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Weihnachtsurlaub in Rothenburg ob der Tauber

Ach ihr Lieben,

eigentlich kann ich es kaum glauben, dass seit meines Besuchs im wundervollen Städtchen Rothenburg ob der Tauber schon wieder so viel Zeit vergangen ist.

Fast ein Jahr ist es schon her, dass wir einen kurzen Weihnachtsurlaub dort verbrachten. Ich fühl mich aber ehrlich gesagt so, als wäre ich gerade erst vor ein paar Wochen mit dem liebsten Mann dort gewesen, hätte dem Nachtwächter gelauscht, eine Menge Schneebälle gegessen und voller weihnachtlicher Vorfreude die Stadtmauer bestiegen und dabei immer wieder sehnsuchtsvoll gehofft, dass doch noch ein wenig Schnee fallen würde. 

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Weihnachtsgefühle überall…

Schnee gab es im letzten Jahr leider nicht, aber dem dort herrschenden Weihnachtszauber tut das fast keinen Abbruch. Ein Besuch bei Käthe Wohlfahrt und man kann gar nicht anderes, als die ganze Zeit fröhlich Weihnachtslieder vor sich her zu summen. 

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Auf dem wunderbaren Reiterlesmarkt (der in diesem Jahr vom 25.11 – 23.12.2016 stattfindet) findet man neben den bekannten Weihnachtsdekorationen, Punsch und Schneeballen mittlerweile auch einen Stand mit veganen Würstchen. Das konnte ich zuerst kaum fassen, aber Rothenburg scheint da mit dem Trend zu gehen. :-) 

Lecker waren die kleinen Würstchen auch, es lohnt sich also nicht nur auf Grund des guten Zwecks, den man an diesem Stand unterstützt. 

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Gruseliges und mehr…

Ihr solltet unbedingt einen Besuch im mittelalterlichen Kriminalmuseum einplanen, der euch auch ein paar Stunden wert sein sollte.  So viel gibt es zu sehen, zu lesen und zu bestaunen. Oft mit ein wenig Grusel im Bauch, aber den kann man sich im anhängenden Cafè auch mit einem Stück Kuchen wieder austreiben. 

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Eine absolutes (!) Muss ist die 60-minütige Nachtwächterführung, selten habe ich eine so charmante und kurzweilige Führung durch eine Stadt erlebt. Der Herr Nachtwächter erzählt die Geschichten der Stadt mit so einer natürlichen Art und Weise, dass man an seinen Lippen förmlich hängen bleibt und nur zu gern mehr hören würde.

Die 60 Minuten vergingen viel, viel, viel zu schnell. 

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Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Rothenburg enorm viele und in allen Preis Kategorien. Um diese Jahreszeit muss man schon fast ein wenig Glück haben überhaupt noch eine Unterkunft zu bekommen, oder sehr früh buchen.

Wir sind – nach längerer Suche vorab – schließlich im Gästehaus am Heckenacker hängen geblieben. 

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Euch erwarten dort einfache, aber sehr saubere Zimmer (wir hatten uns sogar ein Zimmer mit eigener Küche gebucht, kann ich absolut empfehlen). Ein wunderbares Frühstück, mit herrlichen Gastgebern (die auch immer eine Geschichte auf Lager haben) und tatsächlich auch W-Lan. Das aber nur, wenn ihr vorab schwört, dass ihr keine schlüpfrigen Filmchen schaut oder sogar herunter ladet, denn da gab es vor ein paar Jahren schon mal so eine Geschichte… (keine Sorge, die wird euch erzählt! *g*) 

Das Schöne am Gästehaus ist, dass es relativ zentral liegt und man die Altstadt innerhalb von 10 Minuten fußläufig erreicht. Unser Auto stand in den vier Tagen, die wir vor Ort waren, die meiste Zeit auf dem Parkplatz. 

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Die Sache mit den Schneeballen…

Von den – schon oben genannten – Schneeballen bekommt man in Rothenburg selten zu wenig, meistens aber mehr als man essen kann. Leider!!! Denn diese kleinen, runden und unglaublich leckeren Schmackofatzis kann man eigentlich nur lieben. In einigen Bäckereien kann man sogar ganz neugierig zusehen, wie sie frisch hergestellt werden.

Danach muss man min. 4, oder 6, oder 8…oder mehr mit nach Haus nehmen. Sie halten zum Glück seeeeehr lange und schmecken auch, am Weihnachtsabend, unterm Tannenbaum noch köstlich.

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Ach wisst ihr, in Rothenburg kann man sich herrlich treiben lassen. Einfach mal los laufen und schauen wo man landet.

Einen kurzen Stopp solltet ihr aber unbedingt im schottischen Laden einlegen. Den kenne ich noch aus meiner Kindheit und ich glaube in diesem Laden geht es mystisch zu, der Einkaufskorb füllt sich fürchterlich schnell mit Orangenmarmelade und Co. ;-) 

Eine kleine Kaffee- und Kuchenpause solltet ihr dann auch im Cafè Einzigartig abhalten.

Dort könnt ihr nicht nur die gesamte Ausstattung käuflich erwerben (verdammte Axt, dass eines dieser wunderbaren Sofas nicht ins Auto gepasst hätte) sondern auch unglaublich gemütlich sitzen, klönen, Kaffee oder Tee trinken und dazu wunderbaren selbst gemachten Kuchen zu euch nehmen.

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Ihr Lieben, ich könnte euch jetzt noch so viel mehr erzählen, aber ich finde ihr solltet es selbst erleben. Nehmt euch ein paar Tage vor Weihnachten frei und verbringt sie in Rothenburg, ihr werdet das nicht bereuen. Fest versprochen! 

Und um euch final zu überzeugen, noch ein paar mehr Bilder. Das kann ja nicht schaden. :-) 

Kennt ihr Rothenburg schon? Wart ihr vielleicht selbst schon einmal dort? 

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Das Apfelkern & Kolibri trifft den ersten Schnee

Ihr Lieben,

Es ist endlich passiert, WIR SIND UMGEZOGEN!!!

In die wunderschönste Wohnung, die es nur hätte werden können. Mit Apfelbaum und Eichhörnchen, mit Seeblick und Waldrand. Keine Sorge, ich zeig euch dieses kleine Wunder schon bald einmal ausführlich. 

Heute zeige ich euch aber erst einmal das wunderschöne „Apfelkern & Kolibri“ in Bad Homburg, denn das konnte ich – auf Grund einer Hochzeit im  wunderbaren Hessenpark  – endlich einmal besuchen. Verliebt hatte ich mich in dieses zauberhafte Cafè schon weit vorher, denn es war bei meiner liebsten Kochsendung „Hessen à la carte“ zu sehen. Ich weiß gar nicht wie oft ich den Beitrag schon gesehen habe, aber dass ich da hin müsste, das war mir vom ersten Moment an sowas von klar. 

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Und wie es das Schicksal dann so wollte, konnte ich diesem wunderbaren veganen Cafè im August tatsächlich einen Besuch abstatten und dort den leckersten veganen Burger genießen, den ich je gegessen hatte. 

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Zu dem Zeitpunkt meines Besuchs lag natürlich noch kein Schnee, aber der erste Schnee motivierte mich dazu endlich einmal die sagenhafte Quinoa Schokolade nachzumachen, die im Hessen à la carte Beitrag des Kolibri & Apfelkerns vorgestellt wird. 

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Insgeheim habe ich dafür nämlich auf den ersten Schnee gewartet. Hihi. 

Hier nun meine Version der „Apfelkern & Kolibri Quinoa Schokolade“ (für das Original Rezept schaut euch den Beitrag übers Cafè an)

Für zwei Becher braucht ihr:

400 ml Haselnuss- oder Mandelmilch
80 g Quinoa
4 EL echtes Kakaopulver
1/2 Zimt 

Den Quinoa mit dem Mörser so fein wie möglich zerkleinern, im Mixer klappte es bei mir leider nicht so gut.

Die Pflanzenmilch in einen Topf geben, Quinoa, Kakaopulver und Zimt dazu und gut verrühren. 

Unter Aufsicht und rühren ca. 10 Min. köcheln lassen. 

Wer es süßer mag, der gibt noch 1 EL Rohrohrzucker hinzu. 

Warm, in eine Decke eingemuckelt, genießen und sich diesen schokoladigen Geschmack so richtig auf der Zunge zergehen lassen. 

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Mein persönlicher 3 Tage Cuxhaven Guide

Hallo ihr Lieben, 

ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal so richtig im Urlaub war. Ich fürchte es ist ewig her. 

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Allerdings versuche ich mir, ein paar mal im Jahr, kleine Oasen zu schaffen. 2-3 Tage Auszeit, einfach mal raus, an einen schönen und unaufgeregten Ort. Einfach mal die Seele baumeln lassen. 

Deswegen war ich gerade ein paar Tage in Cuxhaven und habe ordentlich viel Nordseeluft geschnuppert.

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Falls ihr auch mal einen Kurztrip nach Cuxhaven plant, dann könnte der folgende

„3 Tage Cuxhaven Guide“

interessant für euch sein. :-) 

Unterkünfte: 

Unterkünfte gibt es in Cuxhaven ja wirklich wie Sand am Meer. Ich verbrachte meine Zeit im August in einem kleinen, aber gemütlichen Zimmer im „Haus Deichvoigt“  in Cuxhaven/Döse. Zu zweit, oder auch allein eine gute Wahl. Das Frühstück kann im 3 km entfernten Hotel eingenommen werden, aber ein paar Meter vom Haus entfernt ist schon ein Bäcker, bei dem man gut frühstücken kann. Alternativ macht man sich auf zu einem kleinen Spaziergang und geht im direkt angrenzenden Duhnen frühstücken. 

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Als ich im Oktober wieder in Duhnen war, hatten wir ein Zimmer im „MeerZeit“ Hotel gebucht und du meine Güte, das war der Himmel auf Erden. Hübsche, saubere und moderne Zimmer. Das Frühstück ist inkl. und ein absoluter Traum. Die Mitarbeiter sind alle unglaublich freundlich und versuchen wirklich jeden Wunsch zu erfüllen.

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Essen?

…müsst ihr unbedingt bei „Peppino“ in der Steinmarner Str. 94 in Duhnen. Das beste italienische Restaurant, welches mir seit langem begegnet ist. Bei unserem letzten Aufenthalt waren wir jeden Abend dort essen. ;-) 

Was tun in 3 Tage? 

Die meiste Zeit solltet ihr mit Spaziergängen am Strand und vor allem zur Kugelbake verbringen, das ist Pflicht. Auch eine Wattwanderung oder eine Kutschfahrt zur Insel Neuwerk kann auf dem Programm stehen. Bei der Kutschfahrt solltet ihr euch rechtzeitig informieren, die Abfahrtszeiten variieren durch die Gezeiten und auch auf Grund der Wetterlage. 

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Zeit für eine kleine Hafenrundfahrt, oder eine Fahrt zu den Seehundbänken solltet ihr euch auch nehmen, das ist nicht nur interessant, sondern irgendwie auch urig und witzig. Denn neben furchtbarer Musik bei sanftem Wellengang, gibt oft der Kapitän schlechte Seefahrerwitze zum Besten. Es hat einfach einen besonderen Charme, den man ruhig einmal erlebt haben sollte. 

Bisschen Wellness? 

Nicht nur der Regen hat mich, am zweiten Tag meines Kurztrips, in den Wellnessbereich des „Moin Hotels“ in Döse getrieben. Auch die Tatsache, dass ich einfach enorm verspannt und auch angespannt war, machte die Entscheidung dort eine Anwendung zu buchen sehr einfach. Ich entschied mich für die Orient Zeremonie und wurde nicht enttäuscht. Ich schlummerte sogar ein wenig ein, so sanft und wohlig waren diese 75 Minuten. 

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Was ist mit Kuchen?  

Nach langen Strandspaziergängen ist es unabdingbar min. 1 Stück Kuchen zu essen. Am Besten mit Blick aufs Meer. Das kann man im Leuchtfeuer in Duhnen ziemlich gut. Bei gutem Wetter auch auf der Terrasse. Vorsichtig ist aber geboten, wenn man mit kleinem Hunger dahin kommt. Die Kuchenstücke sind groß bzw. manchmal auch doppelt auf dem Teller. Aber wozu nimmt man sich eine Auszeit, was? ;-) 

Was tun wenn es regnet? 

Welch Frage, dann geht man natürlich auch am Strand spazieren, nur dick eingepackt mit einer Regenjacke. ;-) 

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Allerdings sollte man – vor allem bei Regen – auch unbedingt dem Museum „Windstärke 10“ in Cuxhaven einen Besuch abstatten. Dort ist es dann nicht nur trocken, nein es ist auch spannend und erlebnisreich. Das Museum ist auf alle Sinne ausgelegt und es gibt – vor allem für Kinder – viele Bereiche zum aktiven mitmachen. 

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Einen kleinen Bummel durch die Innenstadt von Cuxhaven kann man sich auch vornehmen und dann für einen (veganen) Milchkaffee oder eine Limo im „Curry“ einkehren. 

Ihr Lieben, 3 Tage gehen viel zu schnell vorbei. Ich hoffe aber sehr, dass ich euch mit meinem kleinen Guide ein wenig Inspiration geben konnte. :-) 

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PS: Auch wenn ich jetzt im Sommer – mit herbstlichem Wetter – in Cuxhaven war, die schönste Zeit um sich dort eine Auszeit zu nehmen ist der Herbst!  :-)