Bärlauch haltbar machen

Hallo ihr Lieben,

Der Bärlauch Countdown läuft.

Je nach Region ist es wirklich schon fünf vor zwölf in Sachen Bärlauch und viele fragen sich: „Wie mache ich denn diese wunderbaren Blätter so haltbar, dass ich in ein paar Wochen noch etwas davon habe?“ 

Ihr könnt Pesto machen oder einfrieren oder einwecken, aber ihr könnt ihn auch so getrickst haltbar machen, dass ihr schlussendlich nicht nur ein wunderbares Bärlauch Öl bekommt sondern auch jederzeit auf die Blätter zurück greifen könnt, um dann ganz FRISCHES Pesto zu machen. 

Diese Idee verdanke ich sehr lieben Freunden aus Wien, denn die Beiden haben mir diesen Tipp in der letzten Woche gegeben. Noch einmal 1000 Dank an euch Zwei! :-) 

So etwas einfaches, was SO nah lag. Eigentlich eine Sünde, dass ich da noch nicht selbst drauf gekommen bin. :-)

Ihr braucht:
reichlich Bärlauch
ein großes Glas mit Deckel
2-3 Flaschen Bio-Olivenöl 

Den Bärlauch gut waschen und trocken getupft in das große Glas geben. Die Blätter vorsichtig nach unten drücken.

Bärlauch_1 0001

Nun gießt das Öl auf den Bärlauch. So lange, bis er wirklich gut bedeckt ist. Sollte zum Schluss mal noch ein Blättchen oben heraus linsen, macht auch keine Gedanken, drückt es etwas runter und schaut am nächsten Tag noch mal nach. Meist löst sich das „Problem“ von selbst. Sollte immer noch etwas heraus schauen, dann drückt noch einmal vorsichtig nach unten. 

Bärlauch_2 0001

Das Glas muss nun kühl und dunkel stehen und mit dieser Methode könnt ihr einige Wochen, wenn nicht sogar Monate auf „frische“ Bärlauchblätter zurück greifen und jederzeit auch frisches Pesto herstellen. Das Öl könnt ihr dann natürlich wie jedes andere Olivenöl verwenden. 

Das übrig gebliebene Bärlauch Öl eignet sich übrigens auch super zum verschenken. Fix in schöne Flaschen gefüllt, ist es ein super Mitbringsel für jeden sommerlichen Grillabend. 

Lasst es euch schmecken und nutzt bloß die letzten Bärlauch Tage. :-) 

3 Gedanken zu „Bärlauch haltbar machen

2 Kommentare

  1. Carmen

    Hallo Franzi, das hört sich genial einfach an. Vielen Dank für den Tipp – und die schööööönen Fotos. Es ist immer eine Augenweide, bei dir zu lesen:-)
    Eine Frage hab ich noch: müssen die Blätter ganz sein oder könnten sie auch geschnitten sein? (Ich denke, dann passt mehr in ein Glas rein)
    UND: dunkel und kühl heißt aber nicht zwingend Kühlschrank? Also auch kühler Keller?
    (OK, das waren jetzt zwei Fragen;-)
    Dein Artikel passt super, hab heute wieder gesammelt und will den lieben Bärlauch morgen weiterverarbeiten.
    Herzlichen Dank und ebensolche Grüße von Lübeck nach Mölln, Carmen

    Antworten
    1. Franzi Beitragsautor

      Liebste Carmen, die Blätter kannst du natürlich auch zerkleinern. :-)
      Und der Kühlschrank wäre zu kühl, also lieber in den kühlen Keller. :-)
      Und 1000 Dank für deine lieben Worte <3 <3 <3

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