut helfen können. 

FairWertung mit Tchibo

Ab jetzt bewusster und fairer!

Habt ihr euch – vor dem Lesen dieses Artikels – schon mal so intensiv mit dem Thema „Wohin mit meinen Altkleidern?“ beschäftigt? Nein? Macht euch nichts daraus, denn ich muss gestehen, dass ich das früher auch nicht tat.

Mir war lange nicht bewusst, was eine Abgabe von Altkleider so auslösen kann, wohin alles geht, wie alles zusammenhängt und was man damit auch anrichten kann. 

Es ist ein komplexes und dennoch sehr spannendes Thema und ich hoffe sehr, dass ich euch ein wenig für die FairWertung von Altkleidern begeistern konnte.  Vielleicht schaut ihr ab heute noch ein wenig bewusster hin, wenn ihr eure alten Klamotten los werden möchtet.

Danke an Tchibo, dass ihr euch – gemeinsam mit FairWertung – diesem wichtigen Thema angenommen habt! (Und auch dafür, dass ihr euch generell für die Nachhaltigkeit einsetzt!)

 

13 Gedanken zu „FairWertung mit Tchibo + Nachhaltigkeit im Kleiderschrank

12 Kommentare

  1. Heike

    Vielen Dank für den Tipp! Ich war mir bisher nämlich auch immer eher unsicher, in welchen Container ich Altkleider werfen sollte.
    Mein Kaufverhalten habe ich in den letzten Monaten stark verändert und von jeder Menge Kleidung habe ich mich auch bereits getrennt. Es wird nur noch behalten, was ich wirklich brauche und auch trage.
    Liebe Grüße
    Heike

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  2. Tabea

    Soll ich dir sagen, was mit meiner aussortierten Kleidung ist? Sie geht zu meiner Schwester, landet im Karton für später oder wird zerschnitten und als Putzlappen / zum Nähen verwendet. Nur sehr selten bringe ich was in die DRK-Container…

    Dass Kleidung aus dem Container nicht zu Bedürftigen kommt, wusste ich schon – bei uns kann man die später im DRK-Laden kaufen. Aber dann sind sie wenigstens wiederverwendet, das ist ja schon mal was.
    Nur weiß ich halt nicht, was man mit wirklich hässlichen Teilen machen sollte, die niemand mehr tragen will.

    Hach, wie schön zu lesen, dass andere Leute auch Chaos im Schrank haben. Geht mir seit immer schon genauso ;)
    Und einen offenen Schrank will ich nicht, weil ich dann ja jedem Besucher meine Kleidung präsentiere (1-Zimmer-Whg.) und ich ANgst habe, dass alles einstaubt…

    Frisch gewaschene Wäsche bleibt bei mir auch gern mal lange auf dem Ständer (im Keller, ich müsste durch den Garten dahin), bis ich ein Teil davon dringend brauche. Aber dann wird auch alles direkt eingeräumt… und doch wieder nur das Gleiche angezogen :( Weil wegen „Das ist praktisch“ und „Das passt mir doch eh am besten“.

    Liebste Outfits gibt es bei mir nicht, weil ich viele Oberteile erst in der Schule trage und dann noch mal beim Pony anziehe, bevor sie in der Wäsche landen. Und meine Oberteile trage ich alle mit jeder Hose… je nachdem, welcher Pulli gerade warm genug und welche Hose sauer ist. AUßerdem wechsele ich die Jeans seltener, sodass eine Hose dann eben sowieso zwei Oberteile kennen lernt ;)
    Spontan habe ich schon ewig nichts mehr gekauft – das Geld ist Dank Pony immer knapp und will nur überlegt ausgegeben werden.

    Also mit drei Jacken käme ich nicht aus: Winterjacke in dünner und ganz dick; Stalljacke in Winter- und Übergangsdicke; Regenjacke, Jacke zum Joggen, Jeansjacke für den Sommer und eine Jacke für Reserve bei Mama, falls ich mal nass oder ganz dreckig werde, sind das Minimum.
    Und mehr als 5-7 Slips brauche ich sehr wohl! Der 1-Personenhaushalt hat nicht so viel Dreckwäsche und ich wasche Unterhosen gerne heißer als den restlichen Kram.

    Einen Schneider habe ich mir noch nie gegönnt – meist übersteigt sowas echt den Wert meiner Kleidung. Da stöbere ich lieber beim Second Hand oder schmeiße selbst mehr schlecht als recht die Nähmaschine an ;)

    Hihi, meine Pyjamas sind Erbstücke von Mama – potthässlichund ich liebe sie, weil sie von Mama sind. Das ist besser als gut aussehen.

    Für Nachhaltiges reicht das Geld bei neuer Kleidung noch nicht – als faire Labels kann ich mir einfach nicht leisten, da ich dann fast ein Jahr auf ein Oberteil oder eine Hose sparen müsste. Daher greife ich zu Second Hand und denke mir „Die Umwelt wurde eh schon belastet – dann soll das Ding wenigstens möglichst lange benutzt werden.“.

    Die fairen Container klingen toll – gleich Seite geöffnet und gesehen: In Frankenberg gibt es keinen einzigen Container :(

    „Mir war lange nicht bewusst, was eine Abgabe von Altkleider so auslösen kann, wohin alles geht, wie alles zusammenhängt und was man damit auch anrichten kann. “ -Etwas anrichten? Kann es wirklich irgendwem /-was schaden, wenn ich alte Kleidung nicht in die Container von FairWertung stecke? Das musst du mir aber mal erklären.

    Liebe Grüße

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  3. strawberrymouse

    Habe ich tatsächlich; denn ich habe letztes Jahr meinen Kleiderschrank aussortiert und mich gefragt, was mit den Klamotten denn passieren soll. Wo war Tchibo als ich meinen Blogbeitrag dazu schrieb? :D

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  4. Token

    Ich gebe meine alten Kleider immer dem Umsonstladen meiner Stadt. Da weiß ich, dass es wirklich ankommt. Ich selbst habe dort auch schon den einen oder anderen Schatz gefunden. Kaufe selber kaum mehr Kleidungsstücke ein und versuche eher mit dem, was ich habe auszukommen, anstatt den Schrank auszumisten und wieder neue Sachen kaufen. Meiner Meinung nach ist das auch Konsum, wenn man jetzt auf Teufel komm raus versucht alles auf faire Mode umzuswitchen. Lieber gehe ich auf den Flohmarkt oder Second Hand und verwerte gebrauchte Kleidung und Schuhe nochmal neu. Es gibt echt genug Klamotten auf der Welt, da muss man sich nicht unbedingt neue anschaffen, wenns nicht sein muss.

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  5. Jenni

    Liebe Franzi,

    danke dir für den tollen Artikel!
    Das ist ein so wichtiges Thema und ich freue mich ebenfalls sehr, dass Tchibo sich auch dafür stark macht – das ist ein schönes Signal.

    Wenn ich alte Kleider habe, dann gehe ich damit direkt zu einer Abgabestelle des Roten Kreuzes oder der Caritas – die gibt es ja in so ziemlich jeder Stadt und die Leute freuen sich wirklich wie sonstwas, weil alles gebraucht werden kann. Die Sachen dort landen dann auch direkt bei den Menschen aus der Umgebung, sind also sowohl sozial als auch ökologische den geringstaufwändigen Weg gegangen. Das ist für mich bisher die ideale Lösung gewesen, muss ich sagen.
    Aber solche Container, bei denen man dann auch ganz sicher weiß, wo die Sachen ankommen, sind eine tolle Sache – gerade für diejenigen, die sich nicht trauen, ihre Kleidung persönlich abzugeben oder keine Zeit haben oder wenn doch mal keine Abgabgestelle in der Nähe ist.

    Danke dir für das Aufmerksammachen!

    Liebe Grüße
    Jenni

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  6. Cookies&Style

    Liebe Franzi,

    danke für deinen tollen Beitrag. Ich beschäftige mich selbst ja auch sehr viel mit Kleiderspenden, da ich regelmäßig ausmiste und mein Kleiderschrank zum Glück immer mehr der Capsule gleicht.
    Ich merke, dass ich sowieso immer das gleiche trage und so ist man wenigstens gezwungen super kreativ zu kombinieren.

    Liebst,
    Ulli

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