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Kürbis aus dem Ofen

Hallo ihr Lieben,

Kürbis findet man im Winter, zum Glück, ja wirklich an jeder Ecke. Kaum ein anderes Gemüse kann so gut gelagert werden, wie diese runden Kugeln voller Genuss. 

Und so steht Kürbis bei mir, ab dem Herbst bis zum Frühjahr, ziemlich oft auf der Speisekarte. In den meisten Fällen ganz simple als Ofengemüse. Schnell, einfach, lecker.Kürbis aus dem OfenIch kaufe hierfür gern den Sweet Dumpling, klassische den Hokkaido oder auch den Butternut. Der große Vorteil bei diesen Sorten ist, dass die Schale dran bleiben kann. Einzig bei den Exemplaren, die einige harte Stellen an der Schale vorweisen, sollte man doch über das Schälen nachdenken. Sonst wird es später etwas körnig und unangenehm knusprig im Mund. ;-) 

Kürbis aus dem Ofen Kürbis aus dem Ofen

Für 2 Portionen „Kürbis aus dem Ofen“ braucht ihr: 

  • 2 kleine Sweet Dumpling Kürbisse 
  • 1 kleinen Hokkaido
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer zum abschmecken
  • ca. 100 g Cashew Kerne

Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Kürbisse gründlich waschen, vierteln und die Kerne – mit einem Löffel oder der Hand – heraus holen. 

Das Fruchtfleisch in mundgerechte und nicht zu dicke Stücke zerteilen. 

Die Stücke in eine ofenfeste Form legen und mit 4 EL Olivenöl begießen. Etwas Salz und Pfeffer dazu geben und die Zutaten gut miteinander vermengen. 

Bei 200° C Ober- und Unterhitze für ca. 20-25 Minuten in den schon vorgeheizten Ofen stellen. 

In der Zwischenzeit die Cashew Kerne, in einer Pfanne ohne Öl, vorsichtig anrösten. 

Die Cashew Kerne vor dem Servieren über den Kürbis geben. 

Wer mag, der serviert noch einen Dip aus (Soja-)Quark und frischen Kräutern dazu. 

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag und lasst es euch schmecken! :-)  

Last Minute Weihnachtsgebäck

Last Minute Weihnachtsgebäck

Hallo ihr wunderbaren Menschen,

Vielleicht werdet ihr jetzt lachen, aber ich habe bisher nicht EINEN Weihnachtskeks gebacken. Ich habe es schlichtweg vergessen, hatte keine Lust oder mir war einfach nicht nach Weihnachten. Das ist verrückt. 

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich im Frühling schon wieder so viel Weihnachtsgebäck zubereitete. Denn im Frühjahr habe ich für das Rezeptregister von Sonnetor gebacken. Vielleicht ist es dem Ein oder Anderen ja schon aufgefallen. ;) 

Und damit eure bunten Teller heute noch gefüllt werden, schwingt die Löffel, werft das Mehl und ab dafür! 

Ich wünsche euch von Herzen ein wunderschönes Weihnachtsfest und viele traumhafte Momente mit euren liebsten Menschen. Genießt die Zeit und lasst es euch gut gehen! 

Frohe Weihnachten ihr Lieben! 


Chai Schoko Kekse

Last Minute Weihnachtsgebäckfür den Teig

200 g zimmerwarme Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei
300 g Mehl
2 EL Backkakao

zusätzlich
10 g Chai Küsschen Gewürz von Sonnentor
50 g Rohrohrzucker

Butter, Puderzucker, Salz, das Ei und das Mehl sowie den Kakao – mit den Händen – zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig abdecken und für min. 2 Stunden kalt stellen.

Den Ofen auf 200 ° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den kalten Teig zügig kneten und in drei Stücke teilen. Die Teigstücke zu ca. 2 cm dicken Teigrollen formen. Von diesen Teigrollen schneiden Sie nun ca. 0,5 cm dicke Scheiben ab und legen diese auf ein Backblech mit Backpapier.

Die Kekse nun bei 200 ° ca. 12 – 14 Minuten backen.

Die noch warmen Kekse in einer Mischung aus „Chai Küsschen“ und Rohrohrzucker wenden.

 

Kurkuma Latte Doppelkeks (ca. 26 Doppelkekse)

Last Minute Weihnachtsgebäckfür den Teig

200 g zimmerwarme Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei
300 g Mehl

für die Füllung

30 g Speisestärke
5 g „Kurkuma Latte“ Pulver von Sonnentor
Mark einer Vanilleschote
3 EL Rohrohrzucker
200 ml Milch

Butter, Puderzucker, Salz, das Ei und das Mehl sowie den Kakao – mit den Händen – zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig abdecken und für min. 2 Stunden kalt stellen.

Die Speisestärke mit dem Rohrohrzucker, dem Vanillemark und dem Kurkuma Pulver mischen und mit 50 ml kalter Milch verrühren. 150 ml Milch erwärmen und aufkochen lassen.

Die Stärkemischung in die heiße Milch geben, sofort gründlich verrühren und noch einmal kurz aufkochen lassen, bis die Masse fester wird. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Den Ofen auf 200 ° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den kalten Teig ausrollen und gewünschte Motive ausstechen.

Die Kekse bei 200 ° C ca. 10 – 12 Minuten backen.

Die fertigen Kekse gut auskühlen lassen und je einen Keks mit dem kalten Pudding bestreichen und mit einem weiteren Keks obenauf legen.

 

Rohe Stollenbällchen

100 g frische Datteln (Medjool)
50 g Mandeln
20 g getrocknete Orangenschale
10 g Chai Küsschen Gewürz von Sonnentor

Alle Zutaten in einem Hochleistungsmixer zerkleinern.

Die Masse noch einmal mit den Händen gründlich kneten und – mit feuchten Händen – zu kleinen Bällchen formen.

Optional kann man die Bällchen auch noch einmal in dem „Chai Küsschen“ Gewürz wenden.

 

Hildegard Cookies

100 g Rohrohrzucker
100 g Butter
1 Ei
200 g Dinkelmehl
1 TL Weinsteinpulver (Backpulver)
1 Prise Salz
100 g gehackte Mandeln
10 g Hildegard Kuchen- und Keks Gewürz von Sonnentor

Den Ofen auf 160 ° C Umluft vorheizen.

Butter, Zucker und das Ei, mit dem Handrührgerät, schaumig schlagen.

Salz, das Kuchen- und Kekse Gewürz sowie die Mandeln und das Mehl dazu geben. Mit dem Handrührgerät gut verrühren. Je 1 EL Teig aufs Backblech geben, die Teighaufen etwas platt drücken und bei 160 ° C Umluft ca. 20 Minuten backen.

Gut auskühlen lassen.

 

Lebkuchen Muffins (ca. 10 – 12 Muffins)

150 g Rohrohrzucker
125 g Butter
250 g Dinkelmehl
2 Eier
2 TL Weinsteinpulver
1 Prise Salz
50 g gehackte Schokolade oder Schokoladen Drops
10 g Lebkuchen Gewürz von Sonnentor

Den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Zucker und die Butter, in einem kleinen Topf, unter rühren langsam schmelzen lassen, danach etwas abkühlen lassen.

In einer Rührschüssel das Mehl, das Weinsteinpulver, Salz und Eier vermengen. Die Butter-Zucker Mischung dazu geben und gut verrühren.

Die Schokolade und das Lebkuchen Gewürz dazu und noch einmal gründlich verrühren.

Die Muffinförmchen bereit stellen und je mit ca. 1,5 (gehäuften) EL Teig füllen.

Die Muffins nun für ca. 25 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

 

Knusprige Aladin Trüffel

200 g Zartbitter Schokolade
10 g Aladins Kaffee Gewürz von Sonnentor
5 EL Sahne
4 EL Chia Samen

Die Schokolade – vorsichtig – über dem Wasserbad schmelzen.

Die Sahne und das Aladin Gewürz sorgfältig unterrühren.

Die Masse ca. 20 Minuten – an einem kühlen Ort – abkühlen lassen bis sie fest, aber noch formbar ist. (Sollte die Masse zu fest geworden sein, dann einfach noch mal kurz erwärmen)

Die Schokoladenmasse nun zu kleinen Kugeln formen und in Chia Samen wälzen.

Kühl lagern und frisch genießen.

Hausgemachtes Rotkraut

Guten Abend ihr Lieben,

Weihnachten steht mittlerweile extrem nah vor der Tür. Der Weihnachtsmann ist hoffentlich schon startbereit und euer Weihnachtsessen steht? Nein? 

Dann geht es euch wie mir. Ich habe bisher einfach noch gar keine Ahnung, was es geben wird. 
Mittlerweile weiß ich, was wir uns und unseren Gästen vor die Nase setzen werden. Der Mann wird den Gästen, sehr klassisch, Rouladen mit Klößen und Rotkraut vorsetzen. Ich mache mir ein Hauptgericht mit gefüllter roter Beete und Süßkartoffeln. Zur Vorspeise wird es einen leichten und fruchtigen Salat geben, als Dessert bringt der Schwager sein unglaublich (!!!) leckeres Tiramisu mit. 

Wo wir schon beim Thema Rotkraut sind, habt ihr das schon mal selbst gemacht? Das geht so einfach, dass man es auch wunderbar auf Vorrat machen kann, indem man es einkocht oder einfriert. 

Für euch habe ich ein – wunderbar einfaches – Rezept vorbereitet und hoffe sehr, dass es euch ebenso gut schmeckt, wie es uns geschmeckt hat. :-) 

Rotkraut

veganes Rotkraut für 6-8 Personen 

ca. 2 Kilo Rotkohl 
1 kleine Zwiebel
2 Äpfel (am Besten Boskop) 
4 EL Öl 
400 ml Apfelsaft 
1 TL Zimt
2 EL Balsamico 
2 EL Rohrohrzucker
Salz zum abschmecken 

Zubereitung:

Den Kohlkopf von den äußeren Blättern befreien und halbieren. Den Strunk heraus schneiden und den Kohl entweder mit einem scharfen Messer, oder der Küchenmaschine zu feinen Streifen schneiden. 

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden, die Äpfel waschen und das Kerngehäuse entfernen. In kleine Würfel schneiden. 

In einem großen Topf 4 EL Öl heiß werden lassen und das Kraut nach und nach in den Topf hinein geben. Die Apfelwürfel und die kleingeschnittene Zwiebel hinzu geben und gut vermengen. 

Mit 400 ml Apfelsaft auffüllen und auf kleiner Stufe ca. 1 Stunde, bei geschlossenem Deckel, köcheln lassen. 

Mit einem EL Zimt, zwei EL Balsamico, zwei EL Rohrohrzucker und Salz abschmecken. 

Das Kraut noch einige Minuten köcheln lassen. 

Am Besten schmeckt es, wenn es min. eine Nacht durchziehen kann. 

Wer noch einen besonders fruchtigen Geschmack hinzufügen möchte, der legt über Nacht die Schale einer halben Orange zum Kraut. 

Lasst es euch schmecken ihr Lieben und erzählt mir doch gern einmal, was bei euch zu Weihnachten auf den Tisch kommt! :-)