Archiv der Kategorie: Herbst

veganer Apfelkuchen zur kuschligen Herbstzeit

*Dieser Beitrag enthält Produkte, die mir das Unternehmen Dille&Kamille Deutschland kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt hat. Dieser Beitrag enthält somit Werbung. Alle Produkte von Dille&Kamille sind mit einem * versehen. 

Ahoi ihr Lieben,

die Tage werden rauer hier im Norden, der Wind pfeift um jede Ecke und aus den ersten Schornsteinen sieht man abends schon den Rauch aufsteigen. 

Die Blätter werden und sind schon zum großen Teil schon bunt, manchmal steht man im Blätterregen und fühlt sich zurück versetzt in die Kindheit. Möchte am Liebsten in große Laubhaufen springen (und tut es). An den Bäumen hängen die letzten prallen Äpfel und man kann es kaum erwarten in sie hinein zu beißen. veganer Apfelkuchen - Herbstzeit ist die schönste Zeit veganer Apfelkuchen - ApfelbaumHält man die Nase in den Wind riecht es viel frischer und klarer und irgendwie riecht Herbst doch auch immer nach „gemütlich“. 

Wenn man abends heim kommt, dann ruft das kuschlige Sofa, mit der kuschligsten Decke und die Müdigkeit holt uns schon wieder deutlich früher ein als sonst.

veganer Apfelkuchen - Herbstzeit ist die schönste Zeitveganer Apfelkuchen - eingekuschelt mit Teekuschlige Decke in herbstlicher Farbe von Dille & Kamille*

Ach Herbst, ich liebe dich! Geht es euch da auch so? 

Was wäre der Herbst nur ohne Apfelkuchen?

Ja, was wäre der Herbst nur ohne Apfelkuchen, ohne veganen Apfelkuchen natürlich? Es wäre doch gar kein richtiger Herbst, oder? 

Der Geruch von Äpfeln muss im Herbst durchs Haus ziehen. Der warme und samtige Geruch von gebackenen Äpfeln verbreitet soooooo viel Glück, nie könnte ich darauf verzichten. 

veganer Apfelkuchen - Apfelerntekorb veganer Apfelkuchen - Franzi vom GemüseregalApfelerntekorb aus Metall von Dille&Kamille* 

Mein liebstes Rezept für (m)einen herbstlich veganen Apfelkuchen habe ich euch (endlich) einmal aufgeschrieben. Ich wünsche euch gutes Gelingen und guten Appetit! 

veganer Apfelkuchen veganer Apfelkuchenherbstliche Tischdecke, sowie Serviette von Dille & Kamille*

Zutaten für einen veganen Apfelkuchen (Springform 28 cm)

200 ml Pflanzendrink (Mandel- Soja…) 
40 g Stärke
Mark einer 1/2 Vanilleschote 
1 Fläschchen Rum Aroma oder 2 EL Rum
200 g pflanzliche Margarine 
100 g Zucker
280 g Dinkelmehl
1 Prise Salz
1 Tüte Weinsteinpulver
ca. 400 g Äpfel (am Besten schmeckt Boskop)

Den Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Die Margarine vorsichtig erwärmen, bis sie flüssig ist.

In einer großen Rührschüssel die Pflanzenmilch, mit der Stärke und dem Mark der 1/2 Vanilleschote gründlich verrühren. 

Den Rum oder das Aroma, sowie den Zucker und die Margarine hinzu geben und mit einem Handrührgerät oder der Küchenmaschine gut miteinander verrühren. 

Mehl, Salz und Weinsteinpulver nach und nach dazu geben und weiterhin gründlich rühren. Der Teig ist fertig, wenn er glatt und weich von den Rührstäben fällt. 

Den fertigen Teig in eine gefettete und gebröselte Springform geben und gleichmäßig in der Form verteilen. 

400 g Äpfel waschen und in feine Spalten schneiden, die Apfelspalten auf dem Teig verteilen. 

Streusel:

50 g Rohrohrzucker
50 g pflanzliche Margarine 
80 g Dinkelmehl
1/2 TL Zimt

Die Zutaten mit der Hand verkneten und als Streusel auf dem Kuchen verteilen. 

Den Kuchen nun für 45-50 Minuten bei 180 ° C Ober- und Unterhitze backen und danach – am Besten noch lauwarm – genießen! 

Lasst es euch schmecken! :-) 

Alle Fotos auf denen ich zu sehen  bin, hat meine liebe Freundin Maja von „aufgenommene Momente“ gemacht. 1000 Dank dafür  du Herzblatt!

 

herbstliche Bowl mit grünem Hokkaido

Ihr Lieben,

zu manchen Dingen braucht man ja manchmal etwas Abstand. Zum Kochen z.B., in meinem Fall genauer gesagt: Abstand zum bloggen über das Kochen oder über das Essen. 

So langsam aber ruft es wieder ziemlich laut in mir und es bereitet mir wieder Freude.

In mir wachsen neue Ideen und ich möchte einige dieser Dinge wieder mit euch teilen. 

Herbstliche Bowl mit grünem Hokkaido

Anfangen möchte ich heute mit einer herbstliche Bowl, mit grünem Hokkaido (für die ihr natürlich auch den orangenen Hokkaido nehmen könnt), denn die ist wirklich fabelhaft lecker und sehr einfach und schnell hergestellt (ca. 30 Minuten). 

Herbstliche Bowl mit grünem Hokkaido

Rezept & Zutaten für die herbstliche Bowl mit grünem Hokkaido für 2 Personen

  • ein kleiner grüner Hokkaido (ca. 500 g) 
  • eine mittelgroße Fenchelknolle 
  • eine rote Beete (ca. 200 g) 
  • ein fingerdickes Stück Ingwer
  • Kräuterseitlinge (ca. 150 g )
  • eine Feige
  • eine Handvoll kernlose Weintrauben
  • Saft einer Orange
  • 1/2 Zwiebel 
  • ein EL süßer Senf
  • zwei EL Olivenöl
  • etwas Salz 

Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Hokkaido gründlich waschen, den Strunk entfernen und in Spalten zerkleinern. Mit ein wenig Olivenöl einreiben und auf ein Backblech legen. 

Die Fenchelknolle waschen, grob zerkleinern, ebenfalls mit etwas Olivenöl einreiben und auf das Backblech legen. 

Fenchel & Kürbis mit etwas Salz bestreuen und für ca. 20 – 25 Minuten im Ofen garen lassen. 

In der Zwischenzeit die rote Beete und den Ingwer schälen, raspeln und miteinander vermengen. 

Die Kräuterseitlinge vorsichtig säubern (wenn nötig) und – ebenso wie die (geschälte) halben Zwiebel – klein schneiden. 

Pilze & Zwiebel in einer Pfanne, mit etwas Öl, knusprig braun anbraten. 

Aus dem Saft einer halben Orange, einem EL süßem Senf und zwei EL Olivenöl das Dressing zusammen mixen. Wenn nötig mit etwas Salz abschmecken. 

Die Feige vorsichtig waschen und achteln. 

Kürbis und Fenchel aus dem Ofen holen und gemeinsam mit der roten Beete und den Pilzen auf einem tiefen Teller anrichten. Das Dressing darüber träufeln, die Feige in die Mitte legen und ein paar Weintrauben bunt über den Teller streuen. 

Schon ist eure herbstliche Bowl fertig. :-) 

Herbstliche Bowl mit grünem Hokkaido

Lasst es euch schmecken! :-) 

Quitten Aufstrich ohne Gelierzucker

Hallo ihr Lieben,

in der letzten Woche war ich u.a. nicht nur ein paar Tage in Cuxhaven, sondern auch ein paar Tage im schönen Stuttgart. Der Grund der Reise war u.a. ein Besuch im Kosmos Verlag und ein Besuch bei der Familie meines Liebsten. Denn die hatten wir schon viel zu lange nicht mehr gesehen. 

Und bei so einem Besuch gehört es natürlich dazu, das wir in den familieneigenen Garten ausgeführt werden.

Die Familie besitzt einen riiiiiesigen Garten (in dem man über fast ganz Stuttgart schauen kann, irre. Und ja Papa, er ist größer als dein Garten!) und in diesem Garten wachsen nicht nur die leckersten Weintrauben, sondern auch die größten und besten Quitten, die ich je gesehen habe. 

Quitten, Quitten, Quitten…so viele Quitten.

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Des Mannes Cousine sagte dazu „Ach Franzi, um den Baum kümmern wir uns fast gar nicht und dann sieht er plötzlich so aus.“ 

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An ihm hängen die Besten sonnengereiften Bio-Quitten der Welt. Unglaublich. Kein Wunder, dass der Baum, eines Nachts im letzten Jahr, schlichtweg leer geräubert wurde. Frech und unnötig, aber wer kann es nicht ein ganz klein bisschen nachvollziehen, dass man bei dieser Pracht schwach werden kann? ;-) 

Mein Glück war, dass ich keine nächtliche Räuberaktion brauchte, sondern mir die Früchte ganz legal vom Baum pflücken durfte. 

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Die Entscheidung, was ich aus diesen wunderbaren Früchten zaubern würde, die fiel sehr schnell. Denn was kann aus einer Quitte besseres werden, als ein süßer und kräftiger Quitten Aufstrich, der auch noch im tiefen Winter das Herz aufgehen lässt und beim Genuss förmlich die Sonnenstrahlen auf der Zunge tanzen? 

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Ein kleiner Tipp am Rande, wenn ihr Quitten kauft oder pflückt, lasst sie ruhig noch ein paar Tage liegen, dann entfaltet sie ihr Aroma noch ein wenig besser.

Für 2-3 Gläser Quitten aufstrich (à 400 ml) ohne Gelierzucker braucht ihr:

ca. 1,5 kg Quitten 
ca. 1 kg – 1,2 kg Rohrrohrzucker
1/2 Zitrone 
300 ml naturtrüben Apfelsaft 

Die Quitten gründlich abwaschen und den „Pelz“ entfernen. Bei Bedarf (harte oder dunkle Stellen) schälen. 

Das Kerngehäuse entfernen und die Quitten in kleine Stücke schneiden. 

In einen Topf geben und 300 ml Apfelsaft auffüllen, sowie 3-4 Zitronenscheiben dazu geben. 

Ca. 45 Min. köcheln lassen. 

Den Topfinhalt abwiegen und mit der gleichen Menge Zucker in eine ofenfeste Form geben. Die Zitronenscheiben entfernen.

2 TL Zimt unterrühren und das Quittenmus nun für ca. 2 Stunden bei 180 ° C im (vorgeheizten) Ofen gelieren lassen. Die Quitten ab und an umrühren damit nichts anbrennt.

Die Quitten aus dem Ofen holen und noch im Topf vorsichtig pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Den Topf noch einmal für einige Minuten zurück in den Ofen stellen.

Den heißen Quitten Aufstrich sofort in saubere Gläser füllen und verschließen. 

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Lasst es euch schmecken! :-)