Archiv der Kategorie: Nachhaltigkeit

Ein nachhaltiger Weihnachtsbaum

*Kooperationsbeitrag mit Dille&Kamille / Unterstützt durch Produktplatzierung. Danke für die wunderbare Zusammenarbeit.

Ihr Lieben,

in wenigen Wochen ist schon wieder Weihnachten und gerade diese Zeit bringt mich jedes Jahr aufs Neue wieder dazu, gewisse Dinge zu überdenken. Vielleicht macht es das Alter, vielleicht auch die Erfahrung. Doch egal woran es liegt, ich grübel und überlege, stelle alte und oft auch lieb gewonnenen Traditionen in Frage. 

So auch das Thema „Weihnachtsbaum.“

Die Weihnachtsbäume und ich, das ist so eine Geschichte. Prinzipiell liebe ich so ein Weihnachtsbäumchen ja sehr und prinzipiell gehört es für mich an Weihnachten auch dazu.

Nur, seit einigen Jahren wird die Frage „Wie nachhaltig ist so ein Baum eigentlich“ immer lauter. 

Um etwas zu ändern, probierten wir es mit Bäumen im Topf. Ich wollte dieses kleine Bäumchen unbedingt – nach Weihnachten – retten. Tja. Ihr ahnt es. Das klappte nicht ein einziges Mal und das Bäumchen war hin und ich ziemlich traurig. 

Manchmal suchten wir uns auch die kleinsten, krummsten und unbeliebtesten Bäume aus und ich redete mir dann ein, dass diese Vorgehensweise ja wohl eher einer „Rettung“ glich. 

Spätestens nach Weihnachten machte sich trotzdem das schlechte Gewissen breit. 

Die Wahrheit hinter der schönen Tradition…

Denn mal ehrlich, auch wenn so ein Baum Tradition hat, er schön aussieht, so wunderbar riecht und ich – verdammt nochmal – echt enorme Hochgefühle bekomme, wenn ich so ein Bäumchen im Wohnzimmer stehen habe. Nachhaltig und fair ist es einfach nicht. 

Die Wahrheit ist doch eher die, dass da Bäume hochgezogen werden, die ganz allein dafür gewachsen sind, dass sie ein paar Tage in unseren Wohnzimmern stehen. Nach diesen wenigen Tagen landet der Baum auf dem Müll oder wird verbrannt. Aber die wenigsten Menschen machen später wirklich etwas aus ihrem Baum. Dabei gibt es ganz großartige Ideen, wie ihr z.B. bei den Naturkindern nachlesen könnt. 

Und genau diese Wahrheit missfällt mir immer mehr, auch wenn mein Hang zur Tradition echt ein wenig weint und so gern den Duft von frischer Tanne im Haus hätte. 

Ein nachhaltiger Weihnachtsbaum muss her…

Ich machte mich also auf die Suche nach Alternativen und stieß, in einem meiner Lieblingsshops Dille&Kamille*, auf eine Alternative, die nicht nur in unser Wohnkonzept mit den Weiß- und Naturtönen passt, sondern auch im Sinne der Nachhaltigkeit eine echte Alternative darstellt.

Ein Weihnachtsbaum schlicht aus Holz*, aus FSC zertifiziertem Holz aus Slowenien. Durch seine Langlebigkeit absolut nachhaltig und durch seine Schlichtheit so wunderbar zu gestalten. 

Erklärung FSC Zertifizierung (Quelle: wwf.de
FSC® steht für „Forest Stewardship Council®“ und ist ein internationales Zertifizierungssystem für Waldwirtschaft. Zehn weltweit gültige Prinzipien garantieren, dass Holz- und Papierprodukte mit dem FSC-Siegel aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen. Diese Prinzipien sind in einem internationalen Standard festgelegt. Der FSC-Standard schreibt vor, dass die ökologischen Funktionen eines Waldes erhalten bleiben müssen, er schützt vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten und sichert die Rechte der Ureinwohner und der Arbeitnehmer. Die Vorstellung, ein FSC-zertifizierter Wald sei völlig unberührte Natur, trifft jedoch nicht zu. Es ist Wald, der bewirtschaftet wird, dies aber unter strengen Prinzipien und Kriterien, die den Wald als Ökosystem langfristig erhalten können.

Die Idee hinter diesem Weihnachtsbaum finde ich persönlich so großartig, dass ich ihn – für euch – gleich zweimal geschmückt habe. Einmal ganz traditionell mit verschiedenen Kugeln und einmal ganz natürlich, mit Schmuckstücken aus der Natur. 

Ein nachhaltiger Weihnachtsbaum - traditionell geschmücktDie wunderschönen Kugeln & Pompons* findet ihr *hier*, *hier*, *hier*, *hier* , *hier* und  *hier* 

Ein nachhaltiger Weihnachtsbaum Ein nachhaltiger Weihnachtsbaum - Weihnachtskugeln von Dille & Kamille

Bei dieser, sehr natürlich gehaltenen, Varianten verwendete ich abgefallene Zweige aus dem Wald. Es empfiehlt sich jedoch, diese erst sehr zeitnah zum Weihnachtsfest zu sammeln, da sie deutlich schneller austrocknen, als ganz frische Zweige. 

Zusätzlich zu den Zweigen entschied ich mich für eine Dekoration aus getrocknete Apfel- und Orangenscheiben, sowie kleinen Hagebuttenkränzen. Schlicht, einfach und wunderschön. 

Ein nachhaltiger Weihnachtsbaum - naturnah geschmückt Ein nachhaltiger Weihnachtsbaum - naturnah geschmückt Ein nachhaltiger Weihnachtsbaum - getrocknete Äpfel und Orangen

Welche Variante gefällt euch am Besten und vor allem, wäre so ein Baum auch eine Option für euch? Lasst mir gern ein paar Worte in den Kommentaren da. :-) 

Ein großer Dank geht an meine Freundin Kathrin, die mich vor allem mit dem Basteln der Hagebuttenkränze, so arg unterstütz hat. 1000 Dank du Herz!!!!

FairWertung mit Tchibo + Nachhaltigkeit im Kleiderschrank

*Werbung. Dieser Beitrag ist ein Kooperationsbeitrag mit Tchibo. Das Thema liegt mir sehr am Herzen und ich bin sehr glücklich, dass ein großes Unternehmen wie Tchibo sich diesem auch annimmt. Seid also sicher, dass ihr hier meine absolut 100 % persönliche Meinung findet.Denn auf diesen Blog kommt nichts, was nicht absolut zu mir passt. :-) 

Ihr Lieben,

lasst uns über ein wichtiges Thema sprechen, das Thema „Wohin gelangt eigentlich unsere aussortierte Kleidung und was können wir damit eigentlich noch so anstellen?“

Denn auch wenn man denkt: „Ach, ab damit in den Sack. Zur Altkleidersammlung und los bin ich es.“ So einfach ist es leider dann doch nicht. In der Vergangenheit kam u.a. heraus, dass all unsere Kleider eben NICHT kostenlos und frei bei all den Bedürftigen landen, sondern ganz andere und absolut nicht faire Wege gehen. (Mehr dazu könnt ihr *hier* nachlesen) 

FairWertung mit Tchibo

Diesem wichtigen Thema hat sich auch das Unternehmen Tchibo* angenommen und sich dafür mit FairWertung zusammen geschlossen um sich gemeinsam stark für eine faire
Abgabe von Altkleidern zu machen. 

Doch fangen wir doch erst einmal ganz vorne, bei uns selbst, an! Denn wir können mit jedem Kauf oder auch NICHT-Kauf ein Zeichen setzen und so viel mehr Nachhaltigkeit in unseren Kleiderschrank bringen. 

FairWertung mit Tchibodunkelblauer Funktions-Parka von Tchibo* – perfekt für jedes Shietwetter 

Mein persönlicher Umgang mit Kleidung & meine Routine im Schrank

Meine Routine im Kleiderschrank ist grundsätzlich erstmal eine völlig chaotische. Was soll ich lügen, so ist es und so war es auch immer. 

Ich für meine Teil, wünschte mir ja wirklich, dass ich so ein Mensch wäre, der sagen könnte „Ja, am Besten räumst du XY so und ABC legst du so und schwuuuupps alles super.“

Nein, so bin ich nicht. Leider!!! Denn dieser / mein Umgang mit Kleidung führt gern einmal dazu, dass man die Übersicht verliert. Das habe ich in der Vergangenheit schmerzlich lernen müssen.

Die wichtigste Devise bei mir heißt „Bleib bitte einfach nur sichtbar liebes Kleidungsstück.“ denn „Aus dem Auge aus dem Sinn.“

Ich wäre eigentlich die ganze typische „offene Kleiderschrank“ Zielperson, nur konnte ich dazu den Mann nicht dazu bewegen und deswegen passiert bei mir oft folgendes: 

Es stehen meist 1 – 2 Wäschekörbe VOR meinem Schrank oder die Wäsche hängt fein säuberlich auf dem Wäscheständer. *hust* Sichtbarer halt. Ich vergesse alles was im Schrank ist und greife eh nur darauf zurück, wenn ich hektisch etwas suche und wieder mal NIX aber auch GAR NIX zum Anziehen habe. 

Trotzdem, mittlerweile weiß ich sehr genau was ich habe und kann euch deshalb auch ein paar Tipps für einen nachhaltigen Kleiderschrank (und das nicht nur im Sinne von – fairer ökologischer Kleidung sondern auch im allgemeinen nachhaltigen Sinn) geben.

Dann ist es auch egal WO sich der Inhalt des Kleiderschranks schlussendlich befindet. ;-) 

10 Tipps für einen nachhaltigen Kleiderschrank

  • stellt euch eure liebsten Outfits zusammen und hängt sie als Team in den Schrank (oder auch davor…) 
  • Ein Spontankauf oder ein Schnäppchenkauf ist nicht per se etwas schlechtes, aber überprüft euch – vor dem Kauf – einmal selbst.  Stellt euch immer wieder diese Fragen: Brauch ich dieses Kleidungsstück?  Wozu passt es? Wie oft würde ich es tragen? Würde ich es auch kaufen, wenn es nicht so günstig wäre? 
  • Findet euren Stil!!! Zugegeben das ist KEINE leichte Aufgabe, aber man kann sich damit beschäftigen und schlussendlich ist das genau der Weg, der zur Reduzierung von Unnötigem führt. 
  • Setzt euch ein Limit an Kleidungstücken. Ja, hört sich fies an, bringt aber enorm viel für die Übersicht und überhaupt auch die Möglichkeiten die Kleidung zu tragen. Am Anfang hilft vor allem „Ein Teil kommt, dafür geht ein anderes Teil“ und spätestens da fängt man an zu überlegen WIE wichtig das neue Teil wirklich ist. 
  • Eine gute und warme Jacke, eine Regenjacke und eine Übergangsjacke gehören in JEDEN Kleiderschrank. 
  • Auch wenn es wirklich schöne Wäsche gibt, mehr als 5-7 Sets (Slip + BH) brauch wirklich kein Mensch, denn im Normalfall wäscht man eh alle paar Tage. Dafür dann lieber auf hochwertige und robuste Wäsche setzen. 
  • Wenn ihr eine Bluse, eine Shirt, eine Hose o.ä. habt, welche perfekt sitzt, euch rundum gut gefällt und einfach EUER Highlight ist – kauft sie gleich noch einmal nach. Eine kleine Ecke für ein Backup der wirklich allerliebsten (!) Sachen ist immer vorhanden. 
  • Gebt hochwertige Teile auch ruhig mal zum Schneider, wenn sie nicht mehr zu 100 % passen, ein kleines Loch haben oder aus anderen Gründen nicht mehr ganz tauffrisch sind. Kleine Reparaturen sind nicht all zu teuer und im Vergleich zur Neuanschaffung deutlich besser für den Geldbeutel und die Nachhaltigkeit.
  • Die Zeiten des „alten Schlafshirts“ sollten vorbei sein. Kauft euch min. 2 schöne Pyjamas. Das ist auch gut für die Seele! 
  • Fangt verstärkt an auf Kleidung mit nachhaltigem Hintergrund zu setzen und gebt eurer Kleidung ebenso viel Wert wie euren Lebensmitteln. Hört auf zu billig und zu viel zu kaufen. Ein gutes, hochwertiges und nachhaltiges Kleidungsstück macht so viel mehr Spaß! 

FairWertung mit TchiboPyjama von Tchibo* für kuschlige Stunden

Und wie ist es nun mit den Altkleidern? 

Egal wie viel Nachhaltigkeit im Schrank steckt, irgendwann fallen doch mal Teile an, die als „Altkleider“ gelten. Wohin nun damit? 

Auf der Seite von FairWertung findet ihr – links oben – ein Suchfeld, in welches ihr eure Postleitzahl und euren Standpunkt eintragen könnt und findet so – wirklich faire – Altkleidercontainer in eurer Umgebung.

In meiner direkten Nähe (ca. 1-2 km Umkreis) finden sich gleich drei dieser Container. Wunderbar, da zählt selbst hier bei uns auf dem Dorf nicht die Ausrede „zu weit weg“. 

Wenn ihr eure Kleidung nicht in einen Container stecken möchtet, dann gibt es in fast jeder Kleinstadt auch Anlaufstellen wie Sozialkaufhäuser (wobei die gut erhaltene Kleidung aus den FairWertungs Containern auch im Sozialkaufhaus landet) oder Kleiderkammern. Dort könnt ihr ganz persönlich eure Kleidung abgeben und die vielen soziale Ziele unterstützen, die Menschen in Armut helfen können. 

FairWertung mit Tchibo

Ab jetzt bewusster und fairer!

Habt ihr euch – vor dem Lesen dieses Artikels – schon mal so intensiv mit dem Thema „Wohin mit meinen Altkleidern?“ beschäftigt? Nein? Macht euch nichts daraus, denn ich muss gestehen, dass ich das früher auch nicht tat.

Mir war lange nicht bewusst, was eine Abgabe von Altkleider so auslösen kann, wohin alles geht, wie alles zusammenhängt und was man damit auch anrichten kann. 

Es ist ein komplexes und dennoch sehr spannendes Thema und ich hoffe sehr, dass ich euch ein wenig für die FairWertung von Altkleidern begeistern konnte.  Vielleicht schaut ihr ab heute noch ein wenig bewusster hin, wenn ihr eure alten Klamotten los werden möchtet.

Danke an Tchibo, dass ihr euch – gemeinsam mit FairWertung – diesem wichtigen Thema angenommen habt! (Und auch dafür, dass ihr euch generell für die Nachhaltigkeit einsetzt!)