Ein Nachmittag mit dem GrunzMobil der Albert Schweitzer Stiftung

Guten Morgen ihr Lieben,

kennt ihr schon das GrunzMobil? Falls nicht, ihr könnt es in den nächsten Tagen morgen noch in Lübeck und am Samstag in Rostock besuchen.

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Das GrunzMobil ist in diesem Jahr im Sinne der „Wen streicheln? Wen essen“ Mission unterwegs.  Auf dem Flyer zu dem Thema findet sich ein – finde ich – sehr sympathischer Spruch der hier lautet  „selbst wenn Sie Fleisch mögen…“ Völlig ohne Vorwurf gegen Fleischesser, einfach nur die Idee „Hey, selbst wenn du Fleisch isst…schau hin.“ Was auf dem Flyer so einfach klingt, ist in der Realität leider nicht ganz so einfach.

Kathrin und ich waren gestern in Lübeck und sind ganz spontan auch als Aktivisten für diese Demo eingesprungen. Wir sprachen die Menschen mit der Frage „Was halten Sie von Massentierhaltung?“ an und wurden nicht nur einmal mit „Ist mir doch egal!“ überrascht. Ich hatte zwischendurch wirklich Bauchweh, natürlich es ist bekannt, dass der Mensch doch oft mit dieser „Ist mir egal Haltung“ durchs Leben geht, aber dass es vor allem junge Menschen sind…uff.

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Trotzdem wurden wir auch sehr oft positiv überrascht, von einer Gruppe Jungs z.B., erst haben sie versucht ihre üblichen Scherzen und die übliche Coolness an den Tag zu legen, dann ergab sich jedoch ein wahnsinnig tolles Gespräch, was die Gruppe wohl auch sehr zum nachdenken anregte.

Rundum war die Aktion trotzdem sehr positiv, viele blieben stehen, holten sich Infos und dachten noch vor Ort intensiv über ihren Fleischkonsum nach.

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Solche Aktionen sind wichtig, wenn ihr das GrunzMobil auf der Straße seht, geht nicht vorbei. Geht hin! :-)

Und am Besten macht ihr sogar mit, für morgen werden in Lübeck noch Aktivisten gesucht!!! :-) Ihr könnt einfach hin gehen und sofort mit machen! :-)

 

4 Gedanken zu „Ein Nachmittag mit dem GrunzMobil der Albert Schweitzer Stiftung

  1. Lisa

    Hey Franzi!
    Gut, dass du deine Blog-Kärtchen mitgebracht hast – sonst hätte ich deinen tollen Artikel über das Grunz-Mobil nie gefunden! Wir werden sie weiterhin auslegen, bis sie leer sind.
    Dein Blog hat (definitiv nicht nur wegen des positiven Beitrags über die Stiftung) ein Lesezeichen in meinem Browser sicher. Sobald ich von meiner Tour zurück bin, werde ich das ein oder andere Rezept ausprobieren! Mach weiter so ;-)
    Vielen Dank für eure Unterstützung – auch vor Ort natürlich.

    Liebe Grüße von
    Johannes, dem Grunz-Mobil und Lisa von der Albert-Schweitzer-Stiftung

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    1. Franzi

      Johannes meine Lieber! Wie schön, ich freu mich riesig, dass du bei mir vorbei geschaut hast! :-)
      Ich wünsche euch für morgen ganz viel Erfolg, ich habe an vielen Ecken probiert Aktivisten zu finden, ich hoffe es trudeln auch welche bei euch ein! :-) Bis ganz bald! Und grüß die Lisa!

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  2. Jimmy Collins

    Seit ich vor 10 Jahren einen Kater fand, hat sich mein gesamtes Verhältnis zu Tieren verändert. Durch meine Liebe zu diesem Kater konnte ich einfach keine anderen Tiere mehr essen. So wurde ich Vegetarierin und dann Veganerin. Mein Mann folgte schnell darauf auch. Nachdem ich gefühlt hatte, dass es richtig war, vegan zu leben, war es überhaupt nicht schwierig, zumal es ja haufenweise vegane Alternativen zu Fleisch- und Milchprodukten gibt.

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  3. Rachelle L. Spence

    Das Argument, dass das Geld für teures Biofleisch zu knapp sei, ist meines Erachtens zu einfach. Ich lebe auch von sehr wenig Geld und habe kein Einkommen und kaufe eben nur alle zwei Monate überhaupt mal Fleisch und kenne viele Tricks für billige Rezepte. Wenn ich Fleisch kaufe, dann will ich auch gutes und gebe dann eben auch fünf Euro für zwei Hähnchenschenkel aus. Was der Artikel sagen möchte ist: Man braucht eben nicht jeden Tag Fleisch, auch nicht jede Woche. Wenn wir’s doch wollen und auch noch billig, gibt’s halt irgendwann Pferd.

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