20 Euro – eine Woche: Tag 2

Wie gestern angekündigt, war mein erster Gang heut früh der Gang zum Wasserkocher.
Tee, Tee, Tee davon eine ganze Menge. Genau genommen 2 Liter zu 0,11 Euro (zwei Beutel). Was muss, das muss und noch einmal bis 15 Uhr das Trinken vergessen geht einfach gar nicht. 

Zum Frühstück gibt es wieder Haferflocken 30 g zu 0,07 Euro, 100 g Sojaghurt zu 0,42 Euro und 1/2 Banane zu 0,13 Euro.

Kalorien fürs Frühstück: 212 kcal 

Heut kann ich kaum abschätzen ob ich wirklich satt bin, durch meine Schilddrüsentabletten und der Tatsache, dass sich mein Körper noch daran gewöhnt ist mir einfach nur übel. Wenn ich allerdings die Größe der Portion betrachte…ne, ich esse sonst deutlich mehr.  Hier könnte man nun noch einen Apfel essen, wäre kein Problem und im Budget, aber ich bekomm ihn leider nicht mehr herunter. 

edit: Heute Morgen war ich mir nicht sicher, ob ich satt geworden bin. Punkt 10:30 meldet sich mein Magen. HUNGER. Das war wohl nix, das Mittagessen ist noch ein wenig außer Sichtweite. Morgen also das Frühstück üppiger gestalten.  

 Wie kann man eigentlich im Fall eines Falles über längere Zeit über die Runden kommen und dabei noch gesund leben? 

Diese Frage geht mir schon länger durch den Kopf und durch das Experiment noch viel mehr. Was ist eigentlich, wenn so eine karge Zeit sich zieht? Was hat man für Möglichkeiten? 

Aus dem Grund habe ich heute jemanden zur Tafel begleitet. Weil ich wissen wollte, was es für alternative Möglichkeiten gibt mit wenig Geld über die Runden zu kommen. 

Dort angekommen erwartete ich – ehrlicherweise – dass es mir irgendwie im Bauch und dem Herzen klemmt aber nein, es war sogar wirklich schön, ich fühlte mich wohl dort. Kekse standen auf dem Tresen, die Menschen waren freundlich und hilfsbereit und jeder wurde mit ein paar netten Worten oder einem Lächeln begrüßt. Zu keinem Moment hatte ich das Gefühl in einer Art „Armenspeise“ zu sein. Nicht, dass das meine Gedanken wären, aber man hört ja oft genug „Da geh ich nicht hin, ich bin doch keiner von den Armen.“ 

Völliger Blödsinn, dort trifft sich alles. Erwerbslos, Rentner, Menschen die arbeiten und trotzdem nicht genug zum Leben haben. Und genau die dürfen auch bei der Tafel einkaufen. Den Arbeitslosenbescheid oder die Einkünfte vorgezeigt, bekommt man einen Ausweis auf dem zuerst einmal eine Nummer steht und dann auch die Anzahl der Personen, die diese Art des Einkaufes tätigen können. Gegen eine „Spende“ von einem Euro (ab 3 Personen sind es 1,50 Euro) bekommt man dort Lebensmittel. 

Als ich mich in den Räumlichkeiten der Tafel umsah, war ich begeistert davon, WAS es alles gab. Brot, Käse, Wurst, Marmelade, Schokolade, eine Menge frisches Obst und Gemüse, Kräuter, sogar vegetarische Würste! Alles für einen Euro (gesamter Einkauf), aber natürlich nicht ohne Grenzen. So ist schon vorgegeben wer wie viel bekommt, aber genug ist es immer. 

Damit ihr einmal seht, wie so ein Einkauf aussehen kann, war meine Begleitung so lieb und hat einmal ihre heutigen Errungenschaften dokumentiert. 

  • 1 Topf Bio-Basilikum
  • 1 Topf Bio-Koriander
  • 1 Chinakohl
  • 1 Packung Knackerbsen
  • 1 große Paprika
  • 2 kleine Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 1 Blumenkohl
  • 2 Stücke Ingwer (61g)
  • 1 Packung Bio-Weintrauben
  • 4 Bananen
  • 1 Grapefruit
  • 2 Orangen
  • 1 Blutorange
  • 1 Mandarine
  • 1 Packung Quorn Grillbratwurst
  • 1 Glas Quittengelee (aus Schmilau )
  • 1 Laib Krustenbrot (Edeka Backshop)

Natürlich, die meisten Produkte sind kurz vorm MHD und die Kräuter müssten dringend gegossen werden, aber was macht das schon? Das MHD sagt erst einmal so gut wie gar nichts aus und ein paar welke Blätter von einem Kohl kann man weg schneiden. Die Produkte sind alle gut und bei einigen frage ich mich, warum der Handel sie überhaupt aussortiert hat. Nun gut, das ist eine anderes Thema, darüber könnte ich mich nämlich stundenlang aufregen. *g* 

Mir wird immer bewusster, dass man – im Falle eines Falles – sehr gut leben kann, wenn man über den eigenen Schatten springt und die Tafel nicht als etwas niederes ansieht. Wäre das „20 Euro, eine Woche“ Experiment so richtig real (ich probiere es ja nur, weil ich will und nicht weil ich muss), dann wäre mir jetzt klar, dass 20 Euro in der Woche machbar wären. Absolut. 

Ich persönlich finde die Tafel auch in der Hinsicht auf die Lebensmittel die NICHT weggeworfen werden eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Im Müll landet eh schon mehr als genug und warum nicht auch so ein Zeichen setzen? Meine Begleitung erzählte mir, dass es für sie genau das wäre, natürlich sie ist darauf angewiesen, aber für sie ist es auch ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft. Warum sollte man sich schämen, weil man Lebensmittel verwertet? Aus der Sicht betrachtet kann ich jedem, der sich wirklich in so einer Situation befindet, raten zur Tafel zu gehen. 

Und uns, die nicht bedürftig sind, kann ich nur sagen; spendet ab und an mal etwas an diese Organisation. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind immer auf der Suche nach verpackten und haltbaren Lebensmitteln, Kleidung etc. Wendet euch an die Tafel in eurer Stadt, eurem Kreis und fragt einfach einmal nach was gerade benötigt wird. :-) Manchmal ist es auch einfach nur Hilfe beim Verteilen der Lebensmittel! :-) 

Wieder  daheim steht eeeeendlich das Mittagessen an. Ich gestehe, FAST hätte ich bei der Tafel in die Keksdose gelangt…*hust* Der Magen knurrt und so langsam werde ich unleidlich, also ab in die Küche. Heute steht Steckrübeneintopf auf dem Plan. Ich weite ihn gedanklich ein wenig aus, sollte bis vorhin nur Steckrübe drin sein, gebe ich jetzt noch eine Möhre und eine Kartoffel dazu. Das muss einfach sein und so kann ich auch heute Abend noch davon essen. :-) 

Eintopf

Für zwei Portionen Steckrübeneintopf braucht ihr:

1 kleine Steckrübe (hier 330 g) – 0,75 Euro
1 mittelgroße Kartoffel (hier 183 g) – 0,25 Euro
1 Möhre (hier 72 g) – 0,15 Euro
30 g Graupen – 0,08 Euro
1 Brühwürfel – 0,17 Euro 
500 ml Wasser

Die Steckrübe, die Möhre, sowie die Kartoffeln dünn schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.  

In einen Topf 500 ml Wasser und den Brühwürfel geben. Das Gemüse und die Graupen dazu. Kurz umrühren und auf kleiner Flamme ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Mit etwas Salz abschmecken. 

Dass mir Steckrübe SO gut schmecken würde, nee das hätte ich wirklich nicht gedacht. :-)
Damit der Bauch noch etwas mehr gefüllt wird, schneide ich mir noch eine Scheibe Brot (58 g zu 0,17 Euro) und schmiere 10 g Alsan zu 0,03 Euro drauf. 

Meine Portion Suppe mit Brot hat mich 0,90 Euro gekostet. Ein super Schnitt und ich bin satt. Körperlich zumindest, aus der Küche strömt der Duft der Müsliriegel, die ich vorhin noch gemacht hab. Sobald die auch nur ansatzweise kühl sind muss ich einen haben! :-) 

Kalorien für eine Portion Eintopf und Brot: 413 kcal 

Hach, die Müsliriegel (wie die duften…)  ja ab und an muss etwas süßes schon einmal drin sein und Müsliriegel zählen ja fast noch zu den gesunden Leckereien, sind günstig herzustellen und füllen den Magen zwischendurch auch ein wenig. :-)

Und schwupps, war einer in meinem Mund.. 

Müsliriegel

Für ca. 10 Müsliriegel braucht ihr: 

200 g Haferflocken – 0,48 Euro
100 g Rübensirup (z.B Grafschafter) – 0,33 Euro 
50 g Datteln – 0,25 Euro 

Die Haferflocken mit dem Sirup und den klein geschnittenen Datteln ordentlich verkneten. 

Die Masse auf einem Backblech ausrollen und schon einmal mit einem Messer die Bruchstellen der Riegel leicht einschneiden. 

Bei 170 ° ca. 10 – 15 Minuten backen (schaut einfach, dass sie nicht zu braun werden) 

Abkühlen lassen und genießen. Aufheben könnt ihr sie in einer Blechdose oder einem anderen Behälter. 

Wenn ihr die Riegel relativ gleichmässig schneidet, dann hat ein Riegel ca. 119 kcal und kostet 0,11 Euro

Ich hab gleich einen in den Mund gesteckt. Mir fehlen die Nüsse und die Rosinen…aber an und für sich ist der Riegel doch sehr lecker und eben süß! :-) 

Nebenher erfreue ich mich an all den tollen Kommentaren, die ich hier und auch bei Facebook erhalten habe. Ein Wahnsinn wie schnell sich das Projekt geteilt hat. Danke, danke, danke, danke!!! :-) 

Das Abendbrot fällt heut warm aus, die zweite Portion Suppe wartet auf die Vertilgung und auch die andere Hälfte der Banane von heute Morgen will noch gegessen werden. Eine Scheibe Brot mit Alsan ist auch wieder dabei. 

Macht also gesamt für das Abendbrot: 1,03 Euro
Kalorien für das Abendbrot: 459 kcal 

Gesamt habe ich heut 1203 kcal zu mir genommen. Satt bin ich, aber so eine wirklich sehr gute Bilanz ist das nun auch nicht. Gekostet hat mich der Tag heute 2,77 Euro.
Der Wert ist spitze und wenn der jetzt jeden Tag ähnlich wäre, dann könnte ich das Ziel ganz knapp erreichen. 

Das Experiment beginnt mir Spaß zu machen, ich kann es nicht anders sagen. :-) 

PS: Bei Facebook schreiben gerade ganz viele Leser ihre Gedanken und Ideen zu dem Thema auf, das solltet ihr unbedingt einmal lesen. :) 

30 Gedanken zu „20 Euro – eine Woche: Tag 2

26 Kommentare

  1. Cheriechen

    Dein Projekt fasziniert mich außerordentlich! Ich bin gespannt, wie es weitergeht…
    Heute hatte ich so ein Überfluss-Erlebnis: Die Mutter eines Schülers von mir kam mit einer Riesenkiste Schokotaler (sie arbeitet in einer bekannten Drogeriekette). Die Charge hat sich nicht verkauft, war noch lange nicht abgelaufen und wurde „abgeschrieben“, d.h. sie durfte für gemeinnützige Zwecke verteilt werden. Wir haben Mathe damit gemacht (Zehnerbündel und dann Belohnung beim Kopfrechnen). Viel öfter käme es aber vor, dass sie Lebensmittel wegwerfen MÜSSEN!!, obwohl die vorgesehenen Mülltonnen dafür nicht ausreichen…
    Mich regt das so auf!
    Dir weiterhin die Kraft, das Projekt durchszustehen!
    Liebe Grüße
    Cheriechen

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    1. Franzi Beitragsautor

      Danke liebe Cheriechen und wow, ich bin geschockt…einerseits vor Freude, dass ihr die Sachen bekommen habt und andererseits, weil auch die Drogerie soooo viel weg wirft :(

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  2. Inga He

    Steckrübensuppe gibt’s bei uns heute Abend auch. :)
    Magst du eigentlich Kombucha? Finde ich als Alternative zum puren Tee auch sehr gut. Ebenso wie Wasserkefir.
    Werde deine Woche weiterhin sehr interessiert verfolgen und wünsche dir viel Erfolg, Spaß und regen Austausch voller Ideen und Tipps!

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  3. Bella

    Was mir auch noch einfällt, wenn ich kurz vor Ende, gegen 14:00 Uhr auf den Wochenmarkt gehe bekomm ich die Sachen oft für die Hälfte, ohne zu fragen, zum Beispiel hat mir die Dame an meinem Lieblingsstand letztens einfach noch ein Kilo Kartoffeln mehr geben damit sie die Reste am Ende noch los wird-doppelt gut, für die kunden ist es günstiger und es wird nix weggeschmissen. Ich kann mir vorstellen, dass man wenn man nett fragt bestimmt noch mehr solcher „Angebote“ bekommt.

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    1. Franzi Beitragsautor

      Oh Bella, da habt ihr ja echt Glück, bei uns auf dem Markt ist mir das echt noch nie unter gekommen. :-/

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  4. Annkathrin

    Wieder sehr spannend. So gesund wie du heute essen sicher die wenigsten. Bis auf das kleine Frühstück.

    Mein ehemaliger Prof. ist ein Tafel Kritiker, weil er der (soweit ich mich erinnere) der Meinung ist, dass man das System ändern müsste, damit die Leute das nicht nötig haben und damit weniger weggeworfen wird. Selke heißt er, falls jemand hier mehr wissen will.

    Bei uns am Edeka gibt es beim Gemüse ein Fach mit billigem Obst und Gemüse, das nicht mehr ganz frisch ist. Sowas finde ich ist schon ein guter Ansatz auch wenns das Problem nicht löst.

    freue mich auf Tag 3!

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    1. Franzi Beitragsautor

      Oh Annkathrin, schön wieder von dir zu lesen :-) Ja, das Frühstück war sehr klein, viel zu klein. Morgen muss ich es besser machen, aber das bekomm ich schon hin. :-)

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    1. Franzi Beitragsautor

      Jess, mach dir aber noch Rosinen und Nüsse rein, die Sparversion ist nett, aber ich bin ehrlich mit eine wenig mehr Inhalt noch besser :-D

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  5. Klaus-Peter Baumgardt

    Zum „preiswert kochen“ gehört schon eine gute Portion Kreativität, oder es wird schnell langweilig, nach dem Motto „Schon wieder Spaghetti mit Tomatensauce“.
    Und sicherlich ist es ein Unterschied, eine Woche, oder 104 Wochen unter Minimalbedingungen so zu werkeln, zumal die lieben Mitblogger ja aus dem Vollen schöpfen, und es manchmal nciht exklusiv genug sein kann.
    Ich habe auch einige low-budget-Rezepte gepostet, ohne die extra so zu bezeichnen.
    Die Lösung kann aber eigentlich nur darin bestehen, denen, die kein ausreichendes Einkommen haben, eine anständige Arbeit anzubieten, die das ermöglicht.

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  6. Corina

    Hi Franzi,

    spannend zu lesen, aber ist Dir eigentlich bewusst, dass es nicht überall eine Tafel gibt? Die gibts hauptsächlich in Städten, die Landbevölkerung geht da völlig leer aus. Von mir bis zur nächsten Tafel müsste ich 8 Euro Fahrgeld zahlen, da kann ich es auch lassen.

    Kräutertee musst du nicht im Beutel kaufen, stell dir einen Topf Pfefferminze hin und du zahlst nicht mehr dafür. Salbei und Minze kann man auch auf der Fensterbank ziehen. Schmeckt lecker und ist noch einen Tick gesünder als der Beutelskram.

    Was ich vermisse, ist das wirklich satt werden und Eiweiß ist auch nicht viel drin in deinem Tagesplan :(

    Ich bin gespannt auf die nächsten Tage!

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    1. Franzi Beitragsautor

      Das ist mir durchaus bewusst, aber kein Grund diese Option nicht zu nennen. :-)
      Für die eine Woche ist der Kräutertee im Beutel ok, vor allem vom Preis her, ich kann es nur immer wieder erwähnen ich KANN nicht jede Eventualität hinein oder heraus rechnen. :-/

      Und zum Eiweiß, es ist Tag 2, Eiweiß war nur heute nicht, gestern in Form der weißen Bohnen. :-) Und natürlich kann es sein, dass der Plan nicht perfekt ist, aber ich bin halt weder Profiköchin, noch Lebensmitteltechnikerin, ich kann hier auch nur Anregungen geben. :-(

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      1. Corina

        Hallo Franzi,

        ja das ist mir klar, dass Du nur Anregungen gibst, mein Kommentar war ja auch eine :) Soweit ich sehen kann, magst Du ja auch gesund leben, da wäre das doch eine Option. Ich hab immer Petersilie, Schnittlauch und Basilikum auf der Fensterbank, Pfefferminze und Salbei im Garten – da hab ich den ganzen Winter getrocknetes Kraut.
        Mit frischen Kräutern peppst du jedes Essen auf und es ist gesund und vor allem kostet es nichts. Außer der einmaligen Anschaffung von Saatgut.

        Da ich auch Schilddrüsen-geschädigt bin und quasi auf Dauerdiät bin, muss ich viel Eiweiß im Essen haben damit die Muskeln nicht weggebrannt werden. Daher der Kommentar zum Eiweiß.

        Ich will dich auch nicht mit dem Zeigefinger rügen *lach* sondern nur weitere Anregungen geben. Gibt leider zu wenig solche Versuche im Netz. Und das sag ich jetzt mit erhobenem Zeigefinger mir gegenüber *seufz*

        Antworten
        1. Franzi Beitragsautor

          *lach* Corina, keine Sorge ich hab dich absolut richtig verstanden. :-) Die Info mit dem Eiweiß hilft mir gerade sehr, die hatte ich selbst nämlich gar nicht *grübel* Gut zu wissen! :-) Ja, die Kräuter…du hast damit mehr als Recht, in meinem Fazitbericht werde ich noch eiiiinige Sachen aufgreifen, die Kräuter packe ich gleich mit rein. :-)

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  7. Christine

    Hallo Franzi,

    ich finde das ein super spannendes Projekt. Das ist jetzt eine Woche lang meine Abendlektüre vor dem schlafen gehen. Bin auf den weiteren Verlauf gespannt, du packst das! =)

    Liebe Grüße,
    Christine

    Antworten
  8. Christina

    Liebe Franzi,
    ich finds toll wie du dein Projekt durchziehst und dass du alles so genau mitteilst, von den Kosten bis zu den Kalorien.

    Mir ist noch etwas günstiges eingefallen. Zwar jetzt nicht für deine Woche, aber für Leser die aufs Geld achten müssen. Diese Sojamedaillons und andere getrocknete Sojaprodukte sind wahnsinnig ergiebig und nicht teuer: http://www.alles-vegetarisch.de/LEBENSMITTEL-Sojafleisch-Fleischersatz-Vantastic-Foods-SOJA-MEDAILLONS-Fleischersatz-Sojafleisch–200g-,art-313
    Man soll zwar nicht zu viel Soja konsumieren, aber da die sich sehr lange halten, kann man damit immer mal wieder schnell und günstig Eiweiß in seinen Speiseplan einbauen.

    Antworten
    1. Franzi Beitragsautor

      Danke meine Liebe! :-) Schreib auch du das ruhig einmal unter das Posting bei Facebook, ich würde mich sehr freuen. :-)

      Antworten
    1. Franzi Beitragsautor

      Liebe Maya, super Tipp, schreib das ruhig einmal unter den Post bei Facebook auf der Gemüseregal Seite. Dort wird ja gerade fleißig gesammelt. :-)

      Antworten
  9. Bea

    Du hast mir wirklich die Augen geöffnet. Als alleinerziehende Mutter ist bei mir das Geld immer knapp, und obwohl ich versuche bio zu kaufen, war ich immer der Meinung, dass das nur etwas für Leute mit viel Geld ist und eigentlich zu teuer für uns. Da ich wieder mal dabei bin, knallhart nach mickrigem Budget einzukaufen, damit ich mir nicht nur Essen, sondern auch Rechnungen leisten kann, kommt dein Test gerade richtig. Überall sonst hört man ja nur von Nudeln mit Tomatensauce als Hauptmahlzeit für die die gerade weniger haben, aber dass du dich vor allem auf Bio und Obst und Gemüse konzentrierst und trotzdem gut damit durchkommst… wow! Noch dazu sind deine Rezepte kreativer und liegen mir mehr, als das was andere als billig Essen anpreisen. Das wird definitiv Einfluss auf meinen Essensplan haben. Danke! Und Danke auch für die Rezepte, die wirklich eine sehr gute Anregung sind. Graupeln hab ich noch nie gegessen, und Müsliriegel selbst gemacht auch noch nie. Werd ich auf alle Fälle dank Dir probieren.

    Antworten
    1. Franzi Beitragsautor

      Oh Bea, das freut mich jetzt wirklich, wirklich sehr! Demnächst werde ich auch noch eine neue Rubrik einführen, die sich auch um diese Thema kümmern wird. Bleib mir hier also treu. ;-)

      Antworten
  10. Marion

    „Mir wird immer bewusster, dass man – im Falle eines Falles – sehr gut leben kann“ ?????????
    Ich möchte Sie gerne mal an „unsere“ Tafel einladen. Seitdem ich Kinder habe bin ich auf Unterstützung vom Staat angewiesen ( trotz Arbeit) und gehe im Notfall auch zur Tafel. Ich habe noch NIE so ein Angebot gesehen und habe zu hause oft genug Sachen entsorgt weil sie schimmelig waren. Freundlich sind dort nur die Leute die ebenfalls warten. Unfreundlichkeit macht mir nichts aus, wenn ich weiß dass ich dafür Essen, k,ein Grundrecht ?, mitnehmen kann. Was mich aber sehr stört dass wir der Mülleimer für den Rest der Nation sind. Und Sie sind wirklich eingeladen mich zu begleiten, ich stehe zu meinem Wort.
    Gruß Marion

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    1. Franzi

      Liebe Marion, ich versteh deinen Unmut, ABER lass ihn nicht an mir aus. ;-) JEDE Tafel ist anders und schwarze Schafe gibt es leider überall, nur kann ich daran weder etwas ändern noch kann ich JEDE Tafel im Land beurteilen. Ich schrieb von meinen ganz persönlichen Erfahrungen. Nicht mehr, nicht weniger.

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