Konsumferien – 2. Woche –

Hallo ihr Lieben,

herzlich Willkommen in der zweiten Wochen der Konsumferien. Wie ist es euch ergangen? Habt ihr etwas, in Bezug auf den Konsum, erlebt, was ihr gern los werden möchtet?

Schreibt eure Gedanken doch gern in die Kommentare. :-) 

In dieser zweite Woche war mein Thema u.a der „Über-Konsum“. Denn Konsum ist ja nicht nur die Tatsache, dass man Dinge einkauft, sondern auch etwas, was wir täglich tun.

Wir konsumieren Soziale Medien, das Internet generell, Süßigkeiten, Erlebnisse etc. pp. 

Mein Über-Konsum ist das Thema „Baden“. Verdammte Axt, ich liebe es zu baden und wenn ich ganz ehrlich bin, ich tue es fast täglich.

Baden, mein Laster…

Baden hat sich für mich als „Auszeit“ vom Tag entwickelt. Es ist meine Form der Entspannung. Und auch wenn diese Form der Entspannung sehr schön ist, sie ist weder nachhaltig, noch umweltverträglich, noch in irgendeiner Weise „grün“. 

Es ist ja nicht nur der Wasserverbrauch, sondern auch die Tatsache, dass es für mich so super „normal“ geworden ist. Abends fix in die Badewanne, gar kein Problem. Manchmal nutze ich das Wasser auch ausgiebig und verweile min. 1 Stunde in der Wanne, aber an anderen Tagen bin ich nach 15 Minuten wieder aus ihr heraus. Völlig Quatsch und das ist mir mehr als bewusst. 

Konsumferien

Wie könnten diese Konsumferien also besser gefüllt werden, als mit der Aufgabe „Nur noch einmal in der Woche baden.“?  Ja, für mich ist das echt eine Aufgabe, denn ich muss für mich diese Routine neu füllen, sie in meinem Kopf umprogrammieren. 

Als ich am Montag mein letztes – tägliches – Bad nahm, war ich ein wenig wehleidig. Es wäre gelogen, wenn ich das nicht zugeben würde. 

Zum Ende der Woche stellt ich – ein wenig deprimiert – fest, dass ich doch 3 mal gebadet hatte. Warum? Ganz einfach, Bauch- und Rückenschmerzen (gleichzeitig) auf Grund meiner Periode, dazu extremes Einmuckelverhalten (auch auf Grund meiner Periode) und vor allem die typische „man ist es ja so gewohnt“ Einstellung. Auf ganzer Linie versagt, all diese „Probleme“ hätte ich auch anders lösen können. 

Daran werde ich in der nächsten Woche weiter arbeiten und höre jetzt auf mir weiter Vorwürfe zu machen. 

500 Euro, mal eben weg…

Ansonsten habe ich, fallt jetzt bitte nicht vom Stuhl, knapp 500 Euro für meine Firma ausgeben müssen. Mir ist z.B. eine Festplatte kaputt gegangen, neue Visitenkarten mussten bestellt werden etc. pp. Nur, das ist eben mein Business, das Geld muss ich ausgeben um wieder neues Geld zu verdienen und vor allem um meine Qualität halten zu können. Von daher teilweise unschön ungeplant, aber notwendig. 

Die Sache mit dem Kleiderschrank…

Natürlich – wie hätte es anders sein können – ging mir (schön als Paradebeispiel) ein Kleidungsstück kaputt. Und natürlich ein Teil, welches ich wirklich ersetzen musste, weil ich es sehr oft trage. Ein neues langes Unterhemd musste her. Davon habe ich auch nicht mehr viele, genau genommen 2 Stück. Nach meinem große Ausmisten im letzten Jahr, bin ich mit meiner Kleidung sehr hart vorgegangen und habe lediglich die Teile behalten, die ich wirklich regelmäßig trage. So viele waren das nicht. 

Nun, das neue Hemd musste gekauft werden und ich fand ein schönes, in guter Qualität, sogar um 50 % reduziert. Allen anderen Teilen widerstand ich. Auch wenn ich hier und da schaute und auch einmal in die Hand nahm. Ich kaufte nichts.

Was mir dabei aber enorm auffiel war, dass ich in den nächsten Monaten auf jeden Fall meinen Kleiderschrank überarbeiten muss. Denn ich stellte, nicht zum ersten Mal, fest, dass ich mich in meinen Kleidungsstücken kaum noch wohl fühle. Stil, Passform etc. irgendwie ist es unrund und ich fühl mich einfach nicht gut damit.

Ein Teil meines Kleiderschranks beim Mädchenflohmarkt.

Diesen „Überarbeitungs-Plan“ habe ich damit gestartet, dass ich einige Dinge zum Verkauf online gestellt habe. Einige Kleidungsstücke habe ich auch schon in eine „Spende ich“ Tüte gesteckt, andere wiederum muss ich demnächst noch bügeln und dann auch zum Verkauf vorbereiten. Erst danach werden neue Kleidungsstück einziehen und der Kleiderschrank einmal um 180°C gedreht werden. Weiter wird aber gelten „Es kommt nur rein, wenn es wirklich getragen wird.“ 

Bis dahin sammele ich übrigens auf einer „must have“ Liste Ideen und auch gezielt Kleidungsstücke. Wenn die mir im März immer noch gefallen, dann werde ich sie kaufen. 

Guter und schlechter Konsum…

Nebenher unterhielt ich mich mit einer Freundin über „guten und schlechten Konsum“, irgendwie unterscheide ich immer öfter danach. Meine Freundin nahm es sich selbst ein wenig übel, dass sie in letzter Zeit viel zum Essen mit Freunden verabredet war und nur noch wenig daheim aß. Dem gegenüber stand aber, dass sie sich – jetzt im Winter – einfach oft auch sehr einsam allein daheim fühlte und sonst kaum Geld für „unnötige“ Dinge ausgab. Ist es also wirklich ein schlechter Konsum sich mit Freunden zum Essen zu treffen? Dabei glücklich zu sein und sich wohl zu fühlen? Natürlich, man könnte nach Hause einladen und es wäre nicht nötig essen zu gehen, aber sollte man sich manche Freuden nicht auch einfach gönnen?

Ich weiß nicht wie ihr es seht, aber für mich zählt das zum „guten Konsum“.

Solltet ihr euch ansehen…

…wenn ihr euch für das Thema Lebensmittelverschwendung interessiert.

Ein erschreckender Fakt: 313 Kilo Lebensmittel werden PRO SEKUNDE aussortiert und weggeworfen. Mir blieb kurz der Mund offen stehen.

Ihr Lieben, auch wenn diese Woche nicht so ganz DAS war, was ich mir erhofft hatte, ich habe wieder enorm viel für mich selbst mitgenommen. Viel über mich selbst gelernt und darüber warum ich etwas konsumiere, wie ich es konsumiere.

Und diese Woche hat mich zu dem Entschluss gebracht, dass ich von heute bis zum Freitag nichts, aber wirklich gar nichts kaufen werde. Auch keine Lebensmittel.

Konsumferien

Ich werde in dieser Woche aufbrauchen, Reste verwerten und einfach mal den Luxus des „nichts kaufen müssen“ genießen. Zumindest hoffe ich sehr, dass ich nicht in die Verlegenheit kommen werden. 

Mal sehen, was diese Woche so bringt. :-) 

25 Gedanken zu „Konsumferien – 2. Woche –

24 Kommentare

  1. Astrid

    Zum Thema „Wasser sparen“ muss man aber auch sagen, dass in Deutschland zu wenig Wasser verbraucht wird und unsere Kanalisation deshalb ständig zusätzlich gespült werden muss. Wichtiger ist da der Strom-/Gasverbrauch zum erhitzen. Wobei hier aber ja „echter“ Biostrom genutzt werden kann. Konsumsparen, klar. Aber so dass es dir noch gut geht!

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      1. Lena

        Anscheinend ist das tatsächlich so – ich hatte das ja auch immer für einen Mythos gehalten bzw. für eine Ausrede der Vielverbraucher.
        Aber ich habe einen Bekannten in Berlin der darüber forscht, dass die Kanalisation viel zu großzügig gebaut wurde.Man hat nun das Problem, dass sich vorallem Fette festsetzen, die dann so hart werden, dass sie quasi mit einem Presslufthammer herausgehämmert werden müssen. Und es muss eben regelmäßig durchgespült werden, damit sich nicht so viel festsetzt, da immer weniger Wasser verbraucht wird.
        Die Wasserersparnis im Haushalt wird also durch die Wasserwerke wieder herausgeschmissen.
        Er forscht nun darüber wie man dieses Problem lösen könnte. Nicht so einfach anscheinend.

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  2. Aska

    Also in Sachen Baden kann ich nur sagen: Ich habe keine Wanne. Seit mindestens 10 Jahren schon nicht mehr. In kleinen Wohnungen gibt es sowas nicht. Meine tägliche Auszeit ist meine buddhistische Meditation. Zwar direkt vorm Schlafengehen (weil ich so am besten einschlafen kann), aber es ist einfach meine Routine geworden. Und ja…….ich bin dabei auch schon des öfteren eingeschlafen.

    Die Ausgaben für dein Buisness mussten jetzt einfach sein, das ging nicht anders.

    Kleidungstechnisch ist mein Kleiderschrank jetzt so gut bestückt, dass ich heilfroh bin, dass ich jüngst 2 Schubfächer freibekommen habe durch Verkauf und Umschichtung. Dennoch musste jetzt ne neue Unterbettkommode her. Warum? Ganz einfach: Kollegin einer Bekannten hat stark abgenommen und alles ausgemistet. 2 große Kartons zogen hier ein, nur wenige Teile habe ich weiter gegeben. Das meiste behalten. U.a. fürs Bett (bei einem Teil war es eine Bluse und ich dachte „Schickes Pyjamaoberteil“, peinlich peinlich), aber auch viele T-Shirt und 3/4 Arm, wovon ich gar nichts habe. Und das Ganze komplett kostenlos, noch nicht einmal das Porto.
    Ein paar Sachen habe ich einer anderen Freundin gegeben und ein paar gingen für einen guten Zweck weiter. Für Blümchen oder hautfarben bin ich mit 41 jetzt doch zu jung *lach*.

    Und ja im Grunde verbrauchen wir Deutschen zu wenig Wasser, es muss immer nachgespült werden. Meinereiner jedoch hat keine Wahl als Wasser zweifach zu verwenden. Denn ich gehöre zu der Bevölkerungsschicht die arm ist – und zu den Menschen, für die es keinen Ausweg daraus gibt. Das heißt für mich: Haare waschen übern Eimer. Hände waschen über einer kleinen Schüssel und das Wasser dann in eine Gießkanne kippen. Ist die Gießkanne/der Eimer voll (jeweils knapp 5 Liter) wird es für das kleine Geschäft zum wegspülen verwendet.
    Im Sommer spüle ich Obst und Gemüse in einer Schüssel ab und gebe es als Gießwasser nach draußen, mit Seifenwasser würde ich nicht gießen ;), aber mit dem Säuberungswasser von Obst und Gemüse macht man nix falsch.

    Willst du deine Kleidung so aufhängen, dass sie alle in eine bestimmte Richtung weisen und sie dann aussortieren, wenn du sie nach einer gewissen Zeit nicht angezogen hast?

    Und wie ich zur Lebensmittelverschwendung stehe, müsstest du mittlerweile wissen. Da muss ich nicht noch mehr Roman schreiben ;) .

    Übrigens: Mal Essen gehen, wenn ich es mir denn leisten könnte, würde für mich nicht nur zu gutem Konsum und Geselligkeit zählen. Sondern auch Konflikte meiden. MIR schmeckt es, was ich koche. Meine Freundin hat immer was dran auszusetzen. Ihr fehlt das Fleisch. Sie will keine Kokosmilch. Es ist ihr zu wenig Salz. Das Gemüse hat zu viel Biss. Der Kuchen schmeckt ihr nicht (seitdem sie weiß, dass der vegan ist, vorher schmeckte er ihr…….). Da vergeht mir die Lust auf Einladungen und ausgehen wäre da die einzige Alternative. Wäre sie denn bezahlbar. Auch wenn das dann wieder darin endet, dass man ja nirgends hingehen könne, weil ich ja kein Fleisch esse. Und nur selten Fisch. Also Fisch gibt es fast überall, Salat auch und Pommes eh, Sache erledigt.

    So jetzt aber wirklich genug vom Roman *lach*. Gute Nahct :)

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    1. Franzi Beitragsautor

      Ach und zu deiner Frage mit der Kleidung, ich habe im letzten Jahr schon extrem aussortiert. Alles was jetzt weg kommt, habe ich seitdem nicht getragen oder es ist einfach „aufgetragen“. Ich hab nicht mehr sooo viel, deswegen ist das gar nicht so schwer :)

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      1. Aska

        *rotwerd* ich seh mich so gar nicht als Vorbild, ich versuche einfach das Beste aus der Situation zu machen – und meinen Ressourcen.

        Du wirst dich dann über den Platz in deinem Kleiderschrank freuen *grins*. Ging mir nicht anders – bis die Kleiderspende kam. Jetzt brauche ich auch noch weitere Bügel….. Allerdings habe ich jetzt auch kaputtes rigeros aussortiert, aus nem Teil Putzlumpen gemacht. Du weißt ja ich hab da son kleines, pubertierendes Ninchenmädel mit unmöglichen Ideen. Putzlumpen sind da günstiger (und umweltschonender) wie Klopapier.

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        1. Franzi Beitragsautor

          Hihi, ich glaub das hast du falsch verstanden, ich habe Platz im Schrank. Viel sogar :D Ich bin nur nicht mehr zufrieden mit dieser Auswahl :D

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          1. Aska

            Dann hast du noch mehr Platz ;) – bis du wieder was zufriedenstellendes gefunden hast wenn deine Konsumferien rum sind.

  3. Angelika

    Liebe Franzi,
    Ich freue mich immer wieder über deinen Newsletter, denn die Themen über die du schreibst, interessieren mich sehr. Über mein Konsumverhalten kann ich folgendes sagen. Dazu möchte ich mein Alter nennen, nämlich 63. Im Ruhrpott bin ich zu einer Zeit aufgewachsen, da wurde es nicht als Armut empfunden wenig zu haben, denn rundherum hatte keiner mehr. Wir freuten uns auf den Sonntag, denn da gab es selbstgebackenen Kuchen. Süßigkeiten bekam man zur Belohnung oder zu besonderen Gelegenheiten. Die Familien verbrachten viel Zeit miteinander. Ob alle glücklich waren, kann ich nicht sagen. In meiner Erinnerung war es eine Zeit des Miteinander und ich denke an sie nur mit guten Gefühlen.
    Dann kam der Aufschwung. Und ohne es zu merken, wurde immer mehr konsumiert. Nach und nach füllten sich die Regale in den Kaufhäusern, der Lohn stieg stetig und die Menschen kauften. Uns wurde suggeriert alles haben zu müssen. Die Wohnungen wurden immer voller, die Schränke auch und überall Nippes.
    Jetzt ist die Zeit gekommen, in der wir in all den Sachen zu ersticken glauben. Nicht alle Menschen denken plötzlich so, aber schaut man sich im Internet um, sind es schon viele und es werden immer mehr. Ich gehöre auch dazu. Bei mir fing es vor ca. 28 Jahren an, dass ich keine Tiere mehr essen wollte. Heute lebe ich seit 3 1/2 Jahren vegan. Und jetzt beginne ich mich von allem Überflüssigen zu befreien. Wobei ich sagen muss, dies ist kein leichter Weg. Manche gehen dabei rigoros vor. Das kann ich nicht. Ich gehe diesen Weg langsamer, bedachter. Vielleicht will ich nicht schon wieder auffallen, im Mittelpunkt stehen. Das schafft meine vegetarische/vegane Ernährung immer wieder. Mein Beweggrund so zu leben oder den Weg des Minimalismus gehen zu wollen, ist auf dem Wissen begründet, unter welchen Voraussetzungen heutzutage Kleidung hergestellt wird. Wie Menschen in anderen Ländern für uns leiden müssen. Oder eben die heutige Tierhaltung. Ich hoffe einfach, dass die Menschen endlich aufwachen und nicht immer wieder weggucken.
    Also, liebe Franzi, weiter so. Hole mit deine Blog noch mehr Menschen auf unsere Seite.
    Liebe Grüße
    Angelika

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  4. Frauke

    Toller Text! Ich habe dein Projekt auch bereits in der ersten Woche verfolgt und werde weiter am Ball bleiben :-)
    Ein von mir selbst erprobter Tipp gegen Regelschmerzen: die pflanzlichen Tropfen Uzara helfen 1a! Eine Heilpraktikerin hatte mir die mal empfohlen. Eigentlich hilft diese Wurzel gegen unspezifische Durchfallerkrankungen, aber gegen Regelschmerzen wirkt sie ebenfalls, was kaum einer einem sagt. Ich nehme 1 bis 5 mal täglich 2 ml und spüle direkt mit Wasser hinterher, weil sie sehr bitter sind. Etwa 10 Minuten später merke ich sehr, wie die ganzen Krämpfe sich lösen und die Schmerzen verschwinden.
    Vielleicht wäre das auch was für dich zum Ausprobieren?
    Ansonsten hinterfrage ich seit einiger Zeit auch sehr mein Konsumverhalten: brauche ich das wirklich? Möchte ich das nur wegen des „guten Gefühls“ haben um eine Leere zu füllen, die ich damit eh nicht gefüllt bekomme? Seitdem habe ich meinen Kleiderschrank ordentlich auf den Kopf gestellt, kombiniere Dinge ganz neu und fühle mich damit sehr wohl. Ich weiß schon länger, dass ich eine neue Isomatte für den Camping-Urlaub brauche, weil meine letzte zu dünn ist (ich bin alt geworden…). Da habe ich nun lange verglichen, online eine sehr gute gefunden und die dann hier in einem regionalen Laden bestellt und dabei sogar 3 % unter Internetpreis bekommen, was sich aufgrund des Preises definitiv lohnte. Aber lieber einmal mehr ausgegeben und dafür Qualität, die lange lebt, bequem ist, wenig wiegt und dabei gut isoliert, als drei Fehlkäufe, weil ich an der falschen Stelle spare.
    Ich wünsche dir nun weiterhin eine schöne Konsumauszeit!
    Liebe Grüße, Frauke

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  5. Tabea

    Hach, wie passend, dass ich nach der Ambiente diesen Post lese – wo man dort doch quasi zum konsumieren inspiriert wird. Ein Glück, dass die Messe keine ist, auf der man Produkte kaufen kann, denn sonst hätte ich heute sicher einige Teile mitgenommen.
    So blieb es aber bei Visitenkarten, Katalogen und vier Werbegeschenken. (Und einem Haufen Eindrücke!!!)

    Letzte Woche habe ich dafür sehr viel konsumiert: Die zerlatschten Wanderschuhe mit abfallenden Sohlen wurden durch zwei Paar Schuhe (eins für Spaziergänge und eins für die Arbeit) ersetzt und Montag kaufte ich einen Mini-Ofen, weil der alte verstorben war und ich einfach nicht komplett ohne Ofen leben will.

    Dass du das Baden so sehr liebst, ist für mich schwer nachvollziehbar. Ich könnte nie so lange still sitzen und friere auch sehr schnell… aber eine Wanne habe ich seit 5 Jahren eh nicht mehr zur Verfügung.
    Deinen Vorsatz, da zu reduzieren, finde ich sehr gut – dann ist es auch wieder mehr besonders!! Du schaffst das sicher – und aufgrund der Periode muss es aber auch mal okay sein, Ausnahmen zu machen.

    Die Firmenausgaben sind natürlich echt eine Hausnummer – aber ja eindeutig nötig. Ein schlechtes Gewissen wäre da fehl am Platz, finde ich!

    Darauf, dass du echt nur das Unterhemd gekauft hast, was du brauchtest, kannst du echt stolz sein!! Super :)
    Und auch der Vorsatz, erst die ungeliebten Stücke zu verkaufen und dann neues einziehen zu lassen, gefällt mir.

    Guten und schlechten Konsum unterscheide ich auch wie du: Nicht dringend gebrauchte Kleidung: schlecht; Kirmes mit Freunden: gut; benötigte Gegenstände: in Ordnung.

    hach, es freut mich, dass du nicht nur dir das Kaufen verbietest, sondern auch so reflektiert bist. Super Einstellung, wirklich! Weiter so!

    Liebe Grüße

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  6. Jenni

    Liebe Franzi,

    das scheint ja wieder eine Woche voller Abenteuer gewesen zu sein (Festplattencrash ist so ein grausames Gespenst, das immer drohend über einem schwebt und man hofft andauernd inständig, es möge einen nicht erwischen…und dann kommt es natürlich immer zum unpassendsten Zeitpunkt).

    Das mit dem Abwassersystem und der Sache, dass es eigentlich sinnlos ist, in Deutschland im Haushalt großartig Wasser zu sparen, habe ich auch schon gelesen – und nach wie vor kommt mir das wie eine furchtbare Ironie der Geschichte vor.
    Aber ich muss gestehen: Ich hasse Baden. :D
    Das dauert immer so lange, das Wasser wird so schnell kalt und außerdem kann ich es mir nicht so wirklich gemütlich machen. Ich meine: eine Wanne! Da dusche ich lieber schnell und krieche dann auf die Couch unter die warme Decke.
    Aber so hat jede*r seine und ihre eigenen Vorlieben und das ist auch ganz gut so. Wahrscheinlich weiß ich gar nicht, was ich Tolles verpasse. ;)

    Die Sache mit dem nicht-runden Kleiderschrank kann ich übrigens auch gut nachvollziehen – das ist auch so eine Dauerbaustelle, an der ich noch herumschraube. Mal sehen, wann sie fertig sein wird.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Freude und Erfolg in der nächsten Konsumferienwoche!

    Liebe Grüße
    Jenni

    Antworten
  7. Vanessa

    Sei nicht zu hart zu dir, klar ist Baden nicht das umweltfreundlichste, aber deine Gesundheit, auch psychische ist eben auch wichtig. Und wenn dir ein Bad hilft, dann ist das ok. Und ich finde nicht, dass Essen gehen/mit Freunden treffen unnötiger Konsum ist. Du hälst damit ja auch die Wirtschaft und kleine Betreiber am Leben. Und ob du nun daheim ist oder in einem guten Restaurant..

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  8. Petra

    Hi,
    im Grunde finde ich die Einträge auf diesem Blog schön, meist nützlich und oft regen sie zum Nachdenken an. Dieser Beitrag mit dem Baden gefällt mir allerdings nicht. Jede Frau in Afrika, die täglich 10km zum Wasserloch laufen muss, um die Familie zu versorgen, kann da nur staunen, welchen Luxus wir haben. Da sollte das Sparen wirklich schneller gehen.
    Und: dass die Kanäle zusätzlich durchgespült werden müssen, ist NICHT Schuld der „zu-wenig-Verbraucher“. Die gesamte Wasserwirtschaft ist falsch konzipiert worden, der Verbrauch oft im Vorfeld nicht genau erörtert und v.a. nicht bedacht worden, dass der Preisanstieg nach dem Neubau eines Klärsystems bei den Verbrauchern freilich zum Sparen führt. Es sollte dennoch weiter Wasser gespart werden, die Industrie sollte neue und passende Systeme einführen. Unsere Kinder (vielleicht auch wir noch) werden um saubere Wasserreserven Kämpfe führen! Spart Wasser – es ist DAS wertvollste Gut unseres Planeten!

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    1. Franzi Beitragsautor

      Liebe Petra, ich versteh das, was du sagen möchtest auf jeden Fall. Nur stell ich dir eine Frage: bist DU in allem perfekt und vor allem immer SOFORT auf dem richtigen Weg? Und vor allem, möchtest du, dass ich meine Leser hier anlüge und ihnen vorgaukle, dass es ja sofort perfekt geklappt hat?

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  9. Marie

    Also ich müsste meinen wasserkonsum auch mal ein wenig einschränken.- ein bisschen weniger baden und stattdessen mal kurz duschen sollte machbar sein. Beim Hände waschen hab ich schonmal angefangen mit dieser Seife…. die finde ich ja super :D

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  10. Joanna

    Hallo Franzi!

    Das mit dem Wasser sparen hast du dir ja echt schön gedacht, aber theoretisch musst du dann auch Avocado aus deinem Speiseplan streichen. Jedes Kilo Avocado verbraucht nämlich 1000 Liter Wasser. Umweltfreundlich ist das auch nicht. http://www.zeit.de/2016/43/avocado-superfood-anbau-oekologie-trend/seite-3
    Klar, man kann nicht alles regelkonform konsumieren und machen und tun, aber es sollte doch möglich sein, so Riesenverbraucher, die zudem noch wertvolles Wasser aus Ländern verbrauchen, die dieses dringend nötig hätten, zu verbannen.

    Ich finde die Idee von Konsumferien im übrigen aber wirklich toll und vielleicht mache ich nach der stressigen Studiumsphase, die vor mir liegt, auch mal so eine Reise zu mir selbst.

    Danke für die Inspiration!

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