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Das Secrets Festival

Ihr Lieben, 

vor einigen Monaten lernte ich durch meine lieben Freunde  von Wetreat das Secret Festival kennen. Auf der Website zum Festival war ein Video zu sehen, welches mich sofort und rundum verzauberte. 

Wälder und Lichtungen, Lichtspiele, Kerzen, mystische Fleckchen, leise Musik und vor allem, es sollte ein Festival für alle werden, auch für Familien. 

Die Karten waren in dem Moment gebucht, in dem es sie gab. Ich wollte dahin und somit auch das erste Mal in meinem Leben Festivalluft schnuppern.

Mit Festivals verband ich – unerfahren – all die Jahre eigentlich nur „Matsch, zu viele Menschen, schlimme Klos, laute Musik, viel Alkohol“, das war so meine Interpretation davon. Dass dies natürlich nicht immer der Fall ist, das sollte klar sein. Es war eben meine „Durchschnittsvorstellung“. 

Bei Secretes wirkte von Anfang an alles anders. Ausgewählt, leicht, ruhig und vor allem durch all die Food Trucks enorm lecker. Ich sah mich gedanklich schon federleicht durch die Wälder hüpfen und mit einem Buch auf der Wiese liegend. 

Am letzten Freitag (14.08.15) war es endlich soweit und wir machten uns auf nach Marienwerder, zu diesem wundervollen Festival voller Magie und Leichtigkeit. 

Leider wurde uns diese Leichtigkeit schon bei der Ankuft das erste Mal genommen. Auf der Facebookseite von Secrets wurde schon vor Tage erwähnt, dass man vom Parkplatz bis zum Gelände ca. 800 m Fußweg hat. Das ist natürlich bei der Hitze und dem Gepäck nicht ganz optimal, aber wir sagten uns „800 m ist ja kein Ding.“ Blöd nur, dass es nicht 800 m waren, sondern vom Parkplatz bis zum Campingplatz knapp 4 km Fußweg zurück gelegt werden mussten. Bei über 30° im Schatten. Der Liebste und ich standen bei der Ankunft am Campingplatz dem ersten Hitzschlag nah und meine Laune sank schon da etwas in den Keller. 

Der Campingplatz lag in der prallen Sonnen und von „schön“ und „mystisch“ konnte keine Rede sein. Staubiger Acker (war natürlich der Trockenheit zu verdanken, da mach ich dem Festival keinen Vorwurf“) in praller Sonne. Wir schlugen uns ein klein wenig in den anliegenden Wald hinein und fanden dort ein schattiges Plätzchen. Im Zelt liegend konnte ich wundervoll in das Windspiel der Baumkronen schauen und fühlte mich schon fast ein wenig „Secret“. 

Secrets Festival 1 (1 von 5)

Im Nachhinein war dieser Moment dann irgendwie auch der einzige Moment der sich so anfühlte. 

Der erste Schock kam bei den Toiletten. Auf dem Camping Geländen waren für die Masse an Menschen auf jeden Fall zu wenig Toiletten, diese standen in der prallen Sonne und waren schon am Freitag Nachmittag voll. Richtig voll. Denn Wasserspülung gab es nicht. 

Ihr müsst wissen, dass mich vieles nicht stört, ich härter im nehmen bin als ich selbst manchmal denke, aber hier stieß ich an meine Grenzen. Nach einmaligem Pullern begann ich das Trinken aufs minimum einzustellen. Bei eben 30° im Schatten. Alle anderen Toiletten auf dem Gelände zeigten leider das gleiche Bild und nun ja, gerade die Mädels machten oft die Tür auf und sofort wieder zu. Man suchte sich ein Fleckchen im Wald. Nicht die beste Lösung, aber bei den Anblicken mehr als verständlich. (Die Toiletten wurden am Samstagmorgen gereinigt, aber schon ein paar Stunden später…na ihr ahnt es.)

Das Festival Gelände selbst lag auch in der prallen Sonne, aber an einem Kanal und dort holten sich viele die erste Erfrischung und auch meine Beine landeten umgehend im kühlen nass. Das tat unglaublich gut und ich konnte von dort aus den Blick richtig schön übers Gelände streifen lassen. Mir gegenüber befand sich eine kleine Wiese mit angrenzenden Apfelbäumen, der Ort sah vielversprechend aus und war es tatsächlich auch. Es war der schöne Platz auf dem Gelände. Dort zwischen den Apfelbäumen konnte man in Hängematten baumeln (wenn sie nicht besetzt waren *g*) und sich einfach ein wenig im Schatten ausruhen. 

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Die Wiese auf denen die Foodtrucks standen und auch die große Bühne gelegen war, die lag eben ungeschützt in der prallen Sonne und dass wir dort eher weniger Zeit verbringen würden, das war sehr schnell klar. 

Die Foodtrucks waren nahezu das Highlight des Festivals, das Essen war bombastisch. Ich aß bei Bun Bao einen unfassbar leckeren Burger mit Zitronen Tofu und Koriander und bei CRÊPES MAMAN eine mit Ziegenkäse gefüllte Galette. Ein Träumchen! Trotzdem, die meisten Trucks waren nicht mit genug Essen ausgestattet und vieles war schon zu früher Abendstunde nicht mehr zu bekommen.

Der Mann und ich begaben uns – auf Grund von Müdigkeit und irgendwie auch Erschöpfung (250 km Anreise plus zweimal 4 km schleppen) relativ früh ins Zelt. Von dort aus konnte man der Musik noch sehr gut lauschen. 

Im Grunde zu gut, denn die Musik dröhnte bis 8 Uhr morgens über den Platz und an Schlaf war nicht so wirklich zu denken. Ich glaube bei mir waren es ca. 3 Stunden. Hatten wir am Abend schon beschlossen ggf. schon am Samstag wieder heim zu fahren, war es nun mehr als beschlossen. Neben der Tatsache, dass ich immer weniger trank um nicht auf diese fürchterlichen Toiletten zu gehen, war Schlafmangel einfach nicht das, was ich gerade brauchte. Den habe ich seit Wochen genug und irgendwie hatte ich mir auf Grund der Tatsache, dass es ein Familien Festival sein sollte auch irgendwie mehr Ruhezeiten erhofft. 

Leid taten mir in dem Moment vor allem die Bewohner der „Glamping Zelte„, für diese Schlafmöglichkeit mussten bis zu 750 Euro gezahlt werden und die Zelte lagen direkt gegenüber der Hauptbühne.

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Auf der Facebookseite vom Festival ging derzeit die Post ab. Mittlerweile sind min. die Hälfte alle Postings gelöscht. Viele schimpften und bemängelten die Planung und die Umsetzung. Als wir am Samstag abreisten, trafen wir viele Menschen, denen es ebenso ging und die auch sehr enttäuscht von dem Ganzen waren. 

Auch Musiker, wie z.B. Maxim, sagten ihren Auftritt ab. Grund waren wohl Sicherheitsmängel im Bühnenbereich. 

Für uns war es – neben der leichten Enttäuschung – aber vor allem die Erfahrung, dass campen eine tolle Sache ist und wir das definitiv wieder öfter machen werden. Festivals aber einfach nicht unsere Welt sind. Auch nicht wenn sie „Secrets Festival“ heißen und so viel Magie und Leichtigkeit versprechen…

Secrets Festival 1 (2 von 5)

Trotzdem, der Ansatz des Ganzen war schon schön (vor allem die Angebot der Workshops, wie z.B. Yoga und Kräuterwanderungen etc.) und ich denke, dass die Veranstalter mit diesen Erfahrung ggf. das nächste Festival etwas anders aufziehen werden. Ich würde es mir wünschen und vielleicht ist es ja dann wirklich so, wie man es sich vorgestellt hat bzw. wie es auch vermittelt wurde.

Mit Keimling rohköstlich in Berlin

Ihr Lieben,

gerade liege ich mit qualmenden Füßen und völlig k.o. in meinem Bett in einem schönen Berliner Hotel. Ein langer Tag war das. Zusammen mit meiner lieben Bloggerkollegin und Freundin Hannah von „Projekt gesund leben“ machte ich mich heut morgen auf den Weg ins wundervolle Berlin.

Keimling (Onlinehandel für Natur- und Rohkost) lud uns und auch einige andere Blogger zu einem rohköstlichen Kochevent in den botanischen Salon ein (ein zauberhafte Location mit so unglaublicher toller Blumendeko). Mit dabei auch Attila Hildmann. Auf ihn werde ich hier nicht näher eingehen, bei FB gab es vorhin schon eine sehr arge Diskussion. Ich möchte dazu sagen, dass jeder seine Meinung haben darf, ich mich aber nicht dafür rechtfertigen werde, dass ich bei einem Event teilnahm, bei dem auch er zugegen war. 

Verköstigt wurden wir so so so so so so gut und hätte mehr in meinen Magen gepasst, ich hätte gleich die doppelte Portion verlangt. Die Produkte von Keimling sind wirklich sehr gut, zu der Feststellung kam ich nicht heute, aber sie hat sich noch einmal verstärkt.

Auf dem Speiseplan standen Zucchininudeln mit einer pikanten Tomatensauce, Sushi aus Blumenkohl und Vanille-Chia Pudding mit Mango und Erdbeeren. Ich hab mir vorgenommen daheim alles noch einmal nach zu kochen, so köstlich war es. :) 

Einen sehr schönen Abend mit tollen Gesprächen und Bekanntschaften verbrachten wir und ich lernte endlich (nach Jahren) den guten Arne von „The Vegetarian Diaries“ kennen und Ute von „Nordisch roh„, die ich sofort ins Herz schloss und mich in ihren Blog verliebte. 

Genug geschrieben, ich lass nun Bilder sprechen. Da könnt ihr euch eh den besten Eindruck machen und euch vielleicht auch ein wenig mit mir freuen, denn ich bin sehr dankbar, dass ich diesen schönen Abend in meinem geliebten Berlin erleben konnte und noch dankbarer für die tollen Menschen, die ihn so schön gemacht haben. :-) 

Danke vor allem an die tollen Mädels von sieben&siebzig, die die PR für Keimling übernommen haben und dieses tolle Event ins Leben riefen! :-) 

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